Aktuelle Pressemitteilungen vom Zoo Leipzig
Eine gewichtige Zusammenführung - Leipziger und Berliner Elefanten lernen sich kennen
47 – 2020 / 19.10.2020
Eine gewichtige Zusammenführung: Nach Tagen der Eingewöhnungszeit für die Berliner Elefanten stand heute Morgen das erste direkte Aufeinandertreffen mit der Leipziger Elefantenherde um Bulle Voi Nam auf dem Programm. „Die Zusammenführung der beiden Herden wurde im Vorfeld mit viel Akribie vorbereitet. Zunächst galt es, die Berliner Elefanten an die Leipziger Umgebung und das Handling schrittweise zu gewöhnen, um ihnen Sicherheit und Vertrauen zu geben. Erst dann war der nächste Schritt möglich. Im Vorfeld kann man nie hundertprozentig abschätzen, wie das erste Aufeinandertreffen ausfällt und ob sofort Rangansprüche ausgetragen werden. Wir können aber mit dem heutigen ersten Zusammentreffen zufrieden sein. Es wird sicherlich noch einige Zeit brauchen, bis sich die beiden Subgruppen zu einer homogenen Elefantenherde zusammengefunden haben“, schätzt Seniorkurator Gerd Nötzold ein.
Der Auftakt der Vergesellschaftung fand auf der Außenanlage statt. Die Berliner Elefanten waren bereits auf der Anlage, als die Leipzig Herde zu ihnen stieß. „Es gab zunächst ein erwartetes Durcheinander. Mit abgespreizten Ohren und begleitet von einem dezent wahrnehmbaren Tröten orientierten sich die jungen Kühe zunächst an ihren Müttern, während dem Jungbullen Edgar die Existenz noch größerer Bullen ganz offensichtlich ein wenig Ehrfurcht eingeflößt hat. Auch Kiran schien überrascht und hielt sich nur in der Nähe seiner Tante Don Chung und Mutter Rani auf. Nur unser Bulle Voi Nam ließ sich nicht beirren und nutzte sofort die Gelegenheit, um die Berliner Kühe zu berüsseln. Vor allem die Berliner Kuh Kewa weckte sein Interesse. Die nächsten Tage bleiben spannend, sowohl für uns Pfleger als auch für die Elefanten. Vor allem die jungen Elefanten müssen sich mit der neuen Situation erst
zurechtfinden“, beschreibt Bereichsleiter Thomas Günther die Szenerie. Auch die Besucher können den Prozess der Zusammenführung bei ihrem Zoobesuch mitverfolgen. Die neun Elefanten können tagsüber alle Außenanlagen nutzen und erhalten damit auch etwas Raum für das Kennenlernen untereinander.
Mit der Ankunft der Berliner Elefanten im September wurde der Grundstein für den Aufbau einer sozialintakten Elefantenherde gelegt und damit dem Bestreben, weitere Nachzuchten für die vom Aussterben bedrohten Asiatischen Elefanten zu ermöglichen, der Weg geebnet. Die Zusammenstellung der neuen Herde erfolgte in enger Abstimmung zwischen den beteiligten Zoos sowie dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Leipziger und Berliner Elefanten zusammen auf der Aussenanlage © Zoo Leipzig
Leipziger und Berliner Elefanten zusammen auf der Aussenanlage © Zoo Leipzig
 

Elefantenkuh Kewa macht Bekanntschaft mit Don Chung, Rani und Kiran © Zoo Leipzig
Elefantenkuh Kewa macht Bekanntschaft mit Don Chung, Rani und Kiran © Zoo Leipzig
 

Bunter Herbst im Zoo Leipzig - Tickets für Halloween-Spektakel online sichern
46 – 2020 / 16.10.2020
Die Tage werden kürzer, doch das Zoo-Abenteuer bleibt tierisch spannend: Auch im Herbst lädt der Zoo Leipzig zu Abenteuer-Safaris mit den Zoolotsen ein und verspricht durch zahlreiche tierische Highlights unvergessliche Stunden in der Natur. Die fünf neuen Seelöwen fühlen sich zunehmend heimisch und auch die jungen Rüsselhündchen leben sich in ihrem Gehege ein. Unterdessen haben die größten Neuzugänge, die fünf Asiatischen Elefanten Kewa, Astra, Thuza, Pantha und Edgar, ihre neue Heimat intensiv erkundet und lernen die neuen Routinen kennen. Sie genießen immer wieder das Bad im Elefantentempel. Auch die Löwenjungtiere Hanna, Elsa und Mateo wachsen unter den wachsamen Augen von Vater Majo zusehends heran. Neben den tierischen Entdeckungen im herbstlich dekorierten Zoo können Ferienkinder vom 17. Oktober bis 01. November am Bastelstand mit den Zoolotsen ihrer Kreativität frönen.
Den Schlusspunkt unter das Herbstgeschehen setzt das südamerikanische Halloween-Spektakel am 31. Oktober. Das Motto der Veranstaltung lautet Dia de los animales muertos und lehnt sich an das farbenfrohe südamerikanische Fest an. Es stellt ausgestorbene und vom Aussterben bedrohte Tierarten in den Fokus. Auch kulturell wird das Halloween-Spektakel mit einem bunten Programm angereichert: Auf der Bühne im Konzertgarten wird es verschiedene Tanzdarbietungen gebieten, der Riesenkürbis wartet darauf, geschätzt zu werden und um 18.30 sowie 19.30 Uhr findet eine Feuershow statt.
Wer in den Herbstferien den Zoo besuchen oder das Halloween-Spektakel nicht verpassen möchte, sollte sich im Vorfeld seines Besuchs ein Onlineticket unter www.zoo-leipzig.de/tickets sichern.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor.

Silberrücken Abeeku mit Kürbis © Zoo Leipzig
Silberrücken Abeeku mit Kürbis © Zoo Leipzig
 

Koala-Nachwuchs wächst & gedeiht - Schaugehege für Mutter und Jungtier vorbereitet
45 – 2020 / 09.10.2020
Das erste Koala-Jungtier (6 Monate) in der noch jungen Haltungsgeschichte des Zoo Leipzig wird bald für die Besucher zu sehen sein. In den letzten Wochen wurden verschiedene Vorkehrungen im Schaugehege getroffen. „Für den Fall, dass Mandie mit ihrem Jungtier von einer Astgabel zu anderen springt oder der Nachwuchs bald allein das Gehege erkundet, haben wir Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um möglichen Verletzungen vorzubeugen. So wurden zum Beispiel Streu als Bodenbelag eingebracht und einige spitze Astgabeln zusätzlich abgerundet. Allerdings befinden wir uns derzeit im Anfangsstadium dieses Szenarios, denn das Jungtier hält sich noch hauptsächlich im Beutel der Mutter auf, beginnt aber zunehmend herauszukommen. Wenn es sich sicher auf dem Rücken der Mutter festhält, können wir den Schieber zum Schaugehege ziehen und dann liegt es an Mandie, ob und wann sie ins Schaugehege geht. Wir hoffen, es dauert nicht mehr lange“, erläutert Seniorkurator Ariel Jacken.
Mandies (3) Schützling hat in den vergangenen Wochen einen ordentlichen Entwicklungssprung erfahren: Das Jungtier hat nicht nur an Größe zugelegt, auch das Fell ist gewachsen und überhaupt sieht es der Mutter zunehmend ähnlich. „Wir können mehr als zufrieden sein. Mandie umsorgt ihr Junges fürsorglich und ist beim Herumklettern sehr vorsichtig, was ihre Fürsorge anschaulich unterstreicht. Außerdem hat ihr Appetit zugenommen, mittlerweile wiegt sie circa 7.100 Gramm (inklusive Jungtier) und damit etwas mehr als Oobi Ooobi. Allerdings können wir keinen Rückschluss auf das Gewicht des Jungtieres ziehen. Dieses haben wir bisher nur im gebotenen Abstand betrachtet“, berichtet Tierpfleger Philipp Hünemeyer und ergänzt, dass alle im Bereich auf den Tag warten, an welchem Mandie mit ihrem Spross auf dem Rücken das Schaugehege aufsucht.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Koala-Weibchen Mandie bei der Pfleger ihres Jungtieres © Zoo Leipzig
Koala-Weibchen Mandie bei der Pfleger ihres Jungtieres © Zoo Leipzig

Koala Mandie mit Jungtier in einer Astgabel © Zoo Leipzig
Koala Mandie mit Jungtier in einer Astgabel © Zoo Leipzig
 

Junge Rüsselhündchen in der Schau - Neue Affenart im Zoo Leipzig
44 – 2020 / 07.10.2020
Junge Rüsselhündchen zu sehen: Die am 23. August dieses Jahres geborenen Rotschulter-Rüsselhündchen haben in den letzten Wochen ordentlich an Gewicht und Größe zugenommen und sind ab sofort im Neuen Vogelhaus für die Besucher zu sehen. „Wir können mehr als zufrieden sein mit der Entwicklung der Jungtiere und uns über die erste gelungene Handaufzucht in einem deutschen Zoo freuen. Das zuständige Pfleger-Team hat mit viel Enthusiasmus hervorragende Arbeit geleistet und schließlich auch Erfahrungswerte für eine adaptierte Aufzucht bei dieser Tierart gesammelt“, schätzt Kurator Ruben Holland ein. Weil die Mutter wenige Tage nach der Geburt an einem Magengeschwür starb, mussten die beiden männlichen Jungtiere zunächst in die Handaufzucht genommen werden, bis sie selbständig Futter aufnehmen konnten. Handelte es sich in den ersten Wochen noch um einen Ersatzmilch, besteht die Hauptmahlzeit inzwischen aus Insekten. Nach erfolgtem Einzug gegenüber der Voliere des Zuchtmannes dauerte es nicht lang, bis der erste Rüsselhund voller Neugierde das neue Gehege erkundete. „Gegenwärtig setzen wir alles daran, eine Partnerin für unser Zuchtmännchen und perspektivisch auch für einen der jungen Rüsselhündchen zu bekommen, um ein weiteres Zuchtpaar zu etablieren. Rotschulter-Rüsselhündchen werden nur in wenigen Zoos gehalten, deshalb gehen unsere Bestrebungen dahin, die Population in deutschen Zoos weiter aufzubauen“, erläutert Ruben Holland die nächsten Schritte.
Neue Affenart im Zoo – Rote Sumpfspringaffen in Leipzig angekommen. Vor gut zwei Wochen bezogen zwei männliche Rote Sumpfspringaffen (4 & 5 Jahre alt) vorerst den rückwärtigen Bereich der Affeninseln. Sie werden sich zukünftig die Anlage mit den Goldgelben Löwenäffchen und Kaiserschnurrbarttamarinen teilen. „Wir wollten zusätzlich zum bestehenden Besatz eine weitere attraktive Affenart, die sich gut mit Krallenaffen vergesellschaften lässt. Die Roten Sumpfspringaffen sind zudem die einzigen Vertreter der großen Gruppe der südamerikanischen Springaffen in europäischen Zoos und werden in deutschen Zoos immer noch sehr selten gezeigt. Das Verzwirbeln ihrer langen Schwänze zu einem Zopf ist ihr Charakteristikum und ein Zeichen dafür, dass zwei Affen gut miteinander harmonieren“, erklärt Seniorkurator Ariel Jacken die getroffene Entscheidung. In den nächsten Wochen werden die Neuankömmlinge ausreichend Zeit erhalten, sich an ihr neues Zuhause und die klimatischen Bedingungen zu gewöhnen. Bisher wurden die Tiere in einer Tropenhalle gehalten und müssen nun sukzessive an die Außenanlage gewöhnt werden. „Wir hoffen auf einen warmen Herbst, so dass die Tiere auch für unsere Besucher bald zu sehen sein werden“, so Seniorkurator Ariel Jacken.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Junger Rüsselhund im neuen Gehege © Zoo Leipzig
Junger Rüsselhund im neuen Gehege © Zoo Leipzig
 

männliche Rote Sumpfspringaffen © Zoo Leipzig
männliche Rote Sumpfspringaffen © Zoo Leipzig
 

Willkommen in Leipzig – Berliner Quintett eingetroffen - Neue Dickhäuter ab morgen zu sehen
42 – 2020 / 25.09.2020
Leipzig begrüßt fünf neue Einwohner: Die Asiatische Elefantenkuh Kewa ist zusammen mit ihren beiden Töchtern Pantha und Thuza sowie Sohn Edgar und Freundin Astra aus dem Tierpark Berlin wohlbehalten in der Messestadt eingetroffen. Damit geht im Zoo eine gewichtige Woche im Zoo Leipzig zu Ende: Tieflader, Schwerlastkräne und umgebaute Schiffscontainer waren im Einsatz, um die mehr als 20 Tonnen tierische Ladung sicher zu transportieren. „Sechs Elefantentransporte in nur vier Tagen – das war eine Herkulesaufgabe für unser Team und die beteiligten Partner“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und lobt: „Alle Beteiligten haben mit hoher Professionalität und Umsicht diese anspruchsvolle Woche gemeistert. Auch unsere Neuzugänge machen einen entspannten Eindruck und fühlen sich augenscheinlich wohl.“ Bereits Anfang der Woche ist Elefantenbulle Naing Thein nach Kopenhagen umgezogen und lebt sich im Beisein von zwei Leipziger Pflegern ein.
Während Kewa gemeinsam mit Pantha und Edgar heute die Ankunft von Thuza und Astra in der Freilaufhalle des Elefantentempels Ganesha Mandir erwartet hat, nahm die Leitkuh bereits ein erstes Bad im Innenpool. Nachdem die Berliner Herde wieder vereint war, ging es zu einem ersten Kennenlernen auf die Außenanlage, wo das Quintett ab morgen auch für die Besucher des Zoo Leipzig zu sehen sein wird. „Die Elefanten gehen im Beisein ihrer vertrauten Berliner Pfleger sehr souverän mit der neuen Situation um. Wir freuen uns auf die bevorstehende Zeit mit dem spannenden Eingewöhnungsprozess bei uns“, sagt Seniorkurator Gerd Nötzold.
Das erklärte Ziel des Projektes ist es, eine Herde mit Perspektive und funktionierendem Sozialgefüge aufzubauen, um die Nachzucht der stark vom Aussterben bedrohten Tiere zu sichern. In Vorbereitung des Umbaus der Leipziger Elefantenherde fand eine intensive Abstimmung mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm und den vier beteiligten Zoos statt. „Mein großer Dank geht an das Team, unsere Partner und Kollegen für die reibungslose Umsetzung dieser anspruchsvollen Aufgabe“ sagt Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold. Bevor die Leipziger und Berliner Elefanten vereint werden, soll sich nun zunächst eine neue Routine einstellen und die Neuzugänge bekommen Zeit, den Elefantentempel und ihre neuen Pfleger kennenzulernen. Der erste Rüsselkontakt zwischen Leitkuh Kewa und Elefantenbulle Voi Nam, der die Leipziger Gruppe mit Rani, Sohn Kiran und Tante Don Chung bildet, verlief bereits harmonisch und interessiert.

Die Berliner Elefantenherde ist da © Zoo Leipzig
Die Berliner Elefantenherde ist da © Zoo Leipzig

Wichtiger Schritt für Leipziger Elefantenhaltung
Neue Dickhäuter für den Elefantentempel Ganesha Mandir

41 – 2020 / 21.09.2020
Der lange angekündigte Umbau der Leipziger Elefantenherde wird konkret. Das aktuelle Quartett um Elefantenbulle Voi Nam, Rani mit ihrem Jungtier Kiran und Don Chung wird um den Familienverband von Leitkuh Kewa aus dem Tierpark Berlin erweitert. Neben der 37-jährigen Elefantenkuh kommen ihre Töchter Thuza (11 Jahre). und Pantha (8 Jahre) sowie Sohn Edgar (4 Jahre) und Kewas Freundin Astra (40 Jahre) nach Leipzig. „Unser erklärtes Ziel ist es, eine gemeinsame Herde mit Perspektive und funktionierendem Sozialgefüge aufzubauen, um die Nachzucht der stark vom Aussterben bedrohten Tiere zu sichern“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Die Zusammenstellung der neuen Herde wurde in enger Abstimmung zwischen den beteiligten Zoos sowie dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm erarbeitet. Das Elefantenhaus in Berlin wird umgebaut und anschließend ausschließlich Afrikanischen Elefanten zur Verfügung stehen, so dass die Neuankömmlinge dauerhaft in Leipzig bleiben werden. „Die bevorstehenden Transfers, die Teil eines komplexen Geschehens auf europäischer Ebene sind, untermauern die enge Zusammenarbeit der Zoos für die ihnen anvertrauten Tiere. Die Berliner werden nach ihrer Ankunft Zeit zur Eingewöhnung haben, bevor wir beginnen werden, sie schrittweise mit unseren Elefanten zusammenzuführen“, erklärt Seniorkurator Gerd Nötzold die bevorstehende, intensive Arbeit des Teams. Unterstützung erhalten die Leipziger dabei von Kollegen aus Berlin, die ihre Schützlinge beim Einleben begleiten werden.
In den vergangenen Wochen haben mit Hoa und Trinh bereits zwei Elefantenkühe Leipzig in Richtung Neunkirchen verlassen, wo sie sich inzwischen gut eingelebt haben. Der Elefantenbulle Naing Thein wird die Messestadt in Richtung Kopenhagen verlassen, da in der neuen Herde nur der Leipziger Elefantenbulle Voi Nam eine Rolle spielt. Elefantenkuh Saida bleibt vorerst in Leipzig, bis auch für sie eine optimale Lösung gefunden ist.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Asiatische Elefanten Kewa - Astra - Pantha - Thuza v.l.n.r. © Tierpark Berlin
Asiatische Elefanten Kewa - Astra - Pantha - Thuza v.l.n.r. © Tierpark Berlin

Mutter Kewa mit Jungbulle Edgar © Zoo Leipzig
Mutter Kewa mit Jungbulle Edgar © Zoo Leipzig
 

Quirliges Quintett - Neue Kalifornische Seelöwen - Rotschulter-Rüsselhündchen erstmals in Deutschland gezüchtet
40-2020 / 15.09.2020
Lio und Finja aus dem Zoo Wuppertal eingetroffen: Bereits im Sommer zogen drei Kalifornische Seelöwen (Zalophus californianus) aus dem Tierpark Nürnberg in die Leipziger Seebärenanlage ein und sorgen seitdem dort für ordentlich Stimmung im Becken; nun hat sich die Minigruppe um zwei weitere einjährige Weibchen vergrößert. Lio und Finja sind letzte Woche (09.09) in Leipzig eingetroffen. Nachdem sie ihr Quartier ausgiebig unter die Lupe genommen und die drei Seelöwen Hilla, Sissi und Alice kennengelernt haben, durften sie zusammen mit den anderen das Außenbecken erstmals erkunden. „Der Transport der Tiere nach Leipzig sowie die Vergesellschaftung aller fünf Seelöwen verlief ohne Probleme und recht entspannt. Seelöwen sind von Natur aus neugierig und sehr gelehrig, insofern gestaltet sich der Eingewöhnungsprozess auch relativ einfach. Das hat sich auch bei Hilla, Alice und Sissi gezeigt, die sich schnell an ihre neuen Pfleger gewöhnt haben und inzwischen das wichtige und täglich vollzogene veterinärmedizinische Training gut absolvieren. Wir hoffen, dass sich die beiden Neuen ebenso gut eingewöhnen. Für die Besucher sind die fünf quirligen Seelöwen auf jeden Fall eine große Attraktion im Becken“ freut sich Kurator Ruben Holland.
Auch kann Kurator Ruben Holland den ersten Zuchterfolg bei den Rotschulter-Rüsselhündchen verkünden: „Unser Pärchen, das im letzten Sommer zu uns nach Leipzig gekommen ist, hat im August für zweifachen Nachwuchs gesorgt. Nach unseren Recherchen ist es sogar der erste Zuchterfolg in einem deutschen Zoo überhaupt. Allerdings starb leider das Muttertier wenige Tage nach der Geburt und wir mussten die die Jungen vorübergehend in die Handaufzucht nehmen. Kollegen aus amerikanischen Zoos, die regelmäßig nachzüchten, haben uns mit Empfehlungen für die Futterzusammenstellung und für den Umgang mit den Jungen dankenswerterweise weitergeholfen, sodass wir die Jungen bisher gut groß bekommen haben. Sie sind recht mobil unterwegs und fressen inzwischen eigenständig. Darüber sind wir sehr froh und hoffen, dass die Entwicklung weiterhin positiv verläuft.“ Die jungen Rüsselhündchen werden noch einige Zeit im rückwärtigen Bereich versorgt und sind gegenwärtig nicht für Besucher zu sehen.
Prof. Dr. Jörg Junhold

Erstes gemeinsames Schwimmen der fünf Seelöwen © Zoo Leipzig
Erstes gemeinsames Schwimmen der fünf Seelöwen © Zoo Leipzig
 

männliche Rotschulter-Rüsselhündchen © Zoo Leipzig
männliche Rotschulter-Rüsselhündchen © Zoo Leipzig
 

K!DZ-Riesenkinderfest mit dem Traumzauberbaum
Ticket-Vorverkauf für Benefizevent am 5. September

39 – 2020 / 02.09.2020
Der Traumzauberbaum feiert seinen 40. Geburtstag – und lädt die Zoobesucher der 23.Auflage des traditionellen K!DZ-Riesenkinderfestes ein, am 5.September seine Gäste zu sein. Die bei kleinen und großen Zoobesuchern beliebte Benefizveranstaltung zugunsten der Uni-Kinderklinik verspricht mit einem bunten Bühnenprogramm und verschiedenen Aktionsständen ein unvergesslicher Tag zu werden. Zwulf bringt sein Mitmachprogramm mit, Kess lädt zum Feiern, Singen und Tanzen ein und Klinik-Clown Gerald Ruppert kommt mit seinem Mäusezirkus in den Zoo.
Die Spendengelder der Sponsoren und Unterstützer kommen der Stiftung Kinderklinik Leipzig zu Gute, die betroffene Familien unterstützt. Singa, bekannt als Moderatorin aus dem Baumhaus und Sing-und Tanzalarm beim KIKA, wird als Moderatorin durch den Tag im Konzertgarten führen.
Die Tickets für das K!DZ-Riesenkinderfest sind begrenzt und unter www.zooleipzig.de/kidz erhältlich. Kinder von 6 bis 16 Jahre erhalten freien Eintritt, benötigen jedoch ein entsprechendes 0 €-Onlineticket, während jüngere Kinder kein separates Ticket benötigen. Die Tageskassen sind nur bei freien Kapazitäten geöffnet. Zoo-Jahreskarten behalten auch ohne Zusatzticket ihre Gültigkeit.
Schlupferfolge in der Flamingolagune
In der Erlebniswelt Südamerika haben die Chileflamingos in den vergangenen Wochen die Zeit zum Bruthügelbau und Eier legen genutzt. Die ersten Erfolge werden nun sichtbar: Unter dem Schutz der Elternvögel wachsen gegenwärtig zwei geschlüpfte Küken heran. Weitere Eier werden noch bebrütet. „Die Saison ist spät in Gang gekommen, aber die Elternvögel profitieren bei der Aufzucht von den Erfahrungen der vergangenen Jahre“, sagt Kurator Ruben Holland.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Chileflamingos mit Küken © Zoo Leipzig
Chileflamingos mit Küken © Zoo Leipzig

Chileflamingos mit einem Küken © Zoo Leipzig
Chileflamingos mit einem Küken © Zoo Leipzig
 

Auf der Suche nach 17 Arten - Entdeckertage Affen locken in den Zoo
38 – 2020 / 20.08.2020
Die kleinen und großen Affen stehen am bevorstehenden Wochenende im Zoo Leipzig ganz besonders im Fokus: Die Entdeckertage laden dazu ein, die 17 Arten im Zoo Leipzig kennenzulernen. Futterrationen begutachten, Besonderheiten der verschiedenen Vertreter entdecken und Wissenswertes rund um den Schutz vieler bedrohter Arten erfahren – all das können die Zoobesucher auf ihrem Weg durch den Zoo erleben, während sie sich mit einem Sticker-Bogen auf Affen-Rallye begeben und die einzelnen Arten nach und nach im gesamten Zoo aufsuchen.
Neue Rothschild-Giraffe angekommen
Ein Neuankömmling in der Erlebniswelt Afrika ist hingegen nicht zu übersehen: Die 2,5 Jahre alte Rothschild-Giraffe Sipiwe ist heute im Zoo Leipzig eingetroffen. Nach reibungsloser Fahrt von Aalborg in die Messestadt und dem mutigen Gang aus dem Anhänger lebt sich die Neu-Leipzigerin behutsam ein, bevor sie direkten Kontakt zu ihren Artgenossen und den übrigen Bewohnern der Kiwara-Savanne bekommt.
Onlineticket & Abendkarte
Aktuelle Informationen und Onlinetickets für den Zoobesuch sind auf www.zooleipzig.de erhältlich. Tipp für den Feierabend oder das Nachmittagsprogramm: Die Abendkarte berechtigt bereits ab 16 Uhr zum Zoobesuch – und verspricht spannende Beobachtungen bei Tierarten, die gegen Abend erst so richtig munter werden. Zudem hat der Online-Vorverkauf für das K!DZ-Riesenkinderfest am 5. September im Online-Ticketshop begonnen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

KIDZ-Riesenkinderfest am 5. September © Zoo Leipzig
KIDZ-Riesenkinderfest am 5. September © Zoo Leipzig

Orang-Utan überraschend gestorben - Pathologische Untersuchung steht aus
37 – 2020 / 10.08.2020
Nach kurzem Krankheitsverlauf mit Abgeschlagenheit und Inappetenz ist der Orang-Utan Martok am Wochenende überraschend gestorben. Die unmittelbar nach Auftreten der Krankheitssymptome eingeleitete veterinärmedizinische Behandlung hatte zuvor keine Besserung gebracht.
Nach dem Tod des drei Jahre alten Orang-Utans hatte die Gruppe zunächst Zeit Abschied zu nehmen, bevor er zur pathologischen Untersuchung überstellt wurde. Aufgrund der noch ausstehenden Ergebnisse kann der Zoo Leipzig gegenwärtig keine Ursache benennen.
Schwimmschule in Gondwanaland
Unterdessen haben die jungen Riesenotter in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland die Mutterstube verlassen und sind gemeinsam mit Mutter Emilia und Vater Tacutu mehrmals täglich im südamerikanischen Badebecken zu sichten. Das Elternpaar forciert durch das Füttern von Fisch die Aufnahme fester Nahrung und bringt den drei Rabauken Arne, Arno und Arni das Schwimmen bei. Schwimmen, tauchen und drehen sind gar nicht so einfach zu meistern – aber Übung macht bekanntlich den Meister.
Aktuelle Informationen und Onlinetickets für den Zoobesuch sind auf www.zooleipzig.de erhältlich.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoo Leipzig reagiert auf großen Zuspruch - Datiertes Online-Ticket garantiert Zutritt
36 – 2020 / 05.08.2020
Die Beliebtheit des Zoo Leipzig als Ausflugsziel ist ungebrochen und der Zoo ist dankbar für den großen Besucherzuspruch in den ersten Ferienwochen. Um die Planbarkeit für seine Gäste zu erhöhen und die Organisation der Zootage zu optimieren, gibt es ab sofort ein begrenztes Kontingent an datierten Tagestickets, die den Zutritt am gewählten Besuchstag zu jeder Zeit garantieren. Auch die Tageskassen sind weiterhin geöffnet. Diese können aber je nach Besucheraufkommen im Tagesverlauf zeitweise geschlossen werden, so dass es für Gäste ohne Onlineticket zu Wartezeiten kommen kann. Zudem lohnt sich für Leipziger und Gäste der Besuch mit dem ab 16 Uhr gültigen Abendticket.
Seit Wiedereröffnung des Zoos nach einer siebenwöchigen Schließzeit besteht auf dem Zoogelände eine Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Diese schließt ein, dass jeder Besucher eine entsprechende Abdeckung bei sich hat, um sie im Bedarfsfall sowie bei verpflichtender Nutzung (z.B. derzeit in den Zooshops sowie auf der Bootsfahrt in Gondwanaland) nutzen zu können.
Die kurzfristigen Anpassungen der Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie wurden auf Basis der Erfahrungen in den ersten beiden Ferienwochen vorgenommen. Der Zoo Leipzig bittet seine Besucher um Verständnis und Unterstützung bei der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen sowie der Einhaltung von Abständen zum Schutz aller Besucher und Mitarbeiter.
Zoobesucher erhalten auf www.zoo-leipzig.de aktuelle Informationen sowie die Onlinetickets.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Sommer in Leipzig - mit dem Onlineticket in den Zoo © Zoo Leipzig
Sommer in Leipzig - mit dem Onlineticket in den Zoo © Zoo Leipzig
 

Leben im Beutel - Koala-Weibchen Mandie hat für Nachwuchs gesorgt
35 - 2020 / 28.07.2020
Erster Koala-Nachwuchs im Zoo Leipzig: Im Beutel von Koala-Weibchen Mandie (3) wächst seit etwa vier Monaten der erste Koala-Nachwuchs in der Geschichte des Zoo Leipzig heran. „Zunächst hatten wir nur einen Verdacht, dann konnten wir eindeutige Bewegungen im Beutel beobachten und sind uns inzwischen sicher, dass im Beutel von Mandie ein Jungtier heranwächst“, so Seniorkurator Ariel Jacken, der zusammen mit seinem Tierpflegerteam in den letzten Monaten dafür gesorgt hat, dass die entscheidenden ersten Monate gut verlaufen. Vater des Jungtieres ist der sechs Jahre alte Koala-Mann Oobi Ooobi, der im Jahr 2016 als Erster das neue Koala-Haus bezog. „Dieser Zuchterfolg ist der Lohn für unsere Bemühungen in den letzten Jahren, einen Beitrag für den Erhalt dieser gefährdeten australischen Tierart, deren Bestand nicht zuletzt durch die Waldbrände stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, zu leisten“, freut sich Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Zunächst galt es für den Zoo Leipzig, Erfahrungen in der Haltung dieser hochspezialisierten Beuteltierart zu erlangen, um perspektivisch in die Zucht einsteigen zu können. Hier stand der Zoo auch im Austausch mit dem Europäischen Erhaltungs-Zuchtprogramm (EEP) und mit dem Australien Reptile Park Gosford, der im vergangenen Jahr mit zwei zur Verfügung gestellten Tieren die Grundlage für den jetzigen Zuchterfolg schuf und damit ermöglichte, die europäische Population zu vergrößern. „Bisher haben wir noch nicht aktiv nach dem Jungtier geschaut, um die Jungtieraufzucht nicht zu stören. Schließlich handelt es sich um eine Erstaufzucht. Wir sind uns aber sicher, dass es optimal und vollumfänglich von der Mutter versorgt wird. Wir werden Mandie in den nächsten Wochen so viel Ruhe wie notwendig gewähren und bitten um Verständnis, wenn sie nicht immer zu sehen sein wird“, so Junhold. Bis sich der Spross von Oobi-Ooobi und Mandie das erste Mal aus dem Beutel wagen wird, vergehen noch ein paar Wochen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Koala-Weibchen Mandie © Zoo Leipzig
Koala-Weibchen Mandie © Zoo Leipzig

Koala-Weibchen Mandie auf der Waage © Zoo Leipzig
Koala-Weibchen Mandie auf der Waage © Zoo Leipzig

Erfolgreicher Elefantentransfer - Hoa & Trinh sind wohlbehalten im Tierpark Neunkirchen angekommen
34 – 2020 / 22.07.2020
Elefantentransfer erfolgreich abgeschlossen: Die beiden Elefantenkühe Hoa (35) und Trinh (38) sind heute Morgen wohlbehalten im saarländischen Zoo Neunkirchen angekommen. Per Spezialtransporter und in Begleitung ihrer Tierpfleger ging es für die beiden Kühe bereits am Dienstagabend in Richtung Neunkirchen, wo sie unmittelbar nach Ankunft im neuen Zuhause in die für sie vorgesehenen Gehegeboxen gebracht wurden. Sie dürfen sich nun in den nächsten Tagen von der Reise erholen und an die neuen Gegebenheiten gewöhnen. Ihre Leipziger Elefantenpfleger werden den Eingewöhnungsprozess die ersten Tage vor Ort begleiten. „Unser langfristiges Ziel für die Asiatischen Elefanten im Zoo Leipzig ist es, in einer der modernsten Anlagen Europas eine sozial intakte Elefantenherde mit unterschiedlicher Altersstruktur und Potential für den Arterhalt aufzubauen. Die notwendigen Bestandsveränderungen werden in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm erarbeitet, das auch die Empfehlung für Neunkirchen ausgesprochen hat, um der dort alleinstehenden Kuh Kirsky Gesellschaft zu ermöglichen“, erläutert Seniorkurator Gerd Nötzold die Hintergründe des Transfers. Auch Elefantenkuh Saida soll Leipzig voraussichtlich verlassen und für sie eine passende Heimat gefunden werden, da sie mit der bestehenden Herde nicht verträglich ist. Sobald sich die Planungen konkretisieren und das EEP die Empfehlung für Saida ausgesprochen hat, wird der Zoo Leipzig entsprechend informieren.
Inzwischen gut eingespielt ist das Quartett um Bulle Voi Nam (18), Elefantenkuh Rani (11), Kuh Don Chung (37) und dem sechs Monate alten Bullen Kiran, der zunehmend den Umgang mit Wasser und Sand durch seine Herde kennenlernt und langsam auch Gefallen an der täglichen Badeeinheit findet.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Anstellen des Elefantencontainer © Zoo Leipzig
Anstellen des Elefantencontainer © Zoo Leipzig
 

Verladung des Elefanten-Spezialcontainer © Zoo Leipzig
Verladung des Elefanten-Spezialcontainer © Zoo Leipzig
 

Elefantenkühe Hoa und Trinh auf der Freianlage © Zoo Leipzig
Elefantenkühe Hoa und Trinh auf der Freianlage © Zoo Leipzig
 

Erste Tiere für Feuerland - Quirlige Kalifornische Seelöwen eingetroffen
33 – 2020 / 20.07.2020
Die ersten Tiere für Feuerland sind eingetroffen: Drei Kalifornische Seelöwen (Zalophus californianus) aus dem Tierpark Nürnberg bezogen am vergangenen Dienstag vorrübergehend ihr neues Quartier in der Leipziger Seebärenanlage und bilden den Auftakt für den Aufbau einer Seelöwengruppe, die perspektivisch in der Erlebniswelt Südamerika – Feuerland gehalten werden soll. Mit Feuerland entsteht in den nächsten Jahren eine eindrucksvolle Wasserwelt mit einem 360-Grad-Unterwassertunnel als absolutes Highlight, der den Besuchern die Möglichkeit bietet, die Kalifornischen Seelöwen auf ihrem Tauchgang von allen Seiten zu beobachten. Die drei einjährigen, weiblichen Seelöwen werden schrittweise an die Anlage und Tierpfleger gewöhnt und mit den beiden Leipziger Seebären Danny (23) und Lippi (23) vergesellschaftet. „Ein besonderes Augenmerk bei der Ankunft und Eingewöhnung dieser Tiere richten wir auf den Zeitpunkt der konstanten Nahrungsaufnahme. Beginnen die Tiere recht schnell zu fressen, ist es für uns ein Zeichen, dass sie sich wohlfühlen. So auch unsere drei Seelöwen, die sich insgesamt sehr interessiert an ihrer neuen Umgebung zeigen und heute bereits das erste Mal das Wasserbecken erkunden durften“, freut sich Kurator Ruben Holland über die drei quirligen Neuzugänge, die ab sofort für die Besucher zu sehen sind. In den nächsten Wochen werden weitere Individuen dieser Art nach Leipzig kommen.
Mit der Haltung der Kalifornischen Seelöwen betritt der Zoo Leipzig kein Neuland. Im Verlauf seiner 142-jährgen Geschichte wurden immer wieder Kalifornische Seelöwen gehalten und gezüchtet.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Seelöwen Hilla_Sissi und Alice erkunden ihr neues Revier © Zoo Leipzig
Seelöwen Hilla, Sissi und Alice erkunden ihr neues Revier © Zoo Leipzig
 

Seelöwen Hilla, Sissi und Alice erkunden ihr neues Revier © Zoo Leipzig
Seelöwen Hilla, Sissi und Alice erkunden ihr neues Revier © Zoo Leipzig
 

Sommerurlaub im Zoo Leipzig - Tierisch spannende Ferienzeit
32 – 2020 / 16.07.2020
Urlaub in Asien, Afrika oder Südamerika gewünscht? Im Zoo Leipzig können Reisende an nur einem Tag eine kleine Weltreise absolvieren und auf tierische Expeditionen durch die Tier- und Pflanzenwelt gehen. Die jungen Löwen Elsa, Hanna und Mateo in Afrika, das Elefantenkalb Kiran in Asien, die kleinen Wasserschweine in Südamerika und die zahlreichen Jungtiere in Pongoland versprechen unvergessliche Beobachtungen und Urlaubstage. Auch die Leipziger Tropen in Gondwanaland laden unmittelbar in der Messestadt zum exotischen Urlaub in der Ferne ein. Zum Start in die Urlaubszeit 2020 profitieren ab Freitag, 17. Juli, Familien wieder beim Kauf des Familientickets. Das flexibel nutzbare Onlineticket (www.zoo-leipzig.de/offen) verspricht den direkten Zugang in den Zoo, aber auch die Tageskassen sind wieder geöffnet.
Zusätzlich zum tierischen Erlebnis kommen kleine Zoogäste an allen Wochenenden bis Ende August beim Puppentheater voll auf ihre Kosten. Jeden Samstag und Sonntag um 15 und 17 Uhr werden vom Puppentheater Sterntaler Vorführungen mit tierischen Geschichten gezeigt. Die Vorstellungen sind im Zoo-Eintritt inklusive. Für das 13. Sommerkabarett mit der Leipziger Funzel im Konzertgarten gibt es hingegen Tickets im Vorverkauf (tinyurl.com/funzel2020). Das diesjährige Programm heißt „Hirn an – Glotze aus!“ und verspricht Lacher bis Mitternacht. Ein abendlicher Zoobesuch ist inklusive.
Ausblick: Entdeckertage Bienen
Am 25. und 26. Juli locken die beliebten Entdeckertage Bienen wieder mit spannenden Highlights rund um die emsigen Insekten in den Zoo. Mit dem kleinen Imker-Pass gehen alle Entdecker auf Rallye durch den Zoo, lösen Aufgaben und sammeln Wissen. Außerdem werden Saatkugeln und Insektenhäuser gebastelt, Imker geben Einblick in ihre Arbeit und es gibt leckeren Bienenstich.
Zudem möchte sich der Zoo Leipzig bei allen Bienen-Paten, die den Zoo im Rahmen der Spendenaktion „Ein Bienchen für dich“ unterstützt haben, bedanken. Die Bienen-Paten, die den Zoo an den Entdeckertagen Bienen besuchen, können sich gegen Vorlage ihrer Paten-Bestätigung am Stand des Freundes- und Fördervereins einen Button abholen. Wer bis dahin noch eine symbolische Bienen-Patenschaft für sich selbst oder zum Verschenken für fleißige Bienchen – zum Beispiel zum morgigen Zeugnis – abschließen möchte, kann dies unter www.zoo-leipzig.de/bienchen oder bei den Entdeckertagen Bienen vor Ort tun.

Sommerliche Abkühlung für Elefantenkalb Kiran © Zoo Leipzig
Sommerliche Abkühlung für Elefantenkalb Kiran © Zoo Leipzig
 

Emsige Insekten im Fokus - die Bienen © Zoo Leipzig
Emsige Insekten im Fokus - die Bienen © Zoo Leipzig
 

PRESSEMITTEILUNG
82 Prozent der Deutschen von Zoos überzeugt - Forsa-Studie dokumentiert hohe Beliebtheit
Berlin, 2. Juli 2020. Die Deutschen sind Zoo-Freunde: Eine deutliche Mehrheit befürwortet, dass es zoologische Einrichtungen gibt, bewertet deren Artenschutzbemühungen als sehr wichtig und lernt in ihnen Wertschätzung für Tiere kennen. Das ist das Ergebnis der aktuellsten und umfassendsten Studie zur Einstellung der Deutschen gegenüber Zoos, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführt hat. „Diese Umfrage-Ergebnisse erfüllen uns mit Stolz“, sagt der Präsident des Verbandes der Zoologischen Gärten, Prof. Dr. Jörg Junhold und ergänzt: „Sie zeigen neben der hohen Akzeptanz, dass es unseren Zoos gelingt, als Brücke zwischen urbaner Lebenswelt und den Anliegen des Natur- und Artenschutzes zu fungieren, indem sie diese wichtigen Themen transportieren.“
Die zentrale Frage der repräsentativen Studie im Auftrag des Verbandes war jene nach dem Grad der Akzeptanz. Gefragt, ob sie Zoos in Deutschland befürworten, antworteten überwältigende 82 Prozent mit „Ja“; lediglich 12 Prozent der Deutschen lehnen demnach Zoos ab, die übrigen Befragten machten keine Angaben. Erfreulich für die Zoos ist, dass sich der Zustimmungswert auf diesem hohen Niveau einpendelt; gegenüber der ersten Auflage der Umfrage 2017 ist er sogar noch um einen Prozentpunkt gestiegen.
Moderne zoologische Gärten haben sich dem Schutz der schwindenden Biodiversität verpflichtet, indem sie bedrohte Tierarten in Zoos und im natürlichen Lebensraum pflegen und erhalten. Diese gesellschaftliche Aufgabe wird von der deutschen Bevölkerung besonders hoch eingeschätzt. Demnach sagen 65 Prozent der Befragten, dass diese Bemühungen „sehr wichtig“ sind; für weitere 28 Prozent sind sie „wichtig“. Ähnlich verhält es sich mit dem Engagement der Zoos vor ihren Toren: 55 Prozent der Deutschen halten es für „sehr wichtig“, wenn sich Tiergärten und Zoo direkt in den bedrohten Lebensräumen für die Tiere stark machen, für weitere 36 Prozent ist es noch „wichtig“. VdZ-Präsident Jörg Junhold, der als Direktor auch den Zoo Leipzig leitet, sagt dazu: „Das sind sehr erfreuliche Werte, die sich mit unserem Ansinnen und Selbstverständnis decken: Wir sind als Zoos die Artenschutzzentren der Gegenwart.“
Die Forsa-Studie zeigt ebenso, dass ein Zoobesuch im 21. Jahrhundert sehr positiv auf die Besucher wirkt. Mehr als zwei Drittel haben nach eigenen Aussagen bei ihrem letzten Besuch etwas über Tiere (11 Prozent „sehr viel“; 58 Prozent „viel“) gelernt. Darüber hinaus entsteht bei einer Mehrheit auch eine emotionale Verbindung: 32 Prozent der Befragten sagen, dass sich ihre Wertschätzung für Tiere durch den Zoobesuch vergrößert hat („voll und ganz“); weitere 48 Prozent stimmen dieser Aussage „eher“ zu. 71 Prozent (20 Prozent „voll und ganz“, 51 Prozent „eher“) sagen, dass sie sich während des Zoobesuches mit der Natur verbunden gefühlt haben.
„Wir sind sehr glücklich, dass die Arbeit unserer modernen Zoos inzwischen solch positiven Widerhall in der Bevölkerung findet“, sagt Jörg Junhold. „Das ist uns Auszeichnung und Ansporn zugleich – wir werden in unseren Bemühungen nicht nachlassen.“
Hinweise: Die Forsa-Befragung wurde mittels eines Online-Tools im November 2019 durchgeführt. In Deutschland wurden bundesweit 1.508 nach einem systematischen Zufallsprinzip ausgewählte Personen ab 14 Jahren befragt. Parallel dazu hat der Verband der Zoologischen Gärten dieselbe Untersuchung auch in Österreich und der deutschsprachigen Schweiz durchführen lassen. Alle Untersuchungsergebnisse finden sich auf www.vdz-zoos.org.
Kontakt
Sebastian Scholze, Leiter Kommunikation (sebastian.scholze@vdz-zoos.org; 0175-2731955)
Über den VdZ
Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die führende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer Gärten mit Wirkungsschwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Der 1887 gegründete VdZ ist der weltweit älteste Zoo-Verband und gab den Anstoß zur Gründung des Weltzooverbandes (WAZA). Aktuell gehören zum VdZ 71 Mitgliedszoos in Deutschland, Schweiz, Österreich und Spanien.

Tierpflegerin Kirsten Roth mit Schneeleopard als Vertreter bedrohter Arten © Zoo Leipzig
Tierpflegerin Kirsten Roth mit Schneeleopard als Vertreter bedrohter Arten © Zoo Leipzig
 

Sommer in Leipzig – Weltreise im Zoo - Weitere Lockerungen ab heute
31 – 2020 / 01.07.2020
Die Zebras galoppieren über die Kiwara-Savanne, der Lippenbär-Nachwuchs erklimmt wagemutig die Kletterbäume, die Löwenjungtiere toben über ihr Gelände und in Gondwanaland wächst der Nachwuchs bei den Kronenmakis und Riesenottern heran. Für die Tiere scheint alles wieder normal – doch es ist eine neue Form des Alltags eingezogen in diesem Jahr, in dem der Masterplan Zoo der Zukunft 20 Jahre alt wird. „Dieses Jahr 2020 stellt uns vor enorme Hürden und verlangt unseren Besuchern viel Verständnis ab“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. „Aber wir hoffen nach den schwierigen Monaten Schritt für Schritt auf die Rückkehr zum normalen Betrieb und einer besseren Einnahmesituation, auch wenn uns bewusst ist, dass es eine neue Normalität werden wird.“ Die neue Corona-Schutzverordnung, die bis zum 17. Juli gilt, verlangt weiter das Abstandhalten und hält das Kontaktverbot aufrecht. „Wir möchten unseren Besuchern dennoch abseits des Alltags im Zoo schöne Auszeiten mit der ganzen Familie bieten. Das Reisen wird in diesem Jahr schwierig, aber bei uns können die Gäste eine kleine Weltreise mitten in Leipzig erleben und von Kontinent zu Kontinent wandern, um die Tierwelt zu entdecken.“
Zum Start in den Juli und die bevorstehende Ferienzeit kann der Zoo Leipzig ab heute weitere Anpassungen vornehmen: Der Verkauf von Tagestickets, die nicht mehr an Zeitslots gebunden und begrenzt sind, findet weiterhin im Online-Ticketshop und ergänzend nun auch wieder an der Zoo-Kasse statt. Der spontane Besuch ist damit für alle Zoofreunde möglich. Zudem bietet der Zoo mit Beginn der sächsischen Sommerferien (ab 17. Juli.) seine vollumfänglichen Ticketkategorien wieder an. Auch in Gondwanaland gibt es weitere Lockerungen: So dürfen die Boote auf dem Urwaldfluss Gamanil wieder fahren und Besucher mit Maske auf eine Reise durch den Leipziger Regenwald mitnehmen. Der Baumwipfelpfad wird ebenso für die Besucher geöffnet.
Aktuelle Informationen zum Zoobesuch gibt es immer auf www.zoo-leipzig.de.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

galoppierende Gravy-Zebras auf der Kiwara-Savanne © Zoo Leipzig
galoppierende Gravy-Zebras auf der Kiwara-Savanne © Zoo Leipzig
 

Bootsfahrt auf dem Gamanil und Baumwipfelpfad in Gondwanaland © Zoo Leipzig
Bootsfahrt auf dem Gamanil und Baumwipfelpfad in Gondwanaland © Zoo Leipzig
 

Mateo, Hanna und Elsa enthüllen ihre Namen - Löwentaufe im Zoo Leipzig
30 – 2020 / 19.06.2020
Erst ganz vorsichtig und zögerlich, dann aber gemeinsam mit den Geschwistern mutig: Die Löwenjungtiere im Zoo Leipzig haben heute ihre Namen selbst enthüllt. Hanna, Mateo und Elsa haben sich unter 8.000 Vorschlägen und bei der finalen Abstimmung mit 13.000 Teilnehmern durchgesetzt. „Es sind sehr schöne Namen, leicht zu rufen und mit passenden Bedeutungen und Hintergründen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Auch Tierpfleger Jörg Gräser, der die Charakterzüge der drei Jungtiere im Rahmen einer Liveübertragung erklärt hat, sagt: „Sie klingen wunderbar, passen zu den drei
Jungtieren und lassen sich gut rufen. Ich bin zufrieden und die Löwen sind es scheinbar auch, sie sind ja immer wieder zur Namenstafel gegangen.“
Mateo bedeutet das Himmelsgeschenk. Der kleine Kater ist charakterlich seinem Vater Majo ähnlich und eher vorsichtig. Elsa hat ihren Namen in Anlehnung an die Löwin im Filmklassiker und ist eine aufgeschlossene junge Löwin, die viel von ihrer Schwester lernt. Der Name Hanna steht stellvertretend für Kinder und Familien mit schweren Schicksalen, die der Zoo Leipzig in gemeinsamen Aktionen mit der Uni-Kinderklinik wie bei der jungen Patientin Hanna unterstützt, die trotz schwerer Krankheit noch die Jungtiere sehen konnte. Die Löwin Hanna ist eine mutige und forsche Entdeckerin, die auch das von den Kindern der Kita am Zoo gestaltete Motiv von der Namenstafel gezogen hat.
Die Taufe wurde von Moderator Roman Knoblauch moderiert und live ins Internet übertragen. Aufgrund der geltenden Regelungen zum Schutz vor Covid-19 musste sie ohne Zoobesucher stattfinden. „Das war ein ganz neues Format und wir haben aus der Situation das Beste gemacht. Jetzt freuen wir uns aber wieder auf unsere Besucher“, erklärte Zoodirektor Jörg Junhold im Anschluss an die Zeremonie. Das Video der Liveübertragung kann nach wie vor auf der Website www.zoo-leipzig.de abgerufen werden.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Die Löwenjungtiere enthüllen ihre Namen © Zoo Leipzig
Die Löwenjungtiere enthüllen ihre Namen © Zoo Leipzig
 

Löwenjungtiere Mateo, Elsa, Hanna © Zoo Leipzig
Löwenjungtiere Mateo, Elsa, Hanna © Zoo Leipzig
 

Endspurt für die Namensfindung: Abstimmung läuft - Taufe am 19. Juni live im Internet
29 – 2020 / 12.06.2020
Der Countdown läuft: Am 19. Juni sollen die drei kleinen Löwen im Zoo Leipzig einen Namen bekommen. Rund 8.000 Vorschläge haben den Zoo in den vergangenen Wochen erreicht, zehn von ihnen haben es in die Auswahl geschafft. Bis zum 18. Juni um 12 Uhr können sich alle Zoo- und Löwenfreunde an der Abstimmung auf www.zooleipzig.de/namensaufruf beteiligen. Gewählt werden kann je ein weiblicher und ein männlicher Name.
Für die beiden Katzen:
Elsa
Joy
Hanna
Polly
Lotte
Für den Kater:
Baako
George
Manigo
Mateo
Moro
Unterdessen kümmert sich Löwenvater Majo rund um die Uhr um seine drei Jungtiere, die zunehmend selbstbewusst die Löwensavanne Makasi Simba erkunden. Die knapp sechs Monate alten Löwen lernen spielerisch, sich in dem kleinen Rudel zu behaupten.
Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen
Aufgrund der geltenden Regelungen zum Schutz vor Covid-19 muss die Löwentaufe ohne Zoobesucher stattfinden. „Es schmerzt uns sehr, dass wir unsere Zoofreunde bei diesem Ereignis nicht vor Ort haben können, aber wir sehen es als unsere Verantwortung, die Taufe angesichts der besonderen Umstände in dieser Form umzusetzen“, bedauert Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und ergänzt: „Allerdings gewährleisten wir mit einer Liveübertragung ins Internet, dass die Vergabe der Namen trotzdem mitverfolgt werden kann und hoffen sehr, dass unsere Unterstützer die Taufe ab 8.15 Uhr auf diesem Wege verfolgen und die folgenden Tage dann zum Besuch der Täuflinge nutzen.“
Die Liveübertragung sowie alle aktuellen Informationen zum Geschehen im Zoo Leipzig finden sich auf www.zoo-leipzig.de.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Die drei Löwenjungtiere brauchen einen Namen © Zoo Leipzig
Die drei Löwenjungtiere brauchen einen Namen © Zoo Leipzig
 

Tierhäuser öffnen wieder im Zoo Leipzig - Sommerpreise & tierische Neuigkeiten
28 – 2020 / 05.06.2020
Tierhäuser öffnen ab 6. Juni: Mit Inkrafttreten der neuen Corona-Verordnung des Freistaates Sachsen ab 6. Juni öffnet der Zoo Leipzig für die Besucher seine Tierhäuser und wird damit einhergehend die regulären Sommerpreise erheben. „Wir freuen uns, unseren Besuchern wieder das Gesamterlebnis Zoo bieten zu können, wenn auch nach wie vor die allgemein gültigen Hygiene- und Abstandsregeln Bestand haben“, so Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Der Zoo hat seit einigen Tagen auf diese Lockerungen hingearbeitet und entsprechende Maßnahmen für die Öffnung der Häuser vorbereitet. So wird der Zugang zu den meisten Häusern mittels Einbahnstraßenregelung gesteuert. Für die Tropenerlebniswelt Gondwanaland gibt es eine Besucherreglementierung mit Blick auf die gültige Obergrenze für die Halle. „Unser oberstes Ziel ist es, Besucherstaus an neuralgischen Stellen zu vermeiden. Daher werden wir weiterhin Personal an prominenten Tieranlagen einsetzen und in Gondwanaland den Baumwipfelpfad, die Bootsfahrt und die Totenkopfaffeninsel für die Besucher vorerst sperren. Auch unsere beliebten Kommentierungen finden aus diesem Grund weiterhin nicht statt. Außerdem schließen wir uns den allgemeinen Hygieneregeln des Freistaates an und empfehlen unseren Gästen einen Nasen-Mund-Schutz, sobald der gebotene Abstand nicht mehr einzuhalten ist. Dies gilt im gesamten Zoo einschließlich der Häuser“, führt Junhold aus.
Der Ticketverkauf wird weiterhin ausschließlich online erfolgen, um die Kapazitätsgrenzen überwachen zu können. Das Angebot wird allerdings um die Abendkarte, die ab 16 Uhr gilt, erweitert.
Weitere Informationen sowie einen Gesamtüberblick über die neuen Regelungen finden Sie auf unserer Homepage https://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/offen
Tierische Neuigkeiten: In Gondwanaland gibt es seit dem 20. Mai Nachwuchs bei den Riesenottern. Riesenotterweibchen Emilia (6) brachte drei Jungtiere zur Welt, die sie in der Erstaufzucht gut versorgt. „Die Jungen machen einen gesunden Eindruck und werden bereits ab und zu von der Mutter mit auf die Außenanlage genommen. Es wird nicht mehr lange dauern, bis sie die Anlage neugierig unter die Lupe nehmen. Die meiste Zeit sind sie aber noch in der Wurfbox. Auch unser Kronenmakijungtier Chloe, das nur zwei Tage vorher geboren wurde, entwickelt sich bisher sehr gut und wird fürsorglich von Mutter Amber versorgt. Allerdings braucht man ein gutes Auge, um die Kleine im Fell der Mutter zu erspähen“, freut sich Bereichsleiter Michael Ernst über den Zuwachs.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Kronenmakijungtier Chloe mit Mutter Amber © Zoo Leipzig
Kronenmakijungtier Chloe mit Mutter Amber © Zoo Leipzig
 

Riesenotterjungtiere in der Wurfbox © Zoo Leipzig
Riesenotterjungtiere in der Wurfbox © Zoo Leipzig
 

Neues Außengehege für Koalas - Namensvorschläge für Löwennachwuchs bis zum 07. Juni einreichen
27 – 2020 / 28.05.2020
Der Zoo Leipzig kann pünktlich zum Pfingstwochenende ein neues Außengehege für die Koalas in Betrieb nehmen. Koala-Weibchen Mandie hat die Anlage in unmittelbarer Nähe zum Koala-Haus und dem Palmensaal in dieser Woche bereits zeitweise getestet und wird sich auch in den nächsten Tagen ihren Eukalyptus immer wieder unter freiem Himmel schmecken lassen. „Die sonnige Anlage war für diese Saison ohnehin als Alternative zum bestehenden Koala-Haus geplant. Aber da die Tierhäuser aufgrund der Corona-Schutzverordnung noch geschlossen sind, ermöglicht der neue Bereich unseren Besuchern neue Beobachtungsmöglichkeiten“, erklärt Seniorkurator Ariel Jacken. Die drei Jahre alte Mandie zeige sich in der neuen Umgebung entspannt und genieße das frische Futter von der Schkeuditzer Eukalyptus-Plantage – während die Besucher nun beim Speisen im Palmensaal auf das Koala-Gehege blicken können.
Das bevorstehende Pfingstwochenende und der Kindertag am Montag laden zu schönen Stunden im Zoo Leipzig ein. Das notwendige Online-Ticket gibt es auf www.zooleipzig.de/offen. Die Gastronomie im Zoo ist wieder geöffnet, so dass sich Zoobesucher auf ihrem Rundgang im freien Gelände wieder kulinarisch stärken können. Die Tiere sind überwiegend in den Außengehegen zu sehen, da die Tierhäuser noch geschlossen bleiben müssen. Das Angebot wird kontinuierlich entsprechend der gültigen Verordnungen angepasst. Ein Dank gilt den Zoobesuchern für die gegenseitige Rücksichtnahme und die Akzeptanz der geltenden Regeln. „Wir freuen uns, wenn die Besucher diese besondere Zeit auch unter der Woche nutzen, um den Zoo zu genießen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Die ersten 1.800 Vorschläge sind eingegangen
Seit Montag läuft die öffentliche Suche nach einem Namen für die Löwen-Jungtiere. Das fünf Monate alte Trio zeigt sich zusammen mit Vater Majo täglich auf der Löwensavanne Makasi Simba, wo sich die Zoobesucher einen Eindruck vom Nachwuchs holen kann, um passende Namen vorzuschlagen. Bis zum 7. Juni können Ideen online unter www.zooleipzig.de/namensaufruf eingereicht werden.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Das neue Außengehege für die Koalas © Zoo Leipzig
Das neue Außengehege für die Koalas © Zoo Leipzig
 

Tierpfleger Philipp Hünemeyer bringt Mandie in das neue Außengehege © Zoo Leipzig
Tierpfleger Philipp Hünemeyer bringt Mandie in das neue Außengehege © Zoo Leipzig
 

Direkt am Restaurant Palmensaal - das neue Koala-Gehege © Zoo Leipzig
Direkt am Restaurant Palmensaal - das neue Koala-Gehege © Zoo Leipzig
 

Junge Löwen suchen ihre Namen - Bis zum 07. Juni werden Vorschläge gesammelt
26 – 2020 / 25.05.2020
Fünf Monate sind die kleinen Racker alt – nun beginnt die Suche nach den passenden Namen für die drei Löwenjungtiere im Zoo Leipzig. Gut behütet von Vater Majo, entwickelt sich das am 25. Dezember geborene Trio prächtig und geht täglich auf der Löwensavanne Makasi Simba auf Entdeckungstour. Die beiden weiblichen Jungtiere sowie der junge Kater spielen und raufen miteinander, lassen sich das Fleisch schmecken und kuscheln mit ihrem Vater. Damit sie sich an ihre Namen gewöhnen können und lernen, darauf zu hören, sollen sie nun ihre Namen bekommen. Zoo- und Löwenfreunde können je einen weiblichen und einen männlichen Vorschlag auf der Website des Zoos unter www.zooleipzig.de/namensaufruf bis zum 7. Juni 2020 einreichen. Bei afrikanischen Namen sollten zudem Herkunft und Bedeutung angegeben werden.
Mutter Kigali ist seit einem Angriff auf ihre Jungtiere, bei dem zwei getötet wurden, immer in unmittelbarer Nachbarschaft zu Majo und dem Nachwuchs. Eine Zusammenführung des kleinen Rudels ist aufgrund wiederkehrender Aggressionen nicht möglich gewesen. „Es ist schade, dass wir den Schritt bislang nicht gehen konnten. Aber wir sind stolz auf Majo. Er meistert diese Aufgabe hervorragend und kümmert sich um seinen ersten Wurf“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold, der gespannt auf die Vorschläge für das Löwen-Trio wartet.
Drei Wochen seit der Wieder-Öffnung
Inzwischen dürfen die Besucher den Zoo seit drei Wochen wieder besuchen. „Der Neustart hat organisatorisch gut geklappt und wir sind froh, dass unsere Besucher die notwendigen Regelungen gut umsetzen“, sagt Junhold. Zentrale Maßnahmen zur Vermeidung von Stausituationen sowie die Einhaltung von Abständen sind die Einführung einer Kapazitätsgrenze und der Verkauf von zeitgebundenen Online-Tickets, die sowohl Tagesbesucher als auch Jahreskarteninhaber vor dem Besuch auf www.zooleipzig.de/offen buchen müssen. Der Verkauf ist immer bis zu sieben Tage im Voraus möglich – somit sind ab morgen die Tickets für den Kindertag buchbar.
Für die finanziellen Einbußen von mehr als fünf Millionen Euro während der siebenwöchigen Zooschließung sowie der täglich weiteren Verluste durch die Einschränkungen gibt es hingegen noch keine Lösung. „Unsere Zoofans haben bereits mehr als 750.000 Euro gespendet und täglich werden es mehr Bienen- und Tierpaten. Wir bleiben optimistisch, dass sich zudem auch eine politische Lösung finden wird“, so Junhold.
Wer den Zoo in dieser Zeit unterstützen möchte, erfährt mehr auf www.zoo-leipzig.de.

Majo mit den drei Jungtieren © Zoo Leipzig
Majo mit den drei Jungtieren © Zoo Leipzig
 

Tierisch was los in Afrika, Asien & Co. - Erneuter Schimpansennachwuchs und zahlreiche Jungtiere in allen Bereichen
24 – 2020 / 07.05.2020
Pongoland hat Zuwachs bekommen: Am 1. Mai sorgte Schimpansenweibchen Fraukje (44) für das 22. Gruppenmitglied bei den Schimpansen. Ihr indessen viertes Jungtier kam in der Nacht im Beisein der anderen Gruppenmitglieder zur Welt. „Fraukje kümmert sich als erfahrene Mutter wie erwartet sehr gut um ihr Junges, das sie wirklich vorsichtig an ihrem Bauch trägt. Inzwischen hält es sich selbstständig an der Mutter fest und trinkt regelmäßig“, erklärt Bereichsleiter Daniel Geissler und verrät, dass es sich bei dem Neuzuwachs um Weibchen handelt. Bis Fraukjes Schützling allerdings zu sehen sein wird, vergeht noch einige Zeit. Zum einen sind die Tierhäuser für die Besucher aufgrund der aktuellen Situation gesperrt, zum anderen sind die Witterungsverhältnisse noch nicht stabil genug, um das Muttertier mit ihrem Nachkommen auf die Freianlagen lassen zu können. Gleiches gilt für Kisha (16) und ihren Sohn Frank, der sich seit seiner Geburt am 25.12.2019 hervorragend entwickelt, sehr aufgeweckt ist und immer agiler wird. Vom jüngsten Nachwuchs bei den Bonobos kann Ähnliches berichtet werden. Hodari (03.02.), Lexis (20) Sohn, macht ebenso Fortschritte in der Entwicklung und fängt inzwischen an, neugierig seine Umgebung unter die Lupe zu nehmen.
Ebenfalls am 1. Mai hat sich die Säbelantilopenherde in der Kiwara-Savanne um einen kleinen Bock vergrößert. Es ist das sechste Jungtier in nunmehr drei Monaten. In der Natur gilt diese Antilopenart als ausgestorben. Nur durch die koordinierte Zucht der Restbestände in Zoos ist es über Jahrzehnte gelungen, eine stabile Population aufzubauen und in gesicherte Areale in Afrika wieder auszuwildern. Der jüngste Zuwachs bleibt zunächst mit seiner Mutter als Ablieger noch einige Zeit im Stall, alle anderen – zwei Böcke und drei Antilopenweibchen - dürfen bereits mit der Herde die Weiten der Savanne erkunden. Überhaupt kann sich der Zoo Leipzig in diesen Zeiten in allen Bereichen über die jungen Wilden freuen: Der Okapibulle Thabo 19.01) ist ein wahrer Draufgänger in den vergangenen Monaten geworden. Zusammen mit Mutter Zawadi (11) kundschaftet er neugierig den Okapi-Wald aus. Das am 25. März geborene Hyänenjunge von Dara (8) und Hondo (9) wächst zur Zufriedenheit der Pfleger ebenso gut heran und zeigt sich zusammen mit Mutter immer öfter auf der Anlage. In der Lippenbärenschlucht wartet Rachanas (9) kleiner Bärenjunge noch auf seine ersten Erkundungsausflüge auf dem Rücken der Mama. Auch er hat sich prächtig entwickelt und ist äußerst mobil unterwegs. Zoodirektor Jörg Junhold freut sich über den Jungtiersegen: „Die zahlreichen Nachzuchten sind ein großer Erfolg mit Blick auf unsere Aufgabe als Zoo, und sie sind der Lohn unserer täglichen Arbeit. Umso mehr freut es mich, dass wir nun wieder in der Lage sind, unseren Besuchern eine Vielzahl an Jungtieren, die teilweise auch während der Schließzeit geboren wurden, zeigen zu können.“
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Schimpansenweibchen Fraukje mit ihrer Tochter auf der Innenanlage von Pongoland © Zoo Leipzig
Schimpansenweibchen Fraukje mit ihrer Tochter auf der Innenanlage von Pongoland © Zoo Leipzig
 

Willkommen zurück: Der Zoo Leipzig ist geöffnet! - Besucher benötigen ein Online-Ticket
23 – 2020 / 04.05.2020
Fünf Minuten vor 9 Uhr war es soweit: Zoodirektor Prof. Jörg Junhold hat nach 47 Tagen das Tor zum Zoo Leipzig wieder für Besucher öffnen dürfen. „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht und wir unsere Gäste wieder begrüßen dürfen“, sagte der Chef des Zoos erleichtert und lobte: „Wir sind darauf angewiesen, dass unsere Besucher uns bei der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen unterstützen. Heute Morgen haben wir gesehen: Wir können uns auf sie verlassen.“ Zentrale Maßnahmen zur Vermeidung von Besucheransammlungen und Einhaltung von Abständen sind die Einführung einer Kapazitätsgrenze und der Verkauf von Online-Tickets, die die Anzahl der Zutritte regulieren. Sowohl Tagesbesucher als auch Jahreskarteninhaber müssen sich vorab auf www.zooleipzig.de/offen informieren und ein tages- und zeitgebundenes Ticket buchen. Nur damit kann der Zoobesuch garantiert werden.
Der Zoo ist in den vergangenen Tagen für die geltenden Regelungen vorbereitet worden. Tierhäuser und Zooshops müssen vorerst geschlossen bleiben, die gastronomischen Angebote können nur im Außenverkauf zum Mitnehmen genutzt werden und die Spielplätze bleiben vorerst geschlossen. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt müssen hierfür Maßnahmen zur Betreibung entwickelt werden. „Wir halten die Einschränkungen so gering wie möglich, aber auch so umfangreich wie nötig, um wieder täglich öffnen zu dürfen“, erklärt Zoodirektor Prof. Junhold.
Der Zoo Leipzig konnte sich in den vergangenen fast sieben Wochen auf die intensive Unterstützung seiner Zoofreunde verlassen. Die Spendenaktion „Ein Bienchen für dich“ (www.zoo-leipzig.de/bienchen), der Freundes- und Förderverein mit neuen Mitgliedern und Patenschaften sowie Spendeneingänge haben dem Zoo zusammen mehr als 610.000 Euro eingebracht. „Hierfür möchten wir uns ausdrücklich bedanken. Diesen Rückhalt zu haben, macht uns stolz“, so Junhold. Mit der Zooöffnung entspanne sich die Situation ein wenig: „Es ist ein erster Schritt zurück in den Alltag. Vom Normalbetrieb sind wir aber noch weit entfernt. Auch in den kommenden Wochen und Monaten werden wir Einschränkungen sowohl für die Besucher als auch mit Blick auf unsere Einnahmesituation haben.“
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Der Zoo Leipzig ist wieder geöffnet © Zoo Leipzig
Der Zoo Leipzig ist wieder geöffnet © Zoo Leipzig
 

Der Zoo Leipzig öffnet ab Montag wieder - Tagesgültiges Online-Ticket nötig – Maßnahmen zum Schutz vor Covid-19
21 – 2020 / 01.05.2020
Das historische Zoo-Portal darf wieder geöffnet werden, jeder Besucher benötigt ein tagesgültiges Ticket: Ab dem kommenden Montag, 4. Mai, können Zoobesucher nach fast sieben Wochen wieder den Zoo Leipzig besuchen. Allerdings gelten zum Schutz vor Covid-19 strenge Festlegungen zur Einhaltung von Hygiene und Abständen. Bis auf Weiteres muss deshalb vor der Anreise zum Zoo zwingend ein Ticket für einen festen Termin im Online-Vorverkauf auf www.zoo-leipzig.de erworben werden. Dies gilt sowohl für Tagesbesucher als auch Jahreskarteninhaber. „Die Tagestickets gibt es aufgrund der Einschränkungen bis auf Weiteres zum Winterpreis, das Zusatzticket für unsere Jahreskartenbesitzer ist unverzichtbar, aber natürlich kostenlos“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold den notwendigen Vorverkauf, um Kapazitätsgrenzen und Abstände einhalten zu können und im Eingangsbereich keine enttäuschten Besucher zu haben, die wegen ausgeschöpfter Kontingente keinen Einlass bekommen können. Beim Ticketkauf müssen ein Besuchstag sowie ein Zeitfenster zum Einlass gewählt werden. Zudem ergänzt Junhold: „Wir hoffen sehr auf das Verständnis unserer Besucher für die zu ergreifenden Maßnahmen sowie auf die gegenseitige Rücksichtnahme während des Zoobesuchs.“
Zoobesuch unter freiem Himmel
Der Zoo startet zunächst als ausschließlich zoologischer Park, der zu tierischen Rundgängen unter freiem Himmel einlädt. Sämtliche Tierhäuser inklusive Gondwanaland bleiben ebenso geschlossen wie Spielplätze, Streichelzoos sowie die gastronomischen Einrichtungen. Auch Fütterungen und Kommentierungen gibt es zunächst nicht. „Lockerungen wird es in diesen Bereichen im Einklang mit dem öffentlichen Raum geben“, kündigt Junhold und sendet einen Appell: „Uns ist bewusst, dass wir viele Einschränkungen haben werden, freuen uns aber dennoch, den Zoobesuch wieder möglich machen zu dürfen. Damit alles klappt und wir geöffnet bleiben dürfen, brauchen wir aber die Unterstützung der Besucher beim Einhalten der Regeln.“
Großer Rückhalt
Dass sich der Zoo Leipzig auf die Unterstützung seiner Zoofreunde verlassen kann, haben die vergangenen knapp sieben Wochen gezeigt. Mehr als 600.000 Euro haben den Zoo im Rahmen der Spendenaktion „Ein Bienchen für dich“, durch neue Mitgliedschaften und Tierpatenschaften beim Freundes- und Förderverein sowie dank zahlreicher Geldspenden erreicht. „Dieser Rückhalt macht uns stolz. Wir sind extrem dankbar für diese Hilfen“, sagt Zoodirektor Junhold. Auch von Seiten der Politik gibt es erste Signale, dass angesichts von rund fünf Millionen Euro Einbußen seit dem 18. März Unterstützung kommen könnte. „Klar ist, dass wir aufgrund der Limitierung auch in den kommenden Wochen Umsatzverluste verzeichnen werden. Aber wir sind überzeugt, dass es gemeinsame Lösungen geben wird“, blickt Junhold optimistisch voraus.
Alle Informationen zum Ticketvorverkauf sowie dem Zoobesuch unter diesen besonderen Bedingungen gibt es auf www.zoo-leipzig.de.
Informationen zum Freundes- und Förderverein gibt es auf www.zooleipzig.de/foerdern-helfen/. Die Spendenaktion „Ein Bienchen für dich“ läuft auf www.zoo-leipzig.de/bienchen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Der Zoo Leipzig öffnet wieder © Zoo Leipzig
Der Zoo Leipzig öffnet wieder © Zoo Leipzig
 

Drei Löwenjungtiere © Zoo Leipzig
Drei Löwenjungtiere © Zoo Leipzig
 

Vorbereitung für mögliche Zoo-Öffnung laufen auf Hochtouren - Maßnahmen zum Schutz vor Covid-19: Tagesgültiges Online-Ticket nötig
21 – 2020 / 30.04.2020
Nach den Ankündigungen von Ministerpräsident Michael Kretzschmer erwartet der Zoo Leipzig gespannt den formalen Beschluss vom Freistaat Sachsen, dass sich die Tore ab Montag, 4. Mai, wieder öffnen dürfen. Neben der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln betrifft die wichtigste organisatorische Einschränkung die maximale Besucherzahl: Jeder Besucher muss zwingend vorab ein tagesgültiges Online-Ticket erwerben, dass sowohl das aktuelle Datum als auch ein Zeitfenster für den Zoozutritt enthält. Dies gilt sowohl für Tagesbesucher als auch Jahreskarteninhaber. Die Tickets sind ausschließlich online im Vorverkauf erhältlich. Der Zoo Leipzig appelliert an seine Zoobesucher: Kommen Sie nicht ohne ein datumsbezogenes Ticket zum Zoo!
„Mit dieser wichtigen Maßnahme begrenzen wie die Anzahl der Menschen, die sich am und im Zoo aufhalten“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und appelliert an die Unterstützung und Rücksichtnahme. „Die Tagestickets gibt es aufgrund der zu erwartenden Einschränkungen während des Zoobesuchs bis auf Weiteres zum Winterpreis, das Zusatzticket für unsere Jahreskartenbesitzer ist unverzichtbar, aber natürlich kostenlos“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold den zwingenden Vorverkauf, mit dem Kapazitätsgrenzen eingehalten, Abstände möglich gemacht und enttäuschte Besucher im Eingangsbereich vermieden werden sollen, die wegen ausgeschöpfter Kontingente keinen Einlass bekommen können.
Der Ticket-Vorverkauf über die Website des Zoo Leipzig unter www.zoo-leipzig.de wird voraussichtlich am Wochenende beginnen. Über die einzelnen Maßnahmen und Einschränkungen während des Zoobesuchs wird im Anschluss an den Beschluss des Freistaates Sachsen informiert.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Mit ABSTAND die besten Gäste © Zoo Leipzig
Mit ABSTAND die besten Gäste © Zoo Leipzig
 

Zwischen neuem Alltag und Vorbereitung - Enorme Spendenbereitschaft unterstützt den Zoo
20 – 2020
Seit mehr als fünf Wochen ist der Zoo Leipzig für Besucher geschlossen – so lange wie nie zuvor seit der Eröffnung am 09. Juni 1878. „Wir meistern diese Krise als Zoo-Team und dank einer enormen Spendenbereitschaft der Zoofans bestmöglich. Unseren Tieren geht es gut und wir haben den Zooalltag auf das Notwendigste reduziert“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Pro Woche ohne Besucher fehlt jedoch etwa eine Million Euro an Einnahmen. „Über private Spenden allein können wir das nicht auffangen. Ich hoffe sehr und gehe davon aus, dass der Freistaat Sachsen die sächsischen Zoos nicht mit diesen Einschränkungen bzw. Einbußen alleine lässt, sondern analog zu den anderen Bundesländern faire Lösungen findet. Für zahlreiche andere Branchen ist das ja bereits gelungen“, hofft der Zoodirektor. In anderen Bundesländern dürfen Zoos bereits wieder öffnen, in Sachsen gibt es jetzt erste Zeichen, dass eine Wiedereröffnung am 4. Mai möglich sein könnte. „Das Datum steht im Raum, aber bislang gibt es keine verbindlichen Vorgaben und keine geltenden Beschlüsse“, mahnt Junhold und ergänzt: „Wir bereiten uns unter Maßgabe aller verfügbaren Informationen aber noch ohne konkrete Vorgaben auf eine Öffnung vor und hoffen sehr, dass diese kommt.“
Die Zoofreunde halten auch in dieser schwierigen Zeit zum Zoo Leipzig. Der Freundes- und Förderverein verzeichnet einen sprunghaften Anstieg der Mitgliedschaften und Tierpatenschaften, das Spendenkonto des Zoos verzeichnet Spendeneingänge und die Aktion „Ein Bienchen für dich“ hat einen großen Schwarm der Hilfsbereitschaft gebildet. Alles zusammen summiert sich auf mehr als 500.000 Euro. „Wir sind überwältigt von diesem starken Zeichen unserer Besucher“, sagt Zoodirektor Junhold. Er bedauere sehr, dass sie den Zoo in den frühlingshaften Wochen nicht miterleben konnten und freut sich darauf, wenn wieder Besucher im Zoo unterwegs sind. „Der Schutz der Bevölkerung vor dem Virus ist enorm wichtig, aber mit guter Vorbereitung und passenden Maßnahmen werden wir beides ermöglichen können. Dafür benötigen wir aber das Verständnis und die Rücksicht der Besucher“, blickt Junhold vorsichtig voraus. Auch für die Tiere wird mit der Rückkehr der Besucher Abwechslung einkehren. Dann können sie wieder die Zweibeiner beobachten und in Interaktionen treten.
Informationen zum Freundes- und Förderverein gibt es auf www.zoo-leipzig.de/foerdern-helfen/. Die Spendenaktion „Ein Bienchen für dich“ läuft auf www.zoo-leipzig.de/bienchen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Blick aus dem Rosental - Giraffen auf der Savanne © Zoo Leipzig
Blick aus dem Rosental - Giraffen auf der Savanne © Zoo Leipzig
 

Spendenaktion „Ein Bienchen für dich“ startet - Zoo Leipzig setzt auf viele kleine Hilfen
19 – 2020 / 03.04.2020
Der Zoo Leipzig ist seit zwei Wochen geschlossen. „Von einem Tag auf den anderen sind unsere Einnahmen weg gebrochen, während der Großteil der Kosten weiterläuft“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. So wie den Leipzigern geht es allen Mitgliedern des Verbandes der Zoologischen Gärten, deren Präsident Junhold gegenwärtig ist. Deshalb hat der Verband in dieser Woche einen Brief mit der Bitte um ein Soforthilfe-Programm von 100 Millionen Euro für die Mitgliedszoos an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschickt. Angesichts der vielen zentralen Themen rechnet der Verband, dass die Entscheidung trotz der Dringlichkeit etwas Zeit in Anspruch nimmt.
Aus diesem Grund setzt der Zoo Leipzig, der sich auch sonst zu mehr als 90 Prozent selbst finanziert und dem allein in der jetzt terminierten Schließung bis zum 19. April entsprechende Einnahmen von bis zu vier Millionen Euro fehlen, auch jetzt auf die Mithilfe vieler Zoofreunde. Mit der heute beginnenden Spendenaktion „Ein Bienchen für dich“ sind alle Zoo- und Tierfreunde aufgerufen, den Zoo Leipzig zu unterstützen. Ab einem Euro kann jeder mitmachen: Dafür gibt es eine symbolische Patenschaft für eine Biene oder auch mehrere. Die Spendenpakete sind gestaffelt und reichen von der einzelnen Biene (1 Euro) über einen kleinen Schwarm (50 Euro) und ein Hummelvolk (250 Euro) bis zur Bienenkönigin (1000 Euro). „Jede Unterstützung hilft uns. Und gemeinsam wird aus den vielen Paten ein ganzer Schwarm der Hilfe. Und jeder verdient sich damit ein tierisches Bienchen von uns“, erklärt Zoodirektor Junhold. Die Abwicklung erfolgt vollständig online über die Website des Zoos (www.zooleipzig.de/bienchen). Nach dem Onlineabschluss der Aktionspatenschaft bekommen die Paten eine entsprechende Bestätigung per Email. Sobald der Zoo wieder öffnen kann, werden als Dank unter allen Bienen-Paten 10 Familien-Tagestickets verlost.
Bereits in den vergangenen Tagen sind Spenden in fünfstelliger Höhe über den Freundes- und Förderverein des Zoo Leipzig sowie beim Zoo selbst eingegangen. „Wir merken, dass unser Zoo und die Tiere den Leipzigern und vielen Menschen weit darüber hinaus sehr wichtig sind“, sagt Vereinspräsident Michael Weichert. Unabhängig von der Spendenaktion können Zoofreunde den Zoo auch weiterhin über den Freundes- und Förderverein unterstützen. Sowohl die Mitgliedschaft im Verein als auch Patenschaften für nahezu alle Tiere des Zoos können abgeschlossen werden (www.zoo-leipzig.de/foerdern-helfen).
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Bienen im Bienengarten - Gemeinsam viel erreichen © Zoo Leipzig
Bienen im Bienengarten - Gemeinsam viel erreichen © Zoo Leipzig

Mit einer Bienen-Patenschaft den Zoo unterstützen © Zoo Leipzig
Mit einer Bienen-Patenschaft den Zoo unterstützen © Zoo Leipzig
 

Der Zoo im Ausnahmezustand - Löwenjungtiere lernen Löwensavanne Makasi Simba kennen
18 – 2020 / 25.03.2020
Seit einer Woche ist der Zoo Leipzig aufgrund der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 für Besucher komplett geschlossen. „Es fühlt sich sehr surreal und gespenstisch an, durch den Zoo zu gehen und keinen einzigen Besucher zu sehen. Aber es ist notwendig, um die weitere Verbreitung der Pandemie einzuschränken. Ich hoffe, dass jeder Einzelne diese Maßnahmen auch ernst nimmt und umsetzt“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Während es für die im Zoo lebenden Tiere in gewohnter Art und Weise weitergeht, weil die Pfleger sich tagtäglich intensiv um ihre Schützlinge kümmern, muss der Zooalltag ansonsten komplett neugestaltet werden. „Wir versuchen die Zeit durch interne Umorganisation bestmöglich zu überbrücken, arbeiten in anderen Bereichen, in denen es möglich ist, im Homeoffice und stellen die Versorgung unseres wertvollen Tierbestandes trotz der Einschränkungen im täglichen Leben sicher“, erklärt Junhold. Die Entwicklungen und Entscheidungen der Bundesregierung rund um den Virus verfolge man sehr intensiv und adaptiere den Zoobetrieb entsprechend. Fakt ist aber auch, dass der Zoo bis auf Weiteres, zunächst bis zum 19. April, auf mehr als 90 Prozent seiner Einnahmen verzichten muss. „Ziel ist es, dass wir keinen Mitarbeiter verlieren müssen. Wir werden wirtschaftliche Herausforderungen haben, die wir nur gemeinsam schultern können“, blickt Zoodirektor Junhold voraus und ergänzt: „Den Übergang in diesen Ausnahmezustand haben wir intern als Team gut organisiert und umgesetzt.“
Löwenjungtiere & Vater Majo
Löwe Majo kümmert sich seit zwei Wochen um seine Jungtiere. „Er hat diese Rolle gut angenommen und ist ein wirklich guter und liebevoller Vater. Die Jungtiere vertrauen ihm und schlafen gemeinsam dicht bei ihm“, erzählt Bereichsleiter Jens Hirmer. Tagsüber sind sie seit einigen Tagen auch im Außenbereich auf Entdeckungstour und lernen die Löwensavanne Makasi Simba kennen. Das Frühlingswetter und die Sonne wirken sich gut auf die Entwicklung der drei Jungtiere aus. Der Kater und seine beiden Schwestern spielen gemeinsam draußen, während Majo sich das muntere Treiben vom Eingang der Höhle aus anschaut. „Diese Konstellation hat den Vorteil, dass er den Nachwuchs zurückrufen kann, wenn er zu mutig wird“, erklärt Jens Hirmer. Mutter Kigali ist immer in unmittelbarer Nachbarschaft und sieht und riecht den Nachwuchs. Sie wirkt wieder zunehmend entspannter. Diese Konstellation soll sich noch einige Zeit einspielen und die Jungtiere weiter an Gewicht und Geschick zunehmen, bevor die nächsten Schritte unternommen werden, das kleine Rudel zu vereinen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Löwenjungtiere und Majo © Zoo Leipzig
Löwenjungtiere und Majo © Zoo Leipzig
 

Die drei Jungtiere gemeinsam auf der Außenanlage © Zoo Leipzig
Die drei Jungtiere gemeinsam auf der Außenanlage © Zoo Leipzig
 

Der Zoo im Ausnahmezustand - für Besucher geschlossen © Zoo Leipzig
Der Zoo im Ausnahmezustand - für Besucher geschlossen © Zoo Leipzig
 

Erster Schritt erfolgt - Löwenjungtiere mit Vater Majo zusammen
17 – 2020 / 12.03.2020
Nach den dramatischen Ereignissen in der Löwenhöhle zu Wochenbeginn, als Löwin Kigali zwei ihrer fünf Jungtiere tödlich verletzte, sind die drei verbliebenen Junglöwen seit Mittwochmorgen mit dem vier Jahre alten Vater Majo zusammen. „Unsere Hoffnung war es, dass der Kater die Jungtiere akzeptiert, da er schon länger im Sichtkontakt war. In den ersten 24 Stunden scheint dies der Fall zu sein. Er ist ein ängstlicher, aber auch vorsichtiger Löwe, der jetzt langsam lernen muss, mit der neuen Situation umzugehen“, erklärt Seniorkurator Gerd Nötzold. Für eine Entwarnung gibt es bis auf Weiteres noch keinen Anlass.
Die neue Konstellation muss sich in den kommenden Wochen einspielen, bevor Löwin Kigali wieder zum Kater und den Jungen hinzugelassen wird. Kigali hatte ihre Jungtiere attackiert, nachdem sie vier Wochen nach der ersten Impfung nun die zweite routinemäßige Pflichtimmunisierung bekommen hatten. Vorübergehend ist sie deshalb nicht direkt mit den Jungtieren zusammen, aber sie bleibt in Sichtkontakt. Der Umstand, dass die jungen Löwen bereits Fleisch fressen, entspannt die Situation insgesamt und verschafft Zeit für die notwendige Stabilisierung, bevor die nächsten Schritte unternommen werden, das Rudel zu vereinen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Löwe Majo ist gefordert © Zoo Leipzig
Löwe Majo ist gefordert © Zoo Leipzig
 

Dramatische Wendung in der Löwenhöhle - Zwei Jungtiere sind tot
16 – 2020 / 10.03.2020
Die vergangenen 24 Stunden in der Löwenhöhle im Zoo Leipzig sind dramatisch verlaufen. Löwenmutter Kigali verhielt sich am Montagvormittag nach einer routinemäßigen Impfung des Nachwuchses aggressiv und verletzte ein Jungtier tödlich. Nach einer vorübergehenden Trennung von Mutter und Jungtieren und einer augenscheinlichen Beruhigung der Lage, erhielten sie die Möglichkeit, gemeinsam die Nacht zu verbringen, um die Mutter-Kind-Beziehung nicht abreißen zu lassen. Ein zweites Jungtier überlebte die Nacht nicht. „Wir können nicht erklären, warum die Löwin, die sich in den vergangenen zehn Wochen intensiv um ihren Wurf gekümmert hat, so aggressiv agiert“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Nach intensiven Beratungen ist die Entscheidung gefallen, Vater Majo, der die Jungtiere bereits vom Sichtkontakt kennt, zeitnah zu ihnen zu lassen, um Kigali, die heute erneut von ihren Jungtieren getrennt ist, Entlastung zu verschaffen. „Unsere Hoffnung liegt auf Majo, der den verbliebenen drei Jungtieren einen gewissen Schutz zukommen lassen soll. Gegenwärtig können wir nicht abschätzen, ob das gelingt“, so Junhold.
Hinweis für Pressevertreter: Bitte haben Sie Verständnis, dass wir den laufenden Vergesellschaftungsprozess abwarten, bevor wir neue Informationen veröffentlichen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor
 
Elefantenmutter Rani wählt Namen für ihr Jungtier - Nachwuchs auf den Namen Kiran getauft
15 – 2020 / 07.03.2020
Elefantenkuh hat Rani hat gewühlt: Das Elefantenkalb im Zoo Leipzig ist nach ihrer finalen Entscheidung heute bei strahlendem Sonnenschein auf den Namen Kiran – der Sonnenstrahl – getauft worden. Aus der Masse von 5737 Einsendungen hatten es zuvor vier Namen aus dem asiatischen Sprachraum ins Finale geschafft. Die Elefantenpfleger hatten die Namen Haruki (strahlend und intelligent), Kiran, Mong Mỏi (der Ersehnte) und Taro (erstgeborener Sohn) vorausgewählt. Wichtig waren dabei der Klang des Namens, so dass es in der Herde nicht zu Verwechslungen kommt, sowie die passende Bedeutung für den Jungbullen. Die Entscheidung durfte letztlich Elefantenkuh Rani als Mutter des kleinen Bullen treffen. Sie wählte aus den vier mit Obst und Gemüse verborgenen Namensschildern den endgültigen Namen aus. „Das Interesse während des Namensaufrufes und auch heute bei der Taufe ist überwältigend. Wir spüren in guten und schlechten Zeiten den Rückhalt, den wir in Leipzig und weit darüber hinaus genießen dürfen“, sagte Zoodirektor Prof. Jörg Junhold im Rahmen der Taufzeremonie und bedankte sich auch bei seinem Team: „Ich bin jedem Einzelnen dankbar für die intensive Arbeit und den großen Einsatz für die uns anvertrauten Tiere.“
Der Sohn von Rani und Voi Nam ist am 11. Januar zur Welt gekommen und seither zum festen Bestandteil des Quartetts mit Tante Don Chung und seinen Eltern geworden. Die beiden Elefantenkühe hatten im Vorjahr bei der Betreuung von Bền Lòng viel gelernt und profitieren nun davon. Don Chung als Leitkuh entlastet Rani zeitweise bei der Betreuung. Vater Voi Nam ist ein ruhiger, aber konsequenter Bulle, der mit seiner Konsequenz bei der Erziehung unterstützt. Sein Sohn Kiran entwickelt sich insgesamt gut, allerdings könnte er schneller zunehmen. Ansonsten hält sich das Jungtier elefantentypisch vor allem an seine Mutter Rani. Das knapp zwei Monate alte Jungtier zeigt sich interessiert an seiner Umwelt und lernt auch zunehmend die Verhaltensweisen und Eigenheiten der großen Dickhäuter kennen. In den vergangenen Tagen hat er erste Kontakte mit Wasser in einem Mini-Pool gehabt. Bis er beim täglichen Elefantenbaden um 10.15 Uhr mit in das Becken mit Unterwassereinblick steigt, werden aber noch einige Übungseinheiten vergehen.
Die Taufe hat im Rahmen der Entdeckertage Artenschutz stattgefunden, die auch morgen – inklusive einer Sonderkommentierung um 14 Uhr bei den Elefanten – wieder zum spannenden Zoobesuch einladen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Kiran mit Mutter Rani und Tante Don Chun © Zoo Leipzig
Kiran mit Mutter Rani und Tante Don Chun © Zoo Leipzig
 

Rani hat den Namen Kiran gewählt © Zoo Leipzig
Rani hat den Namen Kiran gewählt © Zoo Leipzig

Kiran mit Mutter Rani Tante Don Chung und Vater Voi Nam © Zoo Leipzig
Kiran mit Mutter Rani Tante Don Chung und Vater Voi Nam © Zoo Leipzig
 

Großes Engagement – 78 Tierpatenschaften überreicht Goldsponsor Ur-Krostitzer übernimmt Koala-Patenschaft
14- 2020 / 06.03.2020
Seit 11 Jahren betätigen sich die Bierbrauer aus Krostitz - über das Engagement als Goldsponsor hinaus - als Initiator für zusätzliche Tier-Patenschaften im Zoo Leipzig. Die Aktion findet bereits jedes Jahr statt und die Krostitzer Patenfamilie wird von Jahr zu Jahr vielfältiger. Einige Paten sind mit dem gleichen Tier konstant dabei und andere wählen jedes Jahr ein neues Patentier aus, um ihren Beitrag für den Schutz der Artenvielfalt zu leisten.
Natürlich geht die Brauerei selbst mit gutem Beispiel voran. Nach den 485 Blattschneiderameisen aus dem vergangenen Jahr übernimmt die Brauerei in diesem Jahr die Patenschaft für einen Koala. „Die Vielfalt unserer Brauerei-Patentiere ist inzwischen recht groß“ schmunzelt Brauerei-Chef Wolfgang Welter. „Wir haben schon für das Wohlergehen der Löwen, des Sunda-Gavials, des Okapis oder des Spitzmaulnashorns gesorgt, nun geht es also mit der Patenschaft nach Australien.“
Die Aktion startete vor 11 Jahren mit 20 Paten, inzwischen hat sich die Patenfamilie fast vervierfacht. Im vergangenen Jahr waren es 74 Paten, die 14.375 Euro mitbrachten. In diesem Jahr sind es 75 Paten, die 78 Patenschaften für 93 Tiere übernehmen - in Euro entspricht das einem Wert von 16.150,- Euro. Die beliebtesten Patentiere sind dabei die Affen, die Erdmännchen, Rüsselhündchen und Bienen. Beliebt sind auch Fette Sandratte, Faultier und Nasenbär.
„Wir sind stolz darauf, dass sich mit Ur-Krostitzer ein so langjähriger und verlässlicher Partner für die weitere Zusammenarbeit mit dem Zoo Leipzig entschieden hat. Nicht zuletzt durch die vielen Patenschaften ist das Sponsorship mehr als nur eine wirtschaftliche Verbindung, sondern eine echte Partnerschaft“, schätzt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold ein.

Prof. Jörg Junhold und Michael Weichert übergeben Koala-Patenurkunde an Brauerei-Chef Wolfgang Welter © Zoo Leipzig
Prof. Jörg Junhold und Michael Weichert übergeben Koala-Patenurkunde an Brauerei-Chef Wolfgang Welter © Zoo Leipzig

Elefantentaufe bei den Entdeckertagen Artenschutz - Vorauswahl aus mehr als 5.700 Einsendungen getroffen
13 – 2020 / 05.03.2020
Der kleine Elefantenbulle im Zoo Leipzig bekommt am Samstag einen Namen. Im Rahmen der Entdeckertage Artenschutz, die am Wochenende (7. und 8. März) in den Zoo locken, wird das Jungtier um 14 Uhr getauft. Eine Vorauswahl von vier Namen aus dem asiatischen Sprachraum wurde von den Tierpflegern aus 5.737 Einsendungen getroffen. Ins Finale am Samstag, wenn Mutter Rani um 14 Uhr die Entscheidung trifft, haben es geschafft:
- Haruki - strahlend und intelligent (japanisch)
- Kiran – der Licht-/Sonnenstrahl (indisch)
- Mong Mỏi – der Ersehnte (vietnamesisch)
- Taro – erstgeborener Sohn (japanisch)
Der Sohn von Rani und Voi Nam ist am 11. Januar zur Welt gekommen und seither zum festen Bestandteil des Quartetts mit Tante Don Chung und seinen Eltern geworden. Die beiden Elefantenkühe hatten im vergangenen Jahr bei der Betreuung von Bền Lòng viel gelernt, so dass die unerfahrene Rani bei ihrer ersten Aufzucht davon profitiert und sich gut um das Jungtier kümmert. Don Chung als Leitkuh unterstützt sie dabei gut und entlastet zeitweise bei der Betreuung des jungen Bullen. Vater Voi Nam zeigt sich als rücksichtsvoller Bulle, der gleichzeitig aber auch für Ordnung in der kleinen Herde sorgt und bei der Erziehung unterstützt. „Die extrem hohe Beteiligung beim Namensaufruf zeigt uns, wie sehr die Zoobesucher und eine breite Öffentlichkeit mit uns fiebert und uns die Daumen drückt, dass sich der Jungbulle gut entwickelt“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold, der am Samstag bei der Elefantentaufe zugegen sein wird.
Artenschutz-Führung & Sonderkommentierungen
Im Zoo Leipzig gehört der Artenschutz zu den wichtigsten Aufgaben des modernen Zoos. Seit nunmehr 20 Jahren wird der ambitionierte Masterplan umgesetzt und der Zoo der Zukunft Wirklichkeit. Bei den Entdeckertagen Artenschutz stehen die wertvolle Arbeit in Projekten weltweit sowie der im Zoo heranwachsende Nachwuchs bedrohter Arten im Fokus. So werden die jungen Strahlenschildkröten präsentiert und bei den Menschenaffen können elf Jungtiere unter drei Jahren beobachtet werden. Zudem finden Sonderkommentierungen u.a. im Pantanal, bei den Elefanten und an der Löwensavanne statt. Die Azubis des Zoos betreuen einen Stand zur Artenschutz-Arbeit, gemeinsam mit den Zoolotsen und dem Freundes- und Förderverein wird gebastelt und jeweils um 11 und 14 Uhr geht es auf 90-minütige Artenschutz-Safari.

Am Samstag um 14 Uhr bekommt das Elefantenkalb einen Namen © Screenshot Zoo Leipzig
Am Samstag um 14 Uhr bekommt das Elefantenkalb einen Namen © Zoo Leipzig
 

Elefantenkalb mit Mutter Rani und Don Chung © Screenshot Zoo Leipzig
Elefantenkalb mit Mutter Rani und Don Chung © Zoo Leipzig
 

Endspurt für Namenseinsendungen - Entdeckertage Artenschutz am 7. und 8. März erleben
11 – 2020 / 28.02.2020
Die Namenssuche für den kleinen Asiatischen Elefanten im Zoo Leipzig ist in vollem Gange. Mehr als 4.500 Einsendungen mit den verschiedensten Ideen für den Sohn von Rani und Voi Nam sind bereits eingetroffen. Das Jungtier entwickelt sich gut und ist fester Bestandteil der kleinen Herde mit seinen Eltern sowie Tante Don Chung. Mutter Rani hat sich gut in ihre erstmalige Mutterrolle eingefunden und kümmert sich unterstützt von den beiden anderen intensiv um ihren Nachwuchs. Das Quartett ist täglich je nach Wetterlage im Elefantentempel oder auf den Außenanlagen zu sehen. Die Zeit ohne Namen neigt sich für das Elefantenkalb langsam dem Ende entgegen. Bis einschließlich morgen haben alle Zoo- und Elefantenfreunde noch die Chance, ihre Vorschläge auf der Website unter www.zoo-leipzig.de/namensaufruf zu unterbreiten. Die Taufe soll dann am darauffolgenden Samstag im Rahmen der Entdeckertage Artenschutz im Zoo Leipzig stattfinden.
Alle reden über den Arten- und Umweltschutz – im Zoo Leipzig, dem Zoo der Zukunft, gehört er zu den wichtigsten Aufgaben und wird tagtäglich gelebt. Bei den Entdeckertagen Artenschutz am 7. und 8. März steht die wertvolle Arbeit in Projekten weltweit sowie der heranwachsende Nachwuchs bedrohter Arten ganz besonders im Fokus der Aufmerksamkeit. Die Tiere im Zoo, die in naturnah gestalteten Gehegen leben, sind Botschafter ihrer oftmals vom Aussterben bedrohten Artgenossen im natürlichen Lebensraum. Gegenwärtig wachsen zahlreiche Jungtiere heran, die für den Erhalt ihrer Arten enorm wichtig sind. So werden im Terrarium die jungen Strahlenschildkröten präsentiert und in Pongoland können bei den Menschenaffen elf Jungtiere unter drei Jahren beobachtet werden. Zudem finden Sonderkommentierungen u.a. im Pantanal, bei den Elefanten und an der Löwensavanne statt. In Gondwanaland gibt es kommentierte Bootsfahrten mit den Tierpflegern sowie einen interaktiven Informationsstand zum Urwaldkrabbeln und exotischen Früchten. Die Azubis des Zoos betreuen einen Stand zur Artenschutz-Arbeit des Zoos, an dem auch die internationalen Projekte des Zoos vorgestellt werden. Im Entdeckerhaus Arche wird gemeinsam mit den Zoolotsen und dem Freundes und Förderverein gebastelt und jeweils um 11 und 14 Uhr geht es auf 90-minütige Artenschutz-Safari.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Rani mit ihrem Sohn © Screenshot Zoo Leipzig
Rani mit ihrem Sohn © Zoo Leipzig
 

Wie soll das Elefantenkalb heißen - Vorschläge noch bis morgen © Screenshot Zoo Leipzig
Wie soll das Elefantenkalb heißen - Vorschläge noch bis morgen © Zoo Leipzig

Name für Elefantenkalb gesucht - Vorschläge bis 29. Februar einreichen
10 – 2020 / 18.02.2020
Die Zusammenführung der kleinen Herde um das Elefantenkalb von Mutter Rani und Tante Don Chung mit Vater Voi Nam macht große Fortschritte. Nachdem der große Bulle in der vergangenen Woche tagsüber in der kleinen Herde war, ist er seit dieser Woche auch nachts bei dem Trio und unterstützt bei der Erziehung des Jungtieres. „Voi Nam ist ein ruhiger Bulle, bei den Kühen beliebt und gegenüber dem Nachwuchs vorsichtig“, sagt Bereichsleiter Thomas Günther und fügt hinzu: „Das heißt aber nicht, dass er sich von dem Jungtier ärgern lässt. Voi setzt Regeln und erwartet Respekt.“ Die Hauptarbeit haben weiterhin die beiden Elefantenkühe. Rani hat sich gut in ihrer Mutterrolle eingefunden und lässt das Jungtier regelmäßig und auf beiden Seiten trinken, Don Chung übernimmt zwischendurch zeitweise die Betreuung. „Die Gewichtsentwicklung ist noch etwas zögerlich, aber mit dem Gesamteindruck des Nachwuchses bin ich zufrieden“, schätzt Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard ein. Der am 11. Januar geborene Jungbulle, der täglich im Elefantentempel und bereits auf der Außenanlage des Elefantentempels Ganesha Mandir unterwegs und täglich von 10 bis 17 Uhr zu sehen ist, soll nun einen Namen bekommen. Bis zum 29. Februar können über die Website des Zoos unter www.zooleipzig.de Vorschläge eingereicht werden. Die Taufe wird voraussichtlich im Rahmen der Entdeckertage Artenschutz am 7. März stattfinden.
Licht und Schatten
Auch der Löwennachwuchs entwickelt sich gut. Die fünf Jungtiere werden von Mutter Kigali vorbildlich betreut und zeigen sich täglich in der Löwenhöhle sehr aktiv. Hauptsächlich ernähren sie sich von der Muttermilch, beginnen aber zunehmend auch Fleisch zu fressen und üben sich im spielerischen Umgang miteinander.
Eine traurige Meldung gibt es hingegen aus dem Koala-Haus. Dort ist am Wochenende nach einwöchiger intensiver tierärztlicher Behandlung das Männchen Moose an Leukämie gestorben. „Die Blutwerte waren bei der letzten Routineuntersuchung im Herbst unauffällig. Die zuletzt erfolgten Proben aufgrund schlechter Nahrungsaufnahme haben den Befund zutage gefördert“, erklärt Dr. Bernhard.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Voi Nam und sein Sohn © Screenshot Zoo Leipzig
Voi Nam und sein Sohn © Zoo Leipzig
 

Kigali kümmert sich um ihre Jungtiere © Screenshot Zoo Leipzig
Kigali kümmert sich um ihre Jungtiere © Zoo Leipzig
 

Fünflinge auf Wanderschaft - Löwenjungtiere können Schauanlage erkunden
09 – 2020 / 12.02.2020
Fünflinge auf Wanderschaft: Kigalis Schützlinge dürfen das Schaugehege in der Löwenhöhle als ihr neues Spielrevier erkunden. Gegenwärtig noch zögerlich, aber mit einer gehörigen Portion Neugierde ausgerüstet folgen die beiden Kater und drei Katzen der ausgesprochen fürsorglichen Mutter kurzzeitig in die Besucherschauhöhle, um sich dann ins sichere rückwärtige Gehege zurückzuziehen. „Es wird sicherlich ein paar Tage dauern, bis das Rudel regelmäßig in der Schauhöhle zu sehen sein wird. Die Jungtiere müssen sich erst an die neue Umgebung und Gegebenheiten gewöhnen. Wir sind aber zuversichtlich, dass es nicht lange dauern wird, denn sie sind doch recht mobil und sehr interessiert an ihrer Umwelt“, schätzt Seniorkurator Gerd Nötzold die Situation optimistisch ein. Kigalis (5) Fünflinge haben sich seit der Geburt (25./26.12.2019) gut entwickelt, beginnen erste kleinere Fleischportionen zu fressen und haben kontinuierlich an Gewicht zugenommen. Aktuell wiegen die Löwenjungen zwischen 4 und 6 Kilogramm. Kater Majo (4) hat bisher noch keinen direkten Kontakt zu seinem Nachwuchs gehabt und die Fünflinge ausschließlich am Sichtgitter in Augenschein nehmen können. „Die Zusammenführung des kompletten Rudels wird noch etwas dauern. Zunächst sollen sich die Jungtiere an die neue Situation in der Schauanlage gewöhnen und weiterhin wachsen, dann planen wir den nächsten Schritt“, so Nötzold.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Kigalis Löwennachwuchs in de Schauanlage © Screenshot Zoo Leipzig
Kigalis Löwennachwuchs in de Schauanlage © Zoo Leipzig
 

Löwenjungtiere auf Wanderschaft in der Schauhöhle © Screenshot Zoo Leipzig
Löwenjungtiere auf Wanderschaft in der Schauhöhle © Zoo Leipzig
 

Bonobonachwuchs & Winterferien im Zoo Leipzig
Magisches Tropenleuchten, Mittmachwerkstatt und Entdecker-Touren

08 – 2020 / 06.02-2020
Erneuter Zuchterfolg in Pongoland: Diesmal sorgte Bonoboweibchen Lexi (20) für einen weiteren Nachkommen in der Menschenaffenanlage, der am Montagvormittag (03.02.) zur Welt kam und für Lexi das dritte Jungtier ist. Die Pfleger hatten bereits zu Dienstbeginn die ersten Anzeichen für die bevorstehende Geburt erkannt und Lexi im Schlafgehege gelassen. Gegen 10 Uhr, nach einer kurzen und komplikationslosen Geburtsphase, hielt Lexi bereits ihren Sohn behutsam im Arm. Ihre beiden anderen Jungtiere Yaro (6) und Tayo (3) sowie ihre Ziehtochter Amira (2) waren die ganze Zeit bei ihr und nahmen auch gleich Kontakt zum Neuankömmling auf. „Wir sehen es mit großer Freude, dass beide wohlauf sind, Lexis Neugeborenes regelmäßig trinkt und einen gesunden Eindruck macht. Ab heute sind sie auch für die Besucher zu sehen“, so Kurator Ruben Holland.
Ebenfalls gut zu sehen ist der kleine Schimpansenjunge Frank (1,5 Monate), der am Bauch von Mutter Kisha (15) die letzten Wochen ordentlich gewachsen ist. „Auch hier sind wie sehr zufrieden mit der bisherigen Entwicklung und können fast täglich Fortschritte bei ihm beobachten“, informiert Holland und ergänzt, dass aktuell zehn Menschenaffenkinder (bis 3 Jahre) verteilt auf alle Gruppen beim Aufwachsen und täglichen Spielen von den Besuchern beobachtet werden können. In der Orang-Utan-Anlage schickt sich die kleine Rima (6 Monate) an, immer eigenständiger zu werden. Neugierig inspiziert sie ihre Umwelt und wird demnächst mit den beiden Jung-Orangs Sari (2) und Martok (2) spielerisch Kontakt aufnehmen. Darüber hinaus toben die Gorillajungtiere Kio (2) und Kianga (3) täglich zur Freude aller ausgelassen über die Innenanlage und scheinen kein Ende am vergnügten Spiel zu finden. „Die regelmäßigen Zuchterfolge bei den Menschenaffen honorieren das tägliche Engagement unserer Tierpfleger im Umgang mit den Tieren und sind mit Blick auf die Bedrohungssituation in den natürlichen Verbreitungsgebieten dieser Primaten und ihrer Stellung als Botschafter ihrer Art bedeutsam. Es ist wirklich eine besondere Freude, die zahlreichen Menschenaffenkinder zu sehen“, betont Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Leuchtend in die Winterferien starten: Das Magische Tropenleuchten bietet bis zum 9. Februar den besten Einstieg in die Winterferien: 26 Grad Wärme, szenische Lichtspiele, illuminierte Bootstouren durch den Regenwald, leuchtende Sternenbilder und tierische Projektionen unter dem Leipziger Abendhimmel stimmen auf zwei Ferienwochen ein, in denen der Zoo wieder viele Aktionen anbietet. Kreative Kids sind täglich von 10 bis 16 Uhr bei der Mittmachwerkstatt im Entdeckerhaus Arche bestens aufgehoben, während in Pongoland Quiz-Genies immer von 11 bis 16 Uhr beim Mitmachquiz über die nächsten Verwandten ausgefragt und gefordert werden. Ausgerüstet mit einem Spezialkoffer geht es montags und mittwochs um 11 Uhr für Abenteurer ab 8 Jahren auf Entdecker-Safari durch den Großstadtdschungel von Gondwanaland. Dort gilt es die Geheimnisse des Regenwaldes spielerisch zu entdecken und zu erforschen (Teilnehmergebühr 5 Euro, eine Voranmeldung wird empfohlen).
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Orangweibchen Pini mit Tochter Rima © Screenshot Zoo Leipzig
Orangweibchen Pini mit Tochter Rima © Zoo Leipzig

Lexi mit ihrem neuen Jungtier Ziehtochter Amira Hintergrund Weibchen Yasa © Zoo Leipzig
Lexi mit ihrem neuen Jungtier Ziehtochter Amira Hintergrund Weibchen Yasa © Zoo Leipzig

Voi Nam lernt seinen Sohn kennen - Löwenjungtiere entwickeln sich
07 – 2020 / 24.01.2020
Den ersten Monat ihres jungen Lebens komplettieren die fünf Jungtiere von Löwin Kigali am morgigen 25. Januar. Die fünf Jahre alte Löwin kümmert sich gut um den Nachwuchs, der sich unterschiedlich schnell entwickelt. Die Jungen werden zunehmend mobiler, haben aber zwischendurch auch etwas abgenommen. „Insgesamt machen sie augenscheinlich einen guten Eindruck und sind in der Wurfbox unterwegs. Inwiefern es der unerfahrenen Löwin gelingt, tatsächlich alle fünf Jungtiere aufzuziehen, werden die nächsten Wochen zeigen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Für Kigali sei der erste Monat ein wichtiger Lernprozess gewesen, um Erfahrung bei der Aufzucht von Nachwuchs zu gewinnen. Vater Majo ist naturgemäß nicht zugegen, während Kigali die Jungtiere rund um die Uhr betreut. Ab wann die Jungtiere zu sehen sein werden und das kleine Rudel zusammengeführt
wird, wird erst entschieden, wenn die Jungtiere zuverlässig der Mutter folgen.
Lernen im Elefantenhaus
Bereits in direkter Nachbarschaft zu seinem ersten Nachwuchs war in den vergangenen Tagen Elefantenbulle Voi Nam. Im Elefantentempel Ganesha Mandir konnte er auf der zweigeteilten Innenanlage bereits Rüsselkontakt zu dem kleinen Bullen, der vor zwei Wochen geboren wurde, aufnehmen. Mutter Rani hat in der Zeit ebenfalls viel gelernt, während sie sich um ihr erstes Kalb kümmert. „Rani ist eine nervöse Elefantenkuh, die lernen muss, mit der ständigen Präsenz eines quirligen und hungrigen Jungtieres umzugehen. Die Tierpfleger und Tante Don Chung geben ihr dabei die nötige Ruhe und Sicherheit, so dass sich die kleine Herde Schritt für Schritt entwickeln kann“, schätzt Seniorkurator Gerd Nötzold ein. Die Zoobesucher haben bereits täglich von 10 bis 16 Uhr die Möglichkeit, die Miniherde zu beobachten. Freitags bis sonntags lässt sich der Besuch auch mit dem Magischen Tropenleuchten verbinden, das Teile des Zoos und die Tropenerlebniswelt Gondwanaland ab 17 Uhr in faszinierenden Farben leuchten lässt.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Kigali mit den Jungtieren © Screenshot Zoo Leipzig
Kigali mit den Jungtieren © SAcreenshot Zoo Leipzig

Miniherde Don Chung Rani und Jungtier triifft auf Voi Nam und seine Mutter Trinh © Zoo Leipzig
Miniherde Don Chung Rani und Jungtier triifft auf Voi Nam und seine Mutter Trinh © Zoo Leipzig

Dritter Zuchterfolg im Okapi-Wald - Schimpansenjungtier auf den Namen Frank getauft
06 – 2020 / 22.01.2020
Dritter Zuchterfolg im Okapi-Wald: Okapiweibchen Zawadi (10) hat am Sonntagvormittag nach 2014 und 2017 erneut für Nachwuchs gesorgt. Die Geburt des männlichen Kalbes verlief komplikationslos und konnte von den Pflegern im gebotenen Abstand mitverfolgt werden. Als erfahrene Mutter versorgte Zawadi ihr Jungtier umgehend und bisher tadellos. Die Pfleger hatten einige Tage zuvor erste Anzeichen für die bevorstehende Geburt wahrgenommen und richteten daraufhin ein sicheres Strohlager für den Neuankömmling ein. Okapis zählen wie unsere einheimischen Tiere zu den Abliegern, folglich verbringen die Jungtiere die ersten Wochen an einem geschützten Platz und werden dort von der Mutter versorgt. Die gesamte Zoomannschaft zeigt sich erfreut über den Zuchterfolg im Okapi-Wald, der als ein ideales Geschenk im 15. Jubiläumsjahr der Anlage zu betrachten ist. Der Zoo Leipzig stieg nach jahrzehntelanger Unterbrechung im Jahr 2005 mit dem Bau des Okapi-Waldes erneut in die Haltung der stark gefährdeten und endemisch im Regenwald der Demokratischen Republik Kongo vorkommenden Tierart ein. „Gegenwärtig sind wir mit dem routinierten Umgang von Zawadi mit ihrem Kalb sehr zufrieden. Wir werden beiden in den nächsten Wochen die nötige Ruhe geben, damit sich die Mutter-Kalb-Bindung weiterhin stabilisiert und sich das Jungtier in Ruhe entwickeln kann. Aufgrund dessen wird es einige Zeit dauern, bis sich beide den Besuchern im Außengehege zeigen werden. Bekannt geben können wir aber bereits heute schon den Namen, den die Pfleger ausgewählt haben: Zawadis Sohn heißt Thabo, was im afrikanischen Sprachgebrauch Glück bedeutet“, so Seniorkurator Gerd Nötzold. Vater von Thabo ist der 14-jährige Okapibulle Kimdu, der das Geburtsgeschehen vom Nachbargehege aus beobachtete.
Hinweis: Auf www.zoo-leipzig.de können Sie sich entsprechendes Videomaterial von der Geburt ansehen und für die redaktionelle Berichterstattung verwenden.
Taufe in Pongoland: Kishas (15) kleiner Junge, der am ersten Weihnachtsfeiertag inmitten der 21-köpfigen Westafrikanischen Schimpansengruppe zur Welt kam, wurde heute von den Pflegern und Mitarbeitern des Max-Planck-Instituts, die traditionell gemeinsam die Namenswahl treffen, auf den Namen Frank getauft. „Der Name ist an unseren langjährigen Bereichsleiter Frank Schellhardt angelehnt, der Ende letzten Jahres nach 47 Dienstjahren seinen wohlverdienten Ruhestand angetreten hat“, erläutert Bereichsleiter Daniel Geißler die Entscheidung und ergänzt, dass Frank nach seinen ersten vier Wochen bereits ein kräftiger Schimpansenjunge ist, der sehr neugierig das Geschehen in der Gruppe beobachtet und liebevoll von seiner Mutter versorgt wird. Sein drei Jahre alter Bruder Ohini (3) zeigt großes Interesse an seinem zukünftigen Spielgefährten und nimmt immer wieder Kontakt zu ihm auf.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Okapibulle Thabo im sicheren Strohlager © Zoo Leipzig
Okapibulle Thabo im sicheren Strohlager © Zoo Leipzig

Schimpansenjunge Frank trinkend im Arm seiner Mutter Kisha © Zoo Leipzig
Schimpansenjunge Frank trinkend im Arm seiner Mutter Kisha © Zoo Leipzig

Traurige Nachricht aus Afrika - Giraffenbulle Max ist tot
05 – 2020 / 15.01.2020
Der 24 Jahre alte Giraffenbulle Max (geb. am 27.09.1995 in Leipzig) ist gestern Nachmittag zum Festliegen gekommen und gestorben. Als Todesursache wird ein akutes Herz-Kreislauf-Versagen angenommen. „Max zeigte bereits seit einiger Zeit altersbedingte gesundheitliche Probleme am Muskel- und Knochenapparat, die veterinärmedizinisch von uns betreut wurden und immer wieder Anlass zur Sorge gaben“, so Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard, der wie alle anderen Mitarbeiter traurig über den Verlust des Giraffenbullen ist.
Max war seit jeher das Charaktertier der Leipziger Savanne, das regelmäßigen Nachwuchs in der intakten Giraffenherde garantierte. Mit seiner imposanten Größe (4,80 Meter) und seinem Gewicht von circa 1.000 Kilogramm war Max auch das eindrücklichste Tier auf der Savanne. Sein Start ins Leben verlief zunächst holprig, denn seine unerfahrene Mutter Jubileé zeigte nach der Geburt kein Interesse an ihm und verweigerte ihm sogar das Trinken. Nachdem alle Versuche der Zusammenführung scheiterten, entschied man sich, ihn mit der Flasche zu versorgen. Max wurde eine Handaufzucht und avancierte schnell zum Liebling aller Mitarbeiter und Besucher.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Giraffenbulle Max © Zoo Leipzig
Giraffenbulle Max © Zoo Leipzig

Elefanten-Jungtier entwickelt sich gut - Miniherde ab sofort im Elefantenhaus zu sehen
04 - 2020 / 14.01.2020
Drei Tage, drei Wochen und drei Monate – das sind die entscheidenden Meilensteine bei der Stabilisierung und Entwicklung der Mutter-Kind-Bindung im Tierreich. Die ersten drei Tage haben Elefantenkuh Rani und ihr Freitagnacht geborenes Jungtier nun gut gemeistert. Mit Unterstützung der ruhigen 36-jährigen Don Chung gewöhnt sich die zehnjährige Rani an ihre neue Rolle als Mutter. Die ältere Elefantenkuh übernimmt immer wieder zeitweise die Betreuung des Jungtieres, so dass Rani auch Entspannungsphasen hat. „An dieser Stelle profitieren wir enorm davon, dass die beiden Elefantenkühe bei der Betreuung von Ben Long so viel gelernt haben“, sagt Seniorkurator Gerd Nötzold und ergänzt: „Allerdings ist es noch viel zu früh, um Entwarnung zu geben.“
Auch Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard ist bisher zufrieden mit der Entwicklung des Jungtieres, das sehr aktiv ist, den beiden Elefantenkühen folgt und neugierig seine Umgebung erkundet. „Die Großen erlauben ihm zunehmend mehr Ruhephasen und er sieht körperlich gut aus. Wichtig ist, dass die Versorgung mit Muttermilch kontinuierlich klappt und es keine Schwierigkeiten gibt“, so die Einschätzung des Veterinärmediziners, der regelmäßig nach dem Jungbullen schaut.
Für die Tierpfleger stellt sich eine neue Routine ein. „Rani und Don Chung benötigen nur wenig Unterstützung und kümmern sich weitestgehend allein um den Kleinen“, sagt Bereichsleiter Thomas Günther und fügt hinzu: „Wichtig ist jetzt, dass die Rollen klar verteilt werden. Rani muss die Mutterpflichten erfüllen und Don Chung darf sie bei der Betreuung unterstützen.“ Die letzte Nacht hat das Trio erstmals allein verbracht und die Situation gut gemeistert. Ab sofort ist das Elefantenhaus Ganesha Mandir täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet, um zu gewohnten Routinen und bekannten Abläufen zurückzukehren, die den Elefanten Sicherheit geben. Aus tiergärtnerischen Gründen kann es erforderlich sein, das Haus auch wieder zu schließen.
Prof. Jörg Junhold

Elefantenkuh Rani hat einen kleinen Bullen geboren - Geburt am Wochenende gelungen
03 - 2020 / 12.01.2020
Vorsichtiges Aufatmen im Zoo Leipzig: Elefantenkuh Rani hat im Beisein von Gefährtin Don Chung einen kleinen Bullen zur Welt gebracht. Am Freitagabend gegen 22 Uhr beobachteten die Pfleger über die Kameraüberwachung erste Anzeichen für die bevorstehende Geburt. Nachdem die Wehentätigkeit zwischendurch abgeebbt war, ging die Geburt dann ab etwa 0.30 Uhr wieder sehr zügig voran. Um 0.58 Uhr war das Jungtier geboren. Um die Unsicherheit von Rani nach ihrer ersten Geburt zu überbrücken und auch Don Chung als Tante die Gelegenheit zu geben, die neue Situation einzuschätzen, unterstützten die Pfleger die beiden Elefantenkühe kurzzeitig, bevor die frischgebackene Mutter dann die Versorgung ihres Jungtieres übernahm. Der Kleine bringt 140 Kilogramm auf die Waage und macht einen gesunden Eindruck. „Am ersten Tag hat Rani ihre neue Rolle super angenommen, obwohl sie eigentlich ein sehr ängstlicher Elefant ist. Der Kleine hat den Luxus, dass sich zwei Kühe perfekt um ihn kümmern. Nun muss sich ein wenig Routine einstellen und die Rollen klar verteilt werden“, sagt Bereichsleiter Thomas Günther. Auch Zoodirektor Prof. Jörg Junhold zeigt sich erleichtert: „Die gesamte Truppe mit allen Zweibeinern und Vierbeinern hat einen klasse Job gemacht. Die Geburt ist zunächst einmal geglückt. Jetzt geben wir den drei Elefanten etwas Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen, bevor wir über die nächsten Schritte entscheiden.“
Mit der Geburt des Jungtieres ist Leipzigs Junge Voi Nam mit 17 Jahren erstmals Vater geworden. Er hatte Rani am 13. April 2018 gedeckt. Die Tragzeit betrug insgesamt 638 Tage. „Für eine Erstgeburt verlief die Geburt unkompliziert und zügig“, schätzt Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard ein. Die kommenden Tage müssen nun zeigen, ob das Jungtier stabil ist und regelmäßig trinkt. „Wir bitten um Verständnis, dass wir in Abhängigkeit von der Mutter-Kind-Bindung von Tag zu Tag entscheiden, wann wir das Elefantenhaus wieder öffnen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.

Rani mit ihrem Jungtier und Don Chung © Zoo Leipzig
Rani mit ihrem Jungtier und Don Chung © Zoo Leipzig

Ranis Jungtier zwischen Rani und Don Chung © Zoo Leipzig
Ranis Jungtier zwischen Rani und Don Chung © Zoo Leipzig

20 Jahre Masterplan: 32 Millionen Besucher im Zoo der Zukunft - Zoo Leipzig zieht Bilanz und präsentiert Ausblick für das Jahr 2020
02 - 2020 / 09.01.2020
20 Jahre Masterplan, 32 Millionen Besucher und 200 Millionen Euro Gesamtinvestitionen: Der Zoo Leipzig ist auf seinem Weg zum Zoo der Zukunft seit dem Start vor 20 Jahren weit vorangekommen. Dieses Resümee hat Zoodirektor Prof. Jörg Junhold heute anlässlich der Jahres-Pressekonferenz gezogen, auf der er 1,8 Millionen Besucher für das vergangene Jahr verkünden konnte. Das sind 100.000 mehr als geplant. Neben wegweisenden Projekten wie der Kiwara-Savanne, Pongoland und der Tropenerlebniswelt Gondwanaland hat der Zoo in den letzten beiden Jahrzehnten zahlreiche weitere neue Gehege errichtet und modernisiert. „Zoos im 21. Jahrhundert sind kein Selbstzweck, sondern sind generationsübergreifende Bildungsstätte, Arche Noah für bedrohte Arten sowie Natur- und Artenschützer direkt in den natürlichen Lebensräumen“, erklärt Prof. Junhold. Dieses Konzept habe sich bewährt und sensibilisiere Millionen Menschen für die biologische Vielfalt der verschiedenen Kontinente. Nicht zuletzt der freiwillige Artenschutz-Euro, der dank der Unterstützung der Zoobesucher im vergangenen Jahr eine Summe von 703.000 Euro für den Artenschutz generiert hat, zeigt die breite Zustimmung der Zoobesucher. Zudem investiert der Zoo auch in den kommenden Jahren in den Zoo der Zukunft: Die bereits begonnene Sanierung des Aquariums und ab dem Sommer der Bau von Feuerland sind die nächsten großen Projekte im Zoo der Zukunft.
Ereignisreicher Start ins Jahr 2020
Mit Geburten bei den Indischen Lippenbären, Westafrikanischen Schimpansen und Afrikanischen Löwen sowie der bislang erfolgreichen Aufzucht der Jungtiere hat das Jahr gut
begonnen. Löwin Kigali kümmert sich fürsorglich um ihre fünf Jungtiere, von denen zwei männlich und drei weiblich sind. Sie befindet sich ebenso wie Lippenbärin Rachana noch bis auf Weiteres hinter den Kulissen in der Mutterstube. Schimpansin Kisha zeigt sich bereits seit der Geburt mit ihrem Sohn in Pongoland inmitten der Gruppe.
Magisches Tropenleuchten beginnt
Unmittelbar bevor steht der Start des Magischen Tropenleuchtens. Ab morgen und bis zum 9. Februar sind immer freitags bis sonntags Teile im Außenbereich des Zoos sowie die
Tropenerlebniswelt bei 26 Grad farbenreich illuminiert und laden zu unvergesslichen Abenden mit tropischem Flair mitten im Winter ein. Die dritte Auflage verspricht spannende Neuerungen im Innen- und Außenbereich. 3D-Projektionen unter freiem Himmel, eine Videoanimation auf einer 24 qm großen Leinwand und Sternbilder am Hallendach werden das Erlebnis, das mit exotischer Gastronomie abgerundet wird, einzigartig machen. Onlinetickets gibt es auf www.zoo-leipzig.de.
Deutschlandpremiere: Dinosaurier-Sommer im Zoo Leipzig
Ab dem 19. Juni bereichern im Rahmen einer Dinosaurier-Ausstellung die Superhelden der Urzeit bis zum 04. Oktober das Zoo-Erlebnis. Eingebettet in ein pädagogisches Konzept, das mit Blick auf die Tierwelt die Brücke von der Urzeit zur heutigen Zeit schlägt, lockt der Zoo mit 25 Exponaten in Originalgröße zum Besuch. Highlight der erstmalig in Deutschland stattfindenden Ausstellung von Jurassic-Park-Berater Don Lessem ist der 35 Meter lange Argentinosaurus, der ebenso detailgetreu nachgebaut wird wie der schnellste Vertreter der Dinosaurier, der mehr als drei Meter große Ornithomimus. „Dinosaurier faszinieren Klein und Groß gleichermaßen. Zudem sind sie in beeindruckender Weise ein Beispiel dafür, wie sich verändernde Umwelt- und Lebensbedingungen auf Tierarten auswirken können. Wir nehmen unsere Zoobesucher mit auf eine Reise durch die Zeit – von den Dinosauriern bis zum Zoo der Zukunft“, sagt Prof. Jörg Junhold.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Löwenjungtiere im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Löwenjungtiere im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig

Argentinosaurus - im Sommer ziehen die Helden der Urzeit in den Zoo Leipzig ein © Zoo Leipzig
Argentinosaurus - im Sommer ziehen die Helden der Urzeit in den Zoo Leipzig ein © Zoo Leipzig

Drei gute Nachrichten zum Jahresauftakt - Nachwuchs bei bedrohten Arten geboren
01 - 2020 / 03.01.2020
Alle guten Dinge sind drei: Und deshalb kann der Zoo Leipzig zum Start in das Jahr 2020 Nachwuchs bei drei seltenen Tierarten verkünden. Die Lippenbären, Schimpansen und Löwen haben Jungtiere geboren. „Die Geburten zum Ende des vergangenen Jahres waren gleichermaßen ein versöhnlicher Abschluss und ein guter Auftakt für das neue Jahr“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und ergänzt: „Die gelungenen Geburten sind der Lohn für die engagierte Arbeit des gesamten Teams. Jetzt müssen wir die Daumen drücken, dass der Nachwuchs gesund heranwächst. Die ersten kritischen Tage haben alle gut überstanden.“
Am Morgen des 24. Dezembers hat Lippenbärin Rachana ein Jungtier geboren. Für die stark vom Aussterben bedrohte Tierart ist die Geburt ein besonderer Erfolg, da Mutter und Vater Subodh im Rahmen eines interkontinentalen Austausches im Jahr 2013 aus Indien nach Leipzig kam, um die genetische Vielfalt im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm zu bereichern. Mutter und Jungtier sind in der Mutterstube, wo das Jungtier gut versorgt wird.
Das Westafrikanische Schimpansenweibchen Kisha hat am ersten Weihnachtstag einen Sohn geboren. Die Geburt fand im Kreis der Gruppe auf der Innenanlage statt und ist ohne Komplikationen gelaufen. Seither kümmert sich die Mutter vorbildlich um ihr zweites Jungtier. Die beiden sind ganztägig auf der Innenanlage von Pongoland zu sehen. „So sehr wir uns über den Nachwuchs und das gute Gruppenverhalten freuen, so sehr leiden wir mit den Kollegen in Krefeld, die ihre Menschenaffen im Feuer verloren haben“, sagt Seniorkurator Gerd Nötzold.
Den Schlusspunkt unter das Geburtstrio setzte Löwin Kigali, die am 26. und 27. Dezember Jungtiere geboren hat. Bis zu fünf Löwenjungtiere wurden gleichzeitig gesichtet und sind von unterschiedlicher Konstitution. Die unerfahrene Mutter, die im August ihren ersten Wurf nicht aufzog, kümmert sich bislang gut um den Nachwuchs, der beim Saugen beobachtet wurde. Vater Majo ist schon seit längerer Zeit von Kigali abgetrennt und je nach Wetterlage auf der Löwensavanne Makasi Simba oder in der Löwenhöhle zu sehen. Mutter und Jungtiere genießen bis auf Weiteres die Ruhe in der Mutterstube und sind noch nicht untersucht worden.

Löwin Kigali hat Jungtiere geboren © Zoo Leipzig
Löwin Kigali hat Jungtiere geboren © Zoo Leipzig
 

Schimpansenweibchen Kisha mit Jungtier © Zoo Leipzig
Schimpansenweibchen Kisha mit Jungtier © Zoo Leipzig