Aktuelle Pressemitteilungen vom Zoo Leipzig
Löwenumzug nach Münster - Kigali und Majo wieder unter sich
54 – 2022 / 07.12.2022
In der Löwensavanne Makasi Simba ist es ruhig geworden: Nach dem Auszug ihrer Jungtiere sind die beiden Löwen Kigali und Majo seit heute wieder unter sich. Am Mittwochmorgen war mit Jasira und Juma der verbliebene Nachwuchs in Transportkisten verladen worden und ist in den Allwetterzoo Münster umgezogen. Nun sind die beiden Katzen, die im März zwei Jahre alt werden, wohlbehalten angekommen und werden sich in den kommenden Tagen in Ruhe einleben.
Weihnachtsideen und Geschenktipps
Auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk für die Liebsten bietet der Zoo Leipzig für alle Tier- und Zoofans eine breite Auswahl an. Das Einkaufen ist sowohl beim Zoobesuch im Zooshop, auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt am Stand des Zoos oder des Freundes- und Fördervereins oder ganz einfach im Onlineshop möglich. Gutscheine und Tickets für einen kommenden Zoobesuch oder eine Jahreskarte stehen ebenso hoch im Kurs wie Tickets für das Magische Tropenleuchten vom 5. Januar bis 5. Februar 2023. Auch verschiedene Spendenaktionen von „Weihnachts-Leckerbissen“ bis zur Aktion „Auf dem Weg zur UEFA Euro 2024 - Gemeinsam zur Wald-Meisterschaft“ mit schönen Urkunden zum Verschenken laufen auf der Seite. Die Onlineangebote finden sich unter https://shop.zoo-leipzig.de.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Löwenpaar Majo und Kigali © Zoo Leipzig
Löwenpaar Majo und Kigali © Zoo Leipzig

Vorverkauf Magisches Tropenleuchten gestartet - Freundes- und Förderverein und Zoo auf dem Weihnachtsmarkt
53 – 2022 / 02.12.2022
Das Magische Tropenleuchten kehrt im 145. Jahr des Zoos zurück: Vom 5. Januar bis zum 5. Februar 2023 erstrahlen der Zoo und die Tropenerlebniswelt Gondwanaland immer donnerstags bis sonntags von 17 bis 22 Uhr in faszinierenden Farben – ein Schauspiel, das die Besucher mit der einzigartigen, winterlichen Atmosphäre in seinen Bann zieht. Während sich das Leuchten in den vergangenen Jahren überwiegend auf die Tropenhalle konzentrierte, entfaltet sich in diesem Jahr das magische Leuchten auch in den Außenbereichen. Ein illuminierter Rundgang, der überraschende Lichtinstallationen sowie beeindruckende Fassadenprojektionen auf zahlreiche Häuser beinhaltet, führt die Besucher durch den abendlichen Zoo. Leuchtende Wesen, Musiker, kulinarische Köstlichkeiten und ein szenisches Lichtspiel in den Tropen komplettieren das Abenteuer Magisches Tropenleuchten. Ab sofort können Tickets im Vorverkauf online gebucht werden. Alle Informationen zu den Ticketpreisen sowie Informationen zum Programm finden Sie auf unserer Website unter Tropenleuchten | Zoo Leipzig (zoo-leipzig.de)
Zugunsten des Zoos: Der Freundes- und Förderverein e.V. des Zoos erhielt erstmals die Möglichkeit, sich mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt zu präsentieren und zugunsten des Zoos vom 4. bis 9. Dezember unter anderem Glühwein, Kinderpunsch, Zoo-Gutscheine sowie Tassen und Stehaufmännchen zu verkaufen. Am 5.12 zwischen 17 und 18 Uhr unterstützt auch Zoodirektor Prof. Jörg Junhold beim Ausschank und Verkauf der vielfältigen Angebote. Der Stand des Fördervereins befindet sich auf dem Leipziger Marktplatz mit Blick auf die Katharinenstraße (gegenüber Markt 4). Ebenfalls mit einem Stand vertreten ist der Zoo Leipzig selbst – auf dem Markt mit Blick auf das Kinder-Riesenrad. Auch hier finden Zoofreunde eine große Sortimentsauswahl von Plüschtieren über den Zoo-Kalender bis hin zu Gutscheinen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Szenische Lichtspiele beim Magischen Tropenleuchten © Zoo Leipzig
Szenische Lichtspiele beim Magischen Tropenleuchten © Zoo Leipzig

Spendenrekord zum K!DZ-Jubiläum - Geld- und Sachspenden für die Uni-Kinderklinik
51 – 2022 / 25.11.2022
25 Jahre K!DZ-Riesenkinderfest im Zoo Leipzig – das Jubiläum war nicht nur für die Uni-Kinderklinik und den Zoo Leipzig, sondern auch für alle Unterstützer der Benefizveranstaltung eine besondere Veranstaltung. Aus diesem Grund konnten alle gemeinsam auch einen Spendenrekord vermelden: 54.479,61 Euro hat Zoodirektor Prof. Jörg Junhold heute an Prof. Wieland Kiess von der Uni-Kinderklinik und Kerstin Sommerfeld von der Stiftung Kinderklinik übergeben. „Das Kinderfest ist eine Herzensangelegenheit. Wir sind stolz darauf, Jahr für Jahr mehr Unterstützer gewinnen zu können“, sagt Junhold und bedankt sich bei allen Partnern, die bei der Spendenübergabe durch die DHL Hub Leipzig GmbH sowie die HeiterBlick GmbH vertreten waren.
Soziales Engagement ist ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur des DHL Drehkreuz Leipzig. Seit der Ansiedlung am Flughafen Leipzig/Halle vor fast 15 Jahren engagiert sich das Unternehmen bei vielen sozialen Projekten in der Region. „Die große Mehrheit unserer Kolleginnen und Kollegen hat ihren Lebensmittelpunkt hier und auch wir als Unternehmen sind uns unserer Verantwortung als Teil der Region bewusst. Als Logistiker wissen wir, dass man mit vereinten Kräften viel bewegen kann. Die K!DZ-Benefizveranstaltung ist genau dafür ein sehr gutes Beispiel und wir freuen uns auf weitere gemeinsame Aktionen in der Zukunft”, erklärte Elio Curti, Vorsitzender der Geschäftsführung der DHL Hub Leipzig GmbH, die 10.000 Euro spendete. Die HeiterBlick GmbH unterstützt das K!DZ-Riesenkinderfest mit dem Paket „Kinder helfen Kindern“. So konnte Samuel Kermelk, Geschäftsführer der HeiterBlick, heute einen großen Holzbauernhof zum Spielen für die kleinen Patienten übergeben und betonte: „Die Uni-Kinderklinik und der Zoo sind wichtige und besonders herausragende Einrichtungen für die Leipziger Gesellschaft, für die Kinder unserer Stadt. Und genau hier treten wir in den aktuellen Zeiten nicht kürzer. Auch in den kommenden Jahren werden die HeiterBlick GmbH und ich die Uni-Kinderklinik gerne so gut wie möglich weiter unterstützen.“
In den 25 Jahren K!DZ – das Riesenkinderfest wurden insgesamt 555.000 Euro für die Stiftung der Kinderklinik generiert, mit denen unter anderem die psychosoziale Betreuung von Patienten und Eltern auf der Kinderintensivstation oder auch verschiedene Musiktherapieangebote finanziert wurden. Das nächste K!DZ-Riesenkinderfest findet am 16. September 2023 statt. Interessierte Unterstützer können sich schon jetzt an veranstaltung@zoo-leipzig.de wenden.

Spendenübergabe vom KIDZ-Riesenkinderfest © Zoo Leipzig
Spendenübergabe vom KIDZ-Riesenkinderfest © Zoo Leipzig

Akito – das Herbstkind - Elefantenjungtier hat seinen Namen bekommen
50 – 2022 / 16.11.2022
8.500 Vorschläge, zehn Favoriten zur Abstimmung und ein klares Ergebnis: Akito – so heißt das Elefantenjungtier im Zoo Leipzig seit heute. Mehr als 28.000 Menschen hatten über die Vorauswahl abgestimmt und sich mit 6.397 Stimmen für Akito vor Bao und Taro entschieden. Übersetzt heißt Akito, der am 25. September geboren wurde, nun Herbstkind. Mutter Pantha legte bei der heutigen Taufzeremonie den Namen, der in einem Kürbis versteckt war, frei und Zoodirektor Prof. Jörg Junhold verkündete das Ergebnis. Anschließend nahm Akito ein Bad im kleinen Planschbecken bevor es zusammen mit Mutter Pantha und Tante Thuza, die ebenfalls Nachwuchs erwartet, ins große Badebecken ging. „Wir freuen uns über die gute Entwicklung des Jungtieres und sind beeindruckt von dem riesigen Interesse an der Namenssuche“, erzählte Prof. Junhold, der die Namensgebung mit Kokosmilch symbolisch vollzog.
Akito ist nun sieben Wochen alt und hat seit seiner Geburt schon mehr als 50 kg zugenommen. „Im Moment lernt er das Wasser kennen und traut sich auch schon zusammen mit seiner Familie ins große Becken“, sagt Bereichsleiter Thomas Günther. Auch wie er seinen Rüssel nutzen und damit Wasser ziehen kann, übt Akito fleißig.
Die Elefantenherde ist täglich im Elefantentempel oder auf der Außenanlage zu sehen. Aber auch die anderen Erlebniswelten sowie die Entdeckertage Gondwanaland laden zu einem Herbstbesuch ein. Tickets zum Winterpreis gibt es auf www.zoo-leipzig.de/tickets.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Akito hat seinen Namen © Zoo Leipzig
Akito hat seinen Namen © Zoo Leipzig

Badespaß im Taufbecken © Zoo Leipzig
Badespaß im Taufbecken © Zoo Leipzig

Eintauchen in den Leipziger Regenwald - Entdeckertage Gondwanaland am Wochenende
49 – 2022 / 14.11.2022

Der Leipziger Regenwald bietet eine große Vielfalt an Entdeckungen – freilebende Leguane, badende Tapire, technisch anspruchsvolle Konstruktionen, rund 25.000 Pflanzen und eine in den frühen Tagesstunden einmalige Stimmung, wenn 26 Vogelarten den Morgen trällernd begrüßen. Vom 19. bis 20.11. laden die Entdeckertage Gondwanaland ein, den tropischen Kosmos in Leipzig kennenzulernen. Eine Vogelbeobachtungsstation, kommentierte Bootstouren mit den Zoogärtnern auf dem Urwaldfluss Gamanil, informative Aktionsstände zu den Affen und zum Nutzpflanzengarten, verschiedene Kommentierungen sowie erstmalig angebotene Technik-, Botanik- und Frühtouren ermöglichen am bevorstehenden Wochenende einen besonderen Blick auf die einzigartige Welt der Tropenerlebnishalle Gondwanaland.
Die Frühtour durch die Halle startet um 8 Uhr am Haupteingang des Zoos und bietet allen Frühaufstehern erstmals die Möglichkeit, die morgendliche Stimmung in der Halle mit allen Sinnen zu erleben.
Die mehrfach am Tag stattfindenden Techniktouren gewähren einen Blick hinter die Kulissen der Halle und tauchen tief ab in die hochkomplexen Technikbereiche. Hier können Sie alles über die Wasseraufbereitung, die Wärmerückgewinnung oder den generellen Wärmehaushalt von Gondwanaland erfahren.
Alle Pflanzenfreunde sind an beiden Tagen jeweils um 10.30 Uhr bei der 90-minütigen Botaniktour bestens aufgehoben. Rund 500 Pflanzenarten machen den Leipziger Regenwald zu einem Ort atemberaubender Vielfalt.
Alle Touren können über die Website des Zoos Entdeckertage Tropenerlebniswelt Gondwanaland | Zoo Leipzig (zoo-leipzig.de) gebucht werden und kosten pro Person 12 Euro.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Schabrackentapir Laila badet © Zoo Leipzig
Schabrackentapir Laila badet © Zoo Leipzig

ein freilebender Grüner Leguan in Gondwanaland © Zoo Leipzig
ein freilebender Grüner Leguan in Gondwanaland © Zoo Leipzig

Countdown für die Namensfindung - Online-Abstimmung auf der Zoo-Website
47 – 2022 / 10.11.2022
Die Namensfindung für den kleinen Elefantenbullen im Zoo Leipzig geht auf die Zielgerade: Aus den rund 8.500 Vorschlägen sind zehn Namen ausgewählt worden, die nun auf der Website des Zoo Leipzig unter www.zoo-leipzig.de zur Abstimmung stehen. Teilnehmende aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz waren dem Aufruf gefolgt und hatten ihre Ideen eingereicht. Bis kommenden Dienstag können die Zoofans nun abstimmen, welchen der ausgewählten Namen der Sohn von Pantha und Voi Nam künftig tragen soll. Zur Wahl stehen:
• Akeno – Morgenröte, Sonnenaufgang (japanisch)
• Akino – japanischer Name
• Akito – Herbstkind (japanisch)
• Arun – Sonne (indisch)
• Bảo – Schatz, Kostbarkeit (vietnamesischer Vorname)
• Hiro – japanischer Name
• Phúc – der Glückliche (vietnamesischer Vorname)
• Tài – Talent, talentiert, geschickt (vietnamesisch)
• Taro – der Erstgeborene (japanisch)
• Tarun – jung oder Jugend (indisch)
Sechs Wochen ist der kleine Bulle inzwischen alt. Gemeinsam mit Mutter Pantha, Oma Kewa und Vater Voi Nam ist der jüngste Spross gesund und munter in der Herde unterwegs. Zudem übt er unter anderem, seinen Rüssel zu benutzen, um z.B. Zweige zu greifen – gar nicht so einfach, bei mehr als 40.000 Muskeln. Wer das selbst beobachten möchte, erhält sein Ticket unter www.zoo-leipzig.de/tickets.
Morgen Lesung „Versunkene Schätze" in Gondwanaland
Eine Entdeckungsreise durch die Tropenerlebniswelt Gondwanaland können Bücherwürmer morgen, 11. November 2022, erleben, bevor sie der Lesung „Versunkene Schätze“ aus der Was ist Was-Reihe lauschen. Terra X-Moderator und Unterwasserarchäologe Dr. Florian Huber liest und erzählt aus seinem Buch „Versunkene Schätze - Von Atlantis bis Titanic“. Tickets gibt es unter www.zoo-leipzig.de/lesung. Einlass ist um 17.15 Uhr.
Mehr als 8500 Namensvorschläge für Elefantenjungtier
„Gemeinsam zur Wald-Meisterschaft“ – Spendenaktion als EM-Botschafter

47 – 2022 / 04.11.2022
Zwei Wochen lang hatten die Zoofans Zeit, sich Gedanken über einen möglichen Namen für das am 25. September 2022 im Zoo Leipzig geborene Elefantenkalb zu machen: die Tage wurden rege genutzt. Knapp 8.500 Vorschläge sind über die Website, per Email, Brief und Postkarte eingegangen. Nun haben die Tierpfleger die Qual der Wahl und treffen eine Vorauswahl, die in der kommenden Woche in die Abstimmung gehen wird. Dann ist die Öffentlichkeit erneut gefordert, ihre Favoriten auszuwählen. Der Name muss gut zu rufen sein und sich von den anderen Elefanten unterscheiden. Da heißt es nun, die richtigen Kandidaten auszuwählen.
Unterdessen entwickelt sich der kleine Bulle prächtig. Gemeinsam mit Mutter Pantha, Oma Kewa und Tante Thuza sowie Vater Voi Nam und Onkel Edgar ist der jüngste Spross immer gut behütet unterwegs und lernt nun nach der Außenanlage auch das Wasserbecken kennen.
Wer dem Jungtier und seiner Herde einen Besuch abstatten möchte, profitiert seit diesem Monat wieder von den Winterpreisen. Eine Alternative ist der Erwerb einer Jahreskarte, um auch an den kommenden 365 Tagen täglich vorbeischauen zu können. Tickets und Gutscheine zum Verschenken gibt es unter www.zoo-leipzig.de/tickets.
Im Namen der Nachhaltigkeit
Zoodirektor Prof. Jörg Junhold ist nicht nur seit 25 Jahren als Chef im Zoo Leipzig tätig, sondern hat nun auch die offizielle Botschafterfunktion für Leipzig als Host City bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 übernommen. Sein Kernthema ist die Nachhaltigkeit – und dafür ruft er nun zur Aktion „Gemeinsam zur Wald-Meisterschaft“ auf. Für jedes der vier in Leipzig stattfindenden EM-Spiele sollen in Kooperation mit der „Stiftung Wald für Sachsen“ 2024 Bäume gepflanzt werden. Ab einer Spende von 5 Euro für einen einzelnen „Baum-Spieler“ über 55 Euro für eine „Baum-Mannschaft“ bis zur „Wald-Meisterschaft“ für 1.000 Euro können Unterstützer Teil des Aktionsteams werden. „Wir möchten Einzelpersonen ebenso ansprechen wie Vereine, Unternehmen und Institutionen. Gemeinsam erreichen wir bis zur Euro 2024 die Wald-Meisterschaft und schaffen nachhaltige Pflanzaktionen in Sachsen“, erklärt Jörg Junhold und freut sich auf zahlreiche Teilnehmer unter www.zoo-leipzig.de/baumspende.

Kleiner Elefantenbulle auf großer Namenssuche © Zoo Leipzig
Kleiner Elefantenbulle auf großer Namenssuche © Zoo Leipzig

1.000 Mal „Elefant, Tiger & Co.“ - Namensaufruf läuft auf Hochtouren - Halloween-Spektakel erleben
46 – 2022 / 28.10.2022
Zum Abschluss der Herbstferien wird am Montag, 31. Oktober, im Zoo Leipzig der Día de los animales Muertos gefeiert, ein buntes Fest mit einer Explosion an Farben und lebensbejahender Freude. An diesem Tag wird den bereits ausgestorbenen Tierarten Respekt gezollt und auf das Thema Artenschutz aufmerksam gemacht. Walk-Acts, ein buntes Bühnenprogramm mit Musik und Tanz, sowie leckeres Essen und spannende Aktionen laden zum Staunen, Feiern und Verweilen ein. In den Abendstunden – der Zoo hat bis 20 Uhr geöffnet – erscheint die Dekoration in magischem Licht. Kinder im Kostüm haben kostenfreien Eintritt.
Alle Dinofans sollten zudem das bevorstehende Wochenende für einen letzten Besuch bei den Urzeitriesen nutzen. Die Ausstellung mit den 20 Superhelden der Urzeit endet dann.
Endspurt für Namensvorschläge
Fast fünf Wochen ist das Elefantenjungtier im Zoo Leipzig nun alt und entwickelt sich prächtig. Panthas Sohn nimmt täglich ungefähr ein Kilo zu und wiegt nun bereits 125 kg. Bald soll er einen Namen bekommen. Noch bis Montag können Vorschläge über die Website www.zoo-leipzig.de/namensaufruf eingereicht werden.
TV-Abend für Fernseheulen und Zoofans
Unglaublich, aber wahr: Heute Abend strahlt das MDR Fernsehen um 19.50 Uhr die 1.000ste Folge von „Elefant, Tiger & Co.“ sowie eine Sondersendung zum Jubiläum aus. Den ganzen Abend über gibt es spannende Geschichten, schöne Erinnerungen und eine abwechslungsreiche Reise durch die Zeit.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Panthas Sohn braucht einen Namen © Zoo Leipzig
Panthas Sohn braucht einen Namen © Zoo Leipzig

Riesenkürbis für die Löwen © Zoo Leipzig
Riesenkürbis für die Löwen © Zoo Leipzig

Herbstferien im Zoo Leipzig - Tierischen Nachwuchs und Halloween-Spektakel erleben
44 – 2022 / 12.10.2022
Für alle Schülerinnen und Schüler finden während der sächsischen Herbstferien (15.10. – 31.10.) wieder abwechslungsreiche Mitmach- und Bastelaktionen statt. Zudem laden die Entdeckertouren mit den Zoolotsen durch die Erlebniswelten Afrika und Asien ein, die tierischen Mitbewohner näher kennenzulernen. Wer den Zoo zur abendlichen Stunde erleben möchte, sollte sich den 27. und 28. Oktober vormerken, die Abendtour startet ab 18.30 Uhr und dauert 90 Minuten. Alle Touren können ab sofort online unter Touren - Zoo Leipzig (zoo-leipzig.de) gebucht werden. Zum Abschluss der Ferien steht das große südamerikanische Halloween-Spektakel an. Südamerikanische Tänze und Musik, leckeres Essen sowie spannende Aktionen laden zum Staunen, Feiern und Verweilen ein. Wer sich besonders phantasiereich verkleidet, erhält am 31.10. kostenfreien Eintritt (für Kinder bis 16 Jahre). Die Herbstferien sollten auch genutzt werden, um einen letzten Blick auf die 20 Superhelden der Urzeit zu werfen, denn die Ausstellung endet am 31. Oktober.
Flankiert wird das Herbstferienprogramm vom zahlreichen Nachwuchs, der im Herbst geboren wurde: Allein im Waldgehege kamen in den letzten Tagen gleich drei Burma-Leierhirsche zur Welt. Zebrastute Lilian sorgte am 2. Oktober für ihr inzwischen drittes Jungtier, ein Stutfohlen. Das am 14. September geborene Zweifinger-Faultier von Elfriede und Sid entwickelt sich weiterhin bestens, ist inzwischen sehr agil, hat die Augen offen und versucht sich schon im Klettern mit Elfriedes Unterstützung. Nach wie vor hält sich die Minifamilie hoch oben unter dem Dach von Gondwanaland auf, und nur die Überwachungsbilder der Nachtkamera ermöglichen den Pflegern einen Blick auf das Jungtier. Ein aktuelles Video von Elfriedes Baby finden Sie auf unserer Website Herbstferien - Tierischen Nachwuchs und Halloween-Spektakel erleben | Zoo Leipzig (zoo-leipzig.de)
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Der Sohn von Pantha und Voi Nam sucht einen Namen © Zoo Leipzig
Der Sohn von Pantha und Voi Nam sucht einen Namen © Zoo Leipzig

Herbstferien im Zoo Leipzig - Tierischen Nachwuchs und Halloween-Spektakel erleben
44 – 2022 / 12.10.2022
Für alle Schülerinnen und Schüler finden während der sächsischen Herbstferien (15.10. – 31.10.) wieder abwechslungsreiche Mitmach- und Bastelaktionen statt. Zudem laden die Entdeckertouren mit den Zoolotsen durch die Erlebniswelten Afrika und Asien ein, die tierischen Mitbewohner näher kennenzulernen. Wer den Zoo zur abendlichen Stunde erleben möchte, sollte sich den 27. und 28. Oktober vormerken, die Abendtour startet ab 18.30 Uhr und dauert 90 Minuten. Alle Touren können ab sofort online unter Touren - Zoo Leipzig (zoo-leipzig.de) gebucht werden. Zum Abschluss der Ferien steht das große südamerikanische Halloween-Spektakel an. Südamerikanische Tänze und Musik, leckeres Essen sowie spannende Aktionen laden zum Staunen, Feiern und Verweilen ein. Wer sich besonders phantasiereich verkleidet, erhält am 31.10. kostenfreien Eintritt (für Kinder bis 16 Jahre). Die Herbstferien sollten auch genutzt werden, um einen letzten Blick auf die 20 Superhelden der Urzeit zu werfen, denn die Ausstellung endet am 31. Oktober.
Flankiert wird das Herbstferienprogramm vom zahlreichen Nachwuchs, der im Herbst geboren wurde: Allein im Waldgehege kamen in den letzten Tagen gleich drei Burma-Leierhirsche zur Welt. Zebrastute Lilian sorgte am 2. Oktober für ihr inzwischen drittes Jungtier, ein Stutfohlen. Das am 14. September geborene Zweifinger-Faultier von Elfriede und Sid entwickelt sich weiterhin bestens, ist inzwischen sehr agil, hat die Augen offen und versucht sich schon im Klettern mit Elfriedes Unterstützung. Nach wie vor hält sich die Minifamilie hoch oben unter dem Dach von Gondwanaland auf, und nur die Überwachungsbilder der Nachtkamera ermöglichen den Pflegern einen Blick auf das Jungtier. Ein aktuelles Video von Elfriedes Baby finden Sie auf unserer Website Herbstferien - Tierischen Nachwuchs und Halloween-Spektakel erleben | Zoo Leipzig (zoo-leipzig.de)
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Dino mit Herbststimmung © Zoo Leipzig
Dino mit Herbststimmung © Zoo Leipzig

Geparden mit Kürbissen © Zoo Leipzig
Geparden mit Kürbissen © Zoo Leipzig

Jungtier und Vater Voi Nam gemeinsam auf der Außenanlage - Elefantenherde wieder zusammengefügt
43 – 2022 / 07.10.2022
Zwölf Tage ist der kleine Elefantenbulle im Zoo Leipzig nun alt. Panthas Sohn entwickelt sich bislang vorbildlich. Er ist aktiv, folgt seinen Verwandten, übt seinen Rüssel zu gebrauchen – und genießt das milde Herbstwetter. Letzteres ist auch der Grund dafür, dass bei der Wiedervereinigung der Herde schnelle Fortschritte gemacht wurden. Das Quartett bestehend aus Pantha und ihrem Sohne sowie Tante Thuza und Oma Kewa ist nun tagsüber auch wieder mit Vater Voi Nam sowie Rani und Astra auf der Außenanlage unterwegs. „Wir wollten nach der besten Konstellation für die Geburt von Panthas Kalb schnellstmöglich wieder in die Herdensituation zurück. Das hat hervorragend geklappt“, sagt Seniorkurator Johannes Pfleiderer. Voi Nam war der Erste, der dem Quartett begegnet ist. „Nach kurzer Aufregung war alles gut. Noch entspannter kam Astra dazu“, erzählt Bereichsleiter Thomas Günther. Auch Rani, die genau wie Thuza und Kewa ebenfalls ein Jungtier erwartet, hat sich schnell in die neue alte Situation eingefügt.“ Der halbstarke Edgar, Sohn von Kewa, geht ebenfalls zeitweise mit in die Herde, um möglichst viel zu lernen. „Wir sind insgesamt sehr zufrieden“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. „Der kleine Bulle hat den Start ins Leben gut gemeistert.“
Das Elefantenhaus ist wieder bis zur Zooschließung um 18 Uhr geöffnet.
Entdeckertage Dinos am Wochenende
Ein Besuch beim Elefantennachwuchs lässt sich am Wochenende mit dem Erleben der Entdeckertage Dinos verbinden. Am Samstag und Sonntag (08./09. Oktober) finden eine Rallye und verschiedene Bastelaktionen rund um die Urzeitriesen statt. Wer darüber hinaus Wissenswertes über die Superhelden der Urzeit lernen möchte, kann ein Ticket für die Entdeckertouren mit den Zoolotsen buchen. Überhaupt sollten all jene, die die Dinosaurierausstellung noch sehen wollen, einen Besuch einplanen. Am 02. November endet die Präsentation der Exponate. Tickets für den Zoo Leipzig gibt es unter www.zoo-leipzig.de/tickets.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Entdeckertage Dinos am Wochenende erleben © Zoo Leipzig
Entdeckertage Dinos am Wochenende erleben © Zoo Leipzig

Panthas Sohn hat seinen Vater Voi Nam kennengelernt © Zoo Leipzig
Panthas Sohn hat seinen Vater Voi Nam kennengelernt © Zoo Leipzig

Elefanten-Quartett mit Jungtier ist zu sehen - Weitere Trächtigkeiten
42 – 2022 / 28.09.2022
Das Elefanten-Quartett bestehend aus der frischgebackenen Mutter Pantha mit ihrem am Sonntag geborenen Sohn, Tante Thuza und Oma Kewa zeigt sich ab sofort täglich von 10 bis 16 Uhr im Elefantentempel Ganesha Mandir den Besucherinnen und Besuchern des Zoo Leipzig. Wenn die Herde Ruhe braucht, kann es dennoch zeitweise zu Schließungen des Elefantentempels kommen.
Das am Sonntag geborene Jungtier trinkt regelmäßig bei seiner Mutter und wird von den drei großen Elefantenkühen umsorgt und behütet. „Wir sind bislang mit der Entwicklung des Jungbullen zufrieden. Er macht die ersten Schritte als jüngstes Herdenmitglied mit Bravour und die drei Großen kümmern sich fürsorglich um den jüngsten Spross der Familie“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Gerade für Thuza seien die ersten Tage und Wochen nun sehr wichtig, da sie für ihre eigene bevorstehende erste Geburt viel lernen kann. Die nächsten Schritte für die Herde umfassen die Zusammenführung mit den anderen Elefantenkühen sowie dem Zuchtbullen Voi Nam und Kewas Sohn Edgar.
Kewa und Rani sind ebenfalls tragend
Mit großer Freude kann der Zoo Leipzig außerdem zwei weitere Trächtigkeiten in der Elefantenherde um Zuchtbulle Voi Nam (20) vermelden: Auch die beiden Elefantenkühe Kewa (39) und Rani (13) erwarten bis Jahresmitte 2023 Nachwuchs. „Für uns sind die Trächtigkeiten in der neuformierten Herde ein schöner Erfolg, von dem der Familienverband um die erfahrene Leitkuh Kewa profitieren kann“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Abgabe des Löwennachwuchses.
Bereits gestern hat Löwenkater Kossi den Zoo Leipzig in Richtung Boras in Schweden verlassen. Er soll dort Teil eines neuen Zuchtrudels werden. Auch seine Schwestern Yuma und Jasira werden den Zoo Leipzig noch im Herbst in Richtung eines anderen deutschen Zoos verlassen. In der Löwensavanne Makasi Simba verbleiben dann die adulten Löwen Kigali und Majo.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Elefantenkalb zeigt sich den Besucherinnen und Besuchern im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Elefantenkalb zeigt sich den Besucherinnen und Besuchern im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig

Zuwachs im Elefantentempel - Jungbulle in der Nacht geboren
32 – 2022 / 25.09.2022
Große Überraschung am frühen Morgen: Der Dienstbeginn im Elefantentempel Ganesha Mandir hat heute mit der Entdeckung eines Elefantenjungtieres begonnen. Elefantenkuh Pantha (10) ist in der Nacht zum Sonntag zum ersten Mal Mutter geworden und hat die Geburt des kleinen Bullen im Beisein ihrer erfahrenen Mutter Kewa und ihrer Schwester Thuza, die ebenfalls ein Jungtier erwartet, gemeistert. Vater des kleinen Jungbullen ist der ebenfalls in Leipzig geborene Voi Nam (20). „Die ersten Stunden, die wir nun beobachten konnten, stimmen uns optimistisch. Das Jungtier steht zwischen den adulten Tieren, wird beschützt und wirkt fit und munter. Kewa gibt ihren Töchtern die nötige Sicherheit“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold, der das Elefantenkalb gemeinsam mit den Elefantenpflegern bereits beim Trinken beobachtet hat.
Die Geburt war aufgrund der durchschnittlichen Tragzeiten von 22 Monaten bei Elefanten erst für das vierte Quartal erwartet worden, aber alle Vorbereitungen waren bereits abgeschlossen, da es rechnerisch bereits möglich war. Die beiden erstgebärenden Töchter Pantha und Thuza sollen und können bei ihren ersten Geburten von der Erfahrung und Ruhe ihrer Mutter Kewa profitieren. „Der erste Teil ist gelungen, die Geburt hat wie geplant im Verbund von Mutter und Töchtern stattgefunden“, freut sich Junhold und ergänzt: „Darauf haben wir mit der Herde hingearbeitet.“
Die übrigen Kühe Don Chung, Rani und Astra waren in angrenzenden Gehegen auf Sicht- und Rüsselkontakt ebenfalls bei der Geburt zugegen. Die Herde soll schnellstmöglich wieder komplettiert werden und wird dann den Besucherinnen und Besuchern mit dem kleinen Neuzugang präsentiert. Bis dahin bleibt der Elefantentempel geschlossen.
Hinweis für Pressevertreterinnen und Vertreter: Aktuell sind noch keine Foto- und Filmaufnahmen möglich. Wir informieren Sie, wenn der Tempel und das Jungtier zu sehen sind.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Elefantenkalb zwischen Tante Thuza, Mutter Pantha und Oma Kewa © Zoo Leipzig
Elefantenkalb zwischen Tante Thuza, Mutter Pantha und Oma Kewa © Zoo Leipzig

Pantha mit ihrem Sohn und ihrer Mutter Kewa © Zoo Leipzig
Pantha mit ihrem Sohn und ihrer Mutter Kewa © Zoo Leipzig

Endlich Nachwuchs bei den Faultieren - Faultierweibchen Elfriede trägt Jungtier am Bauch
39 – 2022 / 23.09.2022
Zuchterfolg bei den Zweifinger-Faultieren (Choloepus didactylus): Das Zuchtpaar Elfriede (6) und Sid (11) sorgte am 14. September für Nachwuchs in Gondwanaland. Mit Hilfe einer Überwachungskamera konnten die Tierpfleger das Jungtier am Bauch der Mutter eindeutig erkennen. Bisher zeigte sich Elfriede den Pflegern noch nicht direkt. „Unsere Zweifinger-Faultiere können die gesamte Halle als Revier nutzen und befinden sich so nicht im täglichen Kontakt mit den Pflegern. Bereits vor Wochen haben wir eine Überwachungskamera an der Futterstelle installiert, da es Anzeichen einer bevorstehenden Geburt gab und wir zumindest über diesen Weg Gewissheit erlangen wollten. Die Freude über diesen Faultiernachwuchs ist bei allen sehr groß, und wir hoffen, dass das Jungtier gesund aufkommt. Allerdings müssen wir uns wahrscheinlich noch etwas in Geduld üben, bis uns Elfriede ihr Junges präsentiert und es sich auch selbst zeigt“, erklärt Seniorkurator Ariel Jacken.
Nach Auswertung der Kameraaufnahmen umsorgt Elfriede ihr Jungtier, das sich gut an ihrem Bauch festhält, sehr kräftig und agil wirkt. Junge Faultiere, die in den ersten Wochen gerade einmal 20 Zentimeter groß sind, sind sehr anhänglich und verstecken sich im wärmenden Fell der Mutter. Bis sie eigenständig die Umgebung erkunden, vergehen mehrere Monate. Für das Zuchtpaar ist es der zweite Wurf, allerdings überlebte der erste Nachwuchs nur wenige Tage. Mit Eröffnung der Tropenerlebniswelt sind die Zweifinger-Faultiere fest im Bestand des Zoos. Der erste Zuchterfolg in einem deutschen Zoo überhaupt gelang übrigens im Jahr 1929 in Leipzig.
Zweifinger-Faultiere kommen ursprünglich in Mittel- und Südamerika vor und sind wahre Langschläfer und Energiesparer, die sich aufgrund der nährstoffarmen Nahrung, in Form von Trieben oder Blätter, nur sehr langsam bewegen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Faultier Elfriede mit Jungtier am Bauch - Nachtaufnahme © Zoo Leipzig
Faultier Elfriede mit Jungtier am Bauch - Nachtaufnahme © Zoo Leipzig

Die Welt von Giraffe, Nashorn & Co. kennenlernen - Entdeckertage Afrika am Wochenende
38 – 2022 / 20.09.2022
Afrikanische Tierarten kennenlernen, hinter Wirtschaftstore schauen, Futterrationen inspizieren und Schlafgehege erkunden: Bei den beliebten Entdeckertagen steht am 24. und 25. September die Erlebniswelt Afrika des Zoo Leipzig im Fokus. In der Kiwara-Kopje sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, den Wirtschaftshof zu besichtigen und die Watussi-Rinder sowie die täglichen Futterrationen von Nashorn, Husarenaffen & Co. unter die Lupe zu nehmen. Bei den Tüpfelhyänen wird das Stallgebäude am Hyänenfelsen geöffnet und die Schlafgehege.können besichtigt werden. Näher als üblich kommen die Gäste am Wochenende auch den Grevy-Zebras und Giraffen. Auf der Plattform unterhalb der Kiwara-Lodge können sie die Tiere aus ungewöhnlicher Perspektive beobachten und zudem mit Tierpflegern und Zoolotsen ins Gespräch kommen.
Der Freundes- und Förderverein des Zoos empfängt alle kleinen und großen Entdecker auf dem afrikanischen Marktkral. Dort können Nashörner und Elefanten als Biegetiere oder Buttons eigenständig hergestellt werden. Auf dem großen Platz vor der Tropenerlebniswelt Gondwanaland laden die Lotsen dazu ein, individuelle Beutelrucksäcke zu gestalten.
Ergänzende Entdeckertouren buchen
Wem diese Vielzahl an Einblicken noch nicht genügt, kann ergänzende Entdeckertouren durch die Erlebniswelt Afrika buchen, die am Samstag um 10 und 13 Uhr sowie am Sonntag um 13 und 15 Uhr stattfinden. Die kostenpflichtigen Touren können unter shop.zoo-leipzig.de/touren gebucht werden.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Spannende Einblicke bei den Entdeckertagen Afrika - Zebras beobachten © Zoo Leipzig
Spannende Einblicke bei den Entdeckertagen Afrika - Zebras beobachten © Zoo Leipzig

25 Jahre K!DZ Riesenkinderfest zugunsten der Uni-Kinderklinik - Neues Pfandsystem startet
37 – 2022 / 13.09.2022
Großes Jubiläum: Am 17. September haben der Zoo und die Uni-Kinderklinik Grund zu feiern: 25 Jahre K!DZ – das Riesenkinderfest. In den vergangenen 24 Jahren konnten mit der Benefizveranstaltung über 500.000 Euro für die Stiftung der Kinderklinik generiert werden, mit denen unter anderem die psychosoziale Betreuung von Patienten und Eltern auf der Kinderintensivstation oder auch verschiedene Musiktherapieangebote finanziert wurden.
Der Jubiläumstag beginnt um 9.00 Uhr, und alle Kinder bis einschließlich 16 Jahre sind herzlich und bei freiem Eintritt eingeladen, den Tag im Zoo zu verbringen und das abwechslungsreiche Bühnenprogramm ab 10.30 Uhr und die zahleichen Aktionsstände der Unterstützer zu erleben.
„Ach du meine Nase!“: Pittiplatsch ist Stargast der K!DZ-Bühnenshow. Anlässlich seines 60. Geburtstags wird Pittiplatsch in den Zoo kommen und zusammen mit dem Sandmann und allen Kindern ausgiebig im Rahmen einer musikalischen Revue feiern. Moderiert wird das kunterbunte Bühnenprogramm von KiKA-Moderator Juri Tetzlaff. Ein Mitmachkonzert, Kids-Pop aus Berlin, Tanzshows, Clownerie, Action Hand Painting und Artistik sind nur einige der vielen Programmpunkte. KIDZ | Zoo Leipzig (zoo-leipzig.de)
In den vergangenen Jahren ist die Aktion „Kinder helfen Kindern“ zu einem Markenzeichen des K!DZ-Riesenkinderfestes geworden, bei dem die kleinen Zoobesucher einen Gruß für die Kinder der Uni-Kinderklinik mitgestalten können. In diesem Jahr können die Kinder gemeinsam mit einer Kindertischlerei einen Bauernhof mit Tieren aus Holz fertigstellen.
„Wir freuen uns außerordentlich, dass sich unsere Benefizveranstaltung über die Jahre fest in der Stadt etabliert hat, die Zahl der Unterstützer jährlich wächst und wir in den vergangenen 25 Jahren eine halbe Million Euro dank aller Partner und Unterstützer sowie unserer Besucher der Kinderklinik zur Verfügung stellen konnten. Das ist ein unglaubliches Ergebnis und zugleich ein Auftrag, uns in dieser Form weiter zu engagieren“, resümiert Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Neues Pfandsystem startet
Der Zoo Leipzig ist nicht nur Artenschutz- und Bildungszentrum, sondern verfolgt als Zoo der Zukunft auch zahlreiche Umwelt- und Nachhaltigkeitsziele.
Deshalb startet der Zoo Leipzig am kommenden Wochenende gemeinsam mit den Gastronomie-Partnern ein neues Pfandsystem: Künftig gibt es an den Getränkeausgabestellen nur noch Mehrwegbecher. Weit mehr als 100.000 Becher sollen so eingespart werden.
„Wir möchten, dass die Zoobesucher mit uns gemeinsam Müll reduzieren und das Pfandsystem mit Leben füllen. Wer darüber hinaus auch die Artenschutz-Projekte in aller Welt unterstützen möchte, kann dies bei der Rückgabe seines Bechers machen“, sagt Artenschutz- und Umweltreferent Michael Meyerhoff und erklärt: „Unsere Gäste haben die Wahl, ob sie ganz klassisch den Becher zurückgeben oder aber den Becher in eine extra Spendenbox werfen und somit ihren Pfand für den Erhalt bedrohter Tierarten spenden. Der Becher verbleibt gleichzeitig zur Wiederverwendung im System und hilft, Ressourcen zu sparen.“
Ein Zoo verbraucht mit seinem täglichen Betrieb und den Besuchern verschiedene Ressourcen und hinterlässt dadurch einen ökologischen Fußabdruck. Um diesen schrittweise zu verringern, hat der Zoo Leipzig, als erster deutscher Zoo, im Jahr 2014 ein nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziertes Umweltmanagementsystem eingeführt. Seitdem werden gezielt jedes Jahr umweltschonende Verbesserungsmaßnahmen geplant und umgesetzt. Diese Maßnahmen ergänzen unmittelbar vor Ort die zahlreichen Artenschutz-Projekte in aller Welt, in die auch die gespendeten Becherpfand-Summen künftig fließen sollen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

K!DZ Riesenkinderfest © Zoo Leipzig
K!DZ Riesenkinderfest © Zoo Leipzig

Pittiplatsch und Sandmann zu Gast im Zoo Leipzig © rbb Rundfunk Berlin Brandenburg
Pittiplatsch und Sandmann zu Gast im Zoo Leipzig © rbb Rundfunk Berlin Brandenburg

Traurige Gewissheit: Schimpanse ertrunken - Nachwuchs auf Erkundungstour
36 – 2022 / 06.09.2022
Nach Abschluss der internen Auswertung und Vorlage der Untersuchungsergebnisse steht nun fest, dass der 47 Jahre alte Schimpanse Robert vor ein paar Tagen ertrunken ist. Aufgrund plötzlich einsetzender und heftiger Auseinandersetzungen in der Menschenaffengruppe wurde das ehemals ranghöchste und inzwischen in der Hierarchie abgestiegene Männchen von Gruppenmitgliedern offenbar derart in die Enge getrieben, dass es über die Sicherheitsbegrenzungen hinweg in den tiefen Teil des Grabens gelangt ist. Die Pfleger konnten Robert nur noch tot bergen, da Schimpansen nicht schwimmen können und sofort ertrinken. „Wir sind zutiefst erschüttert über dieses Ereignis und haben zunächst die letzten Tage gebraucht, um das Geschehen aufzuarbeiten. Der nun vorliegende pathologische Befund hat bestätigt, dass Robert ertrunken ist und keine anderen oder inneren Verletzungen vorlagen“, zeigt sich Zoodirektor Jörg Junhold betroffen.
Aggressive Auseinandersetzungen in Schimpansengruppen sind grundsätzlich nicht auszuschließen. Tödliche Fälle wurden auch regelmäßig in wilden Schimpansenpopulationen von Forschern beobachtet. In Pongoland war es in dieser Form mit Todesfolge der erste Vorfall überhaupt.
Jungvögel auf Erkundungstour: Bei den 120 Chileflamingos in der Flamingolagune herrscht reges Treiben: Gleich zehn Küken sind in den letzten Wochen geschlüpft und werden fürsorglich von den Elterntieren versorgt. Nachdem sie die erste Zeit auf dem oder neben dem Brutkegel verbracht haben, unternehmen die Jungvögel zusammen mit den Eltern erste Ausflüge in der Lagune. Die gleiche Szenerie können Zoobesucher auch in Südamerika beobachten: Hier lernen die fünf jungen Darwin Nandus die Freianlage und die Mitbewohner kennen. Das erste Treffen mit den Nandu-Hennen verlief unter dem wachsamen Hahn Hannibal, der sich komplett allein um die Aufzucht kümmert, sehr gut. Als nächstes kommen die Guanakos dazu, die bekanntlich sehr neugierig auf Neuzugänge reagieren.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Chileflamingoküken auf Erkundung in der Lagune © Zoo Leipzig
Chileflamingoküken auf Erkundung in der Lagune © Zoo Leipzig

Darwin-Nanduküken auf der Freianlage von Südamerika unterwegs © Zoo Leipzig
Darwin-Nanduküken auf der Freianlage von Südamerika unterwegs © Zoo Leipzig

Neuankömmling in der Savanne - Trauriger Verlust im Koala-Haus
35 – 2022 / 01.09.2022
Zuwachs bei den Rothschildgiraffen (Giraffa camelopardalis rothschildi): Giraffenkuh Tamika (3) ist heute Morgen per Spezialtransport wohlbehalten aus dem Zoo Aalborg in der Leipziger Savanne angekommen und wurde sogleich von der sechsköpfigen Giraffenherde in Augenschein genommen und mit ihr im Verlauf des Tages vergesellschaftet. „In Absprache mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm möchten wir mit Tamika, ihrer Schwester Sipiwe und dem neuen Zuchtbullen Matyas, die beide bereits im Jahr 2020 nach Leipzig kamen, wieder ins Zuchtgeschehen bei den potenziell gefährdeten Rothschildgiraffen einsteigen“, erläutert Seniorkurator Johannes Pfleiderer die Hintergründe des Transfers. Tamika wird in den nächsten Tagen schrittweise die rückwärtigen Bereiche, die weiteren Bewohner und die Außenanlage der Kiwara-Savanne kennenlernen. Für die Besucher ist der Neuankömmling bereits im Giraffenhaus zu sehen.
Trauriger Verlust im Koala-Haus: Das acht Jahre alte Koala-Männchen ist heute Morgen vollkommen unerwartet gestorben. Zum Dienstbeginn fanden die Tierpfleger das Tier untypisch am Boden sitzend und alarmierten sofort den Tierarzt, jedoch zeigten die umgehend eingeleiteten Maßnahmen keine Wirkung. Der vorläufige pathologische Befund weist auf ein akutes Herz-Kreislaufversagen hin. „Das gesamte Pflegerteam ist tief betroffen. Oobi Ooobi zeigte keine Auffälligkeiten, wie beispielsweise eine verminderte Nahrungsaufnahme, die einen Rückschluss auf dieses dramatische Geschehen zugelassen hätten“, führt Seniorkurator Ariel Jacken aus.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Giraffenkuh Tamika beim Kennenlernen der Leipziger Giraffenherde © Zoo Leipzig
Giraffenkuh Tamika beim Kennenlernen der Leipziger Giraffenherde © Zoo Leipzig

Koala Oobi Ooobi © Zoo Leipzig
Koala Oobi Ooobi © Zoo Leipzig

Schulanfänger-Wochenende im Zoo Leipzig - Tierisch-sportlicher Spaß für alle Erstklässler
34 – 2022 / 22.08.2022
Am letzten sächsischen Ferienwochenende (27./28.08.) stehen alle Erstklässler im Mittelpunkt des Zoogeschehens und sind herzlich eingeladen, diesen besonderen Tag im Zoo zu verbringen. Bei verschiedenen Spielstationen und einer sportlichen Judo-Safari können sich alle noch mal austoben, bevor Mathe, Deutsch und Kunst Einzug in den Alltag halten. Begrüßt werden alle Schulanfänger am Zuckertütenbaum mit einem Gratiseis.
Der Zoo bietet an diesem Wochenende erstmals eine in Kooperation mit dem Deutschen Judo-Bund e.V. entwickelte Zoo-Safari mit fünf kreativen und sportlichen Mitmachstationen an und hofft auf zahlreiche Teilnehmer. Ob Hindernisparcours, „Bärenringen“ oder Tiermasken basteln – für jeden ABC-Schützen und alle anderen Kinder ist auf jeden Fall etwas dabei. Außerdem gibt es wieder Zoolotsen-Aktionsstände, an denen Stifteboxen oder Lesezeichen für die neuen Schulsachen gebastelt werden können. Die Kuscheltierklinik ist ebenso vor Ort und Maskottchen Tammi begrüßt zwischen 9 und 13 Uhr auf seiner Zootour jeden Erstklässler höchstpersönlich.
In allen sechs Erlebniswelten gibt es natürlich auch an diesem Wochenende jede Menge zu entdecken: Die fünf Küken bei den Darwin Nandus haben sich in den letzten Wochen prächtig entwickelt und erkunden nun die Freianlagen von Südamerika. Auf der Savanne toben Säbelantilopen-, Thomsongazellen- und Moorantilopenjungtiere herum und die Nachzuchten bei den Chileflamingos in der Lagune wachsen zusehends.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Zuckertütentag im Zoo Leipzig - auch für die Kronenmakis © Zoo Leipzig
Zuckertütentag im Zoo Leipzig - auch für die Kronenmakis © Zoo Leipzig

Neues Koalaweibchen angekommen - Vier auf einen Streich bei den Erdmännchen
33 – 2022 / 15.08.2022
Zuwachs im Koala-Haus: Koalaweibchen Wooli (geb. am 19.12.2019) aus dem französischen Zoo Beauval ist vergangenen Donnerstag in Leipzig eingetroffen und hat zunächst die rückwärtigen Gehege des Koala-Hauses bezogen. Wooli kommt auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms nach Leipzig und soll perspektivisch für die Zucht eingesetzt werden. Für die Besucher wird Wooli erst nach einer schrittweisen Eingewöhnungszeit zu sehen sein. Als Gesellschaft im Nachbargehege fungiert Koalamännchen Bouddi, der erste Zuchterfolg im Zoo Leipzig seit Beginn der Haltung im Jahr 2016.
Vier auf einen Streich: Quirlig, niedlich und tollpatschig – so lässt sich das aktuelle Nachwuchsquartett bei den Erdmännchen beschreiben, das Mitte Juli zur Welt gekommen und inzwischen immer häufiger oberhalb des sicheren Familienbaus anzutreffen ist. Bisher versorgt die Mutter und Königin ihr Quartett vorbildlich, und auch die anderen neun Herdenmitglieder sichern die ersten Ausflüge der Jungen gut ab.
Erdmännchen-Jungtiere werden mit einem Gewicht von 25 bis 36 Gramm geboren und sind als Nesthocker blind und nackt. Mit etwa 3 bis 4 Monaten sind sie nicht mehr auf das Muttertier angewiesen und können sich mit Insekten, Spinnen, Würmern oder kleineren Wirbeltieren selbst versorgen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Erdmännchenquartett mit Muttertier © Zoo Leipzig
Erdmännchenquartett mit Muttertier © Zoo Leipzig

Koalaweibchen Wooli © Zoo Leipzig
Koalaweibchen Wooli © Zoo Leipzig

Eine Lesung im Elefantentempel erleben - Buntes Ferienprogramm für die zweite Ferienhälfte
32 – 2022 / 05.08.2022
Am kommenden Freitag und Wochenende (12.-14. August) finden die Entdeckertage Elefanten statt. Alle Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, die Perspektive zu wechseln und den Innenbereich des Elefantentempels Ganesha Mandir zu erkunden, der sonst nur den Elefanten vorbehalten ist. Von 10 bis 18 Uhr findet ein Programm statt, das Einblick in den Arbeitsalltag rund um Pflege, das Training und die Fütterung der grauen Riesen gibt. Zudem finden um 10.15 und 15 Uhr Kommentierungen beim Elefantenbaden in den Außenbecken statt. Zusätzlich gibt es täglich Bastelangebote vom Freundes- und Förderverein sowie den Zoolotsen. Am 13. August findet erstmals auch eine Lesung auf der Innenanlage statt. Autorin Andrea Weller-Essers stellt das Buch „Was ist Was – Elefanten“ vor. Bereichsleiter Thomas Günther ist als Gesprächs- und Interviewpartner dabei.
Entdeckertouren durch Leipzigs Asien, Afrika und Südamerika
Auf eigene Faust Leipzigs Wildnis erkunden oder aber eine 60-minütige Tour durch die Erlebniswelten Asien, Afrika oder Südamerika buchen: Zoobesucher haben die Qual der Wahl. Unsere Zoolotsen nehmen die Besucherinnen und Besucher auf spannende Erkundungen mit und geben jede Menge Wissen rund um die tierischen Bewohner des Zoo Leipzig preis. Tickets gibt es unter https://shop.zooleipzig.de/touren.
Schulanfängertag am 27. & 28. August
Bevor es für die ABC-Schützen ans Schreiben und Rechnen lernen geht, dürfen sie sich über einen tierisch tollen Tag im Zoo Leipzig freuen. Sowohl am 27. August, dem Tag der Einschulung, als auch am Sonntag (28. August) erhalten die diesjährigen Schulanfänger kostenfreien Eintritt in den Zoo. Bastelstationen, die Kuscheltierkinderklinik und der Zuckertütenbaum erwarten die künftigen Erstklässler.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Baden am Elefantentempel - an den Entdeckertagen Elefanten mehr erfahren © Zoo Leipzig
Baden am Elefantentempel - an den Entdeckertagen Elefanten mehr erfahren © Zoo Leipzig

Abtauchen in den Feriensommer des Zoo Leipzig - Dinos, Märchen & tierischer Großstadt-Dschungel
31 – 2022 / 13.07.2022
Warum in die Ferne schweifen, wenn in Leipzigs Großstadt-Dschungel Urlaubsstimmung herrscht? Am 16. Juli eröffnet der Zoo Leipzig die Feriensaison und heißt alle Feriengäste herzlich willkommen! Zusätzlich zum Zoospaziergang durch die sechs Erlebniswelten mit ihrer tierischen Vielfalt verspricht das Ferienprogramm für Groß und Klein Abwechslung bei wissenswerten Entdeckertouren durch Asien, Afrika und Südamerika, fantasievollen Puppentheater-Aufführungen, spannenden Entdeckertagen und Touren zu den 20 Superhelden der Urzeit.
Für alle Tier- und Fußballfreunde hält das Ferienauftakt-Wochenende einen besonderen Höhepunkt bereit: Die Pokaltour von RB Leipzig macht Station am 16.07. zwischen 9 und 16 Uhr und präsentiert im Konzertgarten in Begleitung des Maskottchens Bully den gewonnenen DFB-Pokal. Auch beim Sommerpuppentheater geht es sportlich und zugleich listig zu: Das Märchen „Der Wettlauf von Hase und Igel“ wird auf der Zoo-Bühne aufgeführt und lädt alle Kinder ab fünf Jahre ein, herauszufinden, wer schneller oder eben klüger ist. Die Aufführungen starten an beiden Tagen jeweils um 14 und um 16 Uhr im Konzertgarten. Darüber hinaus laden Holz-Spielstationen zum Ausprobieren ein, und auf dem Gondwanaland-Vorplatz können Sandbilder gefertigt und beim Dino-Quiz das eigene Wissen über den Lieblingssaurier getestet werden.
Entdeckertouren zu den Superhelden der Urzeit
Außerdem können alle Dinofans ihre ganz persönlichen Superhelden aus nächster Nähe bestaunen: Ob Tyrannosaurus rex, Argentinosaurus oder die beeindruckenden Flugsaurier – der Zoo hat sie (fast) alle und lebensgroß. Während der 90-minütigen Touren, die immer 10 Uhr starten, stehen 20 Superhelden der Urzeit im Mittelpunkt des Geschehens. Ebenso finden Touren durch die Erlebniswelten Afrika, Asien und Südamerika statt. Auf dem 60-minütigen Rundgang erkunden Sie gemeinsam mit den Lotsen die faszinierende Tierwelt der jeweiligen Kontinente. Gebucht können die Touren online unter Touren - Zoo Leipzig (zoo-leipzig.de)
Märchenzeit im Zoo
Der Tradition folgend wird es während der Sommerferien im Zoo Leipzig auch wieder märchenhaft: Jedes Wochenende verwandelt sich um 14 und 16 Uhr die Bühne im Konzertgarten in eine Märchenbühne. Aufführungen, wie „Peter und der Wolf“, „Dornröschen“ oder „Krümelchens Abenteuer“ laden Kinder ab 3 Jahre ein, zwischen Tiger, Seelöwe und Kronenmaki in die Welt der Fantasie einzutauchen. Eine Übersicht über alle Vorstellungen finden Sie auf unserer Website: Puppentheater im Zoo Leipzig | Zoo Leipzig (zoo-leipzig.de)
Entdeckertage
Die Entdeckertage Elefanten vom 12. bis 14. August bieten wieder einmalige Einblicke in die Welt der faszinierenden Dickhäuter. Zahlreiche Aktionen, wie Elefantenbasteleien, Einblicke hinter die Kulissen bis hin zur Lesung der „Was ist Was“ Autorin Andrea Weller-Essers im Elefantentempel am 13.08.2022, die jede Menge Wissenswertes über die grauen Riesen vermittelt, sind für alle Elefantenfreunde vorbereitet.
Freier Eintritt für Schulanfänger
Am 27. und 28.08. stehen die Erstklässler im Mittelpunkt des Zoogeschehens und sind herzlich eingeladen, diesen besonderen Tag im Zoo zu verbringen. Bei verschiedenen Spielstationen und einer sportlichen Judosafari können sich alle noch mal austoben, bevor Mathe, Deutsch und Kunst Einzug in den Alltag halten. Begrüßt werden alle Schulanfänger am Zuckertütenbaum mit einem Gratiseis.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Amurleopardin Mia mit Jungtier Manju © Zoo Leipzig
Amurleopardin Mia mit Jungtier Manju © Zoo Leipzig

Mit der Familie auf den Spuren der Urzeitwesen im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Mit der Familie auf den Spuren der Urzeitwesen im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig

Die Wichtigkeit der Bestäubungskünstler - Entdeckertage Bienen am 9. & 10. Juli
29 – 2022 / 05.07.2022
Ohne Bienen gäbe es heutzutage kaum Früchte und Nutzpflanzen. Die Bestäubungskünstler sind essentiell für unsere Ökosysteme. Daher steht die Welt der Bienen am Wochenende vom 9. &. 10. Juli im Fokus der zoologischen Aufmerksamkeit, um Zoobesuchern die Bedeutung der Bienen aufzuzeigen. An den Entdeckertagen Bienen finden von 10 bis 18 Uhr rund um den Bienengarten, in welchem fünf Völker der Kärntnerbienen für spannende Beobachtungen und eifriges Summen sorgen, zahlreiche Aktionen statt.
Wildbienenglück – Hotels für die fleißigen Wildbienen
Unser Kooperationspartner Wildbienenglück hat bereits drei Wildbienenhotels im Zoo errichtet, um neben der Kärntnerbiene auch Wildbienen einen Ort im Zoo zum Nisten zu geben. Gemeinsam mit den Mitarbeitern von Wildbienenglück können am Wochenende Mini-Bienenhotels aus Holz gebaut oder auch gekauft werden.
Bienensprechstunde
Wer Fragen zu den Bestäubungskünstlern hat, kann sich an die Stadtimker oder unsere Zoolotsen wenden, die viel Wissenswertes zur Geschichte der Biene zu berichten haben. Bei einem Bienenquiz kann das eigene Wissen direkt getestet und erweitert werden. Und beim Stand des Freundes- und Fördervereins Zoo Leipzig e.V. können Bienenfans gegen eine kleine Spende gehäkelte Bienen, Bienenbuttons und -magnete sowie Samentüten für eine bunte Blumenwiese im heimischen Garten erwerben.
Ein Bienchen für dich
Die fleißigen Bienen sind unermüdlich und für die Natur unersetzlich. Genauso wichtig ist es, sie zu schützen. Mit einer Bienchen-Patenschaft im Rahmen der Aktion „Ein Bienchen für dich“ können Interessierte die Bienen unterstützen und gleichzeitig ihren Liebsten eine schöne Überraschung bereiten – als kleines Geschenk oder einfach als lieber Dank für die immense Unterstützung in jeder Lebenslage. Ab nur einem Euro kann sich jeder eine oder beliebig viele Bienen-Patenschaften sichern. Aus vielen kleinen Helfern wird ein ganzer Schwarm der Hilfsbereitschaft: Bienen-Patenschaft - Zoo Leipzig (zoo-leipzig.de).
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Bienengarten im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Bienengarten im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig

Nachwuchs bei den Ozelots - Jungtier entdeckt den Regenwald
29 – 2022
Im tiefen Regenwald von Gondwanaland haben Ozelot-Weibchen Daphne (14) und Kater Pinchu (12) Ende Mai für Nachwuchs gesorgt. Es ist bereits das neunte Jungtier dieses Paares, das erfolgreich aufgezogen und liebevoll versorgt wird. Bislang hat sich Daphne mit ihrem Nachkommen hauptsächlich im rückwärtigen Bereich der Anlage aufgehalten, seit einigen Tagen jedoch sucht sie vermehrt das Außengehege auf. Ihr etwa einen Monat altes Jungtier folgt ihr auf diesen Streifzügen quirlig und mit einer gehörigen Portion Neugierde. Noch konnten weder die Tierpfleger noch der Zootierarzt das Junge aus nächster Nähe in Augenschein nehmen, um die Mutter-Jungtier-Bindung nicht zu stören. Insofern ist das Geschlecht noch ein Geheimnis.
Ozelots zählten aufgrund ihres wunderschön gezeichneten Fells lange Zeit als die am stärksten bejagte Katzenart. Durch intensive Schutzmaßnahmen erholten sich glücklicherweise die Bestände und der Gefährdungsstatus auf der Roten Liste der IUCN konnte Ende der 1990er Jahre wieder auf „nicht gefährdet“ zurückgestuft werden. Der Ozelot ist deshalb ein gutes Beispiel dafür, wie bedeutsam Artenschutzprojekte sind.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Ozelotjungtier auf der Aussenanlage unterwegs © Zoo Leipzig
Ozelotjungtier auf der Aussenanlage unterwegs © Zoo Leipzig

Ozelotmutter Daphne mit ihrem Jungtier © Zoo Leipzig
Ozelotmutter Daphne mit ihrem Jungtier © Zoo Leipzig

Arche Noah für Feldhamster im Zoo Leipzig offiziell in Betrieb genommen
Neue Zuchtstation soll heimische Tierart vor dem Aussterben retten

27 – 2022 / 20.06.2022
Der Feldhamster ist in Deutschland akut vom Aussterben bedroht. Um den Genpool für künftige Auswilderungsprojekte zu erhalten, haben das Sächsische Umweltministerium sowie der Zoo Leipzig eine Zuchtstation geschaffen, die heute mit einem Besuch von Staatssekretär Dr. Gerd Lippold und Zoodirektor Prof. Jörg Junhold offiziell in Betrieb genommen wurde.
„Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Zoo Leipzig einen weiteren Partner im Hamsterschutz gefunden haben. Der Hamster ist Teil unseres Naturerbes. Angesichts der Biodiversitätskrise ist es notwendig und begrüßenswert, dass wir hier diese Möglichkeit geschaffen haben“, sagt Dr. Lippold. Und weiter: „Als Kulturfolger und Steppenbewohner ist der Feldhamster eng an die Landwirtschaft gebunden. War er früher auf nahezu jedem Acker zu finden, so ist er heute durch die Art der Bewirtschaftung weitgehend verschwunden. Damit der Hamster auch dauerhaft in Sachsen überleben kann, brauchen wir Veränderungen in der Landwirtschaft. Es gibt zum Teil sehr schnell und einfach umzusetzende Maßnahmen, die einen großen Nutzen für den Feldhamster haben: eine spätere Getreideernte, die Ährenernte, das Anlegen spezieller Pflanzenstreifen (aus Ackerbohne, Blühmischungen, Luzerne oder Lupine) oder eine Untersaat mit Leguminosen. Auch das ist erwähnenswert, ist doch die Zuchtstation eine Reaktion auf die Verdrängung des Feldhamsters aus der Agrarlandschaft.“
Auch Zoodirektor Prof. Jörg Junhold weist auf die Dringlichkeit hin: „Wir müssen handeln, sonst stirbt der Feldhamster aus. Der Bestand in Sachsen liegt bereits unterhalb der Nachweisgrenze. Um in den nächsten Jahren genügend Nachwuchs zu haben, damit wir den Bestand stützen können, werden wir unsere Expertise in der Wildtierhaltung und den Austausch mit Kollegen von Zuchtstationen in anderen Regionen Deutschlands nutzen. Mit ersten Auswilderungen können wir in den kommenden Jahren rechnen.“
Die Zeit drängt, deshalb hat die neue sächsische Hamsterzuchtstation im Zoo Leipzig ihren Betrieb bereits vor der heutigen offiziellen Eröffnung aufgenommen. 40 Feldhamster aus Thüringen sind seit April in die Zuchtstation im Zoo Leipzig eingezogen. Perspektivisch könnten es Tiere aus ganz Mitteldeutschland werden. Die ersten Exemplare haben neben der Quarantäne auch einen Gesundheitscheck absolviert. Zudem finden genetische Analysen statt, um den Genpool der ehemals zusammenhängenden mitteldeutschen Hamsterpopulation zu erforschen und perspektivisch sichern zu können. Das erklärte Ziel ist der Aufbau eines wissenschaftlich geführten Zuchtbuches, um die Hamsterpopulation bestmöglich zu managen. Die ersten Verpaarungen im Zoo Leipzig haben stattgefunden, in der Station herrscht Ruhe, um das große Vorhaben des Arterhalts nicht zu gefährden. Die Eröffnung des großen Projektes musste deshalb ganz klein stattfinden.
Damit das Projekt erfolgreich laufen kann, müssen sich die Feldhamster wohlfühlen. Hierfür wurde in Anlehnung an bereits bestehende Projekte in anderen Regionen Deutschlands ein Gehege-System entwickelt, in dem mehrere Bereiche mit Röhren verbunden sind, so dass die als Einzelgänger lebenden Tiere ihren individuellen Platz bestmöglich nutzen können. Auf dem Speiseplan steht mehrmals wöchentlich eine Körnermischung. Grünfutter, Gemüse und tierisches Eiweiß ergänzen das Futterangebot.
„Wir tun alles, damit sich die Hamster gut einleben und sich erfolgreich fortpflanzen können. Es geht um nicht weniger als den Erhalt ihrer Art, anderenfalls verschwindet wieder ein Stück Biodiversität“, warnen Dr. Lippold und Prof. Junhold unisono.
Dr. Gerd Lippold - Staatssekretär / Prof. Dr. Jörg Junhold - Zoodirektor

Hamster im Gehege © Zoo Leipzig
Hamster im Gehege © Zoo Leipzig

Zoodirektor Prof. Jörg Junhold mit Staatssekretär Dr. Gerd Lippold bei der Besichtigung der Hamsterstation © Zoo Leipzig
Zoodirektor Prof. Jörg Junhold mit Staatssekretär Dr. Gerd Lippold
bei der Besichtigung der Hamsterstation © Zoo Leipzig

Sechs auf einen Streich bei den Darwin Nandus - 19. Jungtier bei den Kirk Dikdiks geboren
25 – 2022 / 17.06.2022
Sechs auf einen Streich: In der Erlebniswelt Südamerika gab es gleich sechsfachen Nachwuchs bei den Darwin-Nandus (Rhea pennata). Am 11. Juni schlüpften im wohlgehüteten Nest von Nandu-Hahn Hannibal (4) gleich sechs Küken. Seitdem kümmert sich Hannibal vorbildlich um seine Schützlinge, die ihm auf Schritt und Tritt folgen. Ungefähr sechs Monate lang übernimmt der Hahn allein die Versorgung der Jungvögel. Nandu-Hennen übernehmen ausschließlich das Legen der Eier, das Ausbrüten und die Aufzucht erfolgt durch den Hahn. Gegenwärtig befinden sich Hannibal und seine Küken noch im rückwärtigen Bereich der Anlage. Sobald die Nandu-Küken groß genug sind, werden sie die Außenanlage und die weiteren Mitbewohner, die Guanakos, kennenlernen. Auch hier wurden in den letzten Monaten drei Jungtiere geboren, die sich bestens entwickeln.
Für den Zoo Leipzig ist es der zweite Zuchterfolg bei den Darwin Nandus seit Beginn der Haltung im Jahr 2018.
Nachwuchs bei den Mini-Antilopen: Kirk Dikdik-Weibchen (Madoqua kirkii) Adina (12) sorgte am 7. Juni für weiblichen Nachwuchs. Für Adina ist es das 19. Jungtier, das sie seit der Eröffnung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland hier zur Welt gebracht hat. Routiniert und wie immer liebevoll versorgt Adina seit der Geburt ihre Tochter Darya, die sich noch regelmäßig im sicheren Versteck im Dickicht aufhält – ein typisches Verhalten für Ablieger. Vater des Neuzuganges ist das im Februar gestorbene Dikdik-Männchen Olu. Die Kirk Dikdiks, die zu den kleinsten Antilopen zählen, bewohnen zusammen mit den Eulenkopfmeerkatzen eine Anlage im afrikanischen Teil von Gondwanaland.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Darwin-Nandu-Küken mit Hahn © Zoo Leipzig
Darwin-Nandu-Küken mit Hahn © Zoo Leipzig

Kirk Dikdik Nachwuchs mit Mutter © Zoo Leipzig
Kirk Dikdik Nachwuchs mit Mutter © Zoo Leipzig

Artenschutz im Fokus: Entdeckertage am 18. & 19. Juni haben ein tierisches Botschafter-Trio
24 – 2022 / 15.06.2022
Caruso, Caria und Clemens sind die Artenschutz-Botschafter der kommenden Entdeckertage am 18. und 19. Juni im Zoo Leipzig. Das mittlerweile 2,5 Monate alte Riesenotter-Trio steht stellvertretend für alle bedrohten Tierarten im Zoo Leipzig und wirbt dafür, sich während der Entdeckertage Artenschutz mit dem Thema intensiv auseinanderzusetzen.
The Red List – Bedrohungsstatus von „Nicht gefährdet“ zu „Ausgestorben“
Die Rote Liste der Weltnaturschutzunion erfasst den Bedrohungsstatus von über 40.000 Tier- und Pflanzenarten in 6 Kategorien, wovon 3 einen teils dramatischen Rückgang der Arten anzeigen und eine Kategorie „In der Natur ausgestorbene“ Tiere, wie beispielsweise die Säbelantilope, einordnet. Um diese Zuordnung vornehmen zu können, werten Experten verschiedene Aspekte und wissenschaftliche Daten, wie beispielsweise die Größe des Verbreitungsgebiets, die Rate des Populationsrückgangs und die Bestandsschätzungen aus. Auch Caruso, Caria und Clemens sowie ihre Artgenossen befinden sich auf dieser Liste. Sie sind als „EN“ (engl. Endangered), also als „stark gefährdet“ eingestuft. Dafür gibt es zahlreiche, meist menschgemachte Gründe. Überfischung, die Zerstörung ihres Lebensraums, sowie Jagd & Wilderei, Tourismus oder auch Wasserverschmutzung führen seit Jahren dazu, dass sich der Bestand der Riesenotter dezimiert. An jeder Anlage im Zoo befinden sich edukative Lernelemente und Schilder, die Informationen über die jeweilige Tierart und deren Gefährdungsstatus geben. Auf der Website der Weltnaturschutzunion, welcher der Zoo Leipzig als Mitglied angehört, kann man sich darüber informieren, welche die größten Bedrohungen für die jeweilige Tierart sind.
Erfolgreiche Artenschutzprojekte am Beispiel des EPRC in Vietnam
Im Rahmen von Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEP) engagiert sich der Zoo für ca. 100 gefährdete Arten, darunter auch die Riesenotter. Durch diese Erhaltungszuchtprogramme schützen die teilnehmenden Zoos gemeinsam Arten, um so langfristige Reservepopulationen aufzubauen. Doch nicht nur in den EEPs setzt sich der Zoo Leipzig für den Natur- und Artenschutz ein. In über 25 Projekten und Organisationen ist er weltweit aktiv und investiert jährlich etwa eine Million Euro. Das dieses Engagement nachhaltig ist und Früchte trägt, zeigen zwei zooeigene Projekte in Vietnam. Zum einen betreibt der Zoo Leipzig mit dem Endangered Primate Rescue Center (EPRC) ein Artenschutzzentrum für etwa 200 hochbedrohte Primaten, wie beispielsweise den vom Aussterben bedrohten Goldkopflanguren. Das Cat Ba Langur Conservation Project hat es sich daher unter der Schirmherrschaft des Zoo Leipzig zur Aufgabe gemacht, den letzten natürlichen Lebensraum der Goldkopflanguren zu schützen, in welchem aktuell nur noch 75 Individuen leben.
Das Programm der Entdeckertage Artenschutz
Die wertvolle Arbeit unserer weltweiten Artenschutzprojekte sowie die erfolgreiche Erhaltungszucht bedrohter Arten stehen an dem Wochenende vom 18. & 19. Juni ganz besonders im Fokus. Bei Kommentierungen und Fütterungen können Besucher tierartspezifische Artenschutzaspekte lernen, wie beispielsweise mit Michael Ernst um 15:30 Uhr bei Caruso, Caria und Clemens, den Riesenottern. Der Gondwanaland-Vorplatz lockt große und kleine Besucher von 10 bis 18 Uhr mit zahlreichen Aktionen wie einem Quiz zum Thema Artenschutz oder der Gestaltung von tierischen Beutelrucksäcken mit unseren Zoolotsen (Preis 3,00 Euro). Außerdem stellen unsere Auszubildenden die Artenschutzprojekte des Zoos vor und sammeln mit selbst gebackenem Kuchen Spenden für den Schutz bedrohter Tiere. Ein ganz besonderes Highlight: Das Hauptzollamt Dresden gibt mit Blick auf die Thematik Tierschmuggel im Nutzpflanzengarten in Gondwanaland Einblick in seine Arbeit.
Wer noch tiefer in das Thema Artenschutz eintauchen möchte, kann eine unserer 90-minütigen, geführten Artenschutz-Touren buchen und auf Entdeckungsreise gehen. Start ist an beiden Tagen um jeweils 10.00, 11.30, 13.00, 14.30 und 15.00 Uhr hinter den Drehkreuzen im Eingangsbereich.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Cat Ba Langur © NeahgaLeonard
Cat Ba Langur © NeahgaLeonard

Riesenotter Jungtiere Caruso & Caria © Zoo Leipzig
Riesenotter Jungtiere Caruso & Caria © Zoo Leipzig

Vungu: zuchterfahrener Nashornzugang & Maskottchen-Treffen am Pfingstwochenende
23 – 2022 / 30.05.2022
Vergangene Woche hieß es „Herzlich Willkommen im Zoo Leipzig, Vungu!“. Der 20 Jahre alte ostafrikanische Spitzmaulnashorn-Bulle kam auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms aus dem Zoo Rotterdam nach Leipzig. Über 650 Kilometer Fahrt hatte er hinter sich, als er am Abend des 25. Mai zum ersten Mal Leipziger Boden betrat. Aktuell befindet er sich noch hinter den Kulissen und gewöhnt sich an sein neues Zuhause und die neuen Pfleger. Auf der Außenanlage wird er erst in den nächsten Tagen zu sehen sein. Kurator Ruben Holland freut sich über den Zugang in der Erlebniswelt Afrika und betont, wie wichtig die Erhaltung dieser stark vom Aussterben bedrohten Nashornart ist: „Wir freuen uns, mit Vungu endlich wieder einen Nashornbullen im Zoo Leipzig zu haben, noch dazu einen erfahrenen Zuchtbullen. Perspektivisch soll mit ihm auch bei uns gezüchtet werden.“
Tammi und seine Freunde – Pfingstprogramm für die ganze Familie
Am Pfingstwochenende (4.-6. Juni) bekommt Zoomaskottchen Tammi Besuch von seinen Maskottchen-Freunden. Ob bei der Maskottchen-Parade, den gemeinsamem Erinnerungsfotos mit Tammi oder der Gestaltung von Zootierbilder aus Ton, allen kleinen und großen Fans wird hier etwas geboten. Außerdem werden in der Kinderplüschtierklinik mitgebrachte, kaputte Plüschtiere "verarztet" und repariert.
Kostenfreier Eintritt am Kindertag
Am 1. Juni ist internationaler Kindertag und der Zoo Leipzig feiert seine jüngsten Fans ganz groß. Alle Kinder bis einschließlich 16 Jahre erhalten an diesem Tag freien Eintritt und können sich so die vielen Jungtiere, die im Zoo in den letzten Wochen geboren wurden, aus nächster Nähe anschauen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Spitzmaulnashorn-Bulle Vungu © Zoo Leipzig
Spitzmaulnashorn-Bulle Vungu © Zoo Leipzig

Tammi & seine Freunde © Zoo Leipzig
Tammi & seine Freunde © Zoo Leipzig

Einweihung der Sportroute am Zoo - Historisches Straßenkünstlerspektakel am Wochenende
20 – 2022 / 02.05.2022
Der Zoo Leipzig präsentiert am kommenden Wochenende (7. und 8. Mai) beim historischen Straßenkünstlerspektakel gemeinsam mit dem Sportmuseum der Stadt Leipzig anlässlich der Einweihung der 5. Station der Sportroute viele tierische Überraschungen und historische Aktionen, die große und kleine Zoobesucher in die Zeit vor 144 Jahren zurückversetzen werden.
Gaukler, Jongleure und Straßenkünstler halten Einzug in den Zoo Leipzig. Das historische Motto lässt die Anfänge des 1878 eröffneten Zoos aufleben. Neben den tierischen Entdeckungen im Leipziger Frühling sorgt das Festprogramm zur Eröffnung der historischen Sportroute in diesem Jahr für beste Unterhaltung. Ein buntes Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Artistik am Samstag, den 7. Mai von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag, den 8. Mai von 14 bis 17 Uhr mit Moderator Matt Liebsch im Konzertgarten soll alle Zoobesucher in seinen Bann ziehen. Wundersame Stelzenläufern und unterhaltsame Künstler sorgen auf ihrem Weg durch den Zoo an unterschiedlichen Plätzen für Unterhaltung. Zwei ganz besondere Highlights stellen eine direkte Verbindung zur Sportrouten-Station her: das symbolisches Kinderradrennen und historisches Hochradrennen am Samstag von 13:30 bis 14 Uhr und das symbolisches Hochradrennen am Sonntag von 13:30 bis 13:45 Uhr auf dem Gondwanaland-Vorplatz.
Einweihung der Station 5 der Leipziger Sportroute
Am heutigen Freitagmittag findet im Beisein von Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke und Aiko Wulff, Leiter des Sportmuseums Leipzig, die Einweihung der insgesamt sechsten Station von 22 der Leipziger Sportroute am Zooausgang statt. Johannes Becker, Leiter für Bau und Betriebsunterhalt sowie Prokurist, der die Einweihung von Seiten des Zoos begleitet, betont, wie wichtig die historische Einbindung des Zoos in die Stadtgeschichte ist: „Mit der Einweihung der Sportroutenstation am heutigen Ausgang des Zoos schlagen wir die Brücke zur Geschichte des Zoo Leipzig. Denn es war Ernst Pinkert, der Zoobegründer, der hier 1882 die erste Radrennbahn Deutschlands erstellen ließ. Sowohl damals als auch heute ist das Thema Sport ein wichtiges Element in Leipzig, welches wir als Zoo Leipzig gerne unterstützen.“
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Historisches Strassenkuenstler-Spektakel © Zoo Leipzig
Historisches Strassenkuenstler-Spektakel © Zoo Leipzig

Station5 Sportroute © Zoo Leipzig
Station5 Sportroute © Zoo Leipzig

Jubiläen in der Erlebniswelt Asien - Auf Entdeckung bei Lippenbär, Schneeleopard & Co.
19 – 2022 / 27.04.2022
Der Zoo Leipzig feiert in der Erlebniswelt Asien in diesem Mai gleich zwei Jubiläen: die Lippenbärenschlucht wird bereits 20 Jahre alt und das Himalaya begeht seinen 5. Geburtstag. Um diese besonderen Zoo-Geburtstage entsprechend zu feiern, finden am kommenden Wochenende (30.04. und 01.05.) die Entdeckertage Asien statt, die allen Zoofans zahlreiche Aktionen rund um die asiatischen Zoobewohner, wie beispielsweise die Gestaltung von Sandbildern oder Kulissenblicke in die Tiger-Taiga, bieten. Die online buchbare Entdeckertour Asien bietet an diesen Tagen die Möglichkeit, gemeinsam mit den Zoolootsen die faszinierende Tierwelt noch genauer kennen zu lernen.
Eine Hochgebirgslandschaft mitten in Leipzig
Seit 5 Jahren sind Schneeleoparden, Rote Pandas und Schopfhirsche in den naturnahen Anlagen mit Geröll- sowie Sandboden und Vegetation vor einer Himalaya-Felslandschaft zuhause. Zoodirektor Prof. Jörg Junhold freut sich über das Jubiläum: „Gemeinsam blicken wir auf fünf aufregende Jahre zurück, in denen sich die Anlage bei Tier und Zoobesucher etabliert hat. Erst im letzten Jahr kam erstmals in dieser Anlage Nachwuchs bei den Schneeleoparden zur Welt, der seither munter das Himalaya erkundet. Mira und Suri haben die Gebirgslandschaft für Jungtier-tauglich erklärt, auch wenn sie inzwischen wie die Großen auf dem Felsen in der Sonne faulenzen. Im Nachbargehege haben sich die „alten Hasen“ Lilo (15 Jahre) und Zimai (12 Jahre) gut eingelebt und genießen den Freiraum ihrer Anlage, den sie sich mit dem Schopfhirsch-Paar teilen.
Jahrelanger Zuchterfolg der Indischen Großbären
Außerdem feiert die Lippenbärenschlucht in diesem Mai ihr 20-jähriges Bestehen. Nach zehn Monaten Bauzeit eröffnete am 1. Mai 2002 das neue Zuhause der Lippenbären, die zuvor in der 1929 eröffneten Bärenburg gelebt hatten. Dort sorgten diese für 62 Nachkommen, wovon im Jahr 1963 sogar die europäische Erstzucht dieser Art gelang. Zusammen mit den 13 Jungtieren, die gesund im ersten Teilabschnitt der neuen Asienerlebniswelt aufgekommen sind, ist der Zoo Leipzig der erfolgreichste Züchter von Lippenbären außerhalb Indiens.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Schneeleoparden-Zwillinge beim Spielen © Zoo Leipzig
Schneeleoparden-Zwillinge beim Spielen © Zoo Leipzig

Lippenbärenweibchen in der Lippenbärenschlucht © Zoo Leipzig
Lippenbärenweibchen in der Lippenbärenschlucht © Zoo Leipzig

Löwenkater Kiyan wird flügge - Nachwuchs hat den Zoo Leipzig verlassen
18 – 2022 / 21.04.2022
Das Löwenpaar Kigali und Majo hat in den vergangenen 13 Monaten gemeinsam die Aufzucht seines Nachwuchs-Quartetts erfolgreich gemeistert. Die Jungtiere sind zu gesunden, halbstarken Raubkatzen herangewachsen. Für den ersten der Bande, Kiyan, hieß es heute Abschied nehmen. Er wird künftig in einem kroatischen Zoo leben und dort mit zwei Löwinnen ein neues Rudel bilden. „Vom Alter passt er gut zu den beiden, sodass wir die Möglichkeit genutzt haben, ihn dorthin abzugeben“, erklärt Seniorkurator Johannes Pfleiderer die Beweggründe für den Umzug. „Wir können den Nachwuchs nicht dauerhaft mit den Eltern halten, das würde zu Konflikten zwischen Majo und den Jungs führen und wir müssten sie zeitweise von den Weibchen fernhalten sobald sie geschlechtsreif sind.“ Das verbleibende Jungtier-Trio wird den Zoo Leipzig deshalb ebenfalls im Laufe des Jahres verlassen, um eigene Wege zu gehen. „Der Abschied gehört zu unserer Arbeit dazu, aber natürlich ist er bei so prominenten Tieren nie einfach“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. „Andererseits ist die Abgabe von Nachwuchs auch ein schönes Zeichen dafür, dass unsere Bemühungen um den Erhalt von bedrohten Arten erfolgreich sind.“
Ab sofort wieder Saisontickets online
Der Zoo Leipzig hat seit Saisonbeginn täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, bevor das historische Portal ab dem 30. April mit den Entdeckertagen Asien wieder bis 19 Uhr offensteht. Die Tierwelt ist aus der Winterruhe erwacht, die ersten Jungtiere haben das Licht der Welt erblickt und die Bienen sind wieder im erblühenden Bienengarten aktiv. Zudem sind auch die Urzeit-Riesen der Dinosaurierausstellung wieder zum Leben erweckt worden und sorgen überall im Zoo für großes Staunen. Für alle, die ihr Zoo-Abenteuer schon zu Hause oder noch schnell bei der Anreise buchen möchten, stehen nun wieder Saisontickets ohne festes Besuchsdatum zur Verfügung. Dies erhöht für alle Besucher die Flexibilität und lässt die Tickets zu einer idealen Geschenkidee werden. Zootickets gibt es unter shop.zoo-leipzig.de/tickets.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Skuddennachwuchs im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Skuddennachwuchs im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig

Frühling im Zoo Leipzig - Giraffen und Säbelantilopen auf der Kiwara-Savanne © Zoo Leipzig
Frühling im Zoo Leipzig - Giraffen und Säbelantilopen auf der Kiwara-Savanne © Zoo Leipzig

Doppeltes Jungtierglück in Gondwanaland - Nachwuchs bei den Zwergplumploris
17 – 2022 !2.04.2022
Doppeltes Jungtierglück in Gondwanaland: Am 3. April brachte Zwergplumplori-Weibchen Sue (6) zum zweiten Mal nach 2021 Zwillinge zur Welt. Sue versorgt ihre Jungtiere bislang sehr fürsorglich in der rückwärtigen Anlage und hat den Pflegern auch schon einen ersten Blick auf ihren Nachwuchs gestattet, als sie zur routinemäßigen Fütterung auf die Waage ging. Diese zeigte für die drei Zwergplumploris (Nycticebus pygmaeus) ein gemeinsames Gewicht von über 700 Gramm an. „Die Jungtiere sind lebhaft, halten sich gut am Körper der Mutter fest und scheinen ausreichend versorgt zu werden“, zeigt sich Seniorkurator Ariel Jacken über den neuerlichen Zuchterfolg bei den auf der Roten Liste als stark gefährdet eingestuften Zwergplumploris erfreut. Vater der Zwillinge ist der fast fünf Jahre alte Bero, der zusammen mit Sue das Zuchtpaar bildet.
Der Zoo im Fernsehen: Am Karfreitag um 20.15 Uhr strahlt der MDR ein weiteres „Elefant, Tiger & Co. – Spezial“ aus, in dem diesmal die Modernisierung des Aquariums im Mittelpunkt steht. Drei Jahre lang hat das „Elefant, Tiger & Co.“ – Team den Umbau des historischen Gebäudes und die logistische Meisterleistung, rund 3.000 Fische umzusiedeln, mit der Kamera begleitet. Das 90 Minuten lange Spezial bietet allen Zoointeressierten einen informativen Blick hinter die Kulissen und einmalige Einblicke in die faszinierende Unterwasserwelt im neuen Aquarium.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Zwergplumplori Sue mit ihren Zwillingen © Zoo Leipzig
Zwergplumplori Sue mit ihren Zwillingen © Zoo Leipzig

Nachwuchs bei den Riesenottern - Dino-Abenteuer zu Ostern
16 – 2022 / 08.04.2022
Dreifacher Zuchterfolg: Riesenotter-Weibchen Emila (8) sorgte am 17. März für dreifachen Nachwuchs. Ihre Jungtiere brachte sie in der sicheren Wurfbox im Innenstall der Anlage zur Welt. Für Emila ist es nach 2020 und 2021 der dritte Wurf, um den sie sich allerdings allein kümmern muss, da Zuchtmann Tacutu zu Beginn des Jahres leider starb. Unterstützung erhält Emilia dennoch, und zwar von den Jungtieren aus den letzten beiden Würfen. „Geburten bei stark gefährdeten Tierarten, wie den Riesenottern, sind immer erfreulich, und es ist schön zu sehen, dass sich die Tiere bei uns wohlfühlen und regelmäßig züchten. Bislang meistert Emilia die Jungtieraufzucht hervorragend allein, und die Jungen sehen augenscheinlich gesund aus. Weder die Tierpfleger noch unser Tierarzt haben die Jungen bisher untersucht, insofern wissen wir auch noch nicht, wie die Geschlechterverteilung aussieht“, erklärt Zoodirektor Jörg Junhold. Noch versorgt Emilia ihre Sprösslinge im Innenstall, hat aber bereits begonnen, für ein kurzes Zeitfenster einzelne Jungtiere mit auf die Außenanlage zu nehmen. Bis der Nachwuchs jedoch regelmäßig auf der Außenanlage in Gondwanaland zu sehen ist, wird noch etwas Zeit vergehen.
Dino-Abenteuer zu Ostern: Nachdem die Dinosaurier zum Saisonstart aus ihrem Winterschlaf erwacht sind, werden sie während der Osterfeiertage im Fokus der zahlreichen Aktionen stehen. Eine Osterrallye leitet kleine Dino-Fans an, die versteckten Ostereier zu finden, und auf dem Gondwanalandvorplatz sind Geschicklichkeit beim traditionellen Eierlauf und Wissen beim Dino-Quiz gefragt. Mittendrin im Geschehen ist Zoo-Maskottchen Tammi, der am Osterwochenende täglich von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr bei seinem Zoospaziergang für gute Laune sorgt und gern für Erinnerungsfotos mit der Familie zur Verfügung steht. Beim Ostergewinnspiel mit dem neuen Sponsor des Zoos, der BMW Niederlassung Leipzig, ist ein gutes Auge gefragt, und im Konzertgarten lassen sich mit Stampimals die Lieblingstiere kreieren. Außerdem können Saurierfans an ausgewählten Tagen auf eine 90 Minuten dauernde Dino-Tour gehen. Die Touren, die immer 10.30 Uhr starten, können online unter Dinotour - Zoo Leipzig (zoo-leipzig.de) gebucht werden und kosten 10 € pro Person.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Riesenotternachwuchs in der Wurfbox © Zoo Leipzig
Riesenotternachwuchs in der Wurfbox © Zoo Leipzig

Ostern beim Kronenmakipärchen © Zoo Leipzig
Ostern beim Kronenmakipärchen © Zoo Leipzig

Dickhäuter-Jubiläum - Elefantenbulle Voi Nam feiert seinen 20. Geburtstag
15 – 2022 / 05.04.2022
Schwergewicht feiert 20. Geburtstag mit einer Obst- und Gemüsetorte: Am 5. April 2002 kam mit Voi Nam nach 65 Jahren der erste Nachwuchs bei den Asiatischen Elefanten (Elephas maximus indicus) in Leipzig zur Welt. Inzwischen sind 20 Jahre vergangen. Anlässlich des heutigen Geburtstages gab es für das inzwischen 5.000 Kilogramm schwere Oberhaupt der Leipziger Elefantenherde eine besonders schmackhafte Geburtstagstorte. „Seit seiner Geburt ist Voi Nam der Publikumsliebling des Zoos und begeistert alle kleinen und großen Besucher. Wir freuen uns, dass er sich zu einem stattlichen Bullen entwickelt und mit ihm der Start in die neu formierte Gruppe bisher so gut funktioniert hat“, erklärt Seniorkurator Johannes Pfleiderer.
Die Eltern von Voi Nam sind die Elefantenkuh Trinh (39 Jahre), die 1984 von Saigon nach Leipzig kam und aktuell im Neunkircher Zoo lebt, sowie Vater Mekong (39 Jahre alt), der derzeit in Rapperswil lebt. Seine ersten Lebensjahre verbrachte der kleine Bulle mit seiner Mutter und der Elefantengruppe in Leipzig, bis er 2010 an den Zoo Heidelberg abgegeben wurde mit dem Ziel, dort eine Jungbullengruppe aufzubauen. In die Gemeinschaft mit den anderen Altersgenossen hatte sich Voi Nam gut integriert und wichtige Aspekte des Sozialverhaltens gelernt. Nachdem er zu einem adulten Elefantenbullen und zum Anführer der Gruppe herangewachsen war, kehrte er 2015 in seine Geburtsstadt Leipzig zurück. In den vergangenen sieben Jahren gliederte sich Voi Nam in die vorhandene Gruppe ein und etablierte sich ab 2020 als männliches Gruppenoberhaupt und Zuchtbulle der neu formierten, achtköpfigen Gruppe rund um die sechs Elefantenkühe und den jungen Edgar (6 Jahre).
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Voi Nam mit Geburtstagstorte © Zoo Leipzig
Voi Nam mit Geburtstagstorte © Zoo Leipzig

Voi Nam zusammen mit seinen Elefantenkühen am Tortenbuffet © Zoo Leipzig
Voi Nam zusammen mit seinen Elefantenkühen am Tortenbuffet © Zoo Leipzig

Prominenter Neuzugang: BMW in Zoo-Familie aufgenommen - Neuer Zoo Leipzig-Goldsponsor
13 – 2022 / 30.03.2022
Pünktlich zum Start in die neue Sommersaison hat der Zoo Leipzig heute einen prominenten Neuzugang präsentiert: Die BMW Niederlassung Leipzig ist der neue Zoo Leipzig-Goldsponsor und gehört damit zum Kreis der Unterstützer, die dem Zoo eng verbunden sind. „Der Zoo ist nicht nur in Leipzig eine echte Institution, sondern weit über die Stadtgrenzen hinaus. Vor allem das Engagement des Zoos für den weltweiten Artenschutz, die Bildung und artgerechte Tierhaltung, in Kombination mit den positiven Emotionen, die jeder mit einem Zoobesuch in Verbindung bringt, haben uns von der Kooperation überzeugt“, sagt Elmar Kleuter, Leiter der BMW Niederlassung Leipzig sowie Leiter des Niederlassungsverbund Sachsen. Zoodirektor Prof. Jörg Junhold empfing den neuen Partner heute erstmals offiziell im Zoo und brachte zur Begrüßung Lama Sancho mit: „Wir freuen uns tierisch, dass wir mit BMW einen neuen gewichtigen Partner an unserer Seite haben, den unsere Arbeit überzeugt und mit dem wir unser Engagement für den Natur- und Artenschutz fortsetzen werden.“
So führte Elmar Kleuter dann auch aus: „Die Strategie ,Zoo der Zukunft‘ sehen wir als entscheidend an, um das Thema Nachhaltigkeit in Leipzig und Umgebung maßgeblich voranzubringen und wir möchten mit unserer Partnerschaft den Zoo bei diesem Vorhaben unterstützen.“ Auch für die BMW Niederlassung Leipzig und das BMW Group Werk Leipzig sei das Thema Nachhaltigkeit wichtig. In der Niederlassung und im Werk Leipzig arbeiten rund 5.500 Personen. Michael Mair (Head of Retail & Operations BMW und MINI Leipzig, Dresden und Chemnitz) erläuterte: „Das BMW Group Werk Leipzig zählt zu einer der modernsten und nachhaltigsten Automobilfabriken der Welt. Als deutschlandweit erste Automobilfabrik wird hier zu einem erheblichen Teil mit Strom aus vier werkseigenen Windkraftanlagen gearbeitet. Auch die Produktpalette von BMW und MINI entwickelt sich stetig weiter. Immer mehr unserer BMW Modelle sind Hybride oder vollelektrische Fahrzeuge wie der neu eingeführte BMW i4.“
Bei der Marke MINI wird Nachhaltigkeit in der deutschlandweiten Veranstaltungsreihe „Sooner Now“ seit Jahren thematisiert. Dieses Jahr findet die Veranstaltung am 07. Juli im Zoo Leipzig statt. „Wir freuen uns auf eine spannende, enge und langfristige Zusammenarbeit mit einem starken Partner aus Leipzig,“ bekräftigen Jörg Junhold und Elmar Kleuter wechselseitig.

Auf Tuchfühlung mit dem Neuzugang - Lama Sancho begrüßt Elmar Kleuter © Zoo Leipzig
Auf Tuchfühlung mit dem Neuzugang - Lama Sancho begrüßt Elmar Kleuter © Zoo Leipzig

Lama Sancho schaut sich den Neuen aus der Nähe an © Zoo Leipzig
Lama Sancho schaut sich den Neuen aus der Nähe an © Zoo Leipzig

Koala feiert 2. Geburtstag - Saisonstart im Zoo Leipzig
11 – 2022 / 21.03.2022
Happy Birthday Bouddi! Leipzigs erster Koala-Nachwuchs wird am 21. März 2 Jahre alt und ist inzwischen ein stattliches Koala-Männchen. Nach der Pubertät kommen bei ihm zusehends die männlichen Hormone durch. Das äußert sich vor allem im Umgang mit den Tierpflegern, wenn er seinen eigenen Kopf durchsetzen möchte. Abgesehen davon fühlt er sich sichtlich wohl im modernen Koala-Haus, ist sehr agil und aktiv und ein richtiger Feinschmecker geworden. Aus den über 30 Eukalyptus-Sorten schmecken ihm vor allem die Sorten E. robusta, E. globulus und E. gunnii besonders gut, die auf einer Plantage in Schkeuditz angebaut werden. Aktuell bringt der Sohn von Mandie (5 Jahre) und Oobi-Ooobi (8 Jahre) 6,61 Kilogramm auf die Waage und wiegt somit genauso viel wie seine Mutter. Besonders engagiert zeigt sich Bouddi beim medizinischen Training. Um im Ernstfall schnellstmöglich handeln zu können, werden Übungen wie Fell bürsten, Arm stillhalten (für eine mögliche Blutabnahme) oder die Wassergabe mit Hilfe einer Spritze (für eine mögliche Medikamentengabe) trainiert.
Passend zu Bouddis Geburtstag ist am 21. März auch Saisonstart im Zoo. Ab diesem Montag öffnet der Zoo seine Pforten etwas länger. Bis Ende April hat er bis 18:00 Uhr geöffnet, bevor er in den Sommermonaten bis September sogar bis 19:00 Uhr besucht werden kann. Mit dem Startschuss zur Saison gelten auch die Sommerpreise. Um die Saison angemessen einzuläuten, findet am 26. und 27. März das HITRADIO-RTL Wochenende auf einer großen Bühne im Konzertgarten statt. Der sächsische Radiosender sendet am Samstag live aus dem Zoo und führt spannende Interviews mit unseren Tierpflegern. Ein Begleitprogramm mit Zoo-Rallye, Lotsenstand und der »Stempel dein Tier« Mitmachaktion runden das Zoo-Abenteuer an diesem Wochenende ab. Kinder bis 16 Jahre haben kostenfreien Eintritt.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

HitradioRTL-Wochenende © Zoo Leipzig
HitradioRTL-Wochenende © Zoo Leipzig

Koala Bouddi © Zoo Leipzig
Koala Bouddi © Zoo Leipzig

Auf Entdeckung in Südamerika Flauschigen Nachwuchs hautnah erleben
10 – 2022 / 10.03.2022
Die ersten Entdeckertage des Jahres im Zoo stehen auf dem Programm. Zum Start in den Frühling ist die Erlebniswelt Südamerika im Fokus. Am Wochenende des 12. und 13. März sind alle Besucher dazu eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen unserer jüngsten Erlebniswelt zu werfen. Hier können täglich von 10-16 Uhr die rückwärtigen Außengehege der Großen Maras, Capybaras, Weißrüssel-Nasenbären und Großen Ameisenbären angeschaut werden. Außerdem kann man beim lustig-klingenden "Kotquiz" raten, welche der tierischen, südamerikanischen Bewohner welche Hinterlassenschaft verursachen. Auf dem Vorplatz von Gondwanaland informieren unsere Zoolotsen rund um eine Nester- und Eierausstellung und am Lamagehege können Besucher mit einem Wahr-Falsch-Quiz ihr Wissen testen. Weitere tolle Aktionen und Informationen gibt es am Streichelgehege El Ranchito beim Stand vom Freundes- und Förderverein des Zoo Leipzig e.V..
Flauschiger Nachwuchs in der Erlebniswelt Südamerika
Im Februar gab es gleich dreifache Freude im Pantanal über flauschigen Nachwuchs. Am 2.2.2022 kam nach fast einem Jahr Tragezeit ein kleines Guanako-Männchen auf die Welt. Stute Lolita (6 Jahre) kümmert sich fürsorglich um „Schnapszahl-Nachwuchs“ Roland, der nach einem ehemaligen Tierpfleger aus dem Bereich Südamerika benannt wurde. Der kleine Spross ist fit, munter und tobt zur Freude aller sehr ausgelassen auf der Anlage herum, auf der es am 8. März erneut Nachwuchs bei den Guanakos gab. Das kleine Weibchen wurde auf den Namen Melli getauft, entwickelt sich bislang sehr gut und trinkt regelmäßig bei Mutter Lessita (5 Jahre). Bei den Nachbarn der Guanakos, im Streichelgehege El Rachito, gab es Ende Februar Nachwuchs: bei den Flämischen Riesenkaninchen wurden Zwillinge geboren. Die beiden machen aktuell ihre ersten Ausflüge im Nest und sind in den nächsten Wochen dann auch in der Außenanlage anzutreffen, wo Besucher sie mit etwas Glück und Geduld sogar streicheln können.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Guanako-Melli © Zoo Leipzig
Guanako-Melli © Zoo Leipzig

Riesenkaninchen-Zwillinge © Zoo Leipzig
Riesenkaninchen-Zwillinge © Zoo Leipzig

Vom Aussterben bedroht - Schimpansen-Taufe zum Welt-Artenschutz-Tag
09 – 2022 / 03.03.2022
Am heutigen 3. März wird der Welt-Artenschutz-Tag gefeiert, der vor allem für Zoos und somit auch für uns immer mehr an Bedeutung gewinnt. Während wir als Zoo das Thema Artenschutz an 365 Tagen im Jahr intensiv begleiten und über 25 Projekte und Organisationen weltweit unterstützen, ist es in den Köpfen der Menschen nicht immer ganz präsent. Mit der Taufe unseres Schimpansenjungen, der am 22. Dezember 2021 geboren wurde, möchten wir das Thema Artenschutz heute in den Fokus rücken und fest verankern. Denn die westafrikanischen Schimpansen sind auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion als „vom Aussterben bedroht“ gelistet. In Westafrika gibt es nach aktuellem Kenntnisstand nur noch ca. 35.000 Individuen. Badu, wie der kleine Schimpanse nun getauft wurde, steht exemplarisch für seine Artgenossen, die vor allem aufgrund von Lebensraumzerstörung durch Entwicklung von Wohngebieten, Straßensystemen oder Bergbau und aufgrund von Wilderei vom Aussterben bedroht sind. „Um diesen Gefahren zu entgegnen, unterstützen wir seit über 20 Jahren die Wild Chimpanzee Foundation aktuell mit einer jährlichen Spende von 40.000€. Diese Spende nutzt die Stiftung vor allem, um die Bevölkerung vor Ort im Umgang mit Schimpansen zu schulen. Was Wenige wissen: Artenschutz bezieht sich hierbei nicht nur auf die Erhaltungszucht einer Art, sondern bedeutet zudem Umweltbildung und Forschung“ erklärt unser Artenschutzbeauftragter Michael Meyerhoff das Engagement des Zoos für den westafrikanischen Schimpansen. Und so leistet auch unser Partner von Pongoland, das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie – einen großen Beitrag, denn das Haus dient als einmaliges Forschungszentrum für Wissenschaftler aus der ganzen Welt.
Badu und seine Crew
Badu, der sich aktuell prächtig entwickelt, weiter wächst und immer aufmerksamer wird, bedeutet übrigens „das zehnte Kind“, auch wenn es das Sechste von Mutter Corry (45) ist. Die Tierpfleger von Pongoland und die Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts hatten über zwei Wochen Zeit, ihre Stimme für den Favoriten abzugeben. Die Tatsache, dass der Kleine erst drei Monate nach seiner Geburt einen Namen erhält, hat einen Grund: Mutter Corry trägt das Jungtier immer eng an sich und wollte nicht so recht zeigen, ob es sich um ein Weibchen oder ein Männchen handelt. Nachdem Mitte Februar feststand, dass es ein Junge ist, wurden Namensvorschläge gesammelt, die zur Abstimmung freigegeben wurden. Badu hat am Ende das Rennen gemacht und wurde aus fünf Vorschlägen ausgewählt. Somit hat nun auch das 20. Crewmitglied der großen Schimpansengruppe einen Namen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Schimpansengruppe mit Taufbanner Badu © Zoo Leipzig
Schimpansengruppe mit Taufbanner Badu © Zoo Leipzig

Corry mit Schimpansensohn Badu © Zoo Leipzig
Corry mit Schimpansensohn Badu © Zoo Leipzig

Zoo Leipzig setzt 3G-Regel um - Zooerlebnis für alle
08 – 2022 / 23.02.2022
Per sofort setzt der Zoo Leipzig die aktuelle Änderung der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung um und führt die 3G-Regel für den Zoobesuch wieder ein. Zoodirektor Prof. Jörg Junhold freut sich sehr: „Wir sind froh, unsere Zoopforten wieder für alle Besucher öffnen zu dürfen. Gerade in den Winterferien und mit der Eröffnung des Aquariums ist er ein tolles Ausflugsziel, das nun unter Berücksichtigung der 3-Regel für alle erlebbar ist. Sowohl der Zugang zu den Innen- als auch zu den Außenbereichen ist durch die Anwendung der 3G-Regel unter Berücksichtigung der greifenden Obergrenzen möglich“.
Alle wichtigen Punkte im Überblick:
- Für Besucher des Zoos gilt ab heute (23.2.2022) die 3G-Regel. Am Haupteingang werden die entsprechenden Nachweise – Impfnachweis, Ausnahmebescheinigung, Testnachweis (nicht älter als 24h) oder der Nachweis einer COVID-19-Genesung – kontrolliert.
- Der Zutritt zu den Restaurants erfolgt noch voraussichtlich bis 3. März auf Grundlage der 2G-Regel.
- Das Testzentrum am Zoo bleibt weiterhin geöffnet und bietet allen Besuchern zwischen 9 und 13 Uhr die Möglichkeit, sich vor dem Zoobesuch in unmittelbarer Nähe testen zu lassen.
- Zudem gilt nach wie vor im Zoo die Verpflichtung zum Tragen eines FFP2 Mund- und Nasenschutzes an Engstellen, in den Tierhäusern und immer dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.
Highlights in den Winterferien
Ob ein Besuch im neu sanierten Aquarium, das durch ein Abtauchen in die faszinierende Unterwasserwelt ermöglicht, oder eine Runde Schlittschuh fahren auf der Eisbahn im Zoo – in den Winterferien hat der Zoo Leipzig einiges zu bieten. Außerdem gibt es niedlichen Nachwuchs zu bestaunen: in Südamerika freuen sich die Guanakos über den kleinen Roland, der am 02. Februar geboren wurde, in Afrika hat Stachelschweine-Mutter Clara zwei Jungs zur Welt gebracht und in Pongoland wächst der kleine Schimpansenjunge aus dem Dezember weiterhin und wartet noch auf seine Taufe.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Aquarium aussen © Zoo Leipzig
Aquarium aussen © Zoo Leipzig

Historisches Aquarium nach Modernisierung wiedereröffnet - Eintauchen in die Vielfalt der Unterwasserwelt
07 – 2022 / 11.02.2022
Das neue Schmuckstück des historischen Gründer-Gartens ist eröffnet und lädt ab sofort ein, in die außergewöhnliche Mannigfaltigkeit der Unterwasserwelt einzutauchen. Zoodirektor Prof. Junhold vollzog zusammen mit Oberbürgermeister Burkhard Jung und der Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke die Eröffnung des traditionsreichen Aquariums, dessen Bestehen mit mehr als 112 Jahren Zoogeschichte verbunden ist. Oberbürgermeister Burkhard Jung hebt hervor: „Die Unterwasserwelt der Meere ist auch in unserer komplett kartographierten Welt in großen Teilen immer noch ein Geheimnis. Das neu sanierte Aquarium im Zoo gibt den Menschen immerhin eine Idee davon, welche Vielfalt des Lebens sich unter der Wasseroberfläche findet. Mein großer Dank gilt dem Förderverein, der sich bei der aufwändigen Sanierung finanziell sehr
stark eingebracht hat.“
Der Umbau und die Sanierung des Aquariums für 12,5 Millionen Euro wurde im Rahmen des Masterplans Zoo der Zukunft zwischen 2019 und 2021 umgesetzt. Der Freundes- und Förderverein sicherte dem Zoo von Beginn an seine finanzielle Unterstützung zu. Als Mehrkosten zu finanzieren waren, erweiterte er die finanzielle Unterstützung auf 2,5 Millionen Euro und übergab heute im Rahmen der Eröffnung Dr. Skadi Jennicke, in ihrer Funktion als Aufsichtsratsvorsitzenden des Zoo Leipzig, die letzte Tranche in Höhe von einer Million Euro. „Wir haben in dieser herausfordernden Pandemiezeit seitens der Stadt aber auch durch den Freundes- und Förderverein viel Unterstützung für das Projekt erfahren. Das empfinden wir keineswegs als Selbstverständlichkeit und verpflichtet uns zu aufrichtigem Dank. Bedanken möchte ich mich auch bei allen Mitstreitern des Teams vom Gründer-Garten und der Bauabteilung, die die Modernisierung und die logistische Herausforderung, fast 3.000 Tiere vorübergehend umzuquartieren und wieder einzugewöhnen, mit persönlichem Engagement und großer Qualität gemeistert haben“, resümiert Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Mit der Modernisierung geht auch die inhaltliche Neuausrichtung des Hauses einher, die den Fokus auf die tropischen und subtropischen Meer- und Süßwasserlebensräume und deren Bewohner sowie auf die gezielte Erhaltungszucht hochbedrohter Fischarten richtet.
Für die Besucher bedeutet der Umbau ein beispielloses Besuchserlebnis im Aquarium mit zahlreichen neuen Attraktionen: Bereits auf dem neugestalteten Aquariumsvorplatz werden sie von einer großen Koi-Teichlandschaft und einem 2,30 Meter hohen Koi-Dome auf den Themenkomplex eingestimmt, bevor es in den zweistöckigen Rundbau geht, in dem ein imposanter Treppenaufgang zum 360° Ringbecken führt, das unter anderem Schaufelnasen-Hammerhaie und verschiedene Arten Kuhnasenrochen beherbergt. Absolutes Highlight des Hauses ist die Überkopf-Scheibe des 120.0000 Liter großen Panoramabeckens, das einen überfluteten südamerikanischen Tropenwald abbildet und außergewöhnliche Einblicke in das Leben der Unterwasserbewohner bietet. Ein in Leipzig erstmals gezeigter Quallen-Kreisel, eine Besucher-Kuppel im Nemo-Becken sowie eine Forschungsstation, die Einblicke in das Ökosystem Tiefsee gibt, sind weitere Neuheiten des Hauses.
Das angrenzende Terrarium wird in den nächsten zwei Jahren ebenfalls grundlegend modernisiert. Insbesondere die Haustechnik muss mit Blick auf den Neubau des Aquariums erneuert werden, um zukünftig beide Häuser optimal versorgen zu können.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Familie vor der Überkopf-Panoramascheibe im sanierten Aquarium © Zoo Leipzig
Familie vor der Überkopf-Panoramascheibe im sanierten Aquarium © Zoo Leipzig

Innenaufnahme Mittelbau mit Überkopf-Scheibe des Panoramabeckens © Zoo Leipzig
Innenaufnahme Mittelbau mit Überkopf-Scheibe des Panoramabeckens © Zoo Leipzig

Auf Schlittschuhen durch den Zoo - Eisiges Winterferien-Programm
07 – 2022 / 09.02.2022
Auf Schlittschuhen durch den Zoo – das können Zoobesucher ab dem 12. Februar selbst ausprobieren. Im Konzertgarten gibt es eine wunderbare Eisfläche, auf der man täglich von 9 bis 17 Uhr nach Belieben kostenfrei Schlittschuh fahren* und Pirouetten drehen kann. Wer keine eigenen Schlittschuhe zur Verfügung hat, kann sich diese auch vor Ort für 4,00 € ausleihen. Außerdem wird donnerstags und an den Wochenenden ein tolles Rahmenprogramm geboten: Der Leipziger Eissport-Club zeigt bei Showläufen und Event-Trainings, wie vielseitig und spaßig die Sportarten Eiskunstlauf und Eishockey auf dem Eis sein können. Zusätzlich werden Schnupperkurse für jedermann angeboten. Eröffnet wird das Showprogramm am 12. Februar um 14.30 Uhr durch Andreas Felsch, den sportlichen Leiter der IceFighters Leipzig.
An das Aufwärmen bei den winterlichen Temperaturen wurde selbstverständlich auch gedacht: Am Marché-Grillpavillon direkt neben der Schlittschuhbahn gibt es Glühwein, Kinderpunsch und verschiedene Leckereien.
Alle, die sich doch lieber auf festem Untergrund fortbewegen möchten, laden unsere Zoolotsen in den Ferien zu Wintertouren durch den Zoo ein, bei denen man so einige wissenswerte Dinge erfahren kann. Die Touren finden jeweils samstags, dienstags und donnerstags von 10.30-11.30 Uhr statt und kosten 8,00 € pro Person. Eine Vorab-Buchung der Tourentickets ist online über den Zooshop möglich. Pro Termin können maximal 10 Personen teilnehmen.
Bei den winterlichen Temperaturen locken aber auch die Tierhäuser mit eindrücklichen Erlebnissen. Allen voran das neue Schmuckstück des Gründer-Gartens: das Aquarium. Hier können kleine und große Hobbyaquarianer in die faszinierende Unterwasserwelt eintauchen und Schaufelnasen-Hammerhaie, Oman-Kuhnasenrochen, Quallen oder Regenbogenfische in ihrem Element erleben. Gondwanaland lädt wiederum bei warmen 26° zu einer Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss ein, und in Pongoland suchen die jüngsten Sprösslinge bei den Schimpansen die Aufmerksamkeit der Besucher. Der erste Nachwuchs in der Erlebniswelt Südamerika, der bereits auf der Außenanlage unterwegs ist, war am 02.02.2022 bei den Guanakos zu verzeichnen und lässt sich ebenfalls bestaunen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor
* für die Teilnahme am Schlittschuhlaufen gilt die 2G+ Regel.

Guanakojungtier Roland nach der Geburt mit Muttertier © Zoo Leipzig
Guanakojungtier Roland nach der Geburt mit Muttertier © Zoo Leipzig

Keine Sau interessiert sich für bedrohte Schweine - Zootier des Jahres 2022: Das Pustelschwein
Berlin/Landau, 26. Januar 2022. „Aufgrund der sich immer weiter ausbreitenden Afrikanischen Schweinepest und der zusätzlichen Gefährdungen ist es höchste Zeit zu handeln, bevor es für die asiatischen Pustelschweine zu spät ist“, sagt Tierarzt Dr. Sven Hammer, Vorstandsmitglied der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP). „Daher haben wir uns als Artenschutzorganisation dazu entschieden, das Pustelschwein mit der „Zootier des Jahres“-Kampagne dieses Jahr besonders ins Rampenlicht zu stellen“.
Während der „Zootier des Jahres“-Kampagne 2022 werden Spenden gesammelt, um schnellstmöglich Maßnahmen zum Schutz der bedrohten Pustelschweinarten zu unterstützen. So soll etwa auf der indonesischen Insel Java in einer Erhaltungszuchtstation eine Reservepopulation von Bawean-Pustelschweinen aufgebaut werden. Auch für die inzwischen seltenen Java-Pustelschweine und das von der Ausrottung bedrohte philippinische Visayas-Pustelschwein gibt es bereits Schutzkonzepte, deren zeitnahe Umsetzung durch die „Zootier des Jahres“-Artenschutzkampagne ermöglicht werden sollen.
Viele wild lebende südostasiatische Schweinearten sind durch den Verlust ihres Lebensraumes bedroht, welcher durch illegalen Holzeinschlag, kommerziellen Kahlschlag und der Ausbreitung von Menschen genutzter Flächen, verursacht wird. Ihre Restbestände sind daher in räumlich getrennte Populationen zersplittert. Die Hybridisierung, also die genetische Vermischung mit freilebenden oder verwilderten domestizierten Schweinen sowie eurasischen Wildschweinen, stellt ein weiteres Problem dar. Zudem werden die Schweine stark bejagt, zum einen, weil sie in einigen Regionen als bevorzugte Nahrungsquelle dienen und ihr Fleisch auf dem Markt oft einen höheren Preis als das der Hausschweine erzielt und zum anderen, weil sie vor allem durch Lebensraumverlust Ernteschäden verursachen.
Aktuell kommt noch eine weitere große Bedrohung für die Pustelschweine hinzu - die „Afrikanische Schweinepest“. Hierbei handelt es sich um eine hochansteckende Viruserkrankung, die in den meisten Fällen tödlich für die befallenen Schweine verläuft. Für Menschen ist das Virus ungefährlich. Während die Infektionskrankheit für die Fleischindustrie zu immensen Verlusten führt, kann die Seuche insbesondere für Pustelschweinarten, die nur in sehr begrenzten Gebieten, etwa auf kleineren Inseln leben, zur kompletten Ausrottung des Bestandes führen.
Neben der Umsetzung von direkten Schutzmaßnahmen in den Ursprungsgebieten der Pustelschweine, möchte die „Zootier des Jahres“-Kampagne 2022 allerdings auch auf die prekäre Lage von Schweinen in europäischen Zoos aufmerksam machen. Schon jetzt ist die Situation in zoologischen Gärten durch die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest angespannt. In einigen Zoos wurde bereits eine langfristige Stallpflicht für Schweine angeordnet. Manche Zoos sehen sich damit konfrontiert, auf die Nachzucht sogar seltenster Schweinearten zu verzichten, weil vor dem Hintergrund tierseuchenrechtlicher Auflagen, die zunächst nicht zwischen Nutztieren und bedrohten Schweinearten unterscheiden, eine langfristige Haltung in zoologischen Gärten gegebenenfalls nicht mehr gewährleistet werden kann. „Wir müssen mit den Behörden, Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern unbedingt zeitnah zusammen nach praktikablen Lösungen suchen, damit die für die Arterhaltung so wertvollen und unwiederbringlichen Zuchtbestände keinen radikalen Maßnahmen zum Opfer fallen“, sagt Tierärztin Dr. Viktoria Michel, Projektkoordinatorin der „Zootier des Jahres“-Kampagne.
Auch der Verband der Zoologischen Gärten als einer der Kampagnen-Partner warnt vor einer bedrohlichen Situation. „Wir dürfen nicht an den Punkt kommen, wo jahrelanges Einstallen oder Töten der Bestände hoch bedrohter Schweinearten die einzigen beiden Optionen sind – aus Tierschutz- und Artenschutzgründen ist beides bedenklich“, sagt Jörg Junhold, Präsident des Verbandes und Zoodirektor in Leipzig. „Wir fordern die Politik deswegen auf, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit wir diese Szenarien effektiv verhindern können.“
Auch Dr. Johanna Rode-Margono, Vorsitzende der Schweineexpertengruppe der Weltnaturschutzunion IUCN betont: „Durch immer kleiner werdende, akut bedrohte Populationen in der freien Wildbahn wird die Arterhaltung von Wildtieren in Menschenobhut immer wichtiger. Angesichts sehr ansteckender Krankheiten wie der afrikanischen Schweinepest müssen wir rechtzeitig tragfähige, gesunde Populationen an Pustelschweinen aufbauen, die im Falle einer Ausrottung in den natürlichen Lebensräumen als Arche oder zur Aufstockung dienen können.“
Aus der Sicht mancher Menschen sind Pustelschweine nicht unbedingt Schönheiten. Ihren Namen verdanken sie drei Paar warzen- oder pustelartigen Schwellungen im Gesicht, die bei älteren Ebern zum sehr prägnanten Aussehen beitragen. In Gebieten, in denen wilde Schweinearten natürlicherweise vorkommen, sind diese großen, allesfressenden Landschaftsingenieure ökologische Schlüsselarten. Durch ihr Fress- und Wühlverhalten, aber auch als Beutetiere für andere bedrohte Arten und Ernährungsgrundlage indigener Völker, haben Schweine wesentliche Funktionen in großen und kleinen Ökosystemen.
Die „Zootier des Jahres“-Artenschutzkampagne wurde 2016 mit dem Ziel ins Leben gerufen, sich für gefährdete Tierarten einzusetzen, deren Bedrohung bisher nicht oder kaum im Blick der Öffentlichkeit steht. So werden für den Titel „Zootier des Jahres“ Tierarten ausgewählt, die teils kurz vor der Ausrottung stehen, jedoch bisher keine oder eine nur sehr geringe Lobby haben und auch oft nicht im Fokus anderer Naturschutzorganisationen stehen.
Vier im Artenschutz sehr aktive Partner bündeln daher ihre Kräfte. Zusammen mit der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V., arbeiten die Einrichtungen und Mitglieder der Deutschen Tierpark-Gesellschaft e.V., des Verbandes der Zoologischen Gärten e.V. und der Gemeinschaft der Zooförderer e.V. im Rahmen der Kampagnen eng zusammen.

Pustelschweineber © Zoo Leipzig
Pustelschweineber © Zoo Leipzig

Zoo Leipzig ist bester Zoo in Deutschland - Anthony Sheridan kürt Europas Zoos
04 – 2022 / 24.01.2022
Vor kurzem veröffentlichte der Zooexperte Anthony Sheridan mit seinem Co-Autoren Alex Rübel sein neues Buch „Die Zoowelt in Europa 2020“ und damit auch die neue Rangliste der europäischen Zoos. Er zeichnete den Zoo Leipzig in der Kategorie A (mehr als eine Millionen Besucher) als zweitbesten Zoo Europas aus – und somit als besten Zoo Deutschlands. In der Liste, die der Engländer seit 2011 veröffentlicht, belegt Leipzig konstant Platz 2. Zoodirektor Prof. Jörg Junhold zeigt sich stolz: „Seit mehr als 10 Jahren befindet sich der Zoo Leipzig in den TOP3 der besten Zoos europaweit, was uns unglaublich freut. Das Engagement aller Mitarbeitenden, sowie der politische und finanzielle Rückhalt durch die Stadt Leipzig und unsere Förderer machen es möglich, dass wir den Masterplan Zoo der Zukunft kontinuierlich weiterführen können.
Zoologischer Garten von Weltrang in drei Bereichen
Laut Sheridan sind die ersten drei Platzierten „die europäischen Benchmark-Zoos“, die sich seit der ersten Veröffentlichung konstant auf diesen Rängen halten. Im Vergleich zu den Vorjahren hat Leipzig auf den Erstplatzierten, Tiergarten Schönbrunn, aufgeholt und ist in der 40 Faktoren umfassenden Rangliste nur noch 2 Punkte entfernt. Der Masterplan Zoo der Zukunft und die damit verbundenen Eröffnungen des ersten Südamerika-Bereichs Pantanal, des Koala-Hauses und der Himalaya Anlage sowie die bereits 2011 eröffnete Tropenerlebniswelt Gondwanaland waren maßgebend bei der Bewertung der drei Bereiche „Besucherfaktoren“ (111/131 Punkte), „Bildung und Naturschutz“ (38/44 Punkte), sowie „Wirtschaftliche und organisatorische Faktoren“ (93/95 Punkte). Bei der Anlagenqualität für die hier gehaltenen ikonischen Arten erhielt der Zoo Leipzig die höchste durchschnittliche Bewertungspunktzahl (5,31/6,0) und erreichte somit Platz 1 vor Wien und Zürich.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Ausgezeichnet Himalaya-Anlage © Zoo Leipzig
Ausgezeichnet Himalaya-Anlage © Zoo Leipzig

Ausgezeichnet Koala-Haus mit Oobi-Ooobi © Zoo Leipzig
Ausgezeichnet Koala-Haus mit Oobi-Ooobi © Zoo Leipzig

Zoo bietet ab 15.01.2022 wieder Kompletterlebnis - Tierhäuser dürfen öffnen
03 – 2022 / 13.01.2022
Der Zoo Leipzig bleibt weiterhin geöffnet und darf zusätzlich seine Tierhäuser wieder öffnen. Der Zutritt zu den Außen- und Innenanlagen des Zoos ist unter der Berücksichtigung der 2G-Regel möglich. Die 3G-Regel für den alleinigen Besuch der Außenbereiche ist somit außer Kraft gesetzt. Mit Inkrafttreten der neuen Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung setzt der Zoo Leipzig die erlassenen Regelungen ab Samstag, den 15. Januar 2022 um. „Wir freuen uns, mit der Öffnung der Tierhäuser unseren Besuchern das Gesamterlebnis Zoo Leipzig wieder ermöglichen zu können. Da es nicht möglich ist, die angepassten Zutrittsberechtigungen vor den Tierhäusern zusätzlich jeweils einzeln zu kontrollieren, haben wir uns in enger Abstimmung mit der Stadt Leipzig dazu entschlossen, die 2G-Regel auf den gesamten Zoo anzuwenden“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold die Umsetzung der Maßnahmen, die bis einschließlich 06. Februar 2022 gelten. Die Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig Skadi Jennicke unterstützt das Vorgehen des Zoos: „Dass der Zoo das Ansinnen der Regierung unterstützt und gemeinsam mit den Museen in Leipzig die 2G-Regel umsetzt, ist organisatorisch leider notwendig, aber auch ein starkes Zeichen. Ich freue mich, dass die Kulturlandschaft in Leipzig Stück für Stück wieder lebendig wird.“
Alle Maßnahmen im Überblick:
Für Besucher des Zoos gilt ab 15. Januar 2022 die 2G-Regel. Am Haupteingang werden die entsprechenden Nachweise kontrolliert.
Tierhäuser sind für Besucher bei Einhaltung der vorgeschriebenen Obergrenze mit einem Ampelsystem uneingeschränkt zugängig. Die einzige Ausnahme ist das noch nicht wiedereröffnete Aquarium, das bis auf weiteres für Besucher geschlossen bleibt.
Für den Zugang zu gastronomischen Einrichtungen bedarf es eines 2G-Plus-Nachweises
Mit der Öffnung der Tierhäuser entfällt der Winterspecial-Preis. Ab 15. Januar 2022 gelten die regulären Winterpreise.
Zudem gilt nach wie vor im Zoo die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes an Engstellen bzw. immer dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.
Neu saniertes Aquarium noch geschlossen
Die Modernisierung des Aquariums konnte zum Jahresende 2021 zwar abgeschlossen werden. Die Eröffnung dieses altehrwürdigen Schmuckstückes im Gründer-Garten richtet sich nach der Entwicklung des Pandemiegeschehen und ist so kurzfristig leider nicht möglich. Sobald eine dem Aquarium entsprechende Eröffnung eingeplant werden kann, werden wir den Termin kommunizieren.
Nachwuchs freut sich auf Besucher
Mit der Öffnung der Tierhäuser gibt es für Besucher auch die Möglichkeit, den Nachwuchs zu begutachten, der in der Zeit der Schließung geboren wurde. In Gondwanaland, das bei den kalten Temperaturen zum Verweilen einlädt, können Jungtiere bei den Kirk-Dikdik und den Masken-Kiebitzen beobachtet werden. In Pongoland wartet der noch namenlose Nachwuchs von Schimpansendame Corry auf die ersten Besucher und wird sicher große Augen machen ob der vielen Menschen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor
Ein Jahr voller Herausforderungen - Zoo Leipzig zieht Bilanz und blickt zuversichtlich ins Jahr 2022
02 - 2022 / 12.01.2022
Ein herausforderndes Jahr liegt hinter dem Zoo Leipzig: Noch nie in der Geschichte war er über mehrere Monate geschlossen und wurde der Zooalltag weitestgehend von einer Pandemie dominiert. „Auch wenn wir uns das gesamte Jahr im Krisenmodus befanden und fortlaufend unsere Prozesse anpassen mussten, können wir dankbar und zufrieden auf das Jahr zurückblicken. Es ist uns gelungen, unseren Besuchern trotz zahlreicher Restriktionen ein positives Besuchserlebnis zu ermöglichen, was sich insbesondere im hohen Besucheraufkommen in den Sommermonaten widerspiegelte. Außerdem konnten wir unsere umfangreichen Bauprojekte, wie Feuerland und die Modernisierung des Aquariums, konsequent vorantreiben“, fasst Zoodirektor Prof. Jörg Junhold das Jahr 2021 zusammen. Schlussendlich besuchten rund 1,26 Millionen Gäste den Zoo, 250.000 weniger Besucher als geplant. „Für uns ist das Ergebnis im Kontext des Pandemiegeschehens erfreulich, zeigt es uns doch, dass Zoos nach wie vor zu den beliebtesten Freizeiteinrichtungen gehören“, bewertet Junhold. Im vorangegangenen Corona-Jahr (2020) waren es 1,35 Millionen Besucher, die trotz Einschränkungen den Zoo besuchten. Weiterhin ungebrochen ist die hohe Spendenbereitschaft während der Pandemie. „Wir haben auch im zweiten Pandemie-Jahr einen unglaublichen Rückhalt durch die Öffentlichkeit, die Stadt Leipzig, zahlreiche Unterstützer, Spender und Freunde des Zoos erhalten, der uns durch dieses schwierige Jahr getragen und für die Zukunft gestärkt hat. Dafür sind wir dankbar“, betont Junhold. Mit Zuversicht blicken Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und seine Mannschaft auf das Jahr 2022.
Ein Blick ins Jahr 2022
Gleich vier Jubiläen gilt es in diesem Jahr zu feiern: 20 Jahre Lippenbären-Schlucht, 5 Jahre Hochgebirgslandschaft Himalaya, 25 Jahre K!DZ – Riesenkinderfest zugunsten der Uni-Kinderklinik Leipzig sowie die 1000. Sendung von „Elefant, Tiger & Co.“. Parallel wird an der Wasserwelt Feuerland und der Sanierung des Terrariums weitergearbeitet. Die Modernisierung des Aquariums konnte zum Jahresende abgeschlossen werden. Die Eröffnung dieses altehrwürdigen Schmuckstückes im Gründer-Garten richtet sich nach der Entwicklung des Pandemiegeschehen und der daraus resultierenden Verfahrensweise im Umgang mit der Öffnung der Tierhäuser. „Wir hoffen inständig, dass wir unseren Besuchern demnächst wieder das komplette Zooerlebnis ermöglich können. Unsere Gäste können sich aber schon heute auf ein spannendes Zoojahr freuen. Unsere sehr erfolgreiche Dinosaurier-Ausstellung mit 20 lebensgroßen Exponaten geht ins zweite Jahr und wird Dinofreunde weiterhin begeistern. Ebenso erwarten wir in unseren sechs Erlebniswelten wieder zahlreichen Nachwuchs. Vor allem im Bereich Asien können wir heute schon zwei Trächtigkeiten bei unseren Elefantenkühen Thuza und Pantha verkünden, die frühestens zum Jahreswechsel 2022/2023 ihre Kälber zur Welt bringen werden. Hier hoffen wir, dass, wie auch bei den Menschenaffen, Darwin Nandus, Antilopen und den Katzen, die Nachkommen gesund geboren werden und auch aufkommen“, so Junhold. Weiterhin einen hohen Stellenwert wird der Zoo der Artenschutzarbeit einräumen, die trotz Pandemie in allen Projekten auf der Welt weitergeführt wird.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor
Kleiner Nachwuchs bei den Schimpansen - 100. Bewohner in Pongoland
01 – 2022 / 03.01.2022
Schöne Neuigkeiten zum Jahresstart: bei den Westafrikanischen Schimpansen gibt es Nachwuchs. Das Schimpansenweibchen Corry (45 Jahre) hat am 22. Dezember ein gesundes Jungtier zur Welt gebracht. Als erfahrene Mutter kümmert sie sich fürsorglich um ihren Schützling, der ihr 6. Jungtier ist. Vor allem Tante Tai (19 Jahre) ist sehr interessiert am Nachwuchs und war auch bei der Geburt dabei, die innerhalb der Gruppe auf der Innenanlage stattfand. Bereichsleiter Daniel Geissler freut sich sehr über den Nachwuchs bei dieser vom Aussterben bedrohten Schimpansen-Unterart: „Das kleine Schimpansenjungtier trinkt regelmäßig bei seiner Mutter und entwickelt sich aktuell gut. Mit seiner Geburt sorgt es für ein kleines Highlight, denn es ist der 100. Bewohner, der seit der Eröffnung von Pongoland hier lebt“. Da das Geschlecht noch nicht bekannt ist, wird die Taufe des kleinen Schimpansen noch etwas warten müssen. Und auch bis Corrys Schützling für Besucher zu sehen sein wird, vergeht noch einige Zeit, denn aufgrund der derzeit gültigen Coronaverordnung sind die Tierhäuser geschlossen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Schimpansennachwuchs mit Mutter © Zoo Leipzig
Schimpansennachwuchs mit Mutter © Zoo Leipzig

Schimpansennachwuchs trinkt © Zoo Leipzig
Schimpansennachwuchs trinkt © Zoo Leipzig

Zoo Leipzig weiterhin geöffnet - Leopardenjungtiere tummeln sich auf den Außenanlagen
48 – 2021 / 17.12.2021
Der Zoo Leipzig bleibt mit seinen Außenanlagen auch weiterhin für seine Besucher täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet (am 24.12. und 31.12. nur bis 15 Uhr) und bietet vor allem rund um die Weihnachtsfeiertage Abwechslung für Groß und Klein. Die jungen Wilden sorgen beispielsweise im Leoparden-Tal und in der Hochgebirgslandschaft Himalaya für turbulente Stimmung und erklimmen jeden Ast oder Felsen. Und auch die Bewohner der Löwensavanne, die vier Löwenjungen Jasira, Kossi, Youma und Kiyan, trotzen den kalten Temperaturen und spielen draußen Katz und Maus. Große Leuchtfiguren in Gestalt eines Kolibris oder Löwen zaubern passend zur Weihnachtszeit die ideale Stimmung für einen Zoospaziergang durch die sechs Themenwelten und können auch als leuchtendes Weihnachtsmotiv genutzt werden.
Für das leibliche und wärmende Wohl sorgen nach wie vor die Zoorestaurants und Außenimbisse. Für den Zoobesuch gilt nach der neuen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung weiterhin die 3G-Regel, nur für den Zutritt zur Innengastronomie findet die 2G-Regel Anwendung, die direkt vor Ort kontrolliert wird. Alle weiteren allgemeinen Hygienemaßnahmen, wie das Tragen eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes an Engstellen bzw. immer dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, bleiben bestehen. Zudem bleibt der reduzierte Eintrittspreis (für Kinder 10 Euro, Erwachsene 14 Euro und Familien 30 Euro – inklusive Artenschutz-Euro) erhalten.
Ein Leckerbissen für das Lieblingstier: Auch in diesem Jahr können Zoofreunde wieder symbolisch zu Weihnachten ihrem Lieblingstier eine Futterration spendieren und damit gleichzeitig den Zoo unterstützen. Wie wäre es mit einer Hand voll Regenwürmer für die Rochen, einer Box Heuschrecken für die Erdmännchen, einem Strauß Eukalyptus für die Koalas oder einem Quaderballen Heu für die Dickhäuter? Die symbolischen Weihnachts-Leckerbissen können auf der Zoo-Website unter Spendenaktion: Weihnachts-Leckerbissen | Zoo Leipzig (zoo-leipzig.de) gebucht werden. Die Spender erhalten eine entsprechende Urkunde über den erworbenen Leckerbissen im PDF-Format. Die Urkunde für die Weihnachts-Leckerbissen eignet sich übrigens auch als besonderes Geschenk für andere Tierfreunde.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Amurleopardin Mia mit Jungtier Manju im Leopardental © Zoo Leipzig
Amurleopardin Mia mit Jungtier Manju im Leopardental © Zoo Leipzig

Löwenrudel mit Jungtieren auf der Savanne © Zoo Leipzig
Löwenrudel mit Jungtieren auf der Savanne © Zoo Leipzig

Nach großem K!DZ Erfolg - Spendenübergabe an Uni-Kinderklinik
47 – 2021 / 09.12.2021
Mit dem K!DZ Riesenkinderfest hält der Zoo Leipzig an einer schönen Tradition fest und sammelte als Benefizveranstaltung allein in den vergangenen 15 Jahren fast 300.000 € zugunsten der Uni-Kinderklinik Leipzig ein. In diesem Jahr fand das Festival zum 24. Mal statt und hätte beinahe einen Rekord gebrochen – über 35.000€ kamen in diesem Jahr zusammen. Prof. Dr. Jörg Junhold war am heutigen Mittwoch, 8.12.2021 zu Besuch in der Uni-Kinderklinik, um die große Spende persönlich an Prof. Dr. med. Wieland Kiess zu überreichen: „Wir freuen uns riesig, der Uni-Kinderklinik heute diese große Spende überreichen zu können. Unser Dank geht hierbei an die zahlreichen Unterstützer und Firmen von K!DZ, die das ermöglicht haben.“
Der Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Leipzig bedankte sich herzlich: „Das Riesenkinderfest ist aus allen Blickwinkeln gesehen seit 20 Jahren ein großer Erfolg. Dank der vielen Spendengelder konnten wir die Anschaffung von wichtigem Equipment (z.B. Musiktherapie, mobiles EKG) ermöglichen. K!DZ ist mittlerweile in Leipzig nicht mehr wegzudenken und tut der Region auch wegen der Einbindung vieler regionaler Unternehmen und Partner aus Kultur und Sport sehr gut. Allen Partnern und vor allem dem Zoo als Veranstalter ein großes Dankeschön für ihr Engagement.“
Neben dem Scheck überreichte der Zoodirektor auch drei Nistkästen, drei Vogelfutterstellen und drei Insektenhotels, die beim K!DZ Riesenkinderfest von vielen Kindern gebastelt wurden und nun im Garten der Uniklinik Vögeln und Insekten ein neues Zuhause geben sollen. Bereits jetzt laufen die Vorbereitung für das nächste Jahr auf Hochtouren – denn K!DZ feiert dann sein 25-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr wird ein noch größeres und bunteres Rahmenprogramm bereithalten.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Spendenübergabe © Zoo Leipzig
Spendenübergabe © Zoo Leipzig

Spendenübergabe_Nistkästen © Zoo Leipzig
Spendenübergabe_Nistkästen © Zoo Leipzig

Zoo Leipzig weiterhin geöffnet - Neue Regelungen für den Zoobesuch
45 – 2021 / 21.11.2021
Der Zoo Leipzig darf auch weiterhin Besucher begrüßen und setzt mit Inkrafttreten der neuen Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung ab dem 22.11.2021 die erlassenen Regelungen um. „Wir sind froh, dass die sächsische Staatsregierung den Zoologischen Gärten und Tiergärten ermöglicht, wenigstens die Außenbereiche für den Besucherverkehr offen zu halten und somit den Familien mit Kindern eine Möglichkeit der Freizeitbeschäftigung gegeben bleibt. Aufgrund der angeordneten Schließung der Tierhäuser werden wir den Eintrittspreis für den Zoobesuch entsprechend reduzieren. Zudem erfolgt ab Montag für die Außenbereiche die Anwendung der 3G-Regel. Für unsere gastronomischen Einrichtungen hingegen gilt entsprechend der Verordnung die 2G-Regel“, fasst Zoodirektor Prof. Jörg Junhold die Maßnahmen zusammen, die bis einschließlich 12.
Dezember gelten.
Alle Maßnahmen im Überblick:
• Für Besucher des Zoos gilt ab morgen die 3G-Regel. Am Haupteingang werden die entsprechenden Nachweise - Impfnachweis, Ausnahmebescheinigung, tagesaktueller Testnachweis oder der Nachweis einer COVID-19-Genesung – kontrolliert.
• Der Zutritt zu den Restaurants erfolgt auf Grundlage der 2G-Regel. Auch hier findet vor Ort durch das Personal satt.
• Darüber hinaus werden die Eintrittspreise im Geltungszeitraum angepasst: Kinder zahlen 10 Euro, Erwachsene 14 Euro und Familien 30 Euro – inklusive Artenschutz-Euro.
Das Testzentrum am Zoo bleibt weiterhin geöffnet und bietet allen Besuchern zwischen 9 und 13 Uhr die Möglichkeit, sich vor dem Zoobesuch in unmittelbarer Nähe testen zu lassen.
Zudem gilt nach wie vor im Zoo die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes an Engstellen bzw. immer dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor
Traurige Nachrichten aus Gondwanaland - Tapirjungtier verstorben
44 – 2021 / 12.11.2021
Das erst am vergangenen Freitag geborene Schabrackentapir-Jungtier ist in der Nacht zum Samstag (13.11.2021) verstorben. Die ersten Tage einer Jungtieraufzucht sind immer die kritischsten. Auch wenn sich Laila fürsorglich um das Jungtier kümmerte und es regelmäßig getrunken hat, verschlechterte sich sein gesundheitlicher Zustand schon im Laufe des Freitags. Die unmittelbar eingeleitete, veterinärmedizinische Behandlung zur Stabilisierung brachte leider keinen Erfolg. Nachdem die letzten drei Nachzuchten von Laila nicht aufgekommen sind, wurde Laila während der Trächtigkeit behandelt, um eine Übertragung des Erregers auf das ungeborene Jungtier zu erschweren. „Die Enttäuschung über den Verlust ist groß und wir sind traurig, dass der Tapirjunge es trotz großem Einsatz nicht geschafft hat“, zeigt sich Seniorkurator Ariel Jacken betroffen. Der kleine Tapirbulle ist vermutlich an dem gleichen Erreger verstorben, den auch die vorherigen Nachzuchten von Laila hatten – ein Zusammenhang mit dem Vogelsterben in Gondwanaland besteht nicht. Eine definitive Bestätigung der Todesursache steht noch aus und wird in den kommenden Wochen erwartet. Laila hat heute die Möglichkeit, zwischen dem Stall und der Außenanlage zu pendeln.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Tapirjungtier © Zoo Leipzig
CTapirjungtier © Zoo Leipzig

Doppelte Premiere – Schneeleoparden-Taufe & erster Freigang
43 – 2021 / 12.11.2021
Am Freitag, den 12.11.2021 hatten die beiden am 25. August geborenen Schneeleoparden-Mädchen ihre Premiere und zeigten sich das erste Mal den Zoobesuchern auf der Himalaya-Anlage. Seit der Eröffnung dieser Anlage in 2014 ist es der erste Nachwuchs, der die Gebirgslandschaft entdeckt. Intuitiv und mutig erkundeten die zwei kleinen Katzen bei ihrem ersten Ausflug die Außenanlage in der Erlebniswelt Asien. Mutter Chandra (6 Jahre) und Vater Askar (5 Jahre) haben die beiden bei den Ausflügen immer im Auge und sind sehr wachsam bei den ersten Schritten ihres Nachwuchses auf den Felsen.
Damit die Tierpflegerinnen die beiden Jungtiere künftig auch namentlich auseinanderhalten können, wurde ein Namensaufruf gestartet. Die zwei passendsten Namen wurden aus mehr als 3.000 Vorschlägen ausgewählt und bei der Premiere kreativ verkündet. Künftig hören die beiden Schneeleoparden-Zwillinge auf die wohlklingenden Namen Suri und Mira. „Wir freuen uns über die zahlreichen Einreichungen. Es waren viele tolle Namen mit sehr schönen und passenden Bedeutungen dabei“, zeigt sich Prof. Junhold begeistert. Die Tierpflegerinnen entschieden sich für Mira, der in Indien u.a. „der Ozean“ bedeutet und sehr gut zu den blauen Augen der kleinen Schneeleopardin passt. Schwester Suri erhielt auch einen indischen Namen, der aus dem Sanskrit übersetzt u.a. „die Blume“ bedeutet. Die Jungtiere sind nun täglich für Besucher zu sehen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Chandra mit Mira und Suri © Zoo Leipzig
Chandra mit Mira und Suri © Zoo Leipzig

Mira Namenstaufe © Zoo Leipzig
Mira Namenstaufe © Zoo Leipzig

Entwarnung in Gondwanaland - Schlimmste Erreger wurden ausgeschlossen
42 – 2021 / 11.11.2021
Nach drei Tagen kurzfristiger Schließung von Gondwanaland steht fest, dass die Todesursache der insgesamt 14 in sehr kurzem Zeitraum verstorbenen Vögel (12 Straußwachteln und 2 Palawanpfaufasane) weder auf den Vogelgrippe-Erreger noch auf die Newcastle-Krankheit zurückzuführen ist. Eine Seuchengefahr durch diese Erreger besteht somit für Tier und Mensch nicht. Die vorsorglich getroffene Schließung der Tropenerlebniswelt ist daher aufgehoben und Gondwanaland in Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt der Stadt Leipzig ab Donnerstag, 11.11.2021 wieder für Besucher geöffnet.
Zoodirektor Jörg Junhold zeigt sich erleichtert über die bisherigen Ergebnisse: „Wir sind froh, die für unsere Tiere gefährlichsten Erreger ausgeschlossen zu haben. Jedoch wissen wir zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht, woran die Vögel gestorben sind. Ob eine Todesursache gefunden werden kann und wenn ja, wie lange es dauern wird, um diese zu klären, können wir derzeit nicht sagen und räumen den Experten die Zeit ein, die sie benötigen.“
Sobald es Neuigkeiten zur Todesursache gibt, werden wir die Öffentlichkeit und die Medien umgehend informieren und bitten um Verständnis, von Nachfragen abzusehen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor
Gondwanaland ab heute geschlossen - Unklares Infektionsgeschehen
41 – 2021 / 08.11.2021
Die Tropenerlebniswelt Gondwanaland wird ab heute bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen. Aufgrund des plötzlichen Todes von Vögeln in der Halle (Straußwachteln, Palawanpfaufasan) am gestrigen Tage - möglicherweise verursacht durch einen für Vögel hochansteckenden Erreger - wurde nach Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt der Stadt Leipzig die Schließung der Halle als Vorsichtsmaßnahme beschlossen, um im Falle der Bestätigung eine potenzielle Verbreitung des Erregers zu vermeiden. „Es handelt sich zunächst um einen Verdachtsfall, der zeitnah in den zuständigen Untersuchungsanstalten abgeklärt wird. Solange uns allerdings keine eindeutigen Ergebnisse vorliegen, müssen wir alle erforderlichen Maßnahmen zur Sicherheit des Tierbestandes ergreifen“, erklärt Zoodirektor Jörg Junhold.
Wir werden die Öffentlichkeit und Medien umgehend informieren, sobald über das aktuell unklare Infektionsgeschehen Gewissheit herrscht und die Halle für den Publikumsverkehr wieder geöffnet werden kann. Bis dahin bitten wir von Nachfragen abzusehen und danken für Ihr Verständnis.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor
Zoo Leipzig setzt 2G-Regel um - Neue Corona-Schutz-Verordnung ab 08.11.2021
40 – 2021 / 07.11.2021
2G-Regel im Zoo Leipzig: Mit Inkrafttreten der neuen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung ab dem 8.11.2021 setzt der Zoo Leipzig die 2G-Regel um. Die Anwendung dieser Maßnahme wurde durch die in der Verordnung formulierten Bedingungen für den Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen bzw. dem Verweilen in Innenbereichen erforderlich. „Da es nicht möglich ist, die Zutrittsberechtigungen vor den Tierhäusern und der Gastronomie zusätzlich jeweils einzeln zu kontrollieren, und weil wir zudem das Ansinnen der Regierung unterstützen, haben wir uns dazu entschlossen, die 2G-Regel auf den gesamten Zoo anzuwenden“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Für Besucher des Zoos heißt das ab morgen konkret, dass am Haupteingang entweder der Impfnachweis, die Ausnahmebescheinigung oder der Nachweis einer COVID-19-Genesung vorgelegt werden muss, um Zutritt in den Zoo zu erhalten.
Nach wie vor gilt im Zoo die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes in den Tierhäusern und an Engstellen bzw. immer dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.
Alle weiteren Regelungen zum Zoobesuch sowie auch die Ausnahmebestimmungen für Kinder ab 6 Jahren und Schüler finden Sie gebündelt auf offen | Zoo Leipzig (zooleipzig.de)
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor
Nachwuchs im tropischen Regenwald von Leipzig - Schabrackentapir Laila brachte Jungtier zur Welt
39 – 2021 / 06.11.2021
Nachwuchs in Gondwanaland: Schabrackentapirweibchen Laila (12) hat am 5. November in der Nacht nach einem Jahr Tragzeit ein männliches Jungtier zur Welt gebracht. Die Tierpfleger entdeckten den Neuzugang in der Schabrackentapir-Familie (Tapirus indicus) am Freitagmorgen zum Dienstbeginn auf der Außenlage, wo auch die Geburt stattgefunden hat. „Laila ist eine sehr erfahrene Mutter, die bereits mehrere Jungtiere zur Welt gebracht hat und sich dementsprechend fürsorglich und routiniert kümmert. Das Jungtier macht gegenwärtig einen recht agilen Eindruck und konnte erfreulicherweise auch schon beim Trinken beobachtet werden. Allerdings müssen wir die Entwicklung der nächsten Tage abwarten, denn die ersten Tage in der Jungtieraufzucht sind immer die kritischsten. Nachdem die letzten beiden Nachzuchten von Laila nicht aufgekommen sind, hoffen wir natürlich inständig, dass wir diesmal mehr Glück haben und das Junge groß werden kann“, erläutert Seniorkurator Ariel Jacken. Vater des kleinen Bullen, dessen typische Fellzeichnung noch Streifen und Punkte aufweist, ist der langjährige Partner von Laila, Copasih (13). In den nächsten Tagen gilt zunächst, Mutter und Jungtier ausreichend Ruhe zur Erholung und Ausprägung der Mutter-Kind-Bindung zu geben. Da die Geburt jedoch auf der Außenanlage stattgefunden hat, erhält Laila die Möglichkeit, sich sowohl auf der Außenanlage als auch im Innengehege aufzuhalten. Für die Besucher besteht damit die Möglichkeit, beide gelegentlich zu sehen.
Die letzten erfolgreich aufgezogenen Schabrackentapir-Nachkommen waren Baru (2013), Kedua (2014) und Ketiga (2016), die auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms den Zoo Leipzig bereits verlassen haben.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Tapirweibchen Laila mit ihrem Jungtier © Zoo Leipzig
Tapirweibchen Laila mit ihrem Jungtier © Zoo Leipzig

Tapirnachwuchs mit Mutter Laila © Zoo Leipzig
Tapirnachwuchs mit Mutter Laila © Zoo Leipzig

Nach großem Erfolg: Verlängerung der Dino-Ausstellung
38 – 2021 / 02.11.2021
Sie sind eines der großen Highlights des Zoos in diesem Jahr: die 20 lebensgroßen Dinosaurier. Dino-Fans von nah und fern reisten an, um die Giganten zu bestaunen und hautnah zu erleben. Ursprünglich war die Ausstellung bis zum 31. Oktober 2021 geplant, nun geht sie in die Verlängerung (bis Oktober 2022). „Der Erfolg der Urzeit-Superhelden war enorm und die Nachfrage nach Triceratops, Brachiosaurus und meinem persönlichen Highlight, dem Argentinosaurus, war groß. Daher haben wir uns dazu entschlossen, die Dinosaurier noch ein weiteres Jahr bei uns im Zoo Leipzig zu behalten“, verkündet Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Die Ausstellung, die in ein pädagogisches Konzept eingebettet ist, schlägt eine Brücke zum Thema Artenschutz im Zoo Leipzig und zeigt dabei eindrucksvolle Gemeinsamkeiten zu den hier lebenden Tieren auf. Mit interaktiven Fossilienstandorten und Ausgrabungsstätten, aber auch unterschiedlichen Lern- und Bastelstationen bleibt die Dinosaurier-Ausstellung nicht nur ein eindrucksvolles Erlebnis, sondern bringt mit Sicherheit auch weiterhin Kinderaugen zum Leuchten.
Vorrübergehende Schließung von Gondwanaland
Der Themenbereich Gondwanaland wird von Montag, 15.11.2021 bis einschließlich Donnerstag, 25.11.2021 für Tagesbesucher geschlossen. Dies gilt einschließlich an dem Feiertag, 17.11.2021 und an dem Wochenende, 20./21.11.2021. Grund dafür sind Wartungsarbeiten am Dach und eine Erneuerung von Teilen des Besucherstegs. Am Freitag, den 26.11.2021 soll das Gondwanaland für die Tagesbesucher wieder geöffnet sein. Abendveranstaltungen werden weiterhin wie geplant durchgeführt.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Triceratops im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Triceratops im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig

Tropenerelbniswelt Gondwanland mit Bootstour - Überblicksaufnahme © Zoo Leipzig
Tropenerelbniswelt Gondwanland mit Bootstour - Überblicksaufnahme © Zoo Leipzig

Ehrenpatenschaft für Weißrüssel-Nasenbären – Deutsche Botschafterin aus Guatemala bekommt Namensvetterin
37 – 2021 / 01.11.2021
Erst vor kurzem durfte die Weißrüssel-Nasenbär-Gruppe aus Guatemala das erste Mal Teile der Außenanlage erkunden (siehe Pressemitteilung vom 19.10.2021), schon hat sie einen großen Fan. Die deutsche Botschafterin aus Guatemala, Ricarda Redeker, ist über einen Artikel auf den großen Zuzug der Rasselbande in den Zoo Leipzig aufmerksam geworden und war sofort begeistert. Gemeinsam mit ihrem guatemaltekischen Kollegen, S.E. Herr Jorge Alfredo Lemcke Arevalo, hat sie nun eine Ehrenpatenschaft für die ganze Gruppe übernommen. Neben der Funktion als Ehrenpatin hat sie zudem eine Namensvetterin bekommen. Denn von den 9 noch namenslosen Weibchen wurde eine auf den Namen Ricarda getauft. Für Botschafterin Redeker ist das eine große Freude: „Warum ist diese Ehrenpatenschaft etwas Besonderes für mich? Die kleine Ricarda und ihre Freunde sind ein gutes Beispiel der deutsch-guatemaltekischen Freundschaft – im nächsten Jahr feiern wir das 175-jährige Bestehen dieser.“
Nach einer exklusiven Führung hinter die Kulissen, wo sich die „kleine und die große Ricarda“ das erste Mal getroffen haben, ging es zur Überreichung der Ehrenpatenschafts-Urkunden auf den Besucherweg der Themenwelt Südamerika, um die Weißrüssel-Nasenbären beim Freigang auf der Reuse und im eigens für die pelzigen Raubtiere gebauten Shop beobachten zu können. Prof. Junhold nahm die Ehrengäste persönlich entgegen „Es ist schön zu sehen, dass der Zoo Leipzig über die europäischen Grenzen hinaus bis nach Südamerika bekannt ist und wir durch unsere internationalen Beziehungen zu Zoos weltweit einen solchen Austausch möglich machen konnten. Die Patenschaft der beiden Repräsentanzen ehrt uns daher sehr.“
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Überreichung Ehrenpatenschaften © Zoo Leipzig
Überreichung Ehrenpatenschaften © Zoo Leipzig

Weißrüssel-Nasenbär Ricarda © Zoo Leipzig
Weißrüssel-Nasenbär Ricarda © Zoo Leipzig

Manju und die Europa-Premiere – Seltenste Katzenart getauft
36 – 2021 / 27.10.2021
Während bei den Schneeleoparden-Katzen der Namensaufruf noch bis zum 31. Oktober läuft, steht beim Jungtier der entfernten Verwandten, dem am 3. September geborenen Amurleoparden, der Name bereits fest. Die Tierpfleger entschieden sich einstimmig für den Namen Manju, der „Die Süße“ bedeutet. Optisch passt der Name aufgrund des weichen Fells, der blauen Augen und der großen Pfoten sehr gut. Charakterlich hatte sich die kleine Katze bei der ersten Tierarztvisite eher von einer anderen Seite. Beim ersten Wiegen sprang sie selbstbewusst direkt wieder aus dem Eimer. Gewogen werden konnte sie trotzdem – sie bringt stolze 3100 Gramm auf die Waage – und das Geheimnis um das Geschlecht konnte auch gelüftet werden. „Der Zoo Leipzig verzeichnet mit Manju das erstgeborene Jungtier in Europa in diesem Jahr (laut Europäischem Erhaltungszuchtprogramm (EEP)). Daher freuen wir uns umso mehr, den ersten Nachwuchs in 2021 verkünden zu dürfen. Denn die seltenste Großkatzenart und das seltenste Säugetier der Welt ist vom Aussterben bedroht und so können wir einen wichtigen Teil zur Arterhaltung beitragen.“ erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Amurleoparden sind die seltenste Unterart der Leoparden weltweit – in der Wildnis gibt es nur noch zwischen 100 – 250 Exemplare.
Die kleine Manju verlässt immer wieder die Wurfbox und tollt mit bzw. auf Mutter Mia (8 Jahre) in der Mutterstube herum. Lange wird es nicht mehr dauern, bis sie gemeinsam auf der Außenanlage zu sehen sein werden.
Hinweis für die Pressevertreter: Gern stellen wir Ihnen eigenes Bild- und Videomaterial zur Verfügung. Eigenständige Aufnahmen sind leider nicht möglich.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Amurleopardin Manju © Zoo Leipzig
Amurleopardin Manju © Zoo Leipzig

Welt-Schneeleoparden-Tag 23.10. - Namen für Samtpfoten-Zwillinge gesucht
35 – 2021 / 22.10.2021
Schneeleoparden-Zwillinge sollen getauft werden
Vier große blaue Augen, acht samtige Tatzen und ganze 10 Kilogramm schwer – die beiden am 25. August geborenen Schneeleoparden-Katzen werden immer agiler und größer. Seit der Geburt haben die Zwillinge ordentlich zugelegt und essen mittlerweile auch erste Fleischhappen. Wenn die Tierpfleger dann vor der Mutterstube stehen, geben die Kleinen alles, um wie die Großen zu fauchen. Noch immer ist die Freude über den Zuchterfolg bei den asiatischen Hochgebirgskatzen groß, ist der Bestand in der Natur rückläufig. Auch Zoodirektor Prof. Jörg Junhold ist vom Nachwuchs begeistert, macht jedoch gleichzeitig auf die bedrohliche Lage aufmerksam: „Den heutigen Welt-Schneeleoparden-Tag (23.10.) möchten wir nutzen, um auf die Gefährdung der Schneeleoparden aufmerksam zu machen und ein Bewusstsein zu schaffen, dass jeder zum Thema Artenschutz beitragen kann. Der wichtigste Schritt ist der Anfang, sich mit diesem Thema zu beschäftigen – und so rufen wir heute alle Zoofans auf, für unsere beiden Schneeleoparden-Weibchen wohlklingende Namen mit asiatischem Ursprung zu finden und einzureichen.“ Durch den Namensaufruf können Besucher noch enger in das Thema Schneeleopard & Artenschutz eingebunden werden und gemeinsam mehr Aufmerksamkeit für die „Geister der Berge“, wie sie in den Hochgebirgen Asiens auch genannt werden, generieren. Als Dankeschön erhalten die Gewinner jeweils eine Familien-Jahreskarte. Die Namensvorschläge können bis einschließlich 31. Oktober über die Website des Zoos unter: www.zoo-leipzig.de/namensausfruf eingereicht werden.
In der Natur vermutlich ausgestorben – seltener Edwardsfasan zieht in den Zoo Leipzig
Nicht nur in der Himalaya-Anlage, auch im Alten Vogelhaus spielt das Thema Artenschutz in diesen Tagen eine wichtige Rolle: ein Exemplar des sehr seltenen Edwardsfasan ist vor kurzem in den Zoo Leipzig gezogen. Das Weibchen kam aus dem Zoo Prag und wird sich das Gehege mit den ebenfalls hochbedrohten Blaukappenhährlingen teilen. Ein passendes Fasanen-Männchen wird in den kommenden Wochen aus dem Zoo Gelsenkirchen dazu stoßen. Das Pärchen wird dann aneinander gewöhnt und hoffentlich bald für Nachwuchs sorgen. Denn in ihrer Heimat in Vietnam ist diese Art möglicherweise seit den 2000er Jahren ausgerottet und der Erfolg des Zuchtprogramms ist die einzige Hoffnung, die seltenen Fasane vor dem vollständigen Aussterben zu retten und langfristig auch wiederanzusiedeln.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Schneeleoparden-Jungtier © Zoo Leipzig
Schneeleoparden-Jungtier © Zoo Leipzig

Edwardsfasan-Weibchen © Zoo Leipzig
Edwardsfasan-Weibchen © Zoo Leipzig