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Fotos vom Richtfest Gondwanaland Fotos vom Pressetermin 11.05.2010

Fotos vom Pressetermin 29.07.2010

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Fotos vom Pressetermin 03.02.2011

Fotos Eröffnung Gondwanaland 01.07.2011

Abenteuer-Sommer im Zoo Leipzig
Ein Programm für große und kleine Entdecker
34 – 2017 / 20.06.2017

Dieser Sommer wird länger: Der Abenteuer-Sommer im Zoo Leipzig dauert vom 24. Juni bis 9. September und umfasst die Urlaubszeit aller Bundesländer. Das Programm bietet viele Höhepunkte für kleine und große Entdecker. Aufmerksame Beobachter kommen bei den tierischen Highlights zwischen Jungtieren und Artenschutz voll auf ihre Kosten, während Theaterfreunde und Bastelfans ihrerseits den Abenteuer-Sommer im Zoo genießen werden.
Nach dem Ferienauftakt mit dem Karneval der Tiere am 24. und 25. Juni feiert eine Gemeinschaftsproduktion zwischen Schauspiel und Zoo Leipzig am 30. Juni Premiere: Bis Ende Juli wird täglich (außer Do./Fr.) um 16 Uhr Erich Kästners Konferenz der Tiere unter freiem Himmel aufgeführt. Kombitickets mit Zooeintritt und Theaterkarte gibt es bis 29. Juni online (www.schauspiel-leipzig.de). Anschließend sind Tickets an der Tageskasse erhältlich.
Mit den Entdeckertagen Bienen (22./23.07.), bei denen Besucher ihren eigenen Honig schleudern können, und den Entdeckertagen Artenschutz (12./13.08.) folgen im Sommer die nächsten beiden Auflagen der Thementage, die Einblick in den Alltag und die Besonderheiten des Zoo Leipzig geben. Im Zeichen des Hochgebirges und seiner Tierarten steht die Eröffnung des Leipziger Himalaya am 1. August 2017. Schneeleoparden und Rote Pandas finden hier eine neue Heimat und werden im naturnah gestalteten Lebensraum erlebbar.
Auch der Himalaya-Tag zum Schulanfang am 5. August steht im Fokus der neuen Anlage im Zoo der Zukunft. Den Schlusspunkt unter einen spannenden Abenteuer-Sommer setzt die Jubiläumsauflage des K!DZ-Riesenkinderfestes zugunsten der Uni-Kinderklinik. Bereits zum 20. Mal wird das Benefizfest zu einem großen Tag für die Kleinsten. KIKA-Moderator Juri Tetzlaff und Kinderlieder-Sänger Volker Rosin werden den Nachwuchs begeistern.
Ein tägliches Programm mit Tierpflegerkommentierungen, Fütterungen und Bastelstationen sowie ein Fotowettbewerb runden den Abenteuer-Sommer im Zoo Leipzig ab. Alle Informationen auf www.zoo-leipzig.de/abenteuersommer
Countdown für Namensvorschläge
Noch bis zum 23. Juni können Namensvorschläge für die Amurleoparden-Zwillinge von Mia und Xembalo eingereicht werden. Die beiden Kleinen werden zunehmend mobiler und entdecken nach der Wurfbox nun das rückwärtige Gehege. Wenn die Jungtiere in einigen Wochen das Leoparden-Tal kennenlernen, sollen sie auch einen Namen erhalten. Der Zoo Leipzig und der WWF Deutschland sammeln unter www.zoo-leipzig.de Namensvorschläge, die zum Lebensraum passen.

Abenteuer-Sommer im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Abenteuer-Sommer im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig


Zoo-Veranstaltungen im Juli und August 2017
33 – 2017 / 09.06.2017

18.08. 18.30 Uhr Hakuna Matata – Afrika hautnah erleben - Die faszinierende Afrikanacht in der Kiwara-Lodge mit geführter Entdeckertour, exotischen Künstlern & afrikanischem Buffet Preis: 70 € p. P. (exkl. Getränke) Buchung über Tel. 0341 5933-377 oder veranstaltung@zoo-leipzig.de
21.07.-04.08. 21 Uhr „Wer zuerst lacht, lacht am längsten“ – 10 Jahre Sommerkabarett mit Leipziger Funzel in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland - Tickets: 26,50 € über Leipziger Funzel unter 0341 9603232, Tischreservierung zum Abendessen im Restaurant Patakan unter 0341 -5933490
24.06.-10.09. Abenteuer-Sommer im Zoo – Programm für Entdecker
10 Uhr täglich Tiergesichterschminken, Beutelrucksäcke basteln und Mitmachaktionen im Konzertgarten
30.06.-31.07. tägl. 16 Uhr Erich Kästners „Konferenz der Tiere“ (Do./Fr. spielfrei) Sommertheater für die ganze Familie in Kooperation mit dem Schauspiel Leipzig auf der Eventfläche Kiwara-Kopje Karten nur in Kombination mit Eintrittskarten für den Zoo, Tickets ab dem 30.06. an der Tageskasse im Zoo erhältlich. Ticketreservierungen unter Tel. 0341- 59 33 377
08.07. ab 09 Uhr Sparkassen-Zootag - Die Sparkasse und der Zoo Leipzig halten für alle großen und kleinen Besucher viele Überraschungen, Kinderschminken und Bastelaktionen bereit. Mit dem Sparkassen Schatz-Rätsel geht es auf eine spannende Rallye durch den Zoo.
Sommertouren mit den Zoolotsen
90-minütige kostenfreie Safaris durch die Themenwelten des Zoos, jeden Dienstag u. Donnerstag
Infos auf www.leipziger-zoo.de
05./12./19.07. 26.07./02.08. - 15 Uhr Entdeckertour Regenwaldpass – Gemeinsam die Tropen in Gondwanaland entdecken
120-minütige Abenteuertour für Kinder ab 8 Jahren (nur mit Voranmeldung) Preis: 5 € pro Person (zzgl. Zooeintritt) Reservierungen unter Tel. 0341-5933 385, Mail safaribuero@zoo-leipzig.de sowie Restplätze am jeweiligen Tag im Safaribüro
22.07. – 23.07. ab 10 Uhr Entdeckertage Bienen, u.a. Honig selber schleudern und verkosten und Bienenhotels bauen
01.08. Himalaya in Leipzig wird Wirklichkeit: ganztägig große Eröffnungsfeier
05. - 06.08. Abenteuer-Wochenende rund um die neue Hochgebirgslandschaft Himalaya und seine Bewohner
05.08. Schulanfängertag im Zoo mit kostenfreiem Eintritt für alle ABC-Schützen
14/15/17:30 Uhr Konzert mit dem Jugend-Jazzorchester Sachsen
16 Uhr „Der Wettlauf von Hase und Igel“ (ab 5 Jahre) Sommer-Puppentheater Open Air mit dem Puppentheater Papperlapapp auf der Eventfläche Kiwara-Kopje
06.08. 16 Uhr „Vom kleinen Kätzchen und der Maus“ (ab 3 Jahre) Sommer-Puppentheater Open Air mit dem Theater WiWo an der Kiwara-Kopje
12.08. – 13.08. ab 10 Uhr Entdeckertage Artenschutz; mitmachen, erleben und staunen
12.08. 16 Uhr „Vom kleinen Kätzchen und der Maus“ (ab 3 Jahre) Sommer-Puppentheater Open Air mit dem Theater WiWo an der Kiwara-Kopje
13.08. 16 Uhr „Mascha und der Bär / Das Rübchen“ (ab 3 Jahre) Sommer-Puppentheater Open Air mit dem
Theater Fingerhut an der Kiwara-Kopje
19.08. – 20.08. 16 Uhr „Der Froschkönig“ (ab 4 Jahre) Sommer-Puppentheater Open Air mit dem Theater
Fingerhut an der Kiwara-Kopje
26. – 27.08. 16 Uhr „Krümelchens Abenteuer“ (ab 4 Jahre) Sommer-Puppentheater Open Air mit dem
Puppentheater Papperlapapp an der Kiwara-Kopje

Sommertheater im Zoo - Konferenz der Tiere © Zoo Leipzig
Sommertheater im Zoo - Konferenz der Tiere © Zoo Leipzig

Auf dem Sprung - ab 1. August sind die Schneeleoparden in Leipzigs Himalaya zu sehen © Zoo Leipzig
Auf dem Sprung - ab 1. August sind die Schneeleoparden in Leipzigs Himalaya zu sehen © Zoo Leipzig


Himalaya in Leipzig wird am 1. August eröffnet
Leopardennachwuchs entwickelt sich gut
32 – 2017 / 07.06.2017

Vor einem Jahr haben der Zoo Leipzig und der WWF Deutschland das Team Leopard Leipzig ins Leben gerufen, um sich gemeinsam nachhaltig für die bedrohten Raubkatzen zu engagieren. Mehr als 300 Unterstützer gehören mittlerweile dazu. Tendenz steigend. Nun gibt es sowohl bei den Amur- als auch bei den Schneeleoparden gute Neuigkeiten: Mitten in Leipzig entsteht im Rahmen des Masterplanes Zoo der Zukunft seit Dezember 2015 die Himalaya-Hochgebirgslandschaft. Die neue Heimat für Schneeleoparden, Rote Pandas und Gänsegeier soll am 1. August 2017 eröffnet werden. Die übernetzte Anlage wird am Ort der alten Raubtierterrassen neben der Tropenerlebniswelt Gondwanaland errichtet. Dort wo Raubkatzen einst auf Stein präsentiert wurden, entsteht eine naturnahe Anlage mit Geröllsowie Sandboden und Vegetation vor einer Himalaya-Felslandschaft. „Mit dieser komplexen Gehegegestaltung bieten wir den künftigen Bewohnern einen artgemäßen Lebensraum und holen für die Besucher ein Stück Himalaya nach Leipzig, um ihnen einen faszinierenden Einblick in die Lebenswelt zu geben“, blickt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold voraus.
Amurleoparden-Zwillinge suchen einen Namen
Fortschritte gibt es auch beim Erhalt der stark vom Aussterben bedrohten Amurleoparden:
Die am 22. April geborenen Zwillinge entwickeln sich bislang sehr gut. Heute haben sie den ersten Tierarztcheck absolviert. Mutter Mia kümmert sich sehr gut und die beiden männlichen Jungtiere nehmen stetig zu. 3160 Gramm und 3620 Gramm wiegen sie inzwischen, haben ihr Geburtsgewicht damit verdoppelt. Um künftig gegen gefährliche Katzenkrankheiten bestehen zu können, haben sie heute ihre ersten Impfungen bekommen. Bis zur Wirksamkeit des Impfschutzes und um die weitere Entwicklung abzuwarten, bleibt der Nachwuchs mit Mutter Mia noch in der rückwärtigen Mutterstube während Vater Xembalo im Leoparden-Tal zu sehen ist.
Wenn die Jungtiere in einigen Wochen ebenfalls die naturnah gestaltete Anlage entdecken werden, sollen sie auch Namen erhalten. Deshalb sammelt der Zoo Leipzig gemeinsam mit dem WWF ab sofort Vorschläge für die beiden kleinen Jungen unter www.zoo-leipzig.de. Einreichungen sind bis zum 23. Juni 2017 möglich.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Amurleoparden-Zwillinge sind Jungs © Zoo Leipzig
Amurleoparden-Zwillinge sind Jungs © Zoo Leipzig

Die Schneeleoparden sind ab 1. August im Leipziger Himalaya zu sehen © Zoo Leipzig
Die Schneeleoparden sind ab 1. August im Leipziger Himalaya zu sehen © Zoo Leipzig

Himalaya in Leipzig wird am 1. August eröffnet © Zoo Leipzig
Himalaya in Leipzig wird am 1. August eröffnet © Zoo Leipzig


Spiel, Spaß und Tiere am Kindertag
Buntes Programm am Pfingstwochenende
30 – 2017 / 31.05.2017

Großer Tag für die Kleinen: Am morgigen Kindertag lädt der Zoo Leipzig alle Kinder bis sechs Jahre kostenlos und alle Besucher bis 16 Jahre zum halben Preis ein, ihren besonderen Tag inmitten der Tierwelt zu verbringen. Die Highlights versprechen bleibende Erinnerungen: Um 10.15 Uhr gehen die Dickhäuter im Badebecken auf Tauchstation und wagen sich anlässlich des Kindertages um 13 und 15 Uhr ins Außenbadebecken. Um 10.45 Uhr bekommt Koala Oobi-Ooobi sein Futter und die Tierpfleger geben Auskunft über den Australier und seine Gewohnheiten. Wenn die Pinguine um 14.30 Uhr ihr Futter bekommen, wird es für die Kindertags-Besucher nochmal richtig spannend: Sie dürfen bei der Fütterung helfen. Auch die zahlreichen Jungtiere der ersten Jahreshälfte wie bei den Tigern, Husarenaffen, Dianameerkatzen und den Plumploris versprechen schöne Beobachtungen.
Nach so viel Aufregung eignet sich eine Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss Gamanil in Gondwanaland zur Entspannung, bevor beim Kletternachmittag auf dem großen Bärenburg-Spielplatz oder beim Besuch der Bewohner des Streichelkrals die letzten Kräfte mobilisiert werden. Für die passende Optik sorgen die Zoolotsen beim Tiergesichterschminken auf dem Aquariumsvorplatz, wo auch Mitmachspiele und Planschbecken für Angelspiele aufgestellt werden. Der benachbarte Springbrunnen sorgt bei Bedarf für Abkühlung.
Tierische Pfingsten
Tierpflegersprechstunden bei den Tapiren, Menschenaffen und Vögeln, Fütterungen bei Gavialen und Komodowaren sowie Bastel- und Spielstände locken die Zoobesucher am Pfingstwochenende durch die sechs aufregenden Themenwelten des Zoos. Von Samstag bis Montag wartet ein spannendes Programm rund um die Tierwelt und mit Einblicken in die Lebens- und Fressgewohnheiten der Zoobewohner auf die Gäste. Die Übersicht findet sich auf www.zoo-leipzig.de.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Am Kindertag beim Pinguinfüttern helfen © Zoo Leipzig
Am Kindertag beim Pinguinfüttern helfen © Zoo Leipzig

Kinder können die Tierkinder entdecken © Zoo Leipzig
Kinder können die Tierkinder entdecken © Zoo Leipzig


Erneuter Nachwuchs in Pongoland
Bonobojungtier geboren
29 – 2017 / 22.05.2017

In Pongoland im Zoo Leipzig hat es erneut Nachwuchs gegeben: Bonoboweibchen Yasa hat ein weibliches
Jungtier zur Welt gebracht. Für die erfahrene Mutter war es der dritte Nachwuchs. Anders als bei den ersten
beiden Jungtieren, die sie intensiv versorgt hat, hat sich die 19 Jahre alte Mutter aber von Anfang an nicht um das Neugeborene gekümmert. Mit Lexi hat sich jedoch ein anderes Weibchen dem Jungtier angenommen und versorgt es seither kontinuierlich, so dass sein Zustand stabil ist. „Wir sind überaus froh, dass Lexi vorerst die Rolle als Ersatzmutter übernommen hat“, zeigt sich Frank Schellhardt, Bereichsleiter in Pongoland, erleichtert.
Das angenommene Jungtier bedeutet für die 17-jährige Amme eine zusätzliche Belastung, da sie ihre beiden Söhne, den vierjährigen Yaro und den neun Monate alten Tayo, ebenfalls noch versorgt. Für das sieben Tage alte Baby von Lexi ist das ein zusätzlicher Glücksfall, denn es wird von Lexi wie ein eigenes Jungtier gestillt und somit naturgemäß versorgt. „Gegenwärtig verläuft die Entwicklung des jüngsten Gruppenmitglieds positiv. Für eine verlässliche Prognose ist es aber noch zu früh“ schätzt Seniorkurator Gerd Nötzold ein. Die beiden Weibchen sind seit heute stundenweise mit den Jungtieren im Innengehege zu sehen, während die übrigen Bonobos die weitläufige Außenanlage nutzen können. Erst in den kommenden Tagen wird die insgesamt zwölfköpfige Bonobogruppe wieder langsam zusammengeführt, um Lexi die nötige Zeit und Ruhe zu geben.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Bonobojungtier mit Weibchen Lexi © Zoo Leipzig
Bonobojungtier mit Weibchen Lexi © Zoo Leipzig


Die jungen Wilden im Fokus
Entdeckertage Jungtiere am Himmelfahrts-Wochenende
28 – 2017 / 22.05.201

Zum Auftakt der diesjährigen Zoo-Entdeckertage vom 25. bis 28. Mai stellt der Zoo Leipzig die Jungtiere in den Fokus. Ob Tiger-Zwillinge, Orang-Utan-Baby oder Mähnenibis-Jungvögel, in allen Bereichen des Zoos erobern die Jungtiere die Anlagen und erfreuen kleine und große Entdecker gleichermaßen. Am Himmelfahrts-Wochenende gilt es von 9:00 bis 18:00 Uhr mehr über die Zuchterfolge zu erfahren. Geführte Touren zu den jungen Wilden, Tierpflegerkommentierungen, Mitmachaktionen rund um die Pflege der Jungtiere sowie die beliebten Tierpflegergespräche – wie immer bietet der Zoo Leipzig ein abwechslungs- und wissenswertes Programm für seine Zoobesucher.
Den Auftakt in die Entdeckertage Jungtiere übernehmen die Tigerzwillinge von Bella und Tomak mit ihrer
offiziellen Taufe um 10:00 Uhr am Donnerstag. Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und Moderator Roman Knoblauch werden höchstselbst die Zeremonie vollführen. Wer die Taufe verpasst, kann am Sonntag 10:30 Uhr das kommentierte Wiegen der jungen Katzen miterleben und bei den täglichen Tierpflegergesprächen die neusten Entwicklungen erfahren.
Und noch ein weiterer besonderer Programmpunkt sei erwähnt: Am Himmelfahrtstag steht das große Wettkehren im Giraffenstall an. Radio Leipzig Moderator Roman Knoblauch stellt sich auch dieses Jahr der Herausforderung und mistet in einem Rennen gegen ausgewählte Besucher den Giraffenstall aus. Beginn ist 11:00 Uhr.
Die Programmstationen entlang der Themenwelten sind vielfältig und laden zum Verweilen ein:
Wer gern Rätsel löst, sollte sich den Fragen des Eier-Quiz im Tierkindergarten, des Tragzeiten- Mitmachquiz auf dem Aquariumsvorplatz und des Affen-Quiz in Pongoland stellen. Wem das zu kniffelig ist, der besucht die Tierpfleger an der Futterstelle der Grevy-Zebras und erfährt alles über Art, Verbreitung, Haltung und
Bedrohungsstatus der gestreiften Huftiere. Oder aber hilft das Futter für die Giraffen zu schneiden, täglich von 10:00 bis 13:30 Uhr. In alter Tradition stehen die Tierpfleger an allen Orten für die Fragen der Besucher bereit und berichten während der Kommentierungen und Fütterungen über ihre Schützlinge. Und auch der Freundes- und Förderverein des Zoos ist mit einem Stand vertreten, bietet einen Einblick in seine Arbeit und informiert über die Möglichkeit von Tierpatenschaften.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Tigermutter Bella mit ihren Jungtieren © Zoo Leipzig
Tigermutter Bella mit ihren Jungtieren © Zoo Leipzig


Zoo-Veranstaltungen im Juni 2017
28 – 2017 / 11.05.2017

01.06. Kindertag im Zoo Leipzig - Ab 09:00 Uhr 1/2 Eintritt für Kinder bis 16 Jahre mit Tiergesichterschminken und Bewegungsspielen.
03.-05.06. Tierische Pfingstaktionen - 09:00-18:00 Uhr Mit kreativen Mitmachaktionen, fantasievollen Stelzenläufern und Tierpflegergesprächen bietet der Zoo am Pfingstwochenende ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie.
08.06. Sparkassen-Familientag im Zoo - Ab 09:00 Uhr
10.06 23. Landesmusikfestival „Schulen musizieren“ - 10:00-17:00 Uhr Die größte Schulmusikveranstaltung Sachsens findet dieses Jahr im Zoo Leipzig statt. Gemeinsam mit vielen Ensembles wird den Besucher auf mehreren Bühnen die Vielfalt des schulischen Musizierens präsentiert.
17.06. Kinderkonzert zum Bachfest - 14:30 Uhr Das musikalische Fabularium zeigt im Entdeckerhaus Arche Zoowärter Johanns fantastische Reise. Ein Familientheaterkonzert für Kinder ab 4 Jahren untermalt mit Musik von J. S. Bach Geschichten Kartenpreis (inklusive Zooeintritt): € 21,00 / Kinder bis 16 Jahre: € 12,00 Kartenpreis für Jahreskarteninhaber: € 11,00 / Kinder bis 16 Jahre: € 2,00 Karten unter: www.bachfestleipzig.de
24./25.06. Sommerferienauftakt mit „Karneval der Tiere“ Unter dem Motto „Kinder musizieren und tanzen für Kinder“ lädt der Zoo Leipzig zum Sommerferienstart jeweils um 14 Uhr und 16 Uhr zu einem besonderen Erlebnis ein.
24.06.-10.09. Sommerferienprogramm mit Zoolotsenaktionen - Ab 10:00 Uhr Tägliche Mitmachaktionen im Gründergarten, immer dienstags und donnerstags kostenfreie Touren mit unseren Zoolotsen (27./ 29.06., Start: 11Uhr) und jeden Mittwoch unsere Entdeckertour Regenwaldpass durch die Tropenerlebniswelt Gondwanaland ( 28.06., Start: 15 Uhr, Aussichtsplattform Gondwanaland, für Kinder ab 8 Jahren). Für die Touren Kindergruppen vorab anmelden. Preis Regenwaldpass: 5 € pro Person (zzgl. Zooeintritt), Reservierungen unter Tel. 0341-5933 385, Mail safaribuero@zoo-leipzig.de sowie Restplätze am jeweiligen Tag im Safaribüro.
26.06. Morningshow mit HITRADIO RTL Ab 06:00 Uhr Am 26. Juni sendet die HitRadio RTL-Morningshow live aus dem Zoo Leipzig. Live-Interviews auf der Bühne im Konzertgarten und kostenfreier Eintritt von 6 bis 8 Uhr belohnen für das frühe Aufstehen.
30.06.-31.07. Erich Kästners „Konferenz der Tiere“ 16:00 Uhr Aus dem Zusammenspiel von Puppentheater, Schauspiel und Musik Täglich außer entsteht das Theaterstück „Konferenz der Tiere“ für die ganze Do. u. Fr. Familie. Karten sind in Kombination mit Eintrittskarten für den Zoo ab sofort im Vorverkauf über das Schauspiel Leipzig erhältlich. Ort: Eventfläche Kiwara-Kopje Spielplan & Tickets unter www.schauspiel-leipzig.de o. Eventim unter www.eventim.de, telefonischer Ticketservice 0341- 12 68 168


Tierarztbesuch beim Tigernachwuchs
Abstimmung über Tigernamen ist online
27 – 2017 / 10.05.2017

Die beiden weiblichen Jungtiere der Amurtiger Bella und Tomak entwickeln sich gut. Bei der heutigen Tierarztvisite wurden die beiden Tigerjungtiere gegen für Katzen gefährliche Viren geimpft und mit einem speziellen Transponder zur Identifizierung von geschützten Tieren markiert. „Die Entwicklung des Nachwuchses verläuft bislang ohne Komplikationen und wir freuen uns darauf, ihre Aufzucht und Entwicklung in der Tiger- Taiga beobachten zu können“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Gleichzeitig kündigte er an, dass Bella gemeinsam mit ihrem Nachwuchs ab sofort die Möglichkeit erhält, die Außenanlage zu erkunden.
Im April hatte der Zoo Leipzig die Öffentlichkeit aufgerufen, Namensvorschläge für die beiden Jungtiere einzusenden. 3.500 Ideen erreichten den Zoo daraufhin. Die Vorauswahl durch die Tierpfleger steht nun fest – und zehn Namen zur Auswahl: Masha, Tasha und Thara als russische Vornamen sowie Cara (lieb und teuer), Akina (Frühlingsblume), Seja und Bureja (Nebenflüsse des Amur), Nasya (die Unsterbliche), Malika (Engel) und Lenya (die Strahlende). Auf der Website des Zoo Leipzig besteht nun bis zum 19. Mai 2017 um 12 Uhr die Möglichkeit, über die endgültigen Namen abzustimmen. Alle ausgewählten Namen wurden mehrfach vorgeschlagen und das Los wird über die finalen Namensgeber entscheiden. „Die Resonanz unseres Aufrufes war enorm und wir danken allen Zoo- und Tigerfans für ihre Vorschläge, denen anzumerken war, dass sich alle intensiv mit der Suche beschäftigt haben“, erklärte Prof. Jörg Junhold.
Die Taufe des Nachwuchses wird am 25. Mai um 10 Uhr im Rahmen der Entdeckertage Jungtiere stattfinden. Von Himmelfahrt bis Sonntag, 28. Mai, wartet ein abwechslungsreiches Programm rund um den Nachwuchs im Zoo Leipzig auf die Besucher. Mehr auf www.zoo-leipzig.de.
Prof. Junhold
Zoodirektor

Bella mit Jungtieren auf der Aussenanlage © Zoo Leipzig
Bella mit Jungtieren auf der Aussenanlage © Zoo Leipzig


Doppelter Nachwuchs im Leoparden-Tal
Amurleopardin Mia hat Zwillinge
25 – 2017 / 24.04.2017

Mit zwei kleinen Raubkatzen hat Amurleopardin Mia die Tierpfleger im Zoo Leipzig zum Dienstbeginn am Samstag begrüßt: In den frühen Morgenstunden hat die junge Katze ohne Komplikationen ihre beiden Jungtiere zur Welt gebracht und kümmert sich seither intensiv um den Nachwuchs. Vater der Zwillinge ist Xembalo, der sich vorerst allein im Leoparden-Tal zeigt, während sich Mia hinter den Kulissen in der Wurfbox um die beiden Kleinen kümmert, die die ersten beiden Tage vor allem mit schlafen und trinken verbracht haben. Über die Überwachungskamera machen die Jungtiere bislang einen gesunden und wohlgenährten Eindruck.
Für die stark vom Aussterben bedrohten Amurleoparden (Panthera pardus orientalis) ist der Nachwuchs enorm wichtig. Laut Zoo-Informationssystem ZIMS wurden in den vergangenen zwölf Monaten weltweit 25 Jungtiere geboren. „Mit dem Nachwuchs im Leoparden-Tal leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser faszinierenden Katzenart. Dass die Nachzucht nur wenige Wochen nach der Geburt der beiden Amurtiger nun auch bei den Amurleoparden gelungen ist, macht uns stolz“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Gemeinsam mit dem WWF hat der Zoo Leipzig bereits im vergangenen Jahr das Team Leopard Leipzig ins Leben gerufen, um für den Erhalt von Amur- und Schneeleoparden Unterstützer zu gewinnen. Der Zuchterfolg ist ein weiterer Baustein auf dem Weg dorthin.
Noch bis 30. April Namensvorschläge für Tiger abgeben
Während der Leoparden-Nachwuchs sich nun erstmal stabilisieren und die ersten Wochen gesund überstehen muss, haben die Zwillinge von Amurtigerin Bella die kritischste Phase bereits überstanden und wagen an der Seite ihrer Mutter erste Schritte raus aus der Mutterbox, um in wenigen Wochen die Außenanlage der Tiger-Taiga kennenlernen zu dürfen. Bis zum 30. April können unter www.zoo-leipzig.de noch Namensvorschläge für die beiden abgegeben werden.
Prof. Jörg Junhold

Bella mit ihren beiden Jungtieren © Zoo Leipzig
Bella mit ihren beiden Jungtieren © Zoo Leipzig

Mia mit ihren beiden Jungtieren © Zoo Leipzig
Mia mit ihren beiden Jungtieren © Zoo Leipzig


Rajas Sohn heißt Martok
24 – 2017 / 20.04.2017

Taufe in Pongoland vollzogen: Rajas Sohn wurde gestern von den Tierpflegern und Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts auf den Namen Martok getauft. Der Name bedeutet in der asiatischen Übersetzung Der Krieger und wurde mehrheitlich von den Mitarbeitern auserkoren, die die traditionelle Namenswahl vornehmen. Martok hat sich seit seiner Geburt am 25. März dieses Jahres gut entwickelt. „Raja kümmert sich als Erstgebärende perfekt um ihr Baby. Sie ist äußerst liebevoll im Umgang und trägt es stets eng an ihrem Bauch. Das ist ein erfreulicher Anblick“, fasst Bereichsleiter Frank Schellhardt die ersten Lebenswochen des jüngsten Sprösslings der neunköpfigen Orang-Utan-Gruppe zusammen. Mittlerweile sind Raja (geb. 26.09.2003 im Zoo Leipzig) und ihr Baby mit der gesamten Gruppe zusammen und auf der Anlage zu sehen. Vater Bimbo (geb. 21.09.1980 in Duisburg, seit 2001 in Leipzig) achtet stets darauf, dass die anderen Weibchen Raja durch ihre Neugierde nicht zu sehr bedrängen und zeigt sich damit von seiner fürsorglichen Seite.
Die letzte Oranggeburt im Zoo Leipzig fand im Jahr 2009 statt. Damals sorgte Orang-Utan-Weibchen Padana (geb. 1997 in Leipzig) mit Sohn Suaq für Nachwuchs. Nun ist sie erneut schwanger und wird voraussichtlich im Sommer wieder Mutter. „Nachzuchten bei den hochbedrohten Orang-Utans geben immer Anlass zur Freude. Aber nicht nur bei den Orang-Utans wird es weitere Zugänge geben, wir erwarten auch bei den Bonobos, Gorillas und Schimpansen in den nächsten Monaten Jungtiere. Für die Besucher und natürlich auch für uns ist es ein Glückfall, so viele Menschenaffenkinder erleben zu können“, freut sich Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Orang-Utan-Weibchen Raja mit Sohn Martok © Zoo Leipzig
Orang-Utan-Weibchen Raja mit Sohn Martok © Zoo Leipzig

Raja mit Martok liegend © Zoo Leipzig
Raja mit Martok liegend © Zoo Leipzig


Zoo-Veranstaltungen im Mai 2017
22 – 2017 / 06.04.2017

06.05. 15.00 Uhr Entdeckertour Regenwaldpass – Gemeinsam die Tropen Gondwanalands entdecken - Extratour für Kinder von 8 bis 12 Jahren (mit Voranmeldung) Treffpunkt: Aussichtsplattform in Gondwanaland - Preis: 5 € pro Person (zzgl. Zooeintritt), Reservierungen unter Tel. 0341-5933 385, Mail safaribuero@zoo-leipzig.de sowie Restplätze am jeweiligen Tag im Safaribüro
25.-28.05. 09.00 – 18.00 Uhr Entdeckertage Jungtiere - Spannende Aktionen und Entdeckertouren rund um die Jungtiere
17.05. 17.00 Uhr Haltung und Zucht der Koalas (Dipl. Biologe Achim Winkler, Direktor Zoo Duisburg), Vortragsreihe des Freundes- und Fördervereins e.V. des Zoo Leipzig - Veranstaltungsort: Eventbereich Gondwanaland - Preis: 1 € für Mitglieder Freundes- und Förderverein, 5 € für Nichtmitglieder, Tickets nur an der Abendkasse


Raja zeigt sich mit ihrem Sohn
Behutsame Zusammengewöhnung mit der Gruppe
20 – 2017 / 31.03.2017

Ganz vorsichtig und zurückhaltend hat Orang-Utan-Weibchen Raja (geb. 26.09.2003 in Leipzig) die Mutterstube in Pongoland mit ihrem Sohn zeitweise verlassen: Das Jungtier wurde am 25. März geboren und hat die ersten Tage gemeinsam mit seiner Mutter zurückgezogen verlebt, bevor die beiden die ersten Minuten außerhalb des rückwärtigen Bereiches verbracht haben. Raja kümmert sich liebevoll und fürsorglich um ihren ersten Nachwuchs. Auch bei den ersten Erkundungsgängen in die ihr bekannte Innenanlage von Pongoland hat sich die 13-Jährige in der Nähe ihrer Schlafbox aufgehalten und das Jungtier behutsam umsorgt.
Vater Bimbo (geb. 21.09.1980 in Duisburg) sowie das Weibchen Padana mit ihrem Sohn Suaq waren die ersten Gruppenmitglieder, die den Neuankömmling kennengelernt haben. Stück für Stück wird Raja in den kommenden Tagen mit den übrigen Orang-Utans in Pongoland zusammengewöhnt. Als rangniederes Gruppenmitglied muss sie sich nun als Mutter durchsetzen. Bislang läuft die Aufzucht des ersten Jungtieres von Raja sehr gut. Sie lässt es regelmäßig trinken und passt auf, wenn sich andere Orang-Utans nähern.
Mutter und Jungtier haben ab sofort täglich zeitweise die Möglichkeit, die Innenanlage sowie die Gruppenmitglieder kennenzulernen. Die frühlingshaften Temperaturen sowie der Nachwuchs im gesamten Zoo versprechen ein erlebnisreiches Wochenende im Zoo Leipzig. Wer den Nachwuchs beim Heranwachsen beobachten möchte, kann sich mit einer Jahreskarte 365 Tage Zooabenteuer am Stück sichern.
Tigernachwuchs wächst und gedeiht
Auch die Zwillinge (geb. 24.02.2017) der beiden Amurtiger Bella und Tomak entwickeln sich bislang ohne Komplikationen. Die beiden Weibchen nehmen kontinuierlich zu und bringen bereits mehr als vier Kilogramm auf die Waage. Bis die kleinen Katzen die weitläufige Tiger-Taiga kennenlernen dürfen, werden aber noch einige Wochen vergehen.
Prof. Jörg Junhold

Tiger-Zwillinge © Zoo Leipzig
Tiger-Zwillinge © Zoo Leipzig

Raja mit ihrem Sohn © Zoo Leipzig
Raja mit ihrem Sohn © Zoo Leipzig


Orang-Utan in Pongoland geboren
Nachwuchs bei den Zwergplumploris in Gondwanaland
19 – 2017 / 27.03.2017

Orang-Utan-Weibchen Raja (geb. 26.09.2003 im Zoo Leipzig) hat ihr erstes Jungtier bekommen: In der Nacht zum Samstag wurde das kleine Männchen in Pongoland im Zoo Leipzig geboren. „Die Geburt verlief wie im Bilderbuch. Es ging alles recht schnell und die junge Mutter hat sich anschließend sofort um ihren Nachwuchs gekümmert“, schwärmt Tierpflegerin Martina Lohse nach der Auswertung der Videoüberwachung. Während bei Schimpansen, Bonobos und Gorillas die Zucht der vom Aussterben bedrohten Arten in den vergangenen Jahren erfolgreich lief, hatte es seit 2009 nicht mehr mit Nachwuchs bei den Orang-Utans geklappt. Umso größer ist die Freude, dass nun wieder Nachwuchs geboren wurde. Da es sich bei Raja um eine Erstgebärende handelt, die keine eigene Erfahrung als Mutter hat, werden die nächsten Tage mit Spannung erwartet, ob die Aufzucht gelingt. Bislang kümmert sich die 13-Jährige gut um ihren ersten Sprössling, der bislang aber noch nicht beim Trinken beobachtet wurde. Die beiden intensivieren zurückgezogen in der Mutterstube die Mutter-Kind-Bindung, während Vater Bimbo (geb. 21.09.1980 in Duisburg) und die übrigen Gruppenmitglieder in Pongoland zu sehen sind. „Dass wir in Pongoland alle vier
Menschenaffenarten unter einem Dach halten, bei allen Arten Nachwuchs haben und mit dem Max-Planck-Instituts eine wichtige Forschungskooperation pflegen, ist weltweit einzigartig, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. „Die wiederholten Zuchterfolge sprechen für die guten Haltungsbedingungen und die hervorragende Pflege der Tiere.“
Plumplori-Jungtier in Gondwanaland
Ebenfalls seit Samstag wächst in Gondwanaland ein Zwergplumplori heran. Die erfahrene Mutter Mercedes kümmert sich direkt im Schaugehege um das männliche Jungtier, dessen Zwilling die ersten Stunden nicht überlebt hat. Der etwa faustgroße Nachwuchs hängt häufig am Gitter oder an der Mutter und zeigt sich dem aufmerksamen Beobachter im Vulkanstollen der Tropenerlebniswelt Gondwanaland.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Raja mit ihrem Jungtier © Zoo Leipzig
Raja mit ihrem Jungtier © Zoo Leipzig

Zwergplumplori Mercedes mit Nachwuchs © Zoo Leipzig
Zwergplumplori Mercedes mit Nachwuchs © Zoo Leipzig

Zwergplumplori-Nachwuchs © Zoo Leipzig
Zwergplumplori-Nachwuchs © Zoo Leipzig


Mit verlängerter Öffnungszeit in die Sommersaison
WWF Earth Hour am Zoo Leipzig
18 – 2017 / 22.03.2017

Der Winter ist vorbei und der Frühling hat im Zoo Leipzig Einzug gehalten. Ab sofort hat der Zoo seine Pforten wieder bis 18 Uhr geöffnet und lädt ab 9 Uhr morgens zu spannenden Zootagen ein. Die Tierwelt hält bereits zu diesem frühen Zeitpunkt im Jahr erste zoologische Erfolge bereit. Neben der Geburt der Tiger-Zwillinge, die sich, von Amurtigerin Bella umsorgt, weiterhin gut entwickeln, hat vor allem die Vogelwelt für Nachzuchten gesorgt. Bei den Zwergflamingos wachsen acht Küken heran und haben die Zuchterfolge der letzten Jahre bestätigt. Die Mähnenibisse haben in Gondwanaland erstmals Nachwuchs. Die Eltern kümmern sich intensiv um die beiden Küken im Nest. „Wir freuen uns sehr, dass das Vogelpaar in seiner ersten gemeinsamen Saison gleich ein Nest gebaut und erfolgreich gebrütet hat“, sagt Seniorkurator Fabian Schmidt. Auch die Krontauben im Vogelhaus versorgen ihren Jungvogel bislang sehr gut.
In den kommenden Tagen lockt nicht nur das erste offizielle Frühlingswochenende in den Zoo. Im Rahmen der Buchmesse finden auch vier Lesungen statt. Los geht es am Donnerstag um 20 Uhr in der Hacienda Las Casas mit Jan Mohnhaupt, der in seinem Buch „Der Zoo der Anderen“ das tierische Wettrüsten zweier Berliner Zoos aufgreift. Um 18.30 Uhr beginnt der Abend mit einer Zooführung. Das aktuell meistgeschmuggelte Säugetier der Welt, das Schuppentier, ist die tierische Hauptfigur im Umweltkrimi „Ausgerottet“ der beiden Autorinnen Liliane Skalecki und Biggi Rist, der am Freitag um 18.30 Uhr im Palmensaal vorgestellt wird. Im Anschluss findet eine Abendtour zu den Schuppentieren statt. Im Aquarium liest der Bernhard Kegel nach einem Rundgang (18.30 Uhr) um 19.30 Uhr aus seinem neuesten Werk „Abgrund“. Am Samstag (25.03.) stellt Mario Ludwig die Kommunikation der Tiere in seinem Buch „Gut gebrüllt! Die Sprache der Tiere“ in den Mittelpunkt. Gelesen wird ab 20 Uhr, der Hallenrundgang beginnt um 18.30 Uhr. Tickets gibt es für alle Lesungen inklusive Zootour an der Abendkasse.
Zur WWF Earth Hour gehen um 20.30 Uhr Ortszeit rund um den Globus die Lichter aus. Unzählige Städte verdunkeln weltweit ihre Wahrzeichen. Ziel der globalen Aktion ist es, ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen – so auch im Zoo Leipzig. Hier wird die WWF Jugend am Nachmittag einen Infostand haben, Tickets für eine Abendtour verlosen und um 20.30 Uhr vor dem Zoo-Portal eine Erde aus Tausenden LED-Kerzen legen.

Auf gehts in die Saison - Gepardin in der Kiwara-Kopje © Zoo Leipzig
Auf gehts in die Saison - Gepardin in der Kiwara-Kopje © Zoo Leipzig

Krontaube im Vogelhaus geschlüpft © Zoo Leipzig
Krontaube im Vogelhaus geschlüpft © Zoo Leipzig


„Leipzig liest“ im Zoo Leipzig
Lesungen vor außergewöhnlichen Kulissen
17 – 2017 / 17.03.2017

Vom 23. bis 25. März 2017 heißt es im Zoo Leipzig wieder: Leipzig liest. Vor außergewöhnlichen Zoo-Kulissen präsentieren die Autoren Jan Mohnhaupt, Bernhard Kegel, Mario Ludwig, Biggi Rist und Liliane Skalecki ihre neuesten Publikationen. Als Rahmenprogramm für die jeweiligen Lesungen finden Kurztouren durch den Zoo statt, die im Eintrittspreis von 9 Euro pro Veranstaltung bereits enthalten sind.
Mit einem historischen Exkurs in die Zeit des Kalten Krieges wird das Lesevergnügen am Donnerstag um 20.00 Uhr in der Hacienda eröffnet: Jan Mohnhaupt greift in seinem Buch „Der Zoo der Anderen“ das tierische Wettrüsten zweier Berliner Zoos auf, das sinnbildlich für das geteilte Deutschland steht. Ab 18.30 Uhr findet zur Einstimmung eine Abendtour zu ausgewählten Zooschauplätzen statt.
Das aktuell meistgeschmuggelte Säugetier der Welt ist die tierische Hauptfigur im Umweltkrimi „Ausgerottet“ der beiden Autorinnen Liliane Skalecki und Biggi Rist. Der Leser wird in diesem Buch mit einem brisanten Thema konfrontiert: Der illegale Tierhandel von hochbedrohten Tierarten bleibt ein lukratives, aber gefährliches Geschäft. Die Recherchen für ihr Werk führten die Autorinnen in den Zoo Leipzig, der als einziger Halter in Europa die stark bedrohten Schuppentiere hält und sich für den Arterhalt einsetzt. Zur Unterstützung des Artenschutzes spendet der Gmeiner-Verlag von jedem verkauften Buch 1 Euro an den Zoo Leipzig. Gelesen wird am 24. März ab 18.30 Uhr im Palmensaal. Im Anschluss findet eine Abendtour zu den Schuppentieren statt.
Nur 50 Meter entfernt liest der Autor Bernhard Kegel im Aquarium ab 19.30 Uhr aus seinem neuesten Werk „Abgrund“. Vor zauberhafter Kulisse des Galápagos-Archipels erhält der Leser Einblicke in die Faszination und Abgründe der biologischen Wissenschaft. Zuvor geht es mit Zoolotsen auf Erkundungstour durch das Aquarium und das Terrarium. Beginn der Kurztour ist 18.30 Uhr.
Am Samstag (25.03.) wird Gondwanaland Schauplatz der Lesung von Mario Ludwig, der „Gut gebrüllt! Die Sprache der Tiere“ den interessierten Lesern vorstellen wird. Die komplexe Kommunikation der Tiere steht im Mittelpunkt. Ob akustische, optische oder chemische Signale, Tiere haben eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich zu verständigen. Die einstündige Lesung beginnt um 20.00 Uhr. Im Vorfeld der Veranstaltung können sich Besucher ab 18.30 Uhr bei einem Hallenrundgang darauf einstimmen lassen.


Zoo-Veranstaltungen im April 2017
16 – 2017 / 13.03.2017

01.04. 18.00 Uhr Auf der Spur des Löwen – Dinnershow im Restaurant Palmensaal im Zoo
Unterhaltsame Dinnershow über eine abenteuerliche Suche nach dem goldenen Löwen im Jahre 1913.
Preis: 85 € pro Person, inkl. alkoholfreier Getränke, Heißgetränke, Bier und Wein (Spirituosen, Sekt und Cocktails sind nicht enthalten.) Buchung über: 0341- 59 33 377 o. veranstaltung@zoo-leipzig.de
15.-17.04. 09.00 – 17 Uhr Tierische Osteraktionen mit den Zoolotsen
22.04. 20.30 Uhr Abendtouren durch den nächtlichen Zoo - Tickets im VVK unter Tel. 0341-59 33 385, Mail safaribuero@zoo-leipzig.de, 14 €


Richtkrone über Hochgebirgslandschaft Himalaya
Ereignisreiche Saisonaussichten im Zoo Leipzig
15 – 2017 / 10.03.2017

Über der Hochgebirgslandschaft Himalaya hängt seit heute die Richtkrone: Der Rohbau der künftigen Heimat der Schneeleoparden und Roten Pandas ist nahezu fertig gestellt, der Kunstfelsenbauer hat seine Arbeit aufgenommen und die Innen- und Landschaftsarbeiten werden folgen. Im Sommer soll die Anlage eröffnet und damit ein weiteres Projekt des Masterplanes Zoo der Zukunft verwirklicht werden. „Der Frost Anfang des Jahres hat die Arbeiten vorübergehend gestoppt, nun geht es wieder zügig voran, so dass die Tiere ab dem Sommer ihre neue Heimat erkunden können“, erklärte Zoodirektor Prof. Jörg Junhold beim heutigen Pressetermin zum Saisonausblick.
In zwei Wochen startet die 139. Sommersaison im Zoo Leipzig: Mit der Einführung des freiwilligen Artenschutz-Euros, der bei den Besuchern eine hohe Akzeptanz genießt, der Geburt der beiden weiblichen Amurtiger-Zwillinge, die sich bislang sehr gut entwickeln und dem Baustart in der Themenwelt Südamerika verspricht es auch neben der Eröffnung der Hochgebirgslandschaft Himalaya ein ereignisreiches Jahr zu werden.
Auch im Elefantentempel Ganesha Mandir wird eifrig gebaut: Am Badebecken wird die Sichtbarkeit der badenden Riesen erhöht. Zum 15. Geburtstag von Elefantenbulle Voi Nam soll das Becken die Dickhäuter wieder zum täglichen Baden einladen.
Pünktlich zur Hauptsaison wird der Dammweg, eine der zentralen Achsen zwischen alter Pinguinanlage und Bärenburg-Spielplatz wieder als Besucherweg freigegeben. „Damit reagieren wir auf das Baugeschehen für den künftigen Themenbereich Südamerika, verkürzen Besucherwege und verbessern die Sichtbarkeit unserer Przewalskipferde“, erklärt Prof. Junhold. Auch der Tierbestand erfährt in der Saison 2017 einige Veränderungen: In der Tropenerlebniswelt Gondwanaland werden anstelle der Löffelhunde in diesem Jahr Kronenmakis heimisch. Das Weibchen lebt sich seit einer Woche ein und zeigt sich bereits den Besuchern. Im 360-Grad-Ringbecken im Aquarium ist der Bestand der Schwarzspitzenriffhaie auf sechs Tiere erhöht worden und im Winterquartier der Zwergflamingos sind bereits acht Küken geschlüpft, weitere Eier werden noch bebrütet. „Wir freuen uns darauf, unseren Besuchern mit dem tierischen Nachwuchs, zoologischen Highlights und der Neueröffnung eine spannende Zoosaison 2017 bieten zu können“, freut sich Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.

Heute ist Richtfest im Hochgebirge Himalaya © Zoo Leipzig
Heute ist Richtfest im Hochgebirge Himalaya © Zoo Leipzig

Modell der Hochgebirgslandschaft Himalaya © Zoo Leipzig
Modell der Hochgebirgslandschaft Himalaya © Zoo Leipzig

Kronenmaki-Weibchen neu in Gondwanaland © Zoo Leipzig
Kronenmaki-Weibchen neu in Gondwanaland © Zoo Leipzig

Heute geboren - Dikdik-Jungtier in Gondwanaland © Zoo Leipzig
Heute geboren - Dikdik-Jungtier in Gondwanaland © Zoo Leipzig


Tiger-Zwillinge erblicken Licht der Welt
Erster Nachwuchs seit fünf Jahren
13 – 2017 / 28.02.2017

Doppelte Freude in der Tiger-Taiga des Zoo Leipzig: Bei den Amurtigern (Panthera tigris altaica) wurden Zwillinge geboren. In den ersten vier Tagen haben Mutter Bella (geb. 30. Mai 2005) und die Jungtiere (geb. am 24. Februar 2017) eine gute Bindung aufgebaut. Selbst zum Fressen war die Mutter nicht bereit, die Mutterbox zu verlassen, so dass sie direkt in selbiger versorgt wurde. Vater Tomak (geb. 27. Mai 2004) wird sich vorerst allein in der naturnah gestalteten Tiger-Taiga den Besuchern zeigen. Die beiden Jungtiere entwickeln sich durch die fürsorgliche Pflege von Bella bislang sehr gut, sind mobil und trinken regelmäßig. „Die zwei kleinen Tiger haben dicke, runde Milchbäuche und sehen bislang sehr gut aus“, sagt Tierpflegerin Kirsten Roth nach einem Blick durch das Sichtfenster im rückwärtigen Bereich.
Auch wenn die gute Entwicklung der Jungtiere in den ersten vier Tagen im Zoo Leipzig für Optimismus sorgt, ist der Nachwuchs noch längst nicht aus dem Gröbsten raus. „Wir freuen uns sehr, dass Bella uns mit den beiden Raubkatzen überrascht hat und hoffen auf eine erfolgreiche Aufzucht durch die erfahrene Mutter“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Nach 2012 und 2009 wächst nun wieder Nachwuchs von Bella und Tomak heran. Für die größte Katzenart der Welt ist dies ein wichtiger Erfolg im Kampf um den Erhalt der seltenen Großkatzen. Die beiden Jungtiere aus dem Jahr 2012 leben auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms seit 2014 in Neuwied und Helsinki.
Hinweis für Pressevertreter: Foto- und Filmaufnahmen sind bis auf Weiteres nicht möglich. Wenn die Tiere die Mutterstube verlassen können, werden wir zu einem entsprechenden Foto- und Drehtermin einladen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Amurtigerin Bella mit zwei Jungtieren © Zoo Leipzig
Amurtigerin Bella mit zwei Jungtieren © Zoo Leipzig


Gorillamädchen heißt Kianga
Weiterer Nachwuchs bei Bonobo, Orang-Utan & Co. erwartet
12 – 2017 / 16.02.2017

Das jüngste Mitglied der fünfköpfigen Gorillafamilie heißt Kianga. Der afrikanische Name bedeutet in der Übersetzung Sonnenschein und wurde von den Tierpflegern der Menschenaffenanlage Pongoland und den Mitarbeitern des Max-Planck-Instituts ausgewählt. Kianga kam am 4. Dezember 2016 zur Welt und hat sich seitdem stabil entwickelt, schläft viel am Bauch von Mutter Kibara (geb. 13.01.2004 in Leipzig) und ist interessiert am Geschehen ringsherum. „Die ersten drei Monate sind stets entscheidend für den Entwicklungsprozess eines Jungtieres, und bisher können wir zufrieden sein. Allerdings ist Kibara nicht die fürsorglichste Mutter und lässt Halbschwester Diara die kleine Kianga herumtragen. Das ist nicht optimal, da Diara zu klein und unerfahren ist. Wir müssen die Situation im Blick behalten und hoffen, dass Kibara wachsam bleibt“, erläutert Seniorkurator Gerd Nötzold den aktuellen Stand. Abeeku (17 Jahre), der im Jahr 2012 aus Rotterdam nach Leipzig kam, überwacht umsichtig aber bestimmend seinen Familienclan und wird noch in diesem Jahr zum dritten Mal Vater in Leipzig. Für den Zoo Leipzig ist es das sechste Gorillajungtier in der Geschichte der 2001 eröffneten Anlage.
Weiterer Nachwuchs bei Bonobo, Orang-Utan & Co. zwischen Frühling und Sommer erwartet: Sowohl das 19-jährige Orang-Utan-Weibchen Padana als auch zum ersten Mal Raja (13 Jahre) erwarten demnächst Nachwuchs. Bei den Bonobos ist Yasa (19 Jahre) erneut trächtig, die zum dritten Mal Mutter wird und erst im Jahr 2013 ihren Sohn Kasai zur Welt brachte. Zu guter Letzt steht auch bei Gorillaweibchen Kumili (13 Jahre) in diesem Jahr eine Geburt bevor. „Natürlich ist die Vielzahl an trächtigen Tieren für uns erfreulich - insbesondere mit Blick auf die stark gesunkenen Bestandsgrößen in den jeweiligen Verbreitungsbieten. Jede gelungene Nachzucht in Zoos hat deshalb zweifachen Wert“, erklärt Nötzold.

Gorillaweibchen Kibara mit Tochter Kianga © Zoo Leipzig
Gorillaweibchen Kibara mit Tochter Kianga © Zoo Leipzig

Gorilla Kibara mit Gorillamädchen Kianga auf der Innenanlage © Zoo Leipzig
Gorilla Kibara mit Gorillamädchen Kianga auf der Innenanlage © Zoo Leipzig


Kigali und Majo entdecken die Löwensavanne
Winterferienprogramm im Zoo
10 – 2017 / 10.02.2017

Der nächste Schritt ist geschafft: Die beiden Löwen Kigali und Majo entdecken die Löwensavanne Makasi Simba im Zoo Leipzig. Nach der Vergesellschaftung hinter den Kulissen und einer Eingewöhnungszeit in der einsehbaren Höhle erkunden sie nun gemeinsam die Außenanlage. Während die beiden bei der ersten Erkundungstour noch sehr vorsichtig und zurückhaltend das Areal inspiziert haben, werden sie zunehmend mutiger, raufen miteinander und testen auch die Beschäftigungselemente auf ihre Eignung. Die knapp drei Jahre alte Kigali (geb. 08. Mai 2014) hat die Führung des Duos inne und der zweijährige Majo (geb. 28.05.2015) orientiert sich viel an seiner neuen Gefährtin, die im November nach Leipzig kam. „Die Vergesellschaftung der beiden Löwen ist bislang gut gelungen und es hat sich ausgezahlt, dass wir mit viel Ruhe und Geduld an die herausfordernde Aufgabe der Zusammengewöhnung
gegangen sind“, schätzt Seniorkurator Gerd Nötzold den laufenden Prozess ein.
In den kommenden Tagen werden die beiden weiterhin die Gelegenheit haben, die Außenanlage gemeinsam zu entdecken. Aufgrund der kalten Witterung können die Löwen nur zeitweise nach draußen, sind die übrige Zeit aber auch gemeinsam in der Besucherhöhle zu sehen.
Winterferien mit Ferientouren und Bastelwerkstatt
Während der sächsischen Winterferien vom 11. bis 26. Februar finden dienstags und donnerstags jeweils um 11 Uhr Ferientouren statt. Die Teilnehmer gehen 90 Minuten lang gemeinsam mit Zoolotsen auf Erkundungstour zu den Tieren des Zoos im Winter. Zusatzkosten neben dem Zooeintritt fallen nicht an.
Den Regenwald und seine Bewohner entdecken die Ferienkinder montags und mittwochs um 11 Uhr bei der Entdeckertour Regenwaldpass. Der Regenwaldkoffer ist mit spielerischen Elementen, kniffligen Fragen und kleine Experimente bestückt und verspricht Kindern ab acht Jahren eine spannende Tour durch die Leipziger Tropen (5 € Teilnahmegebühr).
Täglich von 10 bis 16 Uhr ist die kostenfreie Bastelwerkstatt im Palmensaal geöffnet. Dort können Traumfänger aus Weide, Draht und Perlen sowie Origami-Tiere als individuelle Erinnerungen gebastelt werden.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Kigali entdeckt den Ball © Zoo Leipzig
Kigali entdeckt den Ball © Zoo Leipzig

Kigali und Majo gemeinsam © Zoo Leipzig
Kigali und Majo gemeinsam © Zoo Leipzig

Majo in der Löwensavanne Makasi Simba © Zoo Leipzig
Majo in der Löwensavanne Makasi Simba © Zoo Leipzig


Winterspaß im Zoo
Kostenlose Ferientouren für Kinder
09 – 2017 / 09.02.2017

Wenn am Samstag die Winterferien beginnen, startet im Zoo Leipzig ein abwechslungsreiches Ferienprogramm, das die Herzen kleiner Entdecker höherschlagen lässt: dienstags und donnerstags können Kinder jeweils um 11 Uhr gemeinsam mit den Zoolotsen auf große Entdeckertour gehen. 90 Minuten lang erfahren sie alles rund um die Tiere des Zoos im Winter. Zusatzkosten neben dem Zooeintritt fallen nicht an.
Wen es eher in wärmere Gefilde zieht, der kann montags und mittwochs um 11 Uhr die Entdeckertour Regenwaldpass in Angriff nehmen. Mit dabei ist der Regenwaldkoffer, der die nötige Ausstattung für das spielerische Entdecken und die Beantwortung kniffliger Fragen enthält. Auch kleine Experimente erwarten die Kinder, die ab acht Jahren teilnehmen können, in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland (5 € Teilnahmegebühr).
Im Restaurant Palmensaal im Gründer-Garten öffnet vom 11. bis zum 26. Februar täglich von 10 bis 16 Uhr die kostenfreie Bastelwerkstatt. Traumfänger aus Weide, Draht und Perlen werden gebastelt und Origami-Tiere aus quadratischem Papier gefaltet.
Seit diesem Monat können sich Zoobesucher ihre Eintrittskarten bereits vor der Ankunft im Zoo Leipzig online kaufen (www.zoo-leipzig.de/eintrittspreise-tickets). Mit dem ausgedruckten Ticket oder dem Smartphone geht es direkt ins Abenteuer.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Abtauchen in Gondwanaland - Zwergflusspferd unter Wasser © Zoo Leipzig
Abtauchen in Gondwanaland - Zwergflusspferd unter Wasser © Zoo Leipzig


Wildpferde im neuen Quartier
Winterpreise und Abendtickets nutzen
08 – 2017 / 26.01.2017

Großer Transport innerhalb des Zoo Leipzig: Die Przewalskipferde sind heute Vormittag innerhalb des Zoos umgezogen. Im Laderaum eines Trailers ging es für die Herde gemeinsam in ihr neues Gehege in der umgebauten, alten Nashornanlage. Nach kurzer Fahrt konnte sie den Hänger wieder verlassen. Der neu errichtete Boxentrakt und das Außengehege mit angrenzendem Wassergraben bieten den Pferden gute Bedingungen. Sobald sich die Tiere mit dem neuen Stall und dem Vorgehege vertraut gemacht haben, werden sie auch die große Freifläche in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Seebären erkunden dürfen. Das alte Gehege liegt im Bereich Südamerika, wo die Vorbereitungen für den baldigen Baustart der neuen Themenwelt mit Pantanal, Patagonien und Feuerland laufen. Vor wenigen Wochen haben bereits die Schneeleoparden, die bis zur Fertigstellung der im Sommer öffnenden Hochgebirgslandschaft Himalaya im rückwärtigen Bereich der Tiger- Taiga leben, ihre alten Käfiganlagen verlassen und sich gut in ihrem vorübergehenden Zuhause eingelebt.
Winterpreise und Abendtickets
Wer das Wochenende für einen ausgiebigen Aufenthalt in der tropischen Wärme der Tropenerlebniswelt Gondwanaland oder den Feierabend für einen Kurzbesuch im winterlichen Zoo nutzen möchte, profitiert von den passenden Ticketoptionen. Bis zum 21. März gelten die günstigen Winterpreise. Das Abendticket gilt seit Jahresbeginn ab drei Stunden vor Zooschließung – gegenwärtig als von 14 bis 17 Uhr.
Weitere Informationen auf www.zoo-leipzig.de. Ab 1. Februar 2017 verkauft der Zoo
Leipzig seine Tickets auch online.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Wildpferde im Trailer © Zoo Leipzig
Wildpferde im Trailer © Zoo Leipzig

Wildpferde im neuen Vorgehege © Zoo Leipzig
Wildpferde im neuen Vorgehege © Zoo Leipzig


Zoo Leipzig muss Haltung der Muntjaks aufgeben
Konflikt zwischen EU-Verordnung und dem Tierschutz
07 – 2017 / 23.01.2017

Der Zoo Leipzig muss die Haltung der Muntjaks aufgeben: Die EU hat eine Liste invasiver Arten definiert und per gesetzlich geltender Verordnung die Abgabe und Zucht von derzeit 37 Arten – inklusive der Chinesischen Muntjaks – untersagt. Die seit langem geplante Abgabe der Muntjaks ist somit nicht mehr gestattet. Ohne ein erlaubtes Zuchtmanagement ist jedoch auch die artgerechte Haltung der Muntjak-Gruppe nicht möglich, da die Fortpflanzung für einen gesunden Bestand, der nicht natürlich ausdünnt und ein einzelnes Tier übrig lässt, zwingend notwendig ist. Der Zoo befindet sich in einem Konflikt zwischen EU-Verordnung und dem Tierschutz, da sich beides gleichzeitig nicht umsetzen lässt.
Nach Prüfung aller Optionen unter Beachtung der gesetzlichen Bedingungen und unabhängig von den räumlichen Gegebenheiten ist die Entscheidung gefallen, die Haltung der Muntjaks aufzugeben. Zuchtfähige männliche Tiere sind bereits nicht mehr in der Gruppe enthalten. Die verbliebenen Tiere werden bis auf Weiteres im Zoo Leipzig gehalten und perspektivisch für die artgerechte Fütterung der Raubtiere geschlachtet. Die Verfütterung von geschlachteten Tieren ist grundsätzlich Bestandteil der artgemäßen Ernährung von Raubtieren. „Mit der getroffenen Entscheidung wird der EU-Verordnung und gleichermaßen dem Tierschutz entsprochen. Ich bedauere sehr, dass es keine andere Lösung gibt. Wir sind allerdings gezwungen, uns an geltendes Recht zu halten“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Der Zoo Leipzig wird sich gemeinsam mit den betroffenen deutschen und internationalen Zooverbänden auch weiterhin intensiv dafür einsetzen, dass Zoos spezielle Genehmigungen erhalten, die es ihnen ermöglichen, sogenannte invasive Arten auch künftig artgerecht zu halten und den Besuchern nahezubringen. Die EU-Verordnung zu den invasiven Arten zum Schutz der heimischen Fauna und Flora im Freiland ist grundsätzlich sinnvoll, jedoch müssen Zoos in die Lage versetzt werden, weiterhin Artenvielfalt zu zeigen und damit ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen und ihrem Bildungs-, Artenschutz- und Forschungsauftrag zu entsprechen. Diesem Anliegen folgt auch ein Antrag der CDU- und SPD-Fraktionen im Sächsischen Landtag, der derzeit intensiv beraten wird.
Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) betont, dass die EU-Verordnung zu Invasivarten alle Tierhalter in Europa – ob privat, Zoos oder Tierheime – vor große tierschutzrechtliche Herausforderungen stellt. Daher setzt sich der VdZ seit langem dafür ein, dass Zoos alle Tierarten weiterhin halten, züchten und transportieren dürfen, welche gemäß der EUVerordnung als gebietsfremde, invasive Tierarten gelistet werden.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor


Zoo Leipzig trifft weitere Schutzmaßnahmen
06 – 2017 / 18.01.2017

Der Zoo Leipzig befindet sich seit heute im Geflügelpest-Sperrbezirk. Das zuständige Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt der Stadt Leipzig hat nach erneuter Feststellung von Wildgeflügelpest im Stadtgebiet ein Sperrbezirk eingerichtet in dem auch der Zoo Leipzig fällt. Im Zuge der Geflügelpestverordnung treten nun weitere Schutzmaßnahmen für den Tierbesatz in Kraft. Vor den Eingängen einiger Warmhäuser werden zum Schutz Desinfektionsmatten ausgelegt. „Wir sind froh, dass wir die Häuser für unsere Besucher weiterhin offen halten können. Die getroffenen Sicherungsmaßnahmen dienen allein dem Schutz unserer Tiere“, führt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold aus.
Aufgrund des landesweiten Geflügelpest-Aufstallungsgebotes in Sachsen werden bereits seit November letzen Jahres alle Vögel im Zoo Leipzig in Stallungen und rückwärtigen Gehegen gehalten, und sind für die Besucher nur teilweise zu sehen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor


Geheimnis gelüftet
Gorillajungtier ist ein Mädchen
04 – 2017 / 13.01.2017

Nach vierwöchigem Rätselraten konnten die Pfleger von Pongoland nun eindeutig das Geschlecht des am 4. Dezember 2016 geborenen Gorillajungtieres feststellen: Es ist ein Mädchen. Der zweite Nachwuchs von Gorillaweibchen Kibara (12 Jahre) hat sich seit der Geburt gut entwickelt, trinkt ausreichend, wird von der Mutter liebevoll umsorgt und zeigt bereits Interesse an seiner Umwelt. Auch Halbschwester Diara, die im Jahr 2014 zur Welt kam und stets ausgelassen über die Anlage tobt, versucht beständig Kontakt zur der Kleinen aufzunehmen. Doch Mutter Kibara lässt dies noch nicht zu. „Es wird noch einige Zeit dauern, bis Diara und Kibaras Jungtier in Interaktionen zueinander treten können. Ungefähr in einem Jahr werden beide miteinander spielend zu sehen sein“, blickt Bereichsleiter Frank Schellhardt in die Zukunft. In den nächsten Wochen findet in alter Tradition gemeinsam mit den Mitarbeitern des Max-Planck-Institutes die Namensfindung für Kibaras Schützling statt. Es handelt sich um das 6. Gorillajungtier in der Geschichte der 2001 eröffneten Menschenaffenanlage.
Insgesamt konnte sich der Zoo Leipzig in den letzten 15 Jahren über 32 Nachzuchten bei den vier hochbedrohten Primatenarten freuen. In jüngster Zeit sorgten Schimpansenweibchen Swela, Schimpansin Kihsa (2016) und Bonobodame Lexi (2016) für erneuten Nachwuchs. Azibo (geb. 04/2015), Ohini (03/2016) und Tayo (07/2016) sind ordentlich gewachsen und erfreuen Besucher und Pfleger gleichermaßen bei ihren täglichen Spieleinheiten auf den Innenanlagen von Pongoland. Vor allem in der Winterzeit ist das Haus für Menschenaffenliebhaber eine wahre Oase, um die nächsten Verwandten ausgiebig zu beobachten.
Alle vier Menschenaffenarten werden von der Vereinten Naturschutzunion (IUCN) als stark bedroht bzw. vom Aussterben bedroht auf der Roten Liste geführt. Die jüngsten Bestandsentwicklungszahlen in den jeweiligen Verbreitungsgebieten zeigen deutlich, wie illegaler Handel, Bushmeat und die Lebensraumzerstörung sich dauerhaft nachteilig auf das Leben der Tiere auswirken.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Schimpansenjungtier Azibo hangelnd auf der Innenanlage © Zoo Leipzig
Schimpansenjungtier Azibo hangelnd auf der Innenanlage © Zoo Leipzig


Tapirfamilie wieder vereint
Schneeleoparden hinter den Kulissen
04 – 2017 / 12.01.2017

Die Schabrackentapire in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland sind wieder vereint und zeigen sich erstmals seit der Geburt von Ketiga im Juni als Familie. Bislang hielten sich Laila (geb. 03.04.2009 in Nürnberg, seit 29.10.2010 in Leipzig) und das Jungtier in der einen Anlage auf, Vater Copasih (geb. 21.01.2008 in Port Lympne, seit 21.09.2010 in Leipzig) war im angrenzenden Areal mit Sichtkontakt zu den beiden anderen. Tapire sind Einzelgänger, so dass in der Natur den Weibchen die Aufzucht des Nachwuchses obliegt. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass sich unsere adulten Tapire sehr gut verstehen, so dass wir nun wieder die Zusammenführung gewagt haben und mit einem harmonischen Bild der drei belohnt wurden“, erklärt Seniorkurator Fabian Schmidt. „Die ersten Tage waren Erfolg versprechend. Jetzt müssen wir abwarten, ob die Zusammengewöhnung von Copasih mit Ketiga auch dauerhaft funktioniert.“ Dass dies nicht selbstverständlich ist, hat man bei dem zweiten Jungtier Kedua gesehen. Er hatte seinem Vater zu wenig Respekt entgegen gebracht, so dass eine dauerhafte Vergesellschaftung nicht möglich war.
Vorbereitungen für Südamerika angelaufen
Zwei andere Zoobewohner haben gestern ihr langjähriges Zuhause verlassen: Die beiden Schneeleoparden Laura (geb. 30.04.2001 in Lüneburg, seit 2003 in Leipzig) und Onegin (geb. 20.04.2003 in Krefeld, seit 2004 in Leipzig) sind als letzte Bewohner aus der traditionellen Käfighaltung ausgezogen. Bis zur Eröffnung der neuen Hochgebirgslandschaft Himalaya im Sommer teilen sie sich den rückwärtigen Bereich der Tiger-Taiga mit den sibirischen Großkatzen und sind bis dahin für die Besucher nicht mehr zu sehen. Beide Tiere haben den Umzug gut überstanden und die erste Nacht bereits in ihrem vorübergehenden Domizil verbracht.
Mit dem Umzug der Schneeleoparden gehen die unmittelbaren Vorbereitungen für den Baubeginn an der Themenwelt Südamerika weiter. In zwei Bauabschnitten entstehen hier zunächst Patagonien und Pantanal bevor dann zwei Jahre später Feuerland errichtet wird.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Vater Copasih und Sohn Ketiga beim Kennenlernen © Zoo Leipzig
Vater Copasih und Sohn Ketiga beim Kennenlernen © Zoo Leipzig

Die beiden Schneeleoparden werden in die Tiger-Taiga gebracht © Zoo Leipzig
Die beiden Schneeleoparden werden in die Tiger-Taiga gebracht © Zoo Leipzig


Zoo-Veranstaltungen im Februar 2017

04./15./22.02. 11 Uhr: Entdeckertour Regenwaldpass – Gemeinsam die Tropen Gondwanalands entdecken - Extratour für Kinder von 8 bis 12 Jahren (mit Voranmeldung) Treffpunkt: Aussichtsplattform in Gondwanaland - Preis: 5 € pro Person (zzgl. Zooeintritt), Reservierungen unter Tel. 0341-5933 385, Mail safaribuero@zoo-leipzig.de sowie Restplätze am jeweiligen Tag im Safaribüro
10./14.02. 17.30 Uhr La cocina picante – Südamerikanischer Kochkurs in der Hacienda Las Casas - Mit dem Küchenchef die südamerikanische Küche entdecken und die Tropenerlebniswelt Gondwanaland bei Nacht erkunden. Preis: 110 € pro Person, inkl. alkoholfreier Getränke, Heißgetränke, Bier und Wein (Spirituosen, Sekt und Cocktails sind nicht enthalten.) Buchung über: 0341- 59 33 377 o. veranstaltung@zoo-leipzig.de
10./11./24./25.02. 19.30 Uhr Abendtouren durch den nächtlichen Zoo - Tickets im VVK unter Tel. 0341-59 33 385, Mail safaribuero@zoo-leipzig.de, 14 €
11. – 26.02. Winterferienprogramm mit Zoolotsenaktionen - Tägl. ab 9.30 Uhr Traumfänger-Bastelwerkstatt im Palmensaal - Dienstags und donnerstags um 11 Uhr Winterferientouren mit den Zoolotsen (kostenfrei), Treffpunkt: großer Zooplan hinter den Drehkreuzen
14./17./24.02. 18 Uhr African Dinner in der Kiwara-Lodge - Ein wunderbarer Abend für zwei Personen mit 4-Gänge-Menü, exotischer Showeinlage sowie einem Besuch bei den Löwen und Giraffen - Preis: 70 € pro Person inkl. aller Getränke (außer Cocktails, Sekt u. Spirituosen), Buchung über: 0341- 59 33 377 oder veranstaltung@zoo-leipzig.de
23.02. 17.30 Uhr Sanuk – Tropenzauber mit den Lipsi Lillies - Leipzigs erste Burlesquetruppe hat ihr glamouröses Zeltlager für einen unvergesslichen Abend im Dschungel Gondwanalands aufgeschlagen - Preis: 85 € (Kat. A) bzw. 75 € (Kat. B) inkl. Rundgang Gondwanaland zzgl. Getränke, Buchung über: 0341- 59 33 377 o. veranstaltung@zoo-leipzig.de

Cocina Picante © Zoo Leipzig
Cocina Picante © Zoo Leipzig

African Dinner © Zoo Leipzig
African Dinner © Zoo Leipzig

Tropenzauber mit den Lipsi Lillies © Zoo Leipzig
Tropenzauber mit den Lipsi Lillies © Zoo Leipzig


Vergesellschaftung der Löwen hat begonnen
Umbau Löwensavanne erfolgt
02 – 2017 / 06.01.2017

Der Vergesellschaftungsprozess hat begonnen: Seit Donnerstag findet hinter den Kulissen der Anlage die direkte Zusammenführung des Löwenkaters Majo (geb. am 28.05.2015, seit August 2016 in Leipzig) mit der Katze Kigali (geb. am 08.05.2014, seit November 2016 in Leipzig) statt. Nachdem sich beide wochenlang am Sichtschieber haben kennenlernen dürfen, wurde gestern erstmals der Schieber gezogen. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Katzen verlief noch angespannt, aber mit großer gegenseitiger Neugier. Beim heutigen Treffen waren beide Löwen schon entspannter im Umgang, je länger sie zusammen waren. Am Wochenende wird der Prozess der Zusammengewöhnung ausgesetzt und zu Beginn der nächsten Woche stundenweise fortgesetzt. Bis dahin wird die Katze für die Besucher zeitweise im Schaugehege zu sehen sein. „Wenn wir die Einschätzung vornehmen, dass beide Tiere miteinander harmonieren, werden wir sie ganztägig zueinander und ins Schaugehege lassen. Gegenwärtig bin ich optimistisch, weiß aber auch, dass es jederzeit Rückschläge geben kann“, betont Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Nach Abschluss der Umbaumaßnahmen konnte die Löwensavanne Makasi Simba zum Ende des Jahres 2016 wieder für die Besucher freigegeben werden. Damit war die Grundlage geschaffen, den nächsten Schritt, die Vergesellschaftung des potentiellen Löwenpaares, vorzunehmen. Die Eingewöhnung der beiden Tiere auf der Außenanlage wird zum gegebenen Zeitpunkt erfolgen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor


Zoo zieht positive Bilanz
1, 71 Millionen Gäste besuchten 2016 den Zoo Leipzig
01 – 2017 / 05.01.2017

Der Zoo Leipzig kann für das Jahr 2016 eine positive Bilanz ziehen: 1,71 Millionen Gäste besuchten im vergangenen Jahr die zoologische Einrichtung – 50.000 mehr Besucher als im Jahr davor, eine Steigerung um drei Prozent. „Das Ergebnis ist mehr als zufriedenstellend. Der Zoo strahlt durch die zahlreichen Neueröffnungen in den vergangenen Jahren in neuem Glanz und mit der Eröffnung des Koala-Haus 2016 bieten wir unseren Besuchern eine weitere Attraktion. Nach wie vor zählt der Zoo Leipzig zu den beliebtesten touristischen Zielen der Region. Das bestärkt uns darin, unsere Arbeit auf gleichbleibend hohem Niveau fortzuführen“, freut sich Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Das neue Jahr verspricht zahlreiche Veränderungen: Neben der Einführung des Artenschutz-Euro zu Beginn des Jahres und des Onlinetickets ab Februar nimmt der Zoo der Zukunft weiterhin Gestalt an: In unmittelbarer Nachbarschaft zur Tropenerlebniswelt Gondwanaland entsteht gegenwärtig die Hochgebirgslandschaft Himalaya, die im Sommer eröffnet werden soll. Sowohl die hochbedrohten Schneeleoparden als auch die Roten Pandas und Gänsegeier werden die neue Anlage bewohnen. Außerdem beginnen noch im Winter die Bauarbeiten für den Themenbereich Südamerika. In zwei Bauabschnitten entstehen hier zunächst Patagonien und Pantanal, zwei Jahre später Feuerland.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor


Zoo Leipzig baut Artenschutz-Engagement aus
Neues Paar Ohrenschuppentiere eingetroffen
62 – 2016 / 06.12.2016

Mehr Engagement für eine hochbedrohte Art: Gestern Nachmittag trafen zwei Formosa Ohrenschuppentiere (Manis pentadactyla pentadactyla) aus Taipeh im Zoo Leipzig ein. Leipzig ist damit der einzige Zoo, der vier Tiere dieser hochbedrohten Asiatischen Schuppentierart in Europa hält. Erst auf der letzten Artenschutzkonferenz in Johannesburg im Herbst wurden alle 8 Arten in die höchste Bedrohungsstufe des Washingtoner Artenschutzabkommens (Anhang I) aufgenommen. Gegenwärtig gelten Schuppentiere als die meistgehandelte Säugetierart der Welt, die Bestandszahlen sind in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken. „Weltweit gibt es intensive Bemühungen, den Handel mit diesen Tieren zu verhindern, Aufklärungsarbeit bei den potentiellen Abnehmern zu leisten und Schutzgebiete zu errichten. Auch wir fühlen uns verpflichtet, einen Beitrag zur Rettung dieser Art zu leisten. Unser klares Ziel ist die Erhaltung einer vom Aussterben bedrohten Tierart. Gelingt es uns, können wir eine Backup Population aufbauen, die stellvertretend für die wild lebenden Verwandten steht“, erläutert Zoodirektor Prof. Jörg Junhold das Artenschutzengagement und den Transfer.
Mit den beiden Schuppentieren Tou Feng (seit 2007 in Leipzig) und Quesan (seit 2009 in Leipzig) ist bisher noch keine Zucht gelungen. „Wir setzen große Hoffnungen in das neue Paar und versprechen uns bei einem Zuchterfolg weiterführende Erkenntnisse über Quesan und Tou Feng. Über das Paarungsverhalten von Schuppentieren ist nur wenig bekannt“, so Junhold. Das neue Weibchen Chuan-Qiong und das Männchen Shui-Li haben bereits im Zoo von Taipeh für Nachwuchs gesorgt. Für die Besucher sind die Neuzugänge vorerst nicht zu sehen. Sie werden vorübergehend in der rückwärtigen Haltung von Gondwanaland mit der neuen Umgebung vertraut gemacht. „Wir müssen abwarten, wie sie sich eingewöhnen und ob sie sich verpaaren. Erst dann können weitere Entscheidungen auch in Hinblick der Sichtbarkeit getroffen werden“.
Schuppentiere sind aufgrund ihre langen Zunge und Zahnlosigkeit absolute Nahrungsspezialisten und stellen Halter dieser wertvollen Tierart vor besondere Herausforderungen. Charakteristisch und namensgebend sind die dachziegelartig angeordneten Schuppen, die sich beim Zusammenrollen in einen für Feinde fast undurchdringlichen Schutzpanzer verwandeln. Vier der acht Arten sind in Asien beheimatet, die anderen leben in Afrika, und auch hier nimmt die Bejagung stetig zu. Schuppentiere und insbesondere ihre Schuppen werden beispielsweise in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet, gelten aber auch als Delikatesse und Statussymbol.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Neues Schuppentiermännchen © Zoo Leipzig
Neues Schuppentiermännchen © Zoo Leipzig

Neues Schuppentierweibchen © Zoo Leipzig
Neues Schuppentierweibchen © Zoo Leipzig


Nachwuchs zum Advent
Gorillababy geboren
61 – 2016 / 05.12.2016

Gorillaweibchen Kibara (geb. 2004 in Leipzig) überraschte die Menschenaffenpfleger zum 2. Advent mit einem Baby. Als die Pfleger am gestrigen Morgen ins Schlafgehege der vierköpfigen Flachlandgorilla-Gruppe schauten, entdeckten sie Kibara mit einem schlafenden Minigorilla auf ihrem Bauch. Beide lagen in einem Nest aus Stroh und schienen sich von den Strapazen der Geburt zu erholen. Kibara ist eine erfahrene Mutter, die sich bisher rührend um ihr Baby kümmert. „Die Überraschung ist Kibara mehr als gelungen, und vor dem Hintergrund der stetig abnehmenden Bestandszahlen in Afrika ist die Geburt als etwas Besonderes zu werten. Eigentlich haben wir erst in circa 14 Tagen damit gerechnet“, verrät Seniorkurator Gerd Nötzold und ergänzt: „In den nächsten Tagen müssen wir beide im Auge behalten und genau beobachten, ob das Jungtier trinkt, damit es zu Kräften kommt.“ Für Kibara ist es das zweite Kind, das sie im Leipziger Pongoland zur Welt gebracht hat. Vater und Oberhaupt der Gorillagruppe ist der 17 Jahre alte Silberrückenmann Abeeku, der im Jahr 2012 nach Leipzig kam.
Zur Freude der Besucher sind beide zusammen mit den anderen Gorillas auf der Innenanlage von Pongoland zu sehen. Bis der jüngste Spross von Kibara mit der bereits fast dreijährigen Diara (geb. im Jahr 2014), Tochter von Kumili (geb. im Jahr 2004 im Zoo von Chessington, seit 2012 in Leipzig), spielen und die Umgebung erkunden kann, wird noch einige Zeit vergehen.
Für den Zoo Leipzig ist es das 6. Gorillababy seit Eröffnung der Menschenaffenanlage im Jahr 2001. Im Zoo werden seit 1974 Flachlandgorillas gehalten. Das Internationale Zuchtbuch führt der Zoo Frankfurt/Main. Die europäische Gorillazucht wird über das Europäische Erhaltungszuchtprogramm in Apenheul (Niederlande) koordiniert.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Gorillaweibchen Kibara mit Jungtier © Zoo Leipzig
Gorillaweibchen Kibara mit Jungtier © Zoo Leipzig


Zoo Leipzig stärkt Familien und den Artenschutz
Himalaya-Hochgebirgslandschaft wird 2017 eröffnet
61 – 2016 / 25.11.2016

Der Zoo Leipzig stärkt seine Verbundenheit zu Leipzig und erhöht weiter seine Familienfreundlichkeit. Ab dem 1. Januar ist der Eintritt für Kinder bis einschließlich fünf Jahre kostenlos und das bisherige Kinderticket gilt von 6 bis 16 Jahren – und damit zwei Jahre länger als bisher. Im Zuge der im Masterplan Zoo der Zukunft verankerten Preisanpassungen steigt der Preis für ein Tagesticket in der Sommersaison für Erwachsene von 18,50 € auf 20 €, Kinder und Ermäßigungsberechtigte zahlen künftig einen Euro mehr und damit 12 € bzw. 16 €. Das Familienticket steigt um drei Euro auf 50 €. Die Gültigkeit des Abendtickets wird von 90 Minuten vor Zoo-Schließung auf drei Stunden ausgeweitet und soll Arbeitnehmern und Besuchern aus dem Umland einen Kurzausflug ermöglichen. Zudem bleiben die Winterpreise stabil. „Uns war es enorm wichtig, dass die Anpassungen den wirtschaftlichen Notwendigkeiten entsprechen, gleichzeitig moderat ausfallen und die Gestaltung der Preise auch unseren Besuchern gerecht wird“, erklärte Zoodirektor Prof. Jörg Junhold heute im Rahmen einer Pressekonferenz und betonte, dass die Leipziger ihrerseits ihre Verbundenheit zum Zoo Leipzig mit dem Kauf von Jahreskarten zum Ausdruck bringen. Diese kosten ab dem 1. Januar 75 € für Erwachsene und 47 € für Kinder. Die Anschaffung lohnt sich bereits ab dem vierten Besuch innerhalb eines Jahres. Um kurzentschlossenen Besuchern, Gästen an hochfrequentierten Tagen oder Touristen der Stadt den Ticketkauf zu erleichtern, wird bis zum 1. Februar 2017 das Onlineticket eingeführt, so dass bereits am heimischen Computer oder kurz vor dem Zooeingang per Smartphone Erwachsenen- und Kindertickets erworben werden können.
Gemeinsam für den Artenschutz
Das neue Preissystem bringt eine weitere Neuerung mit sich: den freiwilligen Artenschutz- Euro, der bei jedem Ticketkauf gezahlt werden kann. Ab sofort haben Besucher in dieser Form unmittelbar die Möglichkeit, sich gemeinsam mit dem Zoo Leipzig für den Schutz bedrohter Arten in den Schutzprogrammen in aller Welt zu engagieren. „Es gibt viele Besucher die uns fragen, was sie konkret tun können. Mit dem Artenschutz-Euro bieten wir nun erstmals die Möglichkeit, sich gemeinsam mit uns in unseren Projekten in Vietnam, Chile, auf Borneo oder in der Elfenbeinküste einzubringen“, erläutert Prof. Junhold. Im
kommenden Jahr stehe die Auffangstation für bedrohte Primaten in Vietnam, die in Trägerschaft des Zoo Leipzig ist, im Fokus der Anstrengungen. Durch die wachsende Beschlagnahmung von Tieren und große Zuchterfolge muss die Station erweitert werden, um gute Bedingungen für die Haltung und Auswilderung der Tiere zu gewährleisten.
Fortschritte im Zoo der Zukunft
Auch direkt im Zoo Leipzig wird es mit Blick auf die Arten Veränderungen geben. Noch in diesem Monat wird die Haltung der Dallschafe aufgegeben und Anfang des kommenden Jahres ziehen die Wildpferde in die umgebaute alte Nashornanlage. Beide Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit den bevorstehenden Arbeiten in der Themenwelt Südamerika, die im kommenden Jahr beginnen. Bis 2018 sollen zwischen Hacienda Las Casas und dem Tierkindergarten Pantanal und Patagonien entstehen. Die ebenfalls in diesem Bereich lebenden Schneeleoparden und Roten Pandas werden in der ersten Jahreshälfte umziehen. Für sie entsteht in unmittelbarer Nähe zu Gondwanaland gegenwärtig die Hochgebirgslandschaft Himalaya, die im kommenden Sommer eröffnet werden soll. Mit dem Umzug der stark vom Aussterben bedrohten Schneeleoparden in die neue, übernetzte Anlage gehört die Raubkatzenhaltung in traditionellen Käfigen im Zoo Leipzig der Vergangenheit an.
In der Tropenerlebniswelt Gondwanaland, die in diesem Jahr ihren fünften Geburtstag gefeiert hat, werden 2017 neue Arten Einzug halten. Im Vulkanstollen sollen Bilbys (Macrotis lagotis) einziehen, im Bereich Afrika werden die Löffelhunde abgegeben und Kronenmakis (Eulemur coronatus) an ihrer Stelle heimisch werden.
2016 neigt sich dem Ende entgegen
Der Zoo Leipzig rechnet in diesem Jahr mit insgesamt 1,7 Millionen Besuchern und damit etwa 50.000 mehr als im Vorjahr. Aus zoologischer Sicht fällt das Resümee durchwachsen aus. Die Ankunft des ersten Koalas in der Geschichte des Zoo Leipzig sowie zahlreiche Nachzuchten bei vom Aussterben bedrohten Arten wie bspw. bei den Westafrikanischen Schimpansen in Pongoland, den Schabrackentapiren und Eulenkopfmeerkatzen in Gondwanaland, den Stumpfkrokodilen im Gründer-Garten und den Zwergflamingos in Afrika sind als große Erfolge zu werten. Dem gegenüber stehen das tote Elefantenkalb im Mutterleib sowie der Ausbruch zweier Löwen aus ihrem Gehege. Während es der kontinuierlich überwachten Elefantenkuh Thura bislang gut geht und die natürliche Geburt abgewartet werden muss, endete der Ausbruch für einen Löwen tödlich. Gegenwärtig wird die Löwensavanne umgebaut. Der 1,5 Jahre alte Majo sowie die erst kürzlich in Leipzig eingetroffene Löwin Kigali zeigen sich abwechselnd in der einsehbaren Höhle. „Insgesamt gesehen haben wir die Weichen für 2017 auf allen Ebenen gestellt und freuen uns auf die nächsten Schritte im Zoo der Zukunft“, resümiert Zoodirektor Prof. Junhold.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Erste Eulenkopfmeerkatze seit sieben Jahren im Zoo Leipzig geboren © Zoo Leipzig
Erste Eulenkopfmeerkatze seit sieben Jahren im Zoo Leipzig geboren © Zoo Leipzig


Märchenhaftes in der Adventszeit im Zoo Leipzig
Nikolaus-Tag und Weihnachtsmarktvergnügen locken
60 – 2016 / 24.11.2016

Adventszeit ist Märchenzeit, so auch im Zoo Leipzig. In einer erneuten Kooperation mit dem Zoo zeigt das Schauspiel Leipzig an den Adventswochenenden und während der Weihnachtsferien den bezaubernden russischen Märchenklassiker Die 12 Monate in einer eigens für diesen Anlass aufgeschlagenen „Weihnachtsjurte“. In der 45 Minuten dauernden Aufführung, die für Kinder ab vier Jahre geeignet ist, lernen die 12 Monate bei ihrem Treffen zu Silvester ein kleines Mädchen kennen, das ihr alljährliches Ritual durcheinanderbringt und ihrer Unterstützung bedarf. Wird sie mit Hilfe der 12 Monate die Schneeglöckchen im Winter finden? Die Antwort gibt es sowohl zur Premiere am 27. November 2016 um 14.00 Uhr als auch bei allen weiteren Vorstellungen jeweils um 14.00 und um 16.00 Uhr. Der Eintritt für den Besuch der Märchenvorstellung ist im Zoo-Ticket enthalten. Die Übersicht zu den einzelnen Veranstaltungsterminen finden Sie auf www.zoo-leipzig.de.
Nikolaus-Tag im Zoo
Am 6. Dezember laden Nikolaus und sein offizieller Assistent, Lama Horst, alle Kinder bis 14 Jahre kostenlos in den Zoo ein und empfehlen einen Rundgang durch Asien, Afrika und Gondwanaland. Ab 13.00 Uhr geht es dann ans Verteilen der Geschenke, die natürlich an solch einem Tag nicht fehlen dürfen. Mit den aktuell geltenden Winterpreisen profitieren auch alle Erwachsenen von einem günstigeren Ticketpreis.
Zoo-Shop auf dem Weihnachtsmarkt
Für die Zeit des Weihnachtsmarktes hat der Zoo eine Zoo-Shop Außenstelle auf dem Marktplatz errichtet und bietet mit Ticketgutscheinen, Zookalendern und Plüschtieren allerhand schöne und individuelle Geschenkideen für die ganze Familie. Und natürlich gibt es auch das neue Zoo-Wimmelbuch zu kaufen und die Zoo-Jahreskarte, die 365 Tage Artenvielfalt und Erholung pur inmitten Leipzigs bietet.
Prof. Dr. Jörg Junhold

Weihnachtsjurte Schauspiel Leipzig © Schauspiel Leipzig
Weihnachtsjurte Schauspiel Leipzig © Schauspiel Leipzig


Haie und Rochen für das Aquarium
Neue Löwin hinter den Kulissen
57 – 2016 / 11.10.2016

Das 360-Grad-Ringbecken im Aquarium des Zoo Leipzig ist um zahlreiche Bewohner reicher geworden: Zwei Schwarzspitzenriffhaie sowie jeweils ein Geigen- und Schwarzpunktrochen sind die größten Blickfänge der mehr als 150 Neuzugänge im Aquarium, zu denen auch 77 Seeigel gehören, die das Panoramabecken bevölkern. „Wir sind froh, dass alle Tiere den aufwändigen und schwierigen Transport wohlbehalten überstanden haben“, sagt Kurator Ulrich Graßl. Während die Seeigel bereits in der vergangenen Woche eingetroffen sind und seither die Algen im Panoramabecken fressen, ist die zweite Lieferung in dieser Woche eingetroffen. Die Haie und Rochen sowie zahlreiche Schwarmfische kamen in drei 6.000-Liter-Tanks an und mussten langsam an das neue Wasser gewöhnt und umgesetzt werden. Zur Eingewöhnung wurde das 120.000 Liter fassende Ringbecken in verschiedene Bereiche eingeteilt. Erst wenn sich alle Fische eingelebt haben und zuverlässig fressen, steht das 360-Grad-Becken seinen Bewohnern wieder komplett zur Verfügung. „Der neue Besatz wertet das Aquarium zusätzlich auf und bietet den Besuchern in der kalten Jahreszeit einen weiteren Anreiz zum Verweilen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold, der sich zudem über die Wahl des Zoo Leipzig als eine der Top-100-Sehenswürdigkeiten in Deutschland freuen kann. Mehr als 40.000 Reisende aus 66 Ländern haben bei dem Ranking der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) mitgemacht und den Zoo Leipzig mit Platz 99 erstmals unter die Top 100 gewählt.
Löwin angekommen
Heute früh ist unterdessen eine neue Löwin im Zoo Leipzig angekommen. Die 2,5 Jahre alte Katze Kigali hat bislang im französischen Peaugres gelebt und lernt ihre neue Heimat jetzt zunächst hinter den Kulissen kennen. Je nach Fortschritt soll sie schnellstmöglich mit dem ebenfalls im Zoo Leipzig lebenden Kater Majo vergesellschaftet werden. Ob die beiden Löwen perspektivisch ein Zuchtpaar bilden, wird erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. „Oberste Priorität hatte die Suche nach einer altersmäßig passenden Katze, damit der junge Kater nicht länger allein leben muss“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Schwarzpunktrochen im Ringbecken © Zoo Leipzig
Schwarzpunktrochen im Ringbecken © Zoo Leipzig

Schwarzspitzenriffhaie im Ringbecken © Zoo Leipzig
Schwarzspitzenriffhaie im Ringbecken © Zoo Leipzig

Löwin im Zoo Leipzig eingetroffen © Zoo Leipzig
Löwin im Zoo Leipzig eingetroffen © Zoo Leipzig


Quoll-Nachwuchs erobert den Vulkanstollen
Ab sofort von den Winterpreisen profitieren
56 – 2016 / 04.11.2016

In Gondwanaland sind die Quolls los: Seitdem Quollweibchen Sternchen mit ihren sechs Jungtieren aus dem rückwärtigen Bereich in das Schaugehege im Vulkanstollen in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland gezogen ist, herrscht dort munteres Treiben. Die schwarzen Jungtiere mit weißen Punkten, die im Juni geboren wurden, erkunden die Klettermöglichkeiten und jagen sich gegenseitig die Äste hoch und runter. Die Rasselbande sorgt für spannende Beobachtungen im Bereich der dämmerungs- und nachtaktiven Tiere.
Seit fünf Jahren leben die Tüpfelbeutelmarder, wie die Quolls auch heißen, in Gondwanaland. Die erste Generation der Leipziger Zucht kam vor der Eröffnung der Tropenerlebniswelt direkt aus Australien nach Leipzig. Seither haben 80 Quolls das Licht der Welt im Zoo Leipzig erblickt. Viele von ihnen bevölkern inzwischen auch andere Zoos in Europa. „Die erfolgreiche Zucht zeigt, dass die Bedingungen in Gondwanaland und die Versorgung der Tiere optimal sind“, sagt Seniorkurator Fabian Schmidt. „Sie ist umso bedeutsamer, da die Weltnaturschutzorganisation IUCN den Bedrohungsstatus der Tierart in diesem Jahr hochgestuft hat und Quolls nun als stark gefährdet gelten.“ Die Population im Freiland ist in den vergangenen zehn Jahren um 50 Prozent auf ca. 11.000 adulte Tiere zurückgegangen. Neben natürlichen Feinden, verwilderten Hauskatzen und Hunden ist v.a. auch die Umnutzung des Lebensraumes für die Landwirtschaft ein gravierender Faktor.
Warme Ziele für kalte und nasse Tage
Die kalte Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz – auch im Zoo. Wer die tropische Wärme in Gondwanaland genießen, die Fische im Aquarium beobachten, die Dickhäuter im Elefantentempel beim Abtauchen bestaunen oder den Menschenaffen in Pongoland einen Besuch abstatten möchte, braucht Regen, Wind und Kälte nicht zu fürchten.
Zudem profitieren alle Zoobesucher seit dem 1. November wieder von den günstigeren Winterpreisen. Erwachsene zahlen 16 €, Kinder 9 € und Familien 40 € für einen ganzen Tag Zoo-Abenteuer in Leipzig.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Ein Quoll nicht allein zu Haus - weitere warten darauf, entdeckt zu werden © Zoo Leipzig
Ein Quoll nicht allein zu Haus - weitere warten darauf, entdeckt zu werden © Zoo Leipzig


Freunde und Förderer finanzieren Umbau der Löwensavanne
Löwe Majo bekommt kurzfristig Gesellschaft
55 – 2016 / 02.11.2016

Hinter den aufgestellten Bauzäunen an der Löwensavanne im Zoo Leipzig wird ab dieser Woche intensiv gearbeitet. Seit dem Ausbruch der beiden Etoscha-Löwen vor vier Wochen haben die Verantwortlichen im Zoo Leipzig mit Hochdruck an der Zukunft der Löwenhaltung gearbeitet, jetzt werden die Pläne umgesetzt: Der Wassergraben wird auf mindestens acht Meter verbreitert. Zusätzlich wird an der besucherseitigen Wand des Grabens eine Stangenkonstruktion errichtet, die mit einer Höhe von 1,30 bis 1,50 m Höhe als vertikale Barriere dient. Rund 80.000 Euro werden die Maßnahmen zur weiteren Erhöhung der Sicherheit kosten. Der Freundes- und Förderverein des ZooLeipzig hat sich bereit erklärt, die Finanzierung der Arbeiten zu übernehmen, die bis Mitte Dezember abgeschlossen sein sollen. „Wir wollten unserem Zoo in dieser Ausnahmesituation schnell und unkompliziert helfen und die ungeplante Investition übernehmen. Gemeinsam mit den Leipzigern möchten wir für die Leipziger und ihre Gäste dafür Sorge tragen, dass die Löwensavanne wieder in Betrieb gehen und die moderne Löwenhaltung fortgesetzt werden kann. Schließlich hat unser Verein zwei Drittel der damaligen Bausumme getragen“, erklärt Michael Weichert, Präsident des Freundes- und Fördervereins.
Löwe Majo, der nach dem Ausbruch und dem Verlust seine Bruders hinter den Kulissen versorgt wurde, zeigt sich den Besuchern seit einigen Tagen wieder in der einsehbaren Höhle. Bereits in den nächsten Wochen soll voraussichtlich eine zweieinhalb Jahre alte Löwin aus einem französischen Zoo in den Zoo Leipzig kommen. Ziel ist es, je nach Fortschritt der Eingewöhnung, die Löwin schnellstmöglich mit Majo zusammen zu gewöhnen. „Neben den Umbaumaßnahmen liefen auch die Anstrengungen, ein weiteres Tier nach Leipzig zu holen auf Hochtouren, um den jungen Löwen nicht länger als notwendig allein halten zu müssen“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. „Wir sindfroh, für die baulichen und zoologischen Erfordernisse Lösungen gefunden zu haben und setzen diese schnellstmöglich um.“
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Die Umbauarbeiten in der Löwensavanne haben begonnen © Zoo Leipzig
Die Umbauarbeiten in der Löwensavanne haben begonnen © Zoo Leipzig

FFV-Präsident Michael Weichert überreicht die Spende an Zoodirektor Prof. Jörg Junhold © Zoo Leipzig
FFV-Präsident Michael Weichert überreicht die Spende an Zoodirektor Prof. Jörg Junhold © Zoo Leipzig


Entdeckertage Tiere bei Nacht im Zoo Leipzig
Mittelalterliches Halloweenspektakel mit Gruselfaktor
53 – 2016 / 26.10.2016

Passend zum Halloweenwochenende widmen sich die Entdeckertage Tiere bei Nacht den dämmerungs- und nachtaktiven Zoobewohnern und bieten von 10.00 bis 20.00 Uhr besondere Angebote und Einblicke hinter die Kulissen. Die Tierhäuser und auch die Zoo-Restaurants sind an diesen drei Tagen bis 20.00 Uhr geöffnet und Kinder in Halloweenkostümen bis 14 Jahre erhalten am 31. Oktober freien Eintritt.
Wie viele Stunden schlafen Tiger, legen sich Giraffen zum schlafen hin oder wie munter sind die Bewohner von Gondwanaland am Abend? Fragen, die die Besucher während moderierter Bootstouren in der Tropenhalle, der Kulissenblicke u.a. in der Tiger-Taiga und der Tierpflegersprechstunden bei den Giraffen beantwortet bekommen. Mit Rotlichtlampen ausgerüstet gilt es bei Dämmerungsbeginn zum Beispiel die Schuppentiere, Elefanten, Hyänen und Schneeleoparden mit Unterstützung von erfahrenen Zoolotsen und Tierpflegern zu entdecken. Kürbisschnitzen, mehrere Mitmach-Quiz, Gruselgesichterschminken und Stockbrotgrillen am Lagerfeuer laden ebenfalls zum Verweilen ein und runden das Programm ab.
Am 31. Oktober verwandeln sich außerdem der Konzertgarten und die Eventfläche an der neuen Kiwara-Kopje in ein mittelalterliches Halloweenspektakel: Gaukler, Narren, Wahrsager und die Theaterzunft übernehmen dann die Regie und lassen große und kleine Halloweenfans auf ihre Kosten kommen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Motiv Totenkopfäffchen mit Kürbis © Zoo Leipzig
Motiv Totenkopfäffchen mit Kürbis © Zoo Leipzig


Zoo-Aktionstage im Zoo Leipzig
Der großer „Elefant, Tiger & Co.- Tag“ am 8. Oktober
48 – 2016 / 05.10.2016

Zu den traditionellen Zoo-Aktionstagen am 8./9. Oktober öffnet der Zoo Leipzig wieder seine Pforten und gewährt einen besonderen Einblick hinter die Kulissen der Tieranlagen und in den Alltag des Pflegers. Spezielle Kommentierungen, Fütterungen, Kulissenblicke, Tierpflegergespräche, Informationsstände und Bastelaktionen werden von 10.00 bis 17.00 Uhr in allen sechs Themenbereichen des Zoos angeboten. „Die Zoo-Aktionstage zählen zu den beliebtesten Zooveranstaltungen des Jahres. Sie locken stets ein breites Publikum in den Zoo, das an diesen Tagen mit den Tierpflegern ins Gespräch kommen, mehr über die tierischen Bewohner und den Beruf selbst in Erfahrung bringen und sogar beim Futterzubereiten mitmachen kann“, stellt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold die Besonderheit der Tage heraus.
Am Samstag kommen außerdem Liebhaber der bekannten Zoo-Doku-Soap beim großen „Elefant, Tiger & Co.“-Tag im Zoo auf ihre Kosten: Ab 10.00 Uhr startet mit der MDR Radio Sachsen Moderatorin Elena Pelzer auf der MDR-Bühne ein buntes Bühnenprogramm, in dem sich alles um die beliebte MDR Doku-Soap dreht. Autoren und Tierpfleger werden über die Arbeit vor und hinter der Kamera plaudern und den Fans der Sendung einen besonderen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Außerdem wird es eine Livevertonung mit Christian Steyer, der markanten Stimme der Sendung, geben. Und am Nachmittag werden vor der eigentlichen Ausstrahlung im Fernsehen brandneue Geschichten auf der Bühne präsentiert.
Es gelten an diesem Tag die regulären Eintrittspreise. Für die Führungen mit beschränkter Teilnehmerzahl werden 15 Minuten vorab Tickets verteilt.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Auf zu den Zoo-Aktionstagen im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Auf zu den Zoo-Aktionstagen im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig

Zooaktionstage im Zoo Leipzig-Ausstellung und Pflegergespräche auf dem Wirtschafthof des Zoos © Zoo Leipzig
Zooaktionstage im Zoo Leipzig-Ausstellung und Pflegergespräche auf dem Wirtschafthof des Zoos
© Zoo Leipzig


Löwen widerlegen alle bisherigen Erkenntnisse
Sicherheit wird weiter erhöht
51 – 2016 / 30.09.2016

24 Stunden nach dem gestrigen Ausbruch von zwei Etosha-Löwen im Zoo Leipzig liegt die Analyse des Vorfalls vor: Vier Stunden lang haben alle Einsatzkräfte mit enormem Einsatz versucht, die Löwen in ihr Gehege zurückzutreiben. Bei Majo ist dies gelungen. Sein Bruder Motshegetsi hat in der Extremsituation den Weg zurück nicht genommen und wurde mit Narkosepfeilen getroffen, um ihn zurückbringen zu können. Er hat aufgrund der extremen Stresssituation nicht auf das Mittel reagiert und durchbrach stattdessen den Sicherheitsring. Die Entscheidung zur Tötung des Tieres war unausweichlich, um Menschenleben zu bewahren. „Mein Dank gilt allen Beteiligten, die sich dieser Situation gestellt und zum Schutz der Sicherheit gehandelt haben. Ich danke auch der breiten Öffentlichkeit, die uns in dieser schweren Zeit unterstützt“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und ergänzt: „Unsachgemäße Kritik, persönliche Angriffe und Drohungen sind in dieser Situation unangebracht. Jeder Einzelne von uns liebt und schützt Tiere, das ist unsere Herzensangelegenheit. Die Entscheidung und der Verlust wiegen für uns selbst und den Schutz der bedrohten Art am schwersten.“
Der Zoo Leipzig geht davon aus, dass die beiden Löwen den Wassergraben überwunden haben. Im Anschluss daran wurde der Notfallplan ausgelöst und alle Maßnahmen zur Wiederherstellung der Sicherheit ergriffen. Die Anlage wird seit 15 Jahren mit Löwen besetzt. Bis zum heutigen Vorgang war davon auszugehen, dass die entsprechend der Bau- und Betriebsgenehmigung gestaltete Anlage ausbruchssicher ist. Aus der Vergangenheit liegen keinerlei Hinweise für Funktionseinschränkungen der Sicherheitseinrichtungen oder Anzeichen für eine drohende Überwindung des Wassergrabens vor. Ein Vorfall dieser Art war in keinster Weise vorhersehbar. Die Löwen haben die geltenden Erfahrungen und Richtlinien widerlegt und eine Sicherheitsbarriere überwunden, wie es unvorstellbar war.
Um die Sicherheit für die Zukunft zu erhöhen, werden entsprechende bauliche Anpassungen am Wassergraben der Löwensavanne vorgenommen. Bis zum Abschluss dieser Maßnahmen wird die Außenanlage nicht mit Löwen besetzt.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor


Ein Löwe eingefangen, zweites Tier ist tot
50 – 2016 / 29.09.2016

Trauriger Ausgang des Ausbruchs der beiden Etosha-Löwen im Zoo Leipzig: Während einer der beiden Löwen über einen mit Zäunen errichteten Gang in das Gehege zurückgetrieben werden konnte, musste der zweite Löwe erschossen werden. Die eingesetzte Narkose hatte nicht gewirkt, der Löwe durchbrach die Absperrung und musste zum Schutz von Menschenleben mit einem Schuss getötet werden. „Nachdem Majo eingefangen und Motshegetsi mit Narkosepfeilen getroffen worden war, hatten wir die Hoffnung, dass der Ausbruch ohne Verluste zu Ende geht. Die plötzliche Wendung hat uns alle schockiert, der Verlust macht uns extrem traurig, aber die Entscheidung war unausweichlich“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Heute Morgen waren die beiden einjährigen Etosha-Löwen aus dem Gehege ausgebrochen. Der Vorfall ereignete sich vor der Öffnung des Tiergartens, so dass zu keinem Zeitpunkt Besucher in Gefahr waren. Der umgehend ausgelöste Notfallplan, der die Abläufe und Zuständigkeiten im Falle eines Tierausbruchs regelt, hat gegriffen. Alle notwendigen Kräfte waren unmittelbar vor Ort und haben den Zoo und den Aufenthaltsort der Löwen gesichert, so dass die Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet werden konnten. „Alle Einsatzkräfte haben trotz der herrschenden Ausnahmesituation überlegt und professionell reagiert. Ich danke allen Beteiligten für ihren enormen Einsatz“, sagt Prof. Junhold.
Die Löwenanlage bleibt bis auf Weiteres geschlossen.
Der Zoo Leipzig ist wieder geöffnet.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor


Löwen ausgebrochen
Notfallplan wird umgesetzt
49 – 2016 / 29.09.2016

Die beiden Etosha-Löwen im Zoo Leipzig sind heute Morgen aus ihrem Gehege ausgebrochen. Der Vorfall ereignete sich vor der Eröffnung des Tiergartens, so dass zu keinem Zeitpunkt Besucher in Gefahr waren. Der Notfallplan des Zoo Leipzig wurde umgehend ausgelöst. Alle verfügbaren Kräfte haben die Sicherung des Zoos und der Tiere übernommen. Der Einsatz läuft gegenwärtig. Bis auf Weiteres bleibt der Zoo geschlossen.
Die Polizei ist informiert und unterstützt vor Ort.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor


Tierisches Herbstvergnügen im Zoo Leipzig
Ferien bei Elefant, Hängebauchschwein und Gorilla
47 – 2016 / 28.09.2016

Vom 01. bis 16. Oktober 2016 wird den Ferienkindern im Zoo Leipzig ein tierisches Herbstvergnügen geboten: Ferientouren, Mitmachaktionen und ein Blick hinter die Kulissen des Zoos stehen auf dem Programm. Bereits ab dem ersten Ferientag (01. Oktober) werden in der Zeit von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr täglich Miniatur-Tiere aus Kastanien und anderen Naturmaterialien gebastelt und beim Mitmach-Quiz das Wissen über die Zoobewohner getestet. Jeweils dienstags und donnerstags (04./06./11./13.10.) beginnen um 11.00 Uhr kostenfreie 90-minütige Ferientouren mit den Zoolotsen, und montags und donnerstags geht es auf eine zweistündige Tour durch die Tropenerlebniswelt Gondwanaland (05./10./12.10). Hier stehen der Regenwald und seine Bewohner im Mittelpunkt.
Außerdem öffnet der Zoo Leipzig wieder seine Pforten zu den Zoo-Aktionstagen, die am 8. und 9. Oktober stattfinden und von 10.00 bis 17.00 Uhr einen Einblick in den Alltag des Pflegers und der Tiere gewähren. Der Samstag (8.10.) steht zudem ganz im Zeichen von „Elefant, Tiger & Co.“ und bietet zusätzlich zum Zooprogramm im Konzertgarten auf der MDR-Bühne ein großes Bühnenprogramm, das sich rund um die beliebte MDR Doku-Soap dreht. Autoren, Tierpfleger und Sprecher Christian Steyer werden über die Arbeit vor und hinter der Kamera plaudern und den Fans der Sendung einen besonderen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Das Bühnenprogramm startet um 10.00 Uhr.
Hinweis zu den Führungen: Ausschließlich für die Führung durch Gondwanaland fällt eine Gebühr von 5,00 Euro pro Kind an und ist eine vorherige Anmeldung im Safaribüro (safariebuero@zoo-leipzig.de oder 0341/ 59 33 385) erforderlich.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Vorfreude auf die Herbstferien Schimpansin Swela mit Sohn Acibo © Zoo Leipzig
Vorfreude auf die Herbstferien Schimpansin Swela mit Sohn Acibo © Zoo Leipzig


K!DZ - Das Riesenkinderfest zugunsten der Uni-Kinderklinik
Kostenfreier Eintritt für Kinder
45 – 2016 / 15.09.2016

Das K!DZ-Riesenkinderfest nähert sich einem großen Jubiläum. Bereits zum 19. Mal veranstaltet der Zoo Leipzig am 17. September mit Unterstützung zahlreicher Unternehmen und Institutionen die Benefizaktion zugunsten der Uni-Kinderklinik. Für die 19. Auflage von K!DZ wurde ein ganz besonderer Gast mit ins Boot geholt: Auf der Hauptbühne wird der Reggaehase Boooo mit der Band Yellow Umbrella die kleinen und großen Zoogäste gleichermaßen begeistern. Das jamaikanische Langohr und seine Freunde haben wieder ein großes Abenteuer zu bestehen. Außerdem werden der LSV Leipzig Südwest mit Akrobatik, die Kinderband Paralleluniversum und die Leipziger Tanz-Zentrale auf der Bühne für beste Unterhaltung sorgen.
In den vergangenen Jahren ist die Aktion „Kinder helfen Kindern“ zu einem besonderen Markenzeichen des K!DZ-Riesenkinderfestes geworden, denn jeder kann dabei selbst aktiv werden. In diesem Jahr wird gemeinsam mit den Kindern ein Gondwanaland- Riesenpuzzle gebaut, bei dem die kleinen Zoobesucher unter anderem Puzzleteile bemalen und Steckfiguren basteln können. Die Einnahmen kommen der Frühgeborenen-Station in der Uni-Kinderklinik zu Gute.
Alle Kinder bis 14 Jahre haben zum K!DZ-Riesenkinderfest freien Eintritt in den Zoo Leipzig.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor


Neues Gehege für die Wildpferde
Fortschritte an der Himalaya-Gebirgslandschaft
44 – 2016 / 31.08.2016

Der Zoo der Zukunft in Leipzig macht weiter Fortschritte. Unmittelbar neben der Tropenerlebniswelt Gondwanaland entsteht gegenwärtig die Himalaya-Gebirgslandschaft und für die Themenwelt Südamerika laufen die Planungen. Damit im Zusammenhang steht ein neues Quartier für die Wildpferde auf der ehemaligen Nashornanlage.
Erst wenn die Himalaya-Anlage fertig ist, können die Schneeleoparden und Roten Pandas ihre aktuellen, in die Jahre gekommenen Gehege verlassen und die neue Heimat beziehen. Auch die Przewalskipferde müssen dann ihr Areal verlassen, damit für den Baustart der Themenwelt Südamerika ausreichend Baufreiheit gewährleistet werden kann. Die Urwildpferde, von denen erst kürzlich wieder ein im Zoo Leipzig geborenes Tier in der Mongolei ausgewildert werden konnte, werden auf die ehemalige Fläche der Nashörner umziehen. Der neuerrichtete Boxentrakt und das Außengehege mit angrenzendem Wassergraben bieten den Pferden gute Bedingungen. „Wir haben nach einer Lösung gesucht, die Wildpferde innerhalb des Zoos umzusiedeln, um sie trotz voranschreitender Masterplan-Umsetzung weiterhin halten zu können“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Einen konkreten Umzugstermin gibt es bislang noch nicht.
Pläne für Südamerika
Die Themenwelt Südamerika zieht sich von der Hacienda Las Casas bis zur Flamingolagune, die als einzige Anlage in dem Bereich bereits fertiggestellt ist. Entstehen sollen dort neben einer 360°-Wasserwelt für Mähnenrobben und Pinguine auch weitläufige Freigehege, auf denen u.a. Wasserschweine, Guanakos und Nandus in unterschiedlichen Gemeinschaftsgehegen zusammenleben werden.
Himalaya-Baustelle
Fortschritte machen auch die Arbeiten an der Himalaya-Hochgebirgslandschaft, die bis zum Sommer 2017 fertiggestellt werden soll. Gegenwärtig laufen hier im Rahmen der Rohbauarbeiten die Vorbereitungen für die Bodenplatte. Die Gründungsbohrpfähle für Himalaya sind bereits gesetzt.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Wildpferdherde © Zoo Leipzig
Wildpferdherde © Zoo Leipzig


Nachwuchs in Gondwanaland: Ozelot geboren
Bonobojungtier heißt ab heute Tayo
43 – 2016 / 26.08.2016

Der Zoo Leipzig kann sich zum dritten Mal seit Eröffnung von Gondwanaland über Nachwuchs bei den Ozelots freuen. Ozelotkatze Daphne (geb. am 25.11.2007 im Tierpark Aschersleben, seit 2010 in Leipzig) brachte am 17. August 2016 ein gesundes Jungtier auf der Anlage in Gondwanaland zur Welt. Die Geburt verlief komplikationslos, und als erfahrene Mutter umsorgt Daphne ihren Schützling vorbildlich. Bis zur Jungtierprophylaxe in ein paar Wochen durch den Tierarzt bleibt das Geschlecht ein Geheimnis. Vater des Ozelotjungtieres ist der sechs Jahre alte Pinchu, der aus dem Zoo Berlin im Jahr 2010 nach Leipzig kam. Erst im Mai dieses Jahres wurde die Katze Ria (geboren am 19.09.2015), der zweite Ozelotnachwuchs, an den Zoo in Opole abgegeben. Daphne zeigt sich bereits mit ihrem Nachkommen den Besuchern.
Auch Bonoboweibchen Lexi (geb. am 13.09.1999 im Zoo Jacksonville, seit 2012 in Leipzig) kümmert sich nach wie vor liebevoll um ihren Jungen, der am 22. Juli geboren wurde. Beide sind bereits in der Gruppe und sowohl auf der Innenanlage als auch auf der Außenanlage unterwegs. Gemeinsam mit den Forschern des Max-Planck-Instituts haben die Pfleger in den letzten Tagen einen Namen auserkoren. Ab heute wird der insgesamt sechste Bonobonachwuchs seit Eröffnung der Menschenaffenanlage Tayo (der Glückliche) gerufen. Auch das am 29. Juli geborene DikDik-Kitz erfreut sich bester Gesundheit, trägt seit ein paar Tagen den Namen Dispo und ist für die Besucher in Gondwanaland zusammen mit den Eulenkopfmeerkatzen zu sehen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Bonoboweibchen Lexi mit Jungtier Tayo © Zoo Leipzig
Bonoboweibchen Lexi mit Jungtier Tayo © Zoo Leipzig

Bonoboweibchen Lexi mit Sohn Tayo Sohn Yaro und Bonobomännchen © Zoo Leipzig
Bonoboweibchen Lexi mit Sohn Tayo Sohn Yaro und Bonobomännchen © Zoo Leipzig


Die neuen Löwen erobern die Besucherhöhle
Amurleoparden-Nachwuchs gestorben
42 – 2016 / 23.08.2016

Die beiden Neuankömmlinge in der Löwensavanne Makasi Simba zeigen sich ab sofort zeitweise den Besuchern im Zoo Leipzig. Motshegetsi und Majo, die beiden 15 Monate alten Etoschalöwen, erkunden vorsichtig ihr neues Zuhause: Am 13. August angekommen, haben sie sich zunächst hinter den Kulissen eingelebt. Seit dieser Woche setzen sie nun ihr großen Tatzen auch in die Löwenhöhle, die für die Zoobesucher einsehbar ist. Noch haben die beiden jungen Löwen die Möglichkeit, sich langsam an die großflächigen Einblicke an der Besucherscheibe zu gewöhnen und können sich auch in den rückwärtigen Bereich zurückzuziehen. Die Neugierde der beiden ist jedoch groß und die ersten Besucher haben die neuen Leipziger Löwen bereits in Augenschein nehmen können.
Die weitläufige Außenanlage werden die Löwen erst kennenlernen, wenn sie sich an ihre neuen Tierpfleger, die Abläufe und Wege gewöhnt haben. „Sowohl für die optimale Versorgung als auch Pflege ist es unerlässlich, dass die Tiere die verschiedenen Bereiche hinter den Kulissen kennen und nutzen“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und ergänzt: „Motshegetsi und Majo sind junge Löwen, denen wir nach dem Umzug von Basel nach Leipzig die nötige Zeit geben wollen, sich im Zoo Leipzig einzugewöhnen, deshalb gehen wir bei der Eingewöhnung Schritt für Schritt vor.“
Perspektivisch sollen die beiden Löwen den Anfang für ein neues Rudel im Zoo Leipzig markieren. In Abstimmung mit dem Europäischen Zooverband EAZA führte der Zoo Leipzig bereits seit 2010 zusammen mit dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin genetische Untersuchungen an Proben von Zoo- und afrikanischen Freilandlöwen durch, um eine reinblütige Population afrikanischer Löwen in einem neuen Europäischen Erhaltungszuchtbuch managen zu können.
Erstaufzucht bei Amurleopard gestorben
Traurige Nachrichten gibt es hingegen aus dem Leoparden-Tal: Der im Juli geborene Amurleopard ist in der Vorwoche überraschend gestorben. Die pathologische Untersuchung hat jetzt ergeben, dass die unerfahrene Mutter das Jungtier nicht ausreichend versorgt hat. „Der Tod des Jungtieres ist für uns alle eine Enttäuschung. Mia hat sich zunächst intensiv um ihr erstes Junges gekümmert. Aber es ist nicht selten, dass der erste Wurf aufgrund der fehlenden Aufzuchterfahrung bei Erstgebärenden nicht überlebt. Für den Erhalt der vom Aussterben bedrohten Amurleoparden ist dieser Verlust ein Rückschlag“, erklärt Zoodirektor Prof. Junhold.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Motshegetsi in der Löwenhöhle © Zoo Leipzig
Motshegetsi in der Löwenhöhle © Zoo Leipzig

Majo in der Löwenhöhle © Zoo Leipzig
Majo in der Löwenhöhle © Zoo Leipzig


Motshegetsi und Majo sind jetzt Leipziger
Zwei neue Löwen im Zoo angekommen
41 – 2016 / 13.08.2016

Sie sind da: Motshegetsi und Majo haben den Zoo Leipzig in der vergangenen Nacht wohlbehalten erreicht. Die beiden einjährigen Etoschalöwen aus dem Baseler Zoo (geb. am 28. Mai 2015) sind nach der Ankunft schnell aus den Transportkisten gekommen und haben begonnen, den rückwärtigen Bereich der Löwensavanne Makasi Simba zu erkunden. Die beiden Neuankömmlinge werden Stück für Stück die Abläufe und Areale kennenlernen. Nach der Eingewöhnung hinter den Kulissen werden sie sich zunächst in der Besucherhöhle zeigen, bevor sie dann die weitläufige Außenanlage kennenlernen, die der 15 Jahre alte Kater Matadi zuletzt allein bewohnt hat. Er ist am Donnerstag wohlbehalten im Tierpark Jaderberg angekommen, wo er auf eine neue Partnerin, die zehnjährige Zuri, trifft.
„Wir danken den Kollegen in Basel und dem Jaderpark, dass die Zusammenarbeit im Sinne der Tiere so gut funktioniert hat und sich alle beteiligten Löwen bereits in ihrer neuen Heimat einleben können“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und ergänzt: „Mit der Ankunft der beiden Löwen bei uns im Zoo Leipzig ist der nächste Schritt in einem größer angelegten Löwenprojekt in Europa getan.“ In Abstimmung mit dem Europäischen Zooverband EAZA führte der Zoo Leipzig bereits seit 2010 zusammen mit dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin genetische Untersuchungen an Proben von Zoo- und afrikanischen Freilandlöwen durch, um eine reinblütige Population afrikanischer Löwen in einem neuen Europäischen Erhaltungszuchtbuch managen zu können.
Im Rahmen dieses Projektes soll auch um die beiden neuen Leipziger Löwen Motshegetsi und Majo perspektivisch ein neues Löwenrudel aufgebaut werden, um mit der Zucht der Etoschalöwen einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der bedrohten Art leisten zu können.
Hinweis für Pressevertreter: Gegenwärtig sind keine Foto- und Drehmöglichkeiten gegeben. Wir geben bekannt, wenn die Eingewöhnung entsprechend fortgeschritten ist.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Die beiden Löwen - noch in Basel © Zoo Basel. Torben Weber
Die beiden Löwen - noch in Basel © Zoo Basel. Torben Weber


Wer ist hier bedroht?
Entdeckertage Artenschutz im Zoo Leipzig
40 – 2016 / 11.08.2016

Die Entdeckertage Artenschutz am 13. und 14. August widmen sich ganz den bedrohten Tierarten. Ob Tiger, Nashörner oder Menschenaffen – die Bestände in der freien Wildnis nehmen stetig ab. Die in Zoos gehaltenen Arten sind mittlerweile zu Botschaftern für die noch frei lebenden Verwandten geworden. Einige Tierarten haben nur in Zoos überlebt, andere können allein mit Hilfe von Bildern in Erinnerung behalten werden. Die Entdeckertage Artenschutz laden ein, mehr darüber zu erfahren, und sie bieten Sondertouren mit Kulissenblicken, Tierpflegergespräche, kommentierte Bootstouren und Informationsstände, die sich mit der Relevanz des Artenschutzes beschäftigen und aufzeigen, welche bekannten Arten unmittelbar vom Aussterben bedroht sind und welche Ursachen dies hat.
Aktuell ist die Leipziger Przewalskipferdstute Reweta im Semireservat der Wüste Gobi eingetroffen und damit in ihre ursprüngliche Heimat zurückgekehrt. Im Rahmen eines durch den Zoo Prag betreuten Auswilderungsprojektes wurde sie neben weiteren Tieren aus anderen Zoos für die Auswilderung ausgewählt. Das war für alle Beteiligten ein großer Erfolg. Unsere Pfleger der Przewalskipferde berichten über die neuesten Ereignisse und gewähren Einblicke hinter die Kulissen. Die Sondertouren starten jeweils stündlich zwischen 11.00 und 17.00 Uhr. Mit dem Boot durch den Regenwald und die Vielfalt der Arten entdecken heißt es zwischen 11.00 und 13.00 Uhr in Gondwanaland. Vorbei an Tapir, Komodowaran, Faultier und Ozelot geht es auf Entdeckertour mit Lotsen und Pflegern. Bei den Nashörnern, Schabrackentapiren, Zwergflußpferden, Lippenbären, Stumpfkrokodilen, Giraffen und weiteren Tieren laden Tierpfleger interessierte Zoobesucher zum regen Austausch ein. Geführte Zoolotsentouren zum Thema Artenschutz finden täglich um 11.00 Uhr, 13.00 Uhr und 15.30 Uhr statt und dauern 60 Minuten. In der Mitmachwerkstatt auf dem Aquariumsvorplatz können Beutelrucksäcke gestaltet und Steine bemalt werden. Mit dem Freundes- und Förderverein e.V. des Zoo Leipzig kann zwischen 11.00 und 13.00 Uhr das Giraffenfutter bereitet und anschließend verfüttert werden.
Mehrere Informations- und Aktionsstände geben Auskunft über aktuelle Artenschutzthemen. So ist auch das Hauptzollamt Dresden vor Ort, um über die Problematik der „Reiseandenken“ zu informieren. Der WWF zeigt auf, wie stark die Bedrohung der Leoparden ist und stellt das Projekt „Team Leopard Leipzig“ vor. Desweiteren können sich Zoobesucher über die Situation bei den Tigern, Orang-Utans und beim Anoa informieren, alle drei Arten werden von der Weltnaturschutzunion als stark gefährdet eingestuft.

Przewalskipferd Reweta (1.) ausgewildert in der Mongolei © Barbora Dobiášová (Zoo Prag)
Przewalskipferd Reweta (1.) ausgewildert in der Mongolei © Barbora Dobiášová (Zoo Prag)


Abschied von Löwenkater Matadi
Neue Löwenhaltung im Zoo Leipzig
39 – 2016 / 09.08.2016

Abschied von Matadi: Der knapp 15-jährige Löwenkater (seit Oktober 2002 in Leipzig) wird am Donnerstag den Zoo Leipzig verlassen und im Tierpark Jaderpark in Niedersachsen ein neues Zuhause bekommen. Seit dem Tod von Löwenweibchen Luena im letzten Jahr bemühte sich der Zoo Leipzig, für Matadi eine neue Partnerin zu finden, auch wenn ältere Löwenmännchen generell - wie in der Natur vorkommend - einzeln gehalten werden können. Im Tierpark angekommen wird er auf die zehnjährige Katze Zuri treffen, mit der er vergesellschaftet werden soll. Der Jaderpark hatte erst kürzlich seinen Kater verloren und wandte sich deshalb an den Zoo Leipzig. „Die Entscheidung, Matadi abzugeben, ist uns nicht leichtgefallen, wissen wir doch um seine Beliebtheit hier in Leipzig. Allerdings steht das Wohl des Tieres im Vordergrund, und mit 15 Jahren hat Matadi mit etwas Glück noch einige Lebensjahre vor sich. Die Abgabe eröffnet uns aber auch die Möglichkeit, das seit 2010 vorangetriebene Projekt der Haltung einer neuen afrikanischen Löwenunterart in Leipzig und Europa umsetzen zu können“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Nach erfolgtem Transfer von Matadi werden in den nächsten Tagen zwei junge männliche Löwen nach Leipzig kommen. Die beiden Löwenjungen sollen in Leipzig künftig in einem neu aufzubauenden Rudel gehalten werden und die Zucht ermöglichen.
Seit dem Jahr 2010 führte der Zoo Leipzig federführend und mit Unterstützung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung Berlin genetische Untersuchungen an Zoolöwen und Proben von Löwen verschiedener geographischer Herkünfte in Afrika durch. Das in Abstimmung mit dem Europäischen Zooverband EAZA verfolgte Ziel ist der Aufbau einer reinblütigen afrikanischen Löwenpopulation bekannter geographischer Herkunft in Europa.
„Als bekannter Löwenzoo ist es uns ein Herzensanliegen, das Wappentier der Stadt weiterhin zu halten und mit dem Aufbau einer neuen Zuchtlinie unseren Auftrag als Zoo für den Erhalt und den Schutz von Tierarten umzusetzen“, führt Junhold an.
Die Umsetzung des Projektes inklusive des Aufbaus eines Zuchtbuches für Afrikanische Löwen wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Gegenwärtig werden nur Asiatische Löwen in einem europäischen Zuchtbuch gemanagt.
Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Details zu den neuen Löwen bekanntgeben können. Sobald die Tiere angekommen sind, werden wir Sie per Pressemitteilung informieren.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Löwe Matadi in der Löwensavanne © Zoo Leipzig
Löwe Matadi in der Löwensavanne © Zoo Leipzig

Löwenkatze Zuri im Tierpark Jaderpark © TP Jaderpark
Löwenkatze Zuri im Tierpark Jaderpark © TP Jaderpark


Gemeinsam für die Leoparden
WWF und Zoo Leipzig starten Zusammenarbeit für bedrohte Großkatzen

Berlin/Leipzig, 08.08.16: Nicht einmal mehr 100 Amur-Leoparden streifen durch die Wälder im Fernen Osten Russlands. Auch ihren Verwandten in der Mongolei, den Schneeleoparden, geht es durch Wilderei und Lebensraumverlust an den Kragen. Zum Schutz dieser beiden seltenen asiatischen Großkatzen arbeiten der Zoo Leipzig und die Naturschutzorganisation WWF künftig enger zusammen. Das teilten die beiden Institutionen in einer gemeinsamen Erklärung mit. Unter dem Motto „Team Leopard Leipzig“ wird es künftig eine Artenschutzkooperation geben, die sowohl den letzten wildlebenden Amur-Leoparden in Russland und der Schneeleoparden in der Mongolei als auch ihren Artgenossen im Zoo Leipzig zugutekommt.
„Der WWF und der Zoo Leipzig schließen sich zusammen, um die Zukunft und das Überleben der bedrohten Großkatzen in Asien zu gewährleisten“, sagt Tania Roach, Mitglied der Geschäftsleitung beim WWF Deutschland. Vor Ort in Russland arbeitet der WWF an Schutzprojekten für die letzten Amur-Leoparden in freier Wildbahn, rüstet Ranger aus und hilft beim Aufbau einer Auswilderungs- und Zuchtstation. In der Mongolei beteiligt sich der WWF an Aufklärungsarbeit, um Konflikte zwischen Nomaden und Schneeleoparden zu entschärfen und gewährleistet durch ein besseres Monitoring etwa mit Fotofallen effektivere Schutzmaßnahmen für die Tiere.
Ihre Artgenossen im Zoo Leipzig sind wichtige Botschafter, um das Bewusstsein der Menschen für den Arten- und Naturschutz zu schärfen und eine Backup-Population bereitzuhalten. Gerade ist es im Zoo gelungen, bei den Amurleoparden Nachwuchs zu bekommen. „Die neue Kooperation unterstreicht das Engagement unterschiedlicher Institutionen für die große gemeinsame Aufgabe des Artenschutzes im natürlichen Lebensraum ebenso wie im Zoo“, erklärt Prof. Jörg Junhold, Direktor des Zoo Leipzig, in dem nach dem 2014 eröffneten Leoparden-Tal für Amurleoparden gegenwärtig mit der Himalaya-Hochgebirgslandschaft eine neue, naturnahe Anlage für Schneeleoparden gebaut wird.
Ab sieben Euro im Monat können Mitglieder des „Team Leopard Leipzig“ einerseits dem Zoo bei seiner Leoparden-Haltung helfen und zugleich den WWF unterstützen, die bedrohten Katzen im Freiland zu schützen.

Amurleopard Xembalo imLeoparden-Tal © Zoo Leipzig
Amurleopard Xembalo imLeoparden-Tal © Zoo Leipzig


Abschied vom Leipziger Dschungel
Tapirbulle Kedua ist jetzt in Frankreich zu Hause
35 – 2016 / 27.07.2016

Abschied in Gondwanaland: Schabrackentapirbulle Kedua (geb. am 10.09.2014 in Leipzig) trat gestern Nachmittag seine Reise nach Frankreich an und ist heute am frühen Morgen wohlbehalten im Zoo von Lisieux angekommen. In Lisieux wird er auf die beiden Weibchen Indira und Tumpat treffen und hoffentlich für Nachwuchs bei der laut IUCN stark gefährdeten Tapirart sorgen. Die Abgabe an den französischen Zoo erfolgt auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Unmittelbar vor der Geburt von Ketiga, dem aktuellen Nachwuchs von Laila (geb. 2009 in Nürnberg, seit 29.10.2010 in Leipzig), zog Kedua in die rückwärtige Tierhaltung von Gondwanaland um. Hier wurde er in den letzten Wochen mit einem „Kistentraining“ auf den Transfer vorbereitet.
Der am 2. Juni geborene Tapirbulle Ketiga entwickelt sich bisher prächtig und genießt das tägliche Bad mit seiner Mutter. Vater Copasih (geb. 21.01.2008 in Port Lympne, seit 21.09.2010 in Leipzig) beobachtet die Szenerie aus dem Nachbargehege. Schabrackentapire kommen nur während der Paarungszeit zusammen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Tapirbulle Kedua auf der Außenanlage in Gondwanaland © Zoo Leipzig
Tapirbulle Kedua auf der Außenanlage in Gondwanaland © Zoo Leipzig

Tapirjungtier Kedua mit Mutter Laila im Alter von einem Monat © Zoo Leipzig
Tapirjungtier Kedua mit Mutter Laila im Alter von einem Monat © Zoo Leipzig


Nachwuchsfreuden in Pongoland
Bonobojungtier geboren und ab heute zu sehen
34 – 2016 / 26.07.2016

Nachwuchs Nr. 2 in Pongoland ist da: Am Freitagnachmittag brachte Bonoboweibchen Lexi (geb. am 13.09.1999 im Zoo Jacksonville, seit 2012 in Leipzig) gegen 14 Uhr auf der Außenanlage ein gesundes Jungtier zur Welt, dessen Geschlecht noch unbekannt ist. Unmittelbar nach der Geburt wurde Lexi mit ihrem Nachkommen in die Schlafräume der Anlage genommen, um beiden die erforderliche Ruhe nach den Strapazen zu gönnen. Lexi kümmert sich liebevoll um ihr Junges, trägt es meist am Bauch und wirkt im Umgang sehr entspannt. Die ersten Trinkversuche konnten die Tierpfleger am Samstagvormittag beobachten. „Es freut uns, dass mittlerweile sechs Bonobojungtiere seit Eröffnung der Menschenaffenanlage vor 15 Jahren bei uns geboren wurden. Das spricht für die Anlage und für das umsichtige Management der Tiere“, bewertet Seniorkurator Gerd Nötzold den erneuten Zuchterfolg. Für Lexi ist es die zweite Geburt. Bereits im Jahr 2013 wurde ihr Sohn Yaro geboren, der seit einiger Zeit entwöhnt ist, aber dennoch vom ihr
umsorgt wird. Wer der Vater des Neuankömmlings ist, bleibt bis auf Weiteres das Geheimnis von Lexi.
Lexi ist ab heute zunächst auf der Innenanlage mit einigen Bonoboweibchen für die Besucher zu sehen. Wenn die positive Entwicklung des Jungtieres anhält, wird Lexi demnächst auch die Außenanlagen aufsuchen dürfen.
Bereits am Karfreitag dieses Jahres konnten sich die Menschenaffenpfleger über Nachwuchs bei den
Westafrikanischen Schimpansen freuen. Ohini, der kleine Schimpansenjunge von Kisha (geb. 2004 im Zoo Osnabrück, seit 2013 in Leipzig) hat sich seither gut entwickelt und ist recht interessiert an seiner Umwelt.

Bonoboweibchen Lexi mit ihrem Nachwuchs und ihrem Sohn Yaro © Zoo Leipzig
Bonoboweibchen Lexi mit ihrem Nachwuchs auf der Innenanlage © Zoo Leipzig

Bonoboweibchen Lexi mit ihrem Nachwuchs auf der Innenanlage © Zoo Leipzig
Bonoboweibchen Lexi mit ihrem Nachwuchs und ihrem Sohn Yaro © Zoo Leipzig


Erster Zuchterfolg im Leoparden-Tal
Amurleoparden haben Nachwuchs
33 – 2016 / 15.07.2016

Zuwachs bei den Amurleoparden im Zoo Leipzig: Mia (geb. 15.02.2013 in Olomouc) und Xembalo (geb. 08.06.2005 in Helsinki) haben zum ersten Mal Nachwuchs bekommen. Die drei Jahre alte Katze kümmert sich seit der Geburt in der Nacht zum Montag liebevoll um ihr Jungtier, das bislang über die Videoüberwachung einen sehr guten Eindruck macht. Es trinkt regelmäßig, schläft viel und sucht die Nähe zu seiner Mutter. Die beiden befinden sich im rückwärtigen Bereich der Anlage in der Mutterstube und können sich ungestört aneinander gewöhnen. Bis zur Jungtierprophylaxe mit der ersten Impfung werden sechs bis acht Wochen vergehen. Erst einige Zeit danach werden Mutter und Kind die Möglichkeit erhalten, die Außenanlage gemeinsam zu entdecken – und sich dann den Besuchern zu zeigen. Ein erster Video-Blick in die Mutterstube findet sich bereits jetzt auf www.zoo-leipzig.de.
Für den Zoo Leipzig ist es die erste erfolgreiche Geburt bei den Amurleoparden (Panthera pardus orientalis) seit 2010. Im 2014 eröffneten Leoparden-Tal des Zoo Leipzig wächst damit erstmals ein Jungtier bei der stark vom Aussterben bedrohten Katzenart heran.
Während Xembalo bereits seit 2007 im Zoo Leipzig lebt, war Mia auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) kurz nach der Eröffnung der neuen Anlage nach Leipzig gekommen. „Die junge Katze verhält sich vorbildlich und versorgt den Nachwuchs gut. Bislang sind wir optimistisch, dass die erste Aufzucht durch die unerfahrene Leopardin gelingt“, schätzt Kurator Ruben Holland die Entwicklung ein.
Entdeckertage Menschenaffen am Wochenende
Gleich neben dem Leoparden-Tal befindet sich Pongoland, wo am bevorstehenden Wochenende die Entdeckertage Menschenaffen stattfinden. Am Samstag und Sonntag sind die Besucher eingeladen, alle vier Menschenaffenarten Gorilla, Schimpanse, Orang-Utan und Bonobo kennenzulernen. Die Möglichkeiten sind vielfältig: In die Rolle eines Forschers schlüpfen, die Jungtiere bei den verschiedenen Arten beobachten, Futterknoten basteln, „Auf den Spuren von Jane Godall“ wandeln oder sich mit den Tierpflegern über die Eigenarten ihrer Schützlinge austauschen und den Forschern des Max-Planck-Instituts die neusten Entdeckungen entlocken. Die Entdeckertage Menschenaffen bieten ein vielschichtiges Programm für kleine und große Entdecker.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Amurleopardin Mia mit Jungtier © Zoo Leipzig
Amurleopardin Mia mit Jungtier © Zoo Leipzig

Leopard Xembalo im Leoparden-Tal © Zoo Leipzig
Leopard Xembalo im Leoparden-Tal © Zoo Leipzig


Alle vier Arten unter einem Dach
Entdeckertage Menschenaffen im Zoo Leipzig
32 – 2016 / 12.07.2016

Die Entdeckertage gehen in die nächste Runde: Am kommenden Wochenende lädt der Zoo Leipzig an beiden Tagen (16./17. Juli) kleine und große Entdecker ein, die vier Menschenaffenarten Gorilla, Schimpanse, Orang-Utan und Bonobo kennenzulernen, neu zu entdecken und zu erforschen. Die Möglichkeiten sind vielfältig: In die Rolle einesForschers schlüpfen und den Silberrücken Abeeku mit dem Fernrohr beobachten, Futterknoten für die Affen basteln, „Auf den Spuren von Jane Godall“ wandeln oder sich mit den Tierpflegern über die Eigenarten unserer nächsten Verwandten austauschen und den Forschern des Max-Planck-Instituts die neusten Entdeckungen entlocken. DieEntdeckertage Menschenaffen bieten ein vielschichtiges Programm und gewähren den Besuchern Einblicke in die Arbeit der Pfleger und Forscher.
Ab 10 Uhr geht es mit Fernrohr, Strohhut und Notizblock ausgerüstet auf Forschungssafari zu den Gorillas, die in ihrer Heimat Afrika stark vom Aussterben bedroht sind. Im Forschercamp informieren Forscher des Max-Planck- Instituts über ihre Studien und präsentieren Tests zum Thema Kooperation. Daneben können
Beschäftigungsmaterialien wie Futterknoten und Rosinenhölzer für die Affen gebastelt werden, die an den
Entdeckertagen Artenschutz vom 13. bis 14. August verfüttert werden.
Der Verein Orang-Utans in Not e.V. ist ebenfalls vor Ort, informiert über die Bedrohungsfaktoren für die Orang-Utans auf Borneo sowie Sumatra und gibt einen Überblick über die Problematik des Palmölanbaus. Außerdem berichten die Pfleger von ihrer Arbeit mit den Menschenaffen und beantworten gern die Fragen der Besucher.
Eine Mitmachrallye verspricht bei richtiger Beantwortung aller Fragen am Ende des Tages den Gewinn eines
Kulissenblicks in der Menschenaffenanlage. Der Förderverein des Zoos bringt das Glücksrad in Schwung und beim Affenquiz können Besucher ihr Wissen testen. Wer sich in einen Schimpansen verwandeln lassen oder gern bei der Mitmachwerkstatt dabei sein möchte, sollte auf dem Aquariumsvorplatz vorbeischauen.
Alle weiteren Informationen zu den Veranstaltungen an diesem Wochenende und zu den Zeiten entnehmen Sie bitte der Programmübersicht auf unserer Internetseite.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Gorilla Abeeku in Pongoland © Zoo Leipzig
Gorilla Abeeku in Pongoland © Zoo Leipzig

Schimpanse beim Klettern © Zoo Leipzig
Schimpanse beim Klettern © Zoo Leipzig


Erste Chileflamingos seit 23 Jahren geschlüpft
Flamingolagune erwacht zum Leben
31 – 2016 / 05.07.2016

Nach 23 Jahren sind im Zoo Leipzig erstmals wieder Küken bei den Chileflamingos geschlüpft. Zwei Jungvögel werden bislang von ihren Eltern aufgezogen. Fünf Eier liegen aktuell noch in den anderen Nestern, so dass möglicherweise weitere Schlupferfolge hinzukommen. Damit hat die vor zwei Jahren eröffnete Flamingolagune im neuen Ausgangsbereich des Zoo Leipzig weitere Anziehungspunkte bekommen.
Insgesamt leben dort 109 Chileflamingos – etwa 20 Zuchtpaare haben sich in den vergangenen Monaten herausgebildet. Auf erste Brutversuche bei den Chileflamingos wartete man bislang vergeblich… bis zum Juni dieses Jahres. Dann wurden die ersten Eier gelegt. „Die Vögel sind zum Teil noch sehr jung, aber wir freuen uns sehr über die ersten Eier und die ersten geschlüpften Tiere", sagt Kurator Ruben Holland. Mit bis zu fünf Eiern war gerechnet worden, dass es letztlich sogar sieben geworden sind, hat alle Erwartungen übertroffen. Trotz durchwachsener Wetterbedingungen war es damit aber nicht genug. Auch die Brut selbst verlief bislang extrem erfolgreich. Die natürlich ausgebrüteten und in Aufzucht der Eltern befindlichen Jungvögel sind angesichts der schwierigen Zucht der Lohn für die akribische Arbeit in der Lagune. Die Zoobesucher können ab sofort die interessante Aufzucht erleben, da sich die Nester direkt in der Lagune befinden und das Heranwachsen beobachtet werden kann.
Insgesamt leben acht Vogelarten in der Flamingolagune. Auch die Kubaflamingos haben in diesem Jahr drei Eier gelegt und brüten derzeit noch. Bei anderen Vogelarten hat es bereits Erfolge gegeben. Wie im Vorjahr gibt es bei den Roten Sichlern Nachwuchs. Sechs Jungvögel stecken ihre Köpfe über den Nestrand und können beim Gang durch die Lagune ebenso erspäht werden wie die Jungtiere bei den Chilepfeifenten und Punaenten, die durch die Lagune schwimmen.
Nachdem der Tierbestand in der Flamingolagune in den vergangenen zwei Jahren kontinuierlich erweitert wurde und die Abläufe angepasst wurden, funktioniert die Haltung und Zucht nun optimal. Für die Zoobesucher ist die übernetzte Anlage im Ausgangsbereich damit um weitere spannende Beobachtungsdetails reicher.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Die beiden Küken in der Flamingolagune © Zoo Leipzig
Die beiden Küken in der Flamingolagune © Zoo Leipzig

Erstes Küken bei den Chileflamingos in der Lagune © Zoo Leipzig
Erstes Küken bei den Chileflamingos in der Lagune © Zoo Leipzig


Tapirjungtier heißt Ketiga
Täufling und Geburtstagskind heute bis Mitternacht besuchen
30 – 2016 / 01.07.2016

Herzlichen Glückwunsch zur Taufe, Ketiga. Das am 2. Juni geborene dritte Jungtier der beiden Schabrackentapire Laila und Copasih in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland hat heute seinen Namen erhalten. Der aus dem malaiischen stammende Begriff bedeutet "Der Dritte". Nach Baru, dem Neuen, und Kedua, dem Zweiten, setzt sich damit die Namensfolge in der Leipziger Tapirfamilie konsequent fort. Aus mehr als 2.000 Vorschlägen waren sechs Favoriten vom Zooteam ausgewählt worden, aus denen die Zoofans per Abstimmung ihren Gewinner bestimmten. 36 Prozent der Teilnehmer voteten für Ketiga, knapp 20 Prozent für Sanuk (das Leben genießen) und 15 Prozent für Basuki (gedeihen).
Bei der Taufzeremonie sorgten Laila und ihr Sohn für Spannung - bedächtig fraßen sie die vorbereitete, aber mit Obst und Gemüse abgedeckte, Namenstafel frei und lüfteten so Stück für Stück das Geheimnis um den Namen. Nach dem Festtagsschmaus ging es auf direktem Weg ins Taufbecken, in dem auch Ketiga einige Runden schwamm und mehrfach abtauchte. Bereits seit seinem vierten Lebenstag geht der Tapirnachwuchs in Gondwanaland täglich Baden.
Mit der Tapirtaufe ist der 5. Geburtstag der Tropenerlebniswelt Gondwanaland spannend gestartet. Bis Mitternacht wird heute im Zoo Leipzig das Jubiläum gefeiert. Livemusik im Boot auf dem Urwaldfluss und im Nutzpflanzengarten, Lichtinstallationen und Akrobatik an den Hängebrücken machen die Dämmerung und die Abendstunden in der Tropenhalle heute zu einem unvergesslichen Geburtstag für alle Gäste, denn für das Jubiläum öffnet der Zoo Leipzigdie Tropenerlebniswelt heute erstmals bis Mitternacht und gibt so Einblick in den abendlichen Regenwald. Ergänzt wird das Ambiente um ein kulinarisches Angebot und exotische Cocktails sowie einen Lounge-DJ, der für die passende Musik beim asiatischen Dinner oder erfrischenden Getränk sorgt.
Das Zoo-Tagesticket (18,50 €) behält bis Mitternacht seine Gültigkeit, ab 17.30 Uhr können am Zoo-Haupteingang Abendtickets (Erwachsene 12 € / Kinder 8 €) erworben werden. Jahreskartenbesitzer können vor 19 Uhr ohne zusätzliches Ticket zur Geburtstagsfeier kommen, ab 19 Uhr erwerben sie Abendtickets.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Ketiga half beim Freilegen seines Namens © Zoo Leipzig
Ketiga half beim Freilegen seines Namens © Zoo Leipzig

Laila und ihr Sohn haben den Namen freigefuttert - Ketiga © Zoo Leipzig
Laila und ihr Sohn haben den Namen freigefuttert - Ketiga © Zoo Leipzig


Gondwanaland-Geburtstag: Am 1. Juli bis Mitternacht mitfeiern
Online-Abstimmung über Namen des Tapir-Jungtieres gestartet
28 – 2016 / 24.06.2016

In einer Woche ist es so weit: Am 1. Juli wird die Tropenerlebniswelt Gondwanaland fünf Jahre alt! Von 9 Uhr bis 24 Uhr feiert das Team des Zoo Leipzig mit den Besuchern diesen Tag. Mehrere Millionen Menschen haben Leipzigs Tropen besucht, doch nur wenige haben den Dschungel im Dunkeln erlebt. Am Geburtstag ist Gondwanaland bis Mitternacht geöffnet.
Während tagsüber Mitmachaktionen wie Glückwunschkarten schreiben und Wimpelgirlanden basteln, eine Tapirtaufe (10 Uhr) und Geburtstagstorten von Konditormeister Kandler (feierlicher Anschnitt um 11 und 16 Uhr) zum Besuch der Tropen locken, verzaubert Gondwanaland in den Abendstunden mit einer einzigartigen Atmosphäre. Artistische Einlagen, Lichtspiele und Livemusik ergänzt um ein kulinarisches Angebot und exotische Cocktails machen die tropische Halle in der Dämmerung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Im Eventbereich sorgt ein Lounge- DJ für die musikalische Untermalung beim asiatischen Dinner oder erfrischendem Getränk.
Nachtschwärmer und Tropenliebhaber haben am 1. Juli die Chance zu erleben, wie sich die Nacht über den Regenwald legt. Geräusche, die am Tag nur unterschwellig durchdringen, werden gegen Abend bestimmend. Ab 19 Uhr ist die Bootstour auf dem Urwaldfluss kostenfrei. Der lateinamerikanische Gitarrist Andres Lajtavary aus Argentinien spielt im Wechsel mit dem afrikanischen Cora-Spieler Seydou Kyate aus Mali direkt in einem der Boote und bringt die Tropen zum Klingen. Zudem ertönen von Zeit zu Zeit exotische Improvisationen des Duo „tubulatores“ mit dem Didgeridoo, Saxofon und Naturpercussion.
Wenn der Baumriese im Zentrum der Tropenhalle beleuchtet wird, treten die Luftakrobaten „Mira-mas“ an der Hängebrücke in Aktion und begeistern mit atemberaubenden Einlagen in luftiger Höhe (20 Uhr, 22 Uhr und 23.30 Uhr). Zudem stehen in den Abendstunden Tierpfleger und Zoolotsen für alle Fragen rund um den abendlichen Regenwald bereit.
Das Zoo-Tagesticket (18,50 €) behält bis Mitternacht seine Gültigkeit, ab 17.30 Uhr können Abendtickets (12 €) erworben werden. Jahreskartenbesitzer erwerben ab 19 Uhr Abendtickets.
Online-Abstimmung über Tapir-Namen
Auf welchen Namen das am 2. Juni geborene dritte Jungtier der Schabrackentapire am fünften Geburtstag von Gondwanaland getauft wird, steht erst am Vorabend fest: Bis dahin läuft die Online-Abstimmung auf www.zoo-leipzig.de/aktuelles. Zur Wahl stehen sechs Favoriten, die aus mehr als 2.000 Vorschlägen ausgewählt wurden: Basuki (gedeihen), Bintang (Stern), Sanuk (Das Leben genießen), Ketiga (Dritter), Hutan (Wald) und Malam (in der Nacht geboren). Das erste Jungtier heißt Baru (der Neue), der zweite Nachwuchs Kedua (Zweiter).

Gondwanaland bei Nacht © Zoo Leipzig
Gondwanaland bei Nacht © Zoo Leipzig

Der kleine Tapir braucht einen Namen - Abstimmung läuft © Zoo Leipzig
Der kleine Tapir braucht einen Namen - Abstimmung läuft © Zoo Leipzig


Karneval der Tiere, Gondwanaland-Geburtstag und Entdeckertage
Volles Sommerprogramm im Zoo Leipzig
27 – 2016 / 21.06.2016

Am Wochenende beginnen in Sachsen die großen Ferien – und damit das abwechslungsreiche Sommerprogramm im Zoo Leipzig: Den Auftakt markieren am Samstag und Sonntag jeweils um 14 und 16 Uhr die Aufführungen des Karneval der Tiere, der zoologischen Fantasiereise von Camille Saint-Saëns. Die schola arssynerga und das Tanzwerk Leipzig laden unter dem Motto „Kinder musizieren für Kinder“ alle Zoobesucher in den Konzertgarten ein.
Gondwanaland am 5. Geburtstag bis Mitternacht geöffnet
Knapp eine Woche später, am 1. Juli, feiert die Tropenerlebniswelt Gondwanaland ihren 5. Geburtstag. Von 9 bis 24 Uhr steht der tropische Regenwald mitten in Leipzig im Mittelpunkt des Geschehens. Während tagsüber Mitmachaktionen, eine Tapirtaufe und Geburtstagstorten zum Besuch der Leipziger Tropen locken, verzaubert Gondwanaland in den Abendstunden mit einer einzigartigen Atmosphäre. Artistische Einlagen, Lichtspiele, Livemusik auf dem Urwaldfluss und ein Lounge-DJ ergänzt um ein kulinarisches Angebot sowie exotische Cocktails machen den Besuch der tropischen Halle in der Dämmerung zu einem unvergesslichen Erlebnis, das so bislang nur wenige kennengelernt haben.
Bei den Entdeckertagen Menschenaffen stehen am 16. und 17. Juli die Orang-Utans, Gorillas, Schimpansen und Bonobos in Pongoland im Fokus. In Tierpflegersprechstunden, bei kommentierten Fütterungen und an Mitmach-Stationen wie Stocherkästen ausprobieren sowie Futterknoten basteln, lernen die Zoobesucher die Tiere aus ganz neuen Blickwinkeln kennen.
Rahmenprogramm in den Sommerferien
Bevor am 6. August beim Schulanfängertag die großen Ferien bereits wieder ihrem Ende entgegen gehen, können alle Kinder ab drei Jahren an jedem Feriensamstag und -sonntag um 16 Uhr das Puppentheater Sterntaler auf der Eventfläche Kiwara-Kopje erleben. Bei den kostenfreien Sommerferientouren gehen alle Schüler dienstags und donnerstags 90 Minuten lang mit den Zoolotsen auf eine spannende Safari. Montags und mittwochs können Kinder ab acht Jahre die Regenwaldpass-Tour durch Gondwanaland erleben (5 € pro Teilnehmer). Die Mitmachwerkstatt auf dem Aquariumsvorplatz wartet täglich von 10 bis 17 Uhr auf kleine Zoobesucher, die nach Art der Aborigines Steine bemalen oder Beutelrucksäcke mit Motiven von Koala-Neuzugang Oobi-Ooobi gestalten möchten.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Schimpansenjungtier in Pongoland © Zoo Leipzig. Martin Klindtworth
Schimpansenjungtier in Pongoland © Zoo Leipzig. Martin Klindtworth

Seit 5 Jahren Leipziger - Komodowaran Kampung in Gondwanaland © Zoo Leipzig
Seit 5 Jahren Leipziger - Komodowaran Kampung in Gondwanaland © Zoo Leipzig

Zum ersten Mal Sommerferien mit Koala Oobi-Ooobi © Zoo Leipzig
Zum ersten Mal Sommerferien mit Koala Oobi-Ooobi © Zoo Leipzig


Auf, im und unter Wasser: Die Tierwelt im nassen Element
Am 11. und 12. Juni Entdeckertage im Zoo Leipzig
26 – 2016 / 07.06.2016

Seebären und Pelikane mit Fischen füttern, mit Tierpflegern vom Boot aus die Vielfalt des Regenwaldes in Gondwanaland erkunden oder die Unterwasserwelt bei Fütterungen im Aquarium erleben: Bei den Entdeckertagen Tiere im Wasser am 11. und 12. Juni im Zoo Leipzig dreht sich alles rund um das nasse Element und seine Bewohner. Von 9 bis 18 Uhr finden an beiden Tagen verschiedenste Aktionen statt. Bei zahlreichen Fütterungen der Wasserbewohner erläutern die Pfleger neben den Ernährungs- auch die Lebensgewohnheiten und Besonderheiten ihrer Schützlinge.
Gemeinsam mit den Zoolotsen starten um 9.15 Uhr und 13 Uhr im Eingangsbereich geführte 60-Minuten-Touren durch unterschiedliche Themenwelten zu den Tieren im Wasser. Von 11 bis 13 Uhr werden die Boote in Gondwanaland begleitet. Vögel im Dschungel entdecken, die Komodowarane vom Wasser aus erspähen oder an den badenden Tapiren, bei denen sich mit etwas Glück auch der Nachwuchs von Laila bereits zeigt, vorbeigleiten – das alles sind mögliche Beobachtungen, die die Bootstour unvergesslich machen können. In der Zeit von11.30 bis 15.30 Uhr finden in der Tropenerlebniswelt zudem Kurztouren hinter die Kulissen statt, um die enorme Filtertechnik kennenzulernen.
Futterpräsentationen, das Tauchtiefenquiz und Geschicklichkeitsspiele wie z.B. der Pinguinlauf finden ebenso wie das Tiergesichterschminken mit Meeresmotiven ganztägig statt.
Bei den thematischen Entdeckertagen gewährt der Zoo Leipzig seinen Besuchern besondere Möglichkeiten, die Tierwelt mit speziellen Schwerpunkten kennenzulernen. Die Entdeckertage Jungtiere am Himmelfahrts-Wochenende waren der diesjährige Auftakt. Die nächsten Termine stehen bereits fest: 16./17. Juli Menschenaffen, 13./14. August Artenschutz, 29./30. Oktober Tiere bei Nacht.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Entdeckertage - Die Tiere im Wasser entdecken © Zoo Leipzig
Entdeckertage - Die Tiere im Wasser entdecken © Zoo Leipzig

Entdeckertage - mit Experten die Bootstour in Gondwanaland machen © Zoo Leipzig
Entdeckertage - mit Experten die Bootstour in Gondwanaland machen © Zoo Leipzig


Tapir-Jungtier sucht einen Namen
Taufe am 5. Geburtstag von Gondwanaland
25 – 2016 / 06.06.2016

In der Nacht vom Kindertag auf den 2. Juni hat Tapirweibchen Laila ihren dritten Sohn geboren. Bislang entwickelt sich der Nachwuchs von Laila und Copasih sehr gut und die erfahrene Mutter kümmert sich vorbildlich um den jüngsten Spross. Der Nachwuchs unternimmt seit dem Wochenende erste Erkundungen in seinem weitläufigen Gehege in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland und zeigt sich damit bereits zeitweise den Besuchern des Zoo Leipzig. Die in Südostasien beheimateten Schabrackentapire sind laut Roter Liste stark bedroht, der neuerliche Zuchterfolg im Zoo Leipzig ist umso bedeutsamer für diese seltene Art.
Nach der Taufe von Baru im Jahr 2013 und der Namensgebung für Kedua im Jahr 2014 braucht jetzt Nummer 3 einen Namen. Bis zum 19. Juni können per Email an taufe@zoo-leipzig.de Vorschläge an den Zoo Leipzig gesendet werden. Die Namen sollen einen Bezug zum natürlichen Lebensraum der Schabrackentapire haben.
In einer zweiten Phase wird dann über die favorisierten Namen abgestimmt, bevor das Tapir-Jungtier am 1. Juli, dem fünften Geburtstag der Tropenerlebniswelt Gondwanaland, getauft wird. Der Namensgeber erhält eine Familien-Jahreskarte und einen exklusiven Kulissenblick bei den Schabrackentapiren.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Schabrackentapir Laila mit ihrem Jungtier © Zoo Leipzig
Schabrackentapir Laila mit ihrem Jungtier © Zoo Leipzig


Geburt geglückt: Steht, trinkt und ist gepunktet
Schabrackentapir in Gondwanaland geboren
24 – 2016 / 02.06.2016

Knapp vier Wochen vor ihrem fünften Geburtstag am 1. Juli hat die Tropenerlebniswelt Gondwanaland im Zoo Leipzig bereits ihr größtes Geschenk erhalten: In der vergangenen Nacht wurde ein Schabrackentapir geboren. Für Mutter Laila (geb. 03.04.2009 in Nürnberg, seit 29.10.2010 in Leipzig) war es die dritte erfolgreiche Geburt. In den ersten Stunden kümmert sie sich bislang vorbildlich um ihren Nachwuchs. Das Jungtier hat bereits getrunken und die ersten Schritte auf seinen wackeligen Beinen unternommen.
Damit sich die Mutter-Kind-Bindung ungestört ausbilden kann, bleiben beide vorerst hinter den Kulissen. Die weitere positive Entwicklung vorausgesetzt, werden sie am Wochenende die Möglichkeit haben, in das Schaugehege zu gehen und sich den Besuchern zu zeigen. Ob und wann sie davon Gebrauch machen, ist jedoch nicht absehbar. Vater Copasih (geb. 21.01.2008 in Port Lympne, seit 21.09.2010 in Leipzig) ist täglich zu sehen. Da Tapire als Einzelgänger nur zur Paarung zusammenkommen, wird er vorerst nicht direkt mit Laila und dem Jungtier, sondern in einem separaten Areal zu sehen sein.
Die erfolgreiche Zucht der laut Roter Liste stark gefährdeten Schabrackentapire hat im Zoo Leipzig mit Baru im Jahr 2013 begonnen. Er war in Leipzig der erste Nachwuchs seit 1929. Aus 4.500 Namensvorschlägen, die aus aller Welt eingetroffen waren, wählte er sich seinen Namen aus einem Arrangement verschiedener Äpfel selbst aus.
Der zweite Nachwuchs des harmonischen Zuchtpaares Laila und Copasih war Kedua, der im Herbst 2014 geboren wurde.
Hinweis für Pressevertreter: Bitte beachten Sie, dass sich Laila und das Jungtier im rückwärtigen Bereich aufhalten und bis auf Weiteres nicht für Foto- und Filmaufnahmen zur Verfügung stehen. Wir werden informieren, sobald die Möglichkeit für eigene Aufnahmen besteht.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Laila mit ihrem Jungtier © Zoo Leipzig
Laila mit ihrem Jungtier © Zoo Leipzig


Zoo-Veranstaltungen im Juni, Juli und August 2016

01.06. - 09 Uhr Kindertag im Zoo mit halbem Eintrittspreis für Kinder bis 14 Jahre
11./12.06. - 09 Uhr Entdeckertage „Tiere im Wasser“ – tierisch spannende Aktionen rund um die Tiere im und auf dem Wasser
14.06. - 18.30 Uhr Bach – African Reflections, Konzert zum Bachfest in der Kiwara-Lodge VIEUX FARKA TOURÉ & BAND mit geführter Zootour, Preis: 37,00 € pro Person, Tickets über Bach-Archiv
(www.bachfestleipzig.de) oder Ticket-online (www.ticketonline.de)
23.07. - 18.30 Uhr Hakuna Matata – Afrika hautnah im Herzen von Leipzig - Die faszinierende Afrikanacht in der Kiwara-Lodge mit geführter Entdeckertour, exotischen Künstlern & afrikanischem Buffet
Preis: 70,00 € p. P. (exkl. Getränke) Buchung über Tel. 0341 5933-377 oder veranstaltung@zoo-leipzig.de
22.07.- 05.08. - 19 Uhr „So wahr uns Spott helfe“ Eine einmalige Symbiose von Natur und Unterhaltung - Kabarettnächte mit der Leipziger Funzel in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland, Tickets: 26,50 € über die Leipziger Funzel, Tel.: (0341) 960 32 32
13./14.08. - 09 Uhr Entdeckertage Artenschutz – tierisch spannende Aktionen rund um bedrohte Tiere
27.08. - 09 Uhr Sparkassen-Zootag
Sommerferienprogramm vom 25.06. bis 31.07.
Täglich 09 Uhr Tiergesichterschminken und große Bastelstraße
auf dem Aquariumsvorplatz
25./26.06. - 14 Uhr & 16 Uhr Sommerferienauftakt mit „Karneval der Tiere“ mit der schola arssynerga , dem Tanzwerk Leipzig und dem Deutschen Tonkünstlerverband
25.06. - 16 Uhr „Mascha und der Bär“ Sommer-Puppentheater Open Air mit dem Theater Fingerhut (ab 3 Jahre)
26.06. - 16 Uhr „Das Rübchen“ Sommer-Puppentheater Open Air mit dem Theater Fingerhut (ab 3 Jahre)
27./29.06./04./06.07./18./20.07./25./27.07./01./03.08. - 15 Uhr Entdeckertour Regenwaldpass – Gemeinsam die Tropen in Gondwanaland entdecken 11./13.07. 120-minütige Extratour für Kinder ab 8
Jahren (mit Voranmeldung) - Preis: 5 € pro Person (zzgl. Zooeintritt), Reservierungen unter Tel. 0341-5933 385, Mail safaribuero@zoo-leipzig.de sowie Restplätze am jeweiligen Tag im Safaribüro
28./30.06. - 11 Uhr Sommerferientour durch den Zoo mit den Zoolotsen
05./07.07./12./14.07./19./21.07./26./28.07./02./04.08. - 90-minütige kostenfreie Extratour - Treffpunkt: großer Zooplan hinter den Drehkreuzen, (Gruppenreservierungen unter Tel. 0341-5933 385,
Mail safaribuero@zooleipzig.de)
01.07. - 10 Uhr Geburtstagsfeier: 5 Jahre Tropenerlebniswelt Gondwanaland
02./03.07. - 16 Uhr „Hühnerei und Entengrütze“ Sommer-Puppentheater Open Air mit dem Puppentheater Papperlapapp (ab 3 Jahre)
09./10.07. - 16 Uhr „Der Froschkönig“ Sommer-Puppentheater Open Air mit dem Theater Fingerhut (ab 4 Jahre)
16./17.07. - 09 Uhr Entdeckertage Menschenaffen – tierisch spannende Aktionen rund um unsere nächsten Verwanden - 16 Uhr „Vom kleinen Kätzchen und der Maus“ Sommer-Puppentheater Open Air
mit dem Theater WiWo (ab 3 Jahre)
23./24.07. - 16 Uhr „Prinzessin Isabell und der Kartoffelkönig“ Sommer Puppentheater Open Air mit dem Theater WiWo (ab 4 Jahre)
30.07. - 16 Uhr „Tischlein deck dich“ Sommer-Puppentheater Open Air mit dem Theater WiWo (ab 5 Jahre) auf der Eventfläche Kiwara-Kopje
31.07. - 16 Uhr „Der Wettlauf von Hase und Igel“ Sommer-Puppentheater Open Air mit dem Puppentheater Papperlapapp (ab 5 Jahre) auf der Eventfläche Kiwara-Kopje
06.08. - 09 Uhr Schulanfängertag mit freiem Eintritt für alle ABC-Schützen


Kindertag im Zoo Leipzig
Bis 14 Jahre nur die Hälfte zahlen
21 – 2016 / 30.05.2016

Am Mittwoch ist Kindertag und kleine Überraschungen lassen die Kinderaugen leuchten. Der Zoo Leipzig lädt am 1. Juni alle Besucher bis 14 Jahre zum halben Preis ein, einen spannenden Tag inmitten der Tierwelt zu verbringen. Ob das Elefantenbaden um 10.15 Uhr und seit kurzem auch um 15 Uhr, ein Besuch bei Koala Oobi-Ooobi, eine Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss in Gondwanaland, ein Kletternachmittag auf dem Bärenburg-Spielplatz oder mit den Bewohnern des Streichelkrals auf Tuchfühlung gehen: Der Kindertag im Zoo Leipzig wird für die Kleinsten zur bleibenden Erinnerung. Bei den kommentierten Fütterungen erfahren die großen und kleinen Besucher über den gesamten Tag hinweg Wissenswertes rund um die verschiedenen Tierarten und ihre Fressgewohnheiten. Los geht es u.a. am Seebären-Gehege um 11 und 15 Uhr, an der Kiwara-Savanne um 13.15 Uhr sowie bei den Löwen, Erdmännchen und Hyänen um 14 Uhr.
Neue Serviceangebote
Während im Bereich Konzertgarten und dem Marché-Restaurant Palmensaal sowie im gastronomischen Bereich von Gondwanaland ein öffentliches Wlan-Netz in Betrieb gegangen ist, sind pünktlich zum Kindertag sämtliche Spielplätze im Zoo Leipzig nun offiziell rauchfrei. Hinweisschilder weisen auf die neue Regelung im Sinne der Jüngsten hin. Neu sind auch die Kommentierungen an den Affeninseln um 11.30 Uhr, in der Flamingolagune um 13.15 Uhr sowie an der Kiwara-Kopje um 15.15 Uhr.
Zudem hat der Zoo Leipzig Goldsponsor Sparkasse Leipzig im Mai im Eingangsbereich des Zoo Leipzig an der Pfaffendorfer Straße einen öffentlich zugänglichen EC-Automat aufgestellt. „Als langjähriger Goldsponsor des Zoo Leipzig ist es für uns sozusagen ‚Ehrensache‘, das innovative Konzept zum Zoo der Zukunft zu unterstützen und mit dem neuen Geldautomaten auch den Service für Besucherinnen und Besucher aufzuwerten“, sagt Privatkundenvorstand Martin Bücher.
Alle Informationen zu den Neuigkeiten und den bevorstehenden Veranstaltungen finden sich auf www.zoo-leipzig.de.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Mit der ganzen Familie zum Kindertag in den Zoo © Zoo Leipzig
Mit der ganzen Familie zum Kindertag in den Zoo © Zoo Leipzig


Ur-Krostitzer verlängert Goldsponsoring im Zoo Leipzig
Goldsponsor Ur-Krostitzer verlängert den Vertrag und bleibt Pate für Spitzmaulnashorn
Leipzig/Krostitz, 19. Mai 2016

Seit über 20 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Leipziger Bier und Zoo Leipzig. Im Jahr 2001 wurde die Brauerei erstmalig Goldsponsor und erweiterte damit die bereits Jahre währende Verbundenheit der beiden Leipziger Unternehmen. Nun verlängert Ur-Krostitzer seine Goldsponsorenschaft um weitere drei Jahre. Auch zukünftig kann der Zoo Leipzig auf die Unterstützung der Krostitzer Brauerei bauen. Der Vertrag ist bereits unterschrieben und wurde heute durch den Gebietsleiter der Krostitzer Brauerei, Joachim von Lentzke, ausgehändigt.
Die Übergabe des Vertrages an Prof. Jörg Junhold wurde von einer Pinguintaufe begleitet. Die drei Küken erhielten die Namen Emma, Marta und Luise. Als Taufwasser – natürlich nur symbolisch – hatte die Brauerei Ur-Krostitzer Pilsner, Schwarzbier und Schwedenquell im Gepäck.
Die Zusammenarbeit geht über eine rein finanzielle Beziehung weit hinaus, denn aus der Partnerschaft ist schon lange eine Freundschaft geworden. Bereits sieben Mal wurden durch die Initiative der Brauerei Patenschaften für den Zoo vermittelt. Die Patenschaften haben Freunde und Partner, Gastronomen und natürlich auch einige Mitarbeiter der Brauerei selbst übernommen. Im Rahmen des Vertrages übernimmt Ur-Krostitzer auch weiterhin die Patenschaft für das vom Aussterben bedrohte Spitzmaulnashorn. Nun wird es sich die Brauerei zur Aufgabe machen, neue Paten für die drei kleinen Pinguine zu finden. Als Dank für die Vertragsverlängerung und als Ansporn für die Suche weiterer Paten übergab Prof. Jörg Junhold eine Ehrenpatenschaft für die Pinguine an die Krostitzer Brauerei.
Das Bekenntnis zur Region und zur Stadt Leipzig ist für Ur-Krostitzer ein wichtiger Anspruch. „Im Jahr 2014 hat unsere Brauerei ihren 480. Geburtstag gefeiert, 2015 feierte Leipzig sein 1000jähriges Jubiläum, 2016 hat nun das Deutsche Reinheitsgebot sein 500jähriges Jubiläum. Wir haben schon rein rechnerisch fast die Hälfte der Zeit die Stadtgeschichte mit begleitet, vielleicht sogar etwas mit gestaltet. Für unsere Brauerei ist es daher eine angenehme Verpflichtung, die Attraktionen der Stadt als Sponsor zu unterstützen. Unser Engagement kommt den Menschen zugute, denn so kann die Region mit Abwechslungsreichtum, Atmosphäre und weltoffenem Flair ihrem Ruf gerecht werden.“ Begründet Brauereichef Wolfgang Welter das Engagement der Brauerei.
„Wir sind stolz darauf, dass sich mit Ur-Krostitzer ein so langjähriger und verlässlicher Partner für die weitere Zusammenarbeit mit dem Zoo Leipzig entschieden hat. Nicht zuletzt durch die vielen Patenschaften ist der Sponsorenvertrag mehr als nur eine wirtschaftliche Verbindung, sondern eine echte Partnerschaft“, schätzt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold ein.

Pinguintaufe © Yvonne Leopold
Pinguintaufe © Yvonne Leoplod


Erstes Koala-Haus im Zoo Leipzig feierlich eröffnet
Koala Oobi-Ooobi nimmt´s gelassen
19 – 2016 / 12.05.2016

Das erste Koala-Haus in der 138-jährigen Geschichte des Zoo Leipzig wurde heute im Beisein des Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, feierlich eröffnet. Koala-Männchen Oobi-Ooobi (geb. am 25.12.2013 in Planckendael) nahm die Eröffnungszeremonie gelassen und machte es sich in einer Baumgabel gemütlich. Oberbürgermeister Burkhard Jung fasst den Neuzugang im Zoo Leipzig so zusammen: „Oobi-Ooobi wird sich in die Herzen der Leipziger und Zoobesucher schleichen, da bin ich mir sicher. Die Stadt Leipzig befindet sich momentan in einem großen Schwung und die Strahlkraft des Zoos leistet dabei einen großen Beitrag.“
Seit seiner Ankunft Ende April (seit 25.04.2016 in Leipzig) hat sich Oobi-Ooobi gut im Leipziger Eukalyptuswald eingelebt, sich an die neuen Pfleger gewöhnt und bereits seine Lieblingsastgabeln auserkoren. „Oobi-Ooobi ist für den Zoo Leipzig ein Glücksumstand. Er strahlt, wie alle Koalas, eine besondere Faszination aus“, schwärmt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und ergänzt, dass der Umbau des historischen Tieraffenhauses in ein modernes Tierhaus in nur einem Jahr mehr als gelungen ist und das Gebäude sich hervorragend ins Ensemble der sanierten KONGRESSHALLE am Zoo und des Gründer-Gartens einfügt. Oobi- Ooobi wird bis auf weiteres das Koala-Haus allein bewohnen. „Wenn alles nach Plan läuft, soll zum Jahresanfang 2017 der im Zoo Duisburg geborene Koala Maka nach Leipzig als zweites Tier übersiedeln“, blickt der Duisburger Zoodirektor und Zuchtbuchführer für diese Tierart, Achim Winkler, in die Zukunft.
Im Jahr 2014 hat sich der Zoo Leipzig nach Prüfung mehrerer Optionen für das alte und sanierungsbedürftige Tieraffenhaus zur Haltung von Koalas entschieden und mit dem Umbau des Hauses im Jahr 2015 begonnen. Die Kosten für die Umnutzung betrugen 1, 5 Mio. Euro. Koalas sind Einzelgänger und stellen als Nahrungsspezialisten eine besondere Herausforderung in der Haltung dar, da sie sich ausschließlich von den Trieben verschiedenster Eukalyptuspflanzen ernähren.
Oobi-Ooobi hat bereits Geschmack an der hiesigen Eukalyptusauswahl gefunden. Ungefähr 20 Arten stehen ihm perspektivisch zur Verfügung, die auf einer Plantage im Norden von Leipzig durch die Garten- und Landschaftsbau Schilling GmbH eigens angepflanzt werden.
Gegenwärtig erhält er drei Pflanzenarten aus Leipzig und weitere Eukalyptusarten aus England, um ihm möglichst ein breites Spektrum zu bieten, bis alle Arten auf der Leipziger Plantage geerntet werden können.
Ab sofort können Besucher Oobi-Ooobi täglich von 9 bis 19 Uhr bestaunen. Das bevorstehende traditionelle Pfingstfest im Zoo Leipzig wird mit seinem vielfältigen Programm für Klein und Groß ganz im Zeichen des Neuankömmlings stehen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Feierliche Schlüsselübergabe: Klaus Reuter, Prof. Jörg Junhold, OBM Burkhard Jung, Achim Winkler © Zoo Leipzig
Feierliche Schlüsselübergabe: Klaus Reuter, Prof. Jörg Junhold, OBM Burkhard Jung, Achim Winkler
© Zoo Leipzig

Koala Oobi-Ooobi auf einer seiner Lieblingsastgabel © Zoo Leipzig
Koala Oobi-Ooobi auf einer seiner Lieblingsastgabel © Zoo Leipzig

Koala Oobi-Ooobi beim fressen von Eukalyptus © Zoo Leipzig
Koala Oobi-Ooobi beim fressen von Eukalyptus © Zoo Leipzig

Koala Oobi-Ooobi © Pixelwomen Fotostudio
Koala Oobi-Ooobi © Pixelwomen Fotostudio


Eröffnung des Koala-Hauses steht kurz bevor
Traditionelles Pfingstfest im Zoo Leipzig
18 – 2016 / 09.05.2016

Ein Kennenlernen mit Oobi-Ooobi rückt näher: Am 12. Mai wird das neue Koala-Haus im Zoo Leipzig feierlich eröffnet. Zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, nehmen Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und sein Duisburger Kollege, Achim Winkler, die Eröffnungszeremonie vor. Im Anschluss können die Besucher den ersten Koala in der 138- jährigen Geschichte des Zoos in Augenschein nehmen. Oobi-Ooobi hat sich seit seiner Ankunft am 25. April 2016 in Ruhe an sein neues Domizil und an die Pfleger gewöhnen können und zeigt sich bisher sehr umgänglich.
Pfingsten steht bevor: Das diesjährige Pfingstfest vom 14. bis 16. Mai 2016 im Zoo Leipzig steht ganz im Zeichen des eröffneten Koala-Hauses und des 10-jährigen Jubiläums des Elefantentempels Ganesha Mandir: Mit einem kurzweiligen Bühnenprogramm, fantasievollen Märchenaufführungen, kreativen Mitmachaktionen, Kulissenblicken und Tierpflegergesprächen bietet der Zoo am Pfingstwochenende ein buntes Programm für die ganze Familie.
Auf der Hitradio RTL Bühne im Konzertgarten gibt es für Groß und Klein beste Unterhaltung durch die Mitmachtheater Franz - Der Knallfrosch und Max und Moritz. Außerdem nimmt der Geschichtenerzähler Pan Panazeh – Wanderfool Theater sein Publikum mit auf eine poetische Reise in die Fantasiewelten und unterhält es mit Gaukeleien und Zauberkünsten. Moderator Andreas Balzer von Hitradio RTL wird durch das täglich stattfindende Bühnenprogramm von 11.30 bis 17.30 Uhr führen und jeweils um 13.10 und um 15.30 Uhr die Tierpfleger des Neuankömmlings Oobi-Ooobi zu Gast haben, die allerhand Wissenswertes über ihn erzählen werden. Zudem besteht im Koala-Haus zweimal am Tag die Möglichkeit, mit den Pflegern direkt ins Gespräch zu kommen. Für die kleinen Pfingstgäste hat sich der Zoo noch etwas Besonderes ausgedacht: In der Zoolotsenwerkstatt auf dem Aquariumsvorplatz können sie Steine nach Art der Aborigines bemalen, sich in einen Koala verwandeln lassen oder selbst das Tier zu Blatt bringen.
Im Elefantentempel Ganesha Mandir blicken die Tierpfleger auf 10 Jahre modernste Elefantenhaltung zurück. Neben den Kommentierungen bei den Elefanten und Schuppentieren können sich Zoofans täglich aktiv beim Futterschneiden beteiligen. Außerdem bieten die Elefanten ab sofort täglich gleich zweimal ein wahres Badespektakel.
Neben den zahlreichen Pfingstaktionen lohnt sich auch der Besuch der Jüngsten: Gleich am Eingang übernehmen drei Pinguinküken die Begrüßung der Pfingstbesucher, in Pongoland zeigt sich der zu Ostern geborene Schimpansenjunge Ohini von seiner besten Seite, die Hyänenjungtiere Zulu und Sahara toben bereits ausgelassen in ihrem Terrain herum und die acht kleinen Zwergflamingos aus diesem Jahr haben es sich auf der Außenanlage der Kiwara- Savanne gemütlich gemacht. Und wer weiß, vielleicht gibt es zu Pfingsten weitere Tierkinder, die zu beobachten sind.

Koala Oobi-Ooobi im Eukalyptuswald von Leipzig © Zoo Leipzig
Koala Oobi-Ooobi im Eukalyptuswald von Leipzig © Zoo Leipzig

Elefantenkuh Trinh beim Baden im Elefantentempel im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Elefantenkuh Trinh beim Baden im Elefantentempel im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig


Jungtiere locken zu den Entdeckertagen
Okapiweibchen abgegeben
17 – 2016 / 03.05.2016

Das Himmelfahrts-Wochenende steht unmittelbar bevor – und im Zoo Leipzig laufen die Vorbereitungen für die Entdeckertage Jungtiere auf Hochtouren. Von Donnerstag bis Sonntag (5. bis 8. Mai) dreht sich täglich von 9 bis 19 Uhr alles um den Nachwuchs. Tierpflegerkommentierungen, Fütterungen, Entdeckertouren zu den Jungtieren und Mitmachaktionen machen die Thementage für kleine und große Zoobesucher unvergesslich. Die Pinguinküken werden am 5. und 7. Mai um 10.15 Uhr gewogen, die kleinen Säbelantilopen ziehen über die Kiwara-Savanne und die Hyänen werden von Tag zu Tag mutiger.
Schimpansenjungtier getauft
Das am Karfreitag geborene Schimpansenjungtier hat einen Namen: Ohini. Der Name hat sich bei einer Abstimmung unter den Tierpflegern in Pongoland und den Forschern des Max-Planck-Institutes durchgesetzt und bedeutet „Chef“. Mutter Kisha hält sich mit ihrem Sohn häufig in der Nähe von Swela und dem im Vorjahr geborenen Azibo auf, und lernt dadurch viel im Umgang mit dem Nachwuchs. Das noch unerfahrene Weibchen kümmert sich um ihren Sohn und lässt ihn regelmäßig trinken. Bis zum Alter von drei Monaten gelten die Jungtiere als sehr anfällig, so dass weiterhin abzuwarten ist, ob die erste Aufzucht durch Kisha gelingt. Pongoland ist während der Entdeckertage nicht zuletzt durch Ohini einen (Jungtier-)Besuch wert.
Okapiweibchen Abeni in die Niederlande
Ein herangewachsenes Jungtier dagegen kann am Wochenende nicht mehr besucht werden: Okapiweibchen Abeni (geb. am 25. August 2014) hat den Zoo Leipzig heute auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) in Richtung Beekse Bergen (Niederlande) verlassen. Abeni war das erste Okapijungtier in der Geschichte des Zoo Leipzig und ein großer Erfolg für den Erhalt der stark vom Aussterben bedrohten Tierart. Im Okapiwald sind Mutter Zawadi und Vater Kimdu täglich zu sehen.
Zweites Elefantenbaden am Nachmittag
Seit diesem Monat gibt es zudem gute Nachrichten für alle Langschläfer: Das faszinierende Elefantenbaden im Tempel Ganesha Mandir findet neben dem bekannten Vormittagstermin um 10.15 Uhr nun auch täglich (außer donnerstags) um 15 Uhr im Innenbecken statt. Eine große Unterwasserscheibe ermöglicht einzigartige Beobachtungen unter der Wasseroberfläche.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Kisha mit ihrem Sohn Ohini © Zoo Leipzig
Kisha mit ihrem Sohn Ohini © Zoo Leipzig

Pinguinküken auf der Waage © Zoo Leipzig
Pinguinküken auf der Waage © Zoo Leipzig

Elefantenkuh Trinh beim Baden hinter der Unterwasserscheibe © Zoo Leipzig
Elefantenkuh Trinh beim Baden hinter der Unterwasserscheibe © Zoo Leipzig


Dem Nachwuchs auf der Spur
Entdeckertage Jungtiere vom 5. bis 8. Mai
16 – 2016 / 28.04.2016

Jungtiere üben auf kleine und große Zoobesucher eine ganz eigene Faszination aus. Deshalb hat sich der Zoo Leipzig für alle Leipziger und Gäste für das lange Himmelfahrts-Wochenende vom 5. bis 8. Mai einen speziellen Themenschwerpunkt überlegt… Heute in einer Woche geht es los: Die Entdeckertage Jungtiere stellen den Nachwuchs in den Mittelpunkt. An den vier Entdeckertagen entführen Zoolotsen und Tierpfleger die Besucher in die Welt der Jüngsten.
In allen Themenwelten zieht der Nachwuchs die Blicke auf sich: Im Gründer-Garten wachsen die Pinguinküken, die am 5. und 7. Mai ab 10.15 Uhr zur Gewichtskontrolle auf die Waage müssen, heran. In Afrika erkunden die kleinen Hyänen und Säbelantilopen das Gehege. Das vier Wochen alte Schimpansenjungtier kann in Pongoland beobachtet werden. Die vor weniger als sechs Wochen geschlüpften Pelikane in Asien entwickeln sich prächtig, in Gondwanaland erkundet der Nachwuchs bei den Dikdiks selbstbewusst die Anlage und auch im Tierkindergarten in Südamerika gibt es viel Nachwuchs.
Überall im Zoo warten neben den Tierbeobachtungen auch spannende Mitmachstationen auf die Besucher: Ein Trag- und Brutzeiten-Quiz, in dem geschätzt wird, wie lange es dauert, bis verschiedene Säugetiere geboren werden oder Vögel schlüpfen, fordert die Besucher heraus. Eine Eierausstellung, die vom Wellensittich- bis zum Straußenei beeindruckende
Größenunterschiede zu Tage fördert, kann besichtigt werden und beim Futterschneiden (10 bis 13 Uhr) sowie Wettkehren (11 Uhr) im Giraffenhaus wird es in Afrika lebendig.
Jeweils um 11, 14 und 16 Uhr gehen die Zoolotsen mit allen Interessierten auf eine Entdeckertour zu den aktuellen Jungtieren. Von 10 bis 18 Uhr können Kinder stündlich im Tierkindergarten mit den Tierkindern auf Tuchfühlung gehen. Gemeinsam mit den Zoolotsen kommen sie dem Nachwuchs ganz nah und erfahren im Spiel Wissenswertes rund um die Pflege von Jungtieren. Die Tierpfleger ermöglichen von 10 bis 12 Uhr einen Blick in die Mutterstube der Anoas und Visaya-Pustelschweine und stehen zudem den ganzen Tag über an zahlreichen Gehegen für Fragen rund um die Bewohner des Zoo Leipzig bereit.
Die Entdeckertage werden im Jahresverlauf zu verschiedenen Themen durchgeführt: 11./12. Juni Tiere im Wasser, 16./17. Juli Menschenaffen, 13./14. August Artenschutz, 29./30. Oktober Tiere bei Nacht.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Hyänennachwuchs im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Hyänennachwuchs im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig

Pinguinküken wird gewogen © Zoo Leipzig
Pinguinküken wird gewogen © Zoo Leipzig


Er ist da: Oobi-Ooobi ist jetzt ein Leipziger
Koala-Haus wird am 12. Mai eröffnet
15 – 2016 / 25.04.2016

Der Umzug ist geschafft: Oobi-Ooobi ist wohlbehalten im Zoo Leipzig eingetroffen. Der zwei Jahre alte Koala (geb. 25.12.2013 in Planckendael) lebt sich ab sofort in Ruhe in seiner neuen Heimat ein, bevor am 12. Mai das Koala-Haus eröffnet wird und er sich dann den Zoobesuchern zeigt. Bis dahin soll er sich an das neue Gehege und seine neuen Pfleger gewöhnen. „Wir freuen uns sehr, dass der Transport reibungslos geklappt hat und Oobi-Ooobi die Reise gut überstanden hat. Jetzt geben wir ihm die nötige Zeit, um in Leipzig anzukommen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Oobi-Ooobi ist der erste Koala in der 138-jährigen Geschichte des Zoo Leipzig. Vor allem die Versorgung des Nahrungsspezialisten gilt als große Herausforderung. Koalas ernähren sich ausschließlich von den frischen Blättern und Trieben der Eukalyptuszweige. Welche der vielen Arten den Geschmack trifft, muss in akribischer Detailarbeit herausgefunden und erfasst werden. Einen Teil des frischen Grüns bezieht der Zoo Leipzig von einer eigens angelegten Eukalyptusplantage im Norden von Leipzig.
Das Koala-Haus ist in nur einem Jahr Bauzeit aus dem historischen Tieraffenhaus hervorgegangen. Die alte Bausubstanz im Gründer-Garten des Zoo Leipzig wurde in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz weitestgehend erhalten und für die moderne Tierhaltung nutzbar gemacht.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Oobi-Ooobi ist in Leipzig angekommen © Zoo Leipzig
Oobi-Ooobi ist in Leipzig angekommen © Zoo Leipzig


Druckfrisch eingetroffen: Zoo Leipzig Wimmelbuch
Verkauf in den Safari-Shops und im Onlineshop
14 – 2016 / 25.04.2016

Das Zoo Leipzig Wimmelbuch ist fertig. Die Erstauflage ist heute eingetroffen und ab sofort erhältlich. Isabelle Metzen hat den Zoo-Alltag und seine Geschichten liebevoll und detailgetreu gezeichnet und ihre Beobachtungen zusammengetragen. In diesem farbig illustrierten Buch werden der Zoo Leipzig, seine unverwechselbaren Gehege, die verschiedensten Tierarten und einzigartigen Erlebnisse lebendig. Ein Muss für alle Zoofans und Bücherwürmer.
Über Monate ist das unverwechselbare Werk entstanden, in dem selbst kleinste Zoobesucher ihren Tag im Zoo Leipzig nacherleben können und entscheidende Details wiederentdecken werden. Mit der druckfrischen Erstauflage ist das passende Geschenk für große und kleine Anlässe schnell zur Hand.
Das Wimmelbuch ist sowohl in den Safari-Shops im Zoo als auch im Onlineshop vorrätig. Der Verkaufspreis liegt bei 12,95 €. Mehr dazu auf www.zoo-leipzig.de
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Zoo Leipzig Wimmelbuch © Zoo Leipzig
Zoo Leipzig Wimmelbuch © Zoo Leipzig


Tiger stirbt nach Attacke durch Artgenossen
Trauriger Verlust im Zoo Leipzig
13 – 2016 / 14.04.2016

Amurtiger Mischa im Zoo Leipzig ist tot. Der 17 Jahre alte Kater wurde heute früh von einem Artgenossen attackiert und starb kurz darauf an seinen schweren Verletzungen. Der zweite Tiger, Tomak, hatte den vermeintlichen Konkurrenten in seinem Revier innerhalb von Sekunden angegriffen, nachdem die Verbindung zwischen den beiden rückwärtigen Gehegen versehentlich geöffnet wurde. „Der Verlust von Mischa macht uns traurig, aber es ging so schnell, dass niemand eingreifen konnte“, bedauert Zoodirektor Prof. Jörg Junhold das Geschehene. Mitarbeiter und Besucher waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, da sich die Attacke innerhalb des Geheges ereignet hatte. Dass es zu dem verhängnisvollen Aufeinandertreffen der beiden männlichen Amurtiger kommen konnte, ist in der Bedienung eines falschen Schiebers begründet. Technisches Versagen und Sicherheitsdefizite in der Anlagenkonstruktion können mit Sicherheit ausgeschlossen werden.
Mischa (geb. 16. August 1998 in Hamburg) lebte seit 1999 im Zoo Leipzig. Mit Tomak (geb. 27. Mai 2004 in Leipzig) und Bella (geb. 30. Mai 2005 in Pilsen/Tschechien) leben in der Tiger- Taiga nun noch zwei Amurtiger (Panthera tigris).
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor


Koala Oobi-Ooobi kommt nach Leipzig
Neues Koala-Haus eröffnet im Mai
12– 2016 / 06.04.2016

Am 12. Mai 2016 ist es so weit: Das neue Koala-Haus des Zoo Leipzig wird eröffnet. Der erste Bewohner des Hauses wird das Koalamännchen Oobi-Ooobi (geb. 25.12.2013 in Planckendael) sein, das Ende April in den Leipziger Großstadtdschungel einziehen wird. Als eines der bekanntesten Tiere Australiens sorgt Oobi-Ooobi zukünftig für eine weitere Besucherattraktivität im Zoo der Zukunft. Der Zoo Leipzig betritt mit der Haltung von Koalas Neuland und ist neben dem Zoo Dresden und dem Zoo Duisburg erst der dritte Halter dieser Art in Deutschland. „Wir haben lange auf der Warteliste für diese Tierart gestanden und sind nun sehr froh darüber, dass wir pünktlich zur Fertigstellung des Hauses ein passendes Tier erhalten werden“, freut sich Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Oobi-Ooobi wird vorerst allein das Haus bewohnen. Die Entscheidung, wann ein weiteres Tier nach Leipzig kommt, wird zu gegebener Zeit durch den Zuchtbuchführer des Europäischen Erhaltungsprogramms getroffen.
Nach gut einem Jahr Bauzeit konnte das bereits im Jahr 1901 eröffnete historische Tieraffenhaus im Gründer-Garten des Zoos unter Berücksichtigung der Anforderungen des Denkmalschutzes in ein modernes Koala-Haus umgebaut werden. Die ursprünglich dafür vorgesehene Nutzung als Insektarium musste aufgrund der mangelenden Bausubstanz und des benötigen zusätzlichen Raumbedarfes verworfen werden. Nach Sondierung aller Möglichkeiten hinsichtlich der Haltung von Tierarten in diesem Gebäude fiel die Wahl auf den Koala, der neben seiner Attraktivität auch tiergärtnerisch von großem Interesse ist.
Unterstützung bekommt der Zoo Leipzig für die Ernährung des Nahrungsspezialisten von der Garten- und Landschaftsbau Schilling GmbH. Koalas ernähren sich ausschließlich von den Blättern und Trieben der Eukalyptusbäume, die nur in Australien vorkommen. Der Zoo Leipzig fand in der Firma Schilling einen kompetenten Partner, der einen Teil der benötigen Eukalyptuspflanzen anpflanzt und zur Verfügung stellt.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Koala Oobi Ooobi Portrait © Dierenpark Planckendael Jonas Verhulst
Koala Oobi Ooobi Portrait © Dierenpark Planckendael Jonas Verhulst

Koala Plakatkampagne © Zoo Leipzig
Koala Plakatkampagne © Zoo Leipzig


Gondwanaland ist eröffnet
Tropenerlebniswelt bereichert Zoo Leipzig
45-2011 / 01.07.2011

Die Tropenerlebniswelt Gondwanaland im Zoo Leipzig ist eröffnet. Die ersten Besucher strömten heute morgen kurz nach der offiziellen Freigabe der neuen Halle in den tropischen Regenwald, um die rund 300 Tiere und mehr als 17.000 Pflanzen zu entdecken. Nach mehr als drei Jahren Bauzeit ist damit das größte Projekt des Zoo Leipzig fertig gestellt und für die Öffentlichkeit freigegeben. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold verkündete: „Ich freue mich, dass unsere Besucher nun den Regenwald mitten in Leipzig kennenlernen können. Ein Ausflug in den Zoo kann bei uns fortan mit einem Besuch in den Tropen verbunden werden.“
Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, lobte im Rahmen der feierlichen Eröffnung am Vorabend: „Die moderne Architektur und die umweltbewusste Klimatechnik des Gondwanalandes sind bemerkenswert. Sie zeigen: Der Zoo Leipzig ist auf dem richtigen Weg in die Zukunft. Das zeigt sich auch im Konzept, eine artgerechte Tierhaltung und den Schutz der Arten auf so außergewöhnliche Weise mit Bildung und Entdeckertouren zu verbinden. Innovativ und vorbildlich: So präsentiert sich das Gondwanaland - somit aus meiner Sicht zur Zeit auch eines der bedeutendsten touristischen Projekte in Deutschland.“
Auch Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, ist von Gondwanaland überzeugt: „Wenn bei der Entstehung der Tropenerlebniswelt viele unterschiedliche Akteure an einem Strang zogen, so hat das eine Ursache: Was uns hier verbindet, das ist unsere Vision, für Leipzig einen herausragenden Erlebnisort für den weltweiten Arten- und Naturschutz sowie den Klimaschutz zu schaffen.“
Mit der Eröffnung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland vollendet der Zoo Leipzig einen großen Meilenstein auf dem Weg zum „Zoo der Zukunft“.
Zeitgleich mit der Tropenhalle ist auch das neue Parkhaus am Zoo Leipzig in Betrieb gegangen. 1375 Parkplätze stehen nun zur Verfügung.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Quelle des Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Quelle des Fotos: Thomas Engelhardt &
pixelwomen Fotostudio
Inhaberin Andrea Kühnemann-Tärre


Quelle des Fotos: Thomas Engelhardt &
pixelwomen Fotostudio
Inhaberin Andrea Kühnemann-Tärre

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