Aktuelles vom Zoo Leipzig


Aktuelle Pressemitteilungen
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Leipziger Zoo

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Mehr Bewegungsraum für das Elefantenkalb
Jungtierbereich erweitert, zusätzliches Futterangebot
09 – 2019 / 14.02.2019

Die Sorge im Elefantentempel ebbt nicht ab: Nach wie vor werden das am 25. Januar geborene Kalb und Mutter Hoa rund um die Uhr betreut. Die 33-Jährige zeigt trotz intensiver Bemühungen nur in Ansätzen Interesse für den Nachwuchs, so dass seit Wochenfrist die Zusammengewöhnung mit den beiden potentiellen Tanten Don Chung und Rani, die bereits ständig mit Hoa zusammen sind, im Fokus der Arbeit steht. Der aus Strohballen errichtete Jungtierbereich, in dem sich der kleine Elefantenbulle zwischenzeitlich aufhält, wurde vergrößert, um dem Jungtier mehr sicheren Bewegungsspielraum und den Elefantenkühen auch in den Trinkpausen mehr Nähe zur Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Damit wird die direkte Vergesellschaftung mit den beiden Tanten, die beim Trinken bereits immer dabei sind, zunehmend forciert. Bislang kann der Nachwuchs regelmäßig bei Hoa trinken und hat seit seiner Geburt vor drei Wochen kontinuierlich die wichtige Muttermilch bekommen. Die aktuelle Trinkzeit und die fehlende Gewichtsentwicklung des Jungbullen lassen nun darauf schließen, dass möglicherweise nicht mehr genügend Milch vorhanden ist. Aus diesem Grund wurde damit begonnen, ergänzend zum Saugen bei der Mutter nun zusätzlich direkt unter der Mutter Ersatzmilch zu geben. „Wir sind an einem extrem kritischen Punkt angekommen. Da Hoa sich
augenscheinlich nicht um den Nachwuchs kümmert, müssen Don Chung und Rani die Betreuung des Jungtieres übernehmen. Wir können mit dem zusätzlichen Futterangebot die Entwicklung unterstützen, aber wir können den dauerhaften, artgemäßen Elefantenkontakt nicht ersetzen. Der kleine Bulle muss Anschluss an die Artgenossen finden“, betont Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Um die kritischen Schritte der Gewöhnung und Versorgung im Elefantentempel in Ruhe umsetzen zu können, bleibt der Elefantentempel weiterhin geschlossen. „Wir bedanken uns bei allen Zoobesuchern für das enorme Verständnis für diese Entscheidung und sind froh über den Rückhalt, den wir in dieser schwierigen Situation spüren“, sagt Prof. Jörg Junhold und ergänzt: „Wir können leider keine Prognose abgeben und werden weiterhin Schritt für Schritt unsere Maßnahmen auf die Entwicklungen in der Gruppe abstimmen.“
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Das Elefantenkalb trinkt abwechselnd bei Hoa und Ersatzmilch © Zoo Leipzig
Das Elefantenkalb trinkt abwechselnd bei Hoa und Ersatzmilch © Zoo Leipzig


Tierische Winterferien
Mitmachaktionen & Entdeckertage
09 – 2019 / 13.02.2019

Tierische Winterferien im Zoo Leipzig: Vom 14. Februar bis zum 3. März bietet der Zoo Leipzig ein abwechslungsreiches Winter-Ferienprogramm, das die Herzen kleiner Entdecker höherschlagen lässt: Immer montags und mittwochs um 11 Uhr geht es auf Entdeckertour Regenwaldpass in die Tropenerlebniswelt Gondwanaland. Ausgerüstet mit einem Regenwaldkoffer, der die nötige Ausstattung für das spielerische Entdecken und die Beantwortung kniffliger Fragen enthält, begeben sich die Abenteurer auf Safari durch den Leipziger Regenwald. Außerdem erwarten die Kinder, die ab einem Mindestalter von 8 Jahren teilnehmen können, kleine spannende Experimente (5 € Teilnahmegebühr). Täglich von 10 bis 16 Uhr finden zudem verschiedene Mitmachaktionen in den Tropen statt - das legendäre Kot-Quiz ebenso, wie das Basteln von Tieren. Natürlich können sich die Ferienkinder beim Tiergesichterschminken auch wieder in ihr Lieblingstier verwandeln lassen.
Jeweils am Dienstag und Donnerstag können Kinder ab 11 Uhr gemeinsam mit den Zoolotsen auf große Entdecker-Safari gehen. Während 90 spannender Minuten erfahren sie alles rund um die Tiere des Zoos im Winter.
Zu Beginn der Winterferien finden am 16. und 17. Februar die Entdeckertage Asien statt. Dann wird sich alles um die Raubkatzen sowie die Schuppentiere drehen. Anlässlich des Welt-Schuppentier-Tages am Samstag, den 16. Februar, stehen sie im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit – so auch im Zoo Leipzig. Neben vielen Informations- und Beobachtungsmöglichkeiten, geführte Touren, Tigerpflegergesprächen werden auch Kulissenblicke unter anderem in der Tiger-Taiga angeboten. Zum Ferienausklang steht das Thema Artenschutz anlässlich des Welt-Artenschutztages (3. März) im Mittelpunkt. Die Entdeckertage Artenschutz (2./3.März) widmen sich den hochbedrohten Tierarten und möchten Zoobesucher unter anderem mit Artenschutztouren, zahlreichen Kommentierungen und direkten Gesprächen für den Schutz der Fauna sensibilisieren.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Amurtiger im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Amurtiger im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig


Mit kleinen Schritten vorwärts
Elefantenkalb lernt Gruppenmitglieder kennen
08 – 2019 / 06.02.2019

Im Elefantentempel hat sich eine konzentrierte Routine eingestellt. Rund um die Uhr werden Elefantenkuh Hoa und ihr Nachwuchs betreut. Der Jungbulle, der regelmäßig bei Hoa trinkt, ist inzwischen zwölf Tage alt. Jeder Tag davon ist wertvoll für Hoa und die Gruppe, die die verschiedenen sozialen Rollen im Herdenverbund lernen sollen. Seit einigen Tagen wird intensiv am nächsten Schritt gearbeitet: Während das Jungtier bei Hoa trinkt, können die beiden Elefantenkühe Don Chung und Rani das Elefantenkalb aus der Nähe und ohne Absperrung kennenlernen. Die Reaktionen und die Entwicklung der Situation zeigen, dass alle Beteiligten dazulernen, Hoa aber noch Unterstützung benötigt, um die ständige Gegenwart des Jungtieres zu akzeptieren. „Unsere Gruppe befindet sich mitten in einem spannenden Lernprozess. Inwiefern die Mutter-Kind-Bindung tragfähig sein wird und welche konkreten Aufgaben die anderen beiden Elefantenkühe übernehmen werden, wird sich erst noch zeigen“, sagt Zoodirektor Jörg Junhold und ergänzt: „Wichtig ist, dass das Jungtier gesund bleibt und wir weiter mit der Gruppe arbeiten können.“
Die 33-jährige Mutter und das am 25. Januar geborene Kalb werden behutsam aneinander und an die Gruppe gewöhnt. Hoa benötigt als unerfahrene Mutter Unterstützung durch die Tierpfleger und ebenso durch die beiden Elefanten Don Chung und Rani, die als Tanten fungieren sollen. Gegenwärtig läuft das unmittelbare Kennenlernen des Kalbes mit Don Chung und Rani. Wenn das Jungtier bei Hoa trinkt, kommen die anderen beiden Elefantenkühe dazu, so dass die gewohnte Trinksituation der letzten Tage für Hoa erhalten bleibt. Während die 36-jährige Leitkuh Don Chung entspannt reagiert, lernt die neunjährige Rani ebenso wie Hoa täglich im Umgang mit dem Nachwuchs dazu. Die Mutter reagiert mittlerweile auf das Jungtier und hält sich auch in den Ruhephasen gemeinsam mit Don Chung und Rani am Jungtierbereich auf, allerdings ist im Moment noch nicht erkennbar, dass sie mütterliches Verhalten zeigt. „Wir freuen uns über jeden einzelnen Schritt in die Richtung, die Gruppe zusammen zu gewöhnen und das Jungtier als Bestandteil zu etablieren. Wir beobachten die Gruppe genau und planen anhand ihres Verhaltens jeweils den nächsten Schritt. Elefanten brauchen Zeit, sich an die immer wieder neuen Konstellationen mit dem Jungtier zu gewöhnen“, erklärt Seniorkurator Gerd Nötzold.
Der Elefantentempel Ganesha Mandir bleibt weiter geschlossen, um den Prozess der Vergesellschaftung und die Versorgung des Jungtieres in Ruhe fortsetzen zu können.

Don Chung lernt das Jungtier kennen © Zoo Leipzig
Don Chung lernt das Jungtier kennen © Zoo Leipzig


Intensive Anstrengungen im Elefantentempel
Hoa und Jungtier werden rund um die Uhr betreut
07 – 2019 / 01.02.2019

Eine Woche ist vergangen, seit Hoa am vergangenen Freitag ihren Nachwuchs in einer schnellen, komplikationslosen Geburt zur Welt gebracht hat. Seither wird im Elefantentempel Ganesha Mandir rund um die Uhr gearbeitet, damit Hoa und das Jungtier eine Bindung entwickeln. Nach zwei gescheiterten Aufzuchten steht die 33-Jährige unter besonderer Beobachtung und wird intensiv betreut, so dass sie langsam lernen kann, mit dem Jungtier umzugehen. Bisher ist es gelungen, den Nachwuchs bei seiner Mutter trinken zu lassen. Die Entwicklungen in der ersten Woche sind durchwachsen und waren mit guten, aber auch weniger guten Phasen versehen. Uns war bewusst, dass es nach den letzten Erfahrungen mit Hoa ein komplizierter Prozess werden würde. Jeden Tag, an dem das Jungtier bei Hoa trinken kann, lernt sie und lernt die Herde dazu“, schätzt Seniorkurator Gerd Nötzold ein. „Es ist eine extrem intensive Arbeit, die das ganze Team vor Ort leistet und so behutsam den Prozess vorantreibt.“ Um der Elefantenkuh Entlastung zu bringen, wurde aus Strohballen eine Art Kinderzimmer für den Jungbullen geschaffen, in dem er zwischenzeitlich von den Pflegern betreut wird, aber Sichtkontakt zu Hoa und den beiden Elefantenkühen Don Chung und Rani hat, denen möglicherweise eine entscheidende Rolle als Tanten zukommen wird. Der nächste Schritt auf dem anspruchsvollen Weg wird die Zusammengewöhnung des Jungtieres mit den anderen Elefantenkühen sein, die bei der Betreuung unterstützen könnten. „Die wertvolle Muttermilch kann und muss Hoa dem Jungtier aber weiterhin gewähren, damit die Aufzucht gelingen kann“, betont Gerd Nötzold.
Die vergangenen sieben Tage zeigen, wie viel Hoa in den vergangenen Jahren gelernt hat. Intensives Training und die monatelange Vorbereitung auf die Geburt haben die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die erste Woche erfolgreich gelaufen ist. „Asiatische Elefanten sind stark bedroht und wir haben mit Hoas Nachwuchs die Chance, uns für den Erhalt der Art stark zu machen. Sie ist nicht zuletzt unter genetischen Gesichtspunkten wertvoll für die europäische Population. Auch für Hoa selbst und die Gruppe mit der neunjährigen Rani, die perspektivisch auch züchten kann, setzen wir wichtige Lernimpulse für das Erlernen sozialer Rollen im Herdenverbund“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold die Zuchtbemühungen. „Die erste Woche zeigt uns, dass wir den eingeschlagenen Weg nur in sehr kleinen Schritten gehen können und nicht abschätzen können, ob er erfolgreich sein wird.“
Der Elefantentempel Ganesha Mandir ist weiter geschlossen. Wir bitten um Verständnis, dass gegenwärtig keine Film- und Fotoaufnahmen möglich sind.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Don Chung beobachtet das Jungtier im Kinderzimmer © Zoo Leipzig
Don Chung beobachtet das Jungtier im Kinderzimmer © Zoo Leipzig


Intensive Arbeit im Elefantentempel
Hoa und Jungtier weiter unter 24-Stunden-Beobachtung
06 – 2019 / 28.01.2019

Seit der Geburt des Elefantenjungtieres im Zoo Leipzig liegt ein intensives Wochenende hinter dem Zoo-Team: Rund um die Uhr werden Hoa und ihr Nachwuchs von den Pflegern überwacht. Zwar trinkt der kleine Elefantenbulle regelmäßig bei Hoa, aber deutliche Fortschritte beim Aufbau einer stabilen Mutter-Kind-Bindung stellen sich gegenwärtig nicht ein. Der Fokus der Arbeit im Elefantenhaus liegt deshalb einerseits weiter auf dem regelmäßigen Trinken des kleinen Elefantenbullen bei seiner Mutter, andererseits erhalten die in unmittelbarer Nachbarschaft stehenden Elefantenkühe Rani und Don Chung die Gelegenheit, das Jungtier noch durch eine Absperrung hindurch, kennenzulernen. Sie hatten bereits die Geburt am Freitagabend miterlebt und könnten möglicherweise als Tanten eine wichtige Rolle übernehmen. „Uns freut, dass es möglich ist, das Jungtier bei Hoa trinken zu lassen. Gleichzeitig sind wir aber besorgt darüber, dass sie ansonsten wenig Interesse an dem knapp drei Tage alten Kalb zeigt“, schätzt Seniorkurator Gerd Nötzold ein. Das Jungtier sei aber bisher stabil und mache einen guten Eindruck, die potenziellen Tanten zeigen sich interessiert.
Das Elefantenhaus bleibt zunächst bis auf Weiteres geschlossen, um Hoa, dem Jungtier, den Tanten und nicht zuletzt den Pflegern die nötige Ruhe zu geben, den schwierigen Prozess fortzusetzen. „Wir bedanken uns für den großen öffentlichen Rückhalt den wir erleben und das Verständnis, dass wir Zeit brauchen. Es ist eine intensive Zeit für alle Beteiligten und wir tun unser Möglichstes, um die Versorgung und Betreuung von Hoa und ihrem Jungtier zu gewährleisten“, sagt Zoodirektor Jörg Junhold.
Wir bitten um Verständnis, dass gegenwärtig keine Film- und Fotoaufnahmen möglich sind. Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir entsprechend informieren.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Die potenziellen Tanten Rani und Don Chung beobachten das Elefantenkalb © Zoo Leipzig
Die potenziellen Tanten Rani und Don Chung beobachten das Elefantenkalb © Zoo Leipzig


Das Warten hat ein Ende: Elefantenkalb geboren
Mutter-Kind-Bindung muss sich entwickeln
05 – 2019 / 26.01.2019

Es hatte sich angedeutet, die Nachtwache wurde kurzfristig eingerichtet und gestern war es schließlich soweit: Elefantenkuh Hoa hat am späten Freitagabend ein männliches Elefantenkalb zur Welt gebracht. Während sich die Anzeichen für die bevorstehende Geburt sukzessive verstärkt hatten, ging die Geburt selbst innerhalb weniger Minuten vonstatten. Im Beisein der Pfleger und in unmittelbarer Nachbarschaft zu den beiden Elefantenkühen Rani und Don Chung wurde der kleine Elefantenbulle um 21.22 Uhr im Elefantentempel Ganesha Mandir geboren. „Wir freuen uns alle sehr. Mit der gelungenen
Geburt haben wir aber nur den ersten Schritt geschafft, die entscheidende Prägungsphase beginnt jetzt erst“, sagt Zoodirektor Jörg Junhold. „Nach den zurückliegenden Dramen um Hoas Nachwuchs, der nicht überlebte, hoffen wir, dass dieses Mal die Aufzucht gelingt. Gegenwärtig sieht es gut aus, das Kalb hat bereits bei Hoa getrunken. Dennoch wissen wir, dass mit dem Aufbau der Bindung und der Akzeptanz des Jungtieres durch Hoa noch eine schwierige Phase vor uns liegt."
Im Laufe der Nacht hatten Mutter und Jungtier die Möglichkeit, sich von der Geburt zu erholen und sich langsam aneinander zu gewöhnen. Immer unterstützt von den Pflegern, wurde das Jungtier vorsichtig an Hoa herangeführt, um die ersten Trinkversuche zu unterstützen. Dieser Prozess wird in den kommenden Tagen fortgesetzt. „Wir sind extrem froh, wie die Geburt und die ersten Stunden verlaufen sind, aber sind uns der Schwere der kommenden Schritte bewusst. Wir werden nun alles tun, damit Hoa das Jungtier akzeptiert, es regelmäßig trinken lässt und sich eine gefestigte Mutter-Kind-Bindung entwickelt. Diese ist unabdingbare Voraussetzung für ein gesund aufwachsendes Elefantenkalb“, sagt Seniorkurator Gerd Nötzold.
Das Elefantenhaus bleibt zunächst bis auf Weiteres geschlossen, damit sich die Mutter-Kind-Bindung in Ruhe aufbauen kann.
Wir bitten um Verständnis, dass gegenwärtig keine Film- und Fotoaufnahmen möglich sind.
Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir entsprechend informieren.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Elefant Hoa mit Kalb © Zoo Leipzig
Elefant Hoa mit Kalb © Zoo Leipzig


Bergfest beim Magischen Tropenleuchten
Nachwuchs purzelt bei den Zwergflamingos
03 – 2019 / 23.01.2019

Magie pur: Noch bis zum 3. Februar verzaubert das „Magische Tropenleuchten“ Gondwanaland und Teile des Zoos in Orte mit einer einzigartigen Atmosphäre. Besucher können von Donnerstag bis Sonntag (jeweils von 17 bis 22 Uhr, letzter Einlass 21.15 Uhr) mystische Fabelwesen, Feuerkünstler und ein faszinierendes Farbenspektakel bei tropischen 26 Grad erleben. Ein schwebender Nebel auf dem Urwaldfluss lässt die Bootsfahrt zu einem besonderen Erlebnis werden, und leuchtende Hängebrücken laden dazu ein, den tropischen Regenwald Leipzigs aus luftiger Höhe und in einem neuen Licht zu entdecken. Bevor es durch den Schwarzlichttunnel in die Halle geht und die Diskokugel sich dreht, stimmen mehrere Feuershows und leuchtende Stelzenläufer bereits im Außenbereich auf das einmalige Erlebnis ein. Außerdem gewähren die Bewohner des Koala-Hauses und der Wellensittich-Oase (bis 19 Uhr) sowie des Terrariums und der Hochgebirgslandschaft Himalaya Einblicke in ihr nächtliches Treiben. Spezielle gastromische Angebote stehen den Gästen in der Halle, im Restaurant Palmensaal (bis 20 Uhr) im Konzertgarten und an den Grillpavillons auf dem Gondwanalandvorplatz zur Verfügung.
Zwergflamingoküken purzeln: Seit einigen Wochen können sich die Pfleger der Kiwara-Savanne über regen Nachwuchs bei den Zwergflamingos freuen. Bislang sind neun Küken in Naturbrut geschlüpft, die von den Elternvögeln liebevoll versorgt werden und sich lebhaft zwischen den Bruthügeln tummeln. Die Besucher können das Treiben und die unterschiedlich entwickelten Jungvögel an der Einsichtsscheibe gut beobachten. Ebenfalls zeigt sich der jüngste Sprössling der Erdmännchenfamilie immer häufiger außerhalb des sicheren Baus und genießt sichtlich die ersten Sonnenstrahlen des Jahres. „Momentan können wir sehr zufrieden mit der Entwicklung der aktuellen Nachkommen sein. Die Zahl der Zwergflamingoküken ist mehr als erfreulich und wir rechnen in den nächsten Wochen mit dem Schlupf weiterer Jungvögel. Der Nachwuchs von Tüpfelhyänenweibchen Dara entwickelt sich ebenfalls prächtig und ist immer wieder draußen unterwegs“, so Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.

Dara mit Tochter Sahara und Jungtier auf der Anlage © Zoo Leipzig
Dara mit Tochter Sahara und Jungtier auf der Anlage © Zoo Leipzig

Zwergflamingoküken © Zoo Leipzig
Zwergflamingoküken © Zoo Leipzig


Einzigartiges Lichterfestival
„Magisches Tropenleuchten“ beginnt
02 – 2019 / 09.01.2019

Vom 10. Januar bis zum 3. Februar verwandelt das einzigartige Lichterfestival bei sommerlichen 26 Grad die Tropenerlebniswelt „Gondwanaland“ in einen Ort voller Magie. Jeweils von Donnerstag bis zum Sonntag (17 bis 22 Uhr) können Besucher in eine eindrucksvolle Atmosphäre eintauchen und sich von mystischen Wesen, faszinierenden Illuminationen, rhythmischen Klängen und exotischen Köstlichkeiten verzaubern lassen. Eine eindrucksvolle Lichtshow erzählt in 20 Minuten das Farbenspiel eines Tropentages – vom malerischen Sonnenaufgang bis zum sternenklaren Nachthimmel. Ein schwebender Nebel auf dem Urwaldfluss lässt die Bootsfahrt zu einem besonderen Erlebnis werden, und leuchtende Hängebrücken laden dazu ein, den tropischen Regenwald Leipzigs aus luftiger Höhe und in einem neuen Licht zu entdecken. Entdeckerstationen mit Rotlichtlampen und das Urwald-Krabbeln mit Insekten zum Anfassen bieten zusätzlich einen neuen Blick auf die geheimnisvolle Welt der Tiere und Pflanzen. Mehrere künstlerische und musikalische Darbietungen an allen Tagen sorgen für Entspannung.
Ein mehr als vier Meter großer Lichter-Kolibri auf dem Aquariumsvorplatz und ein leuchtender Löwe im Konzertgarten sowie weitere Illuminationen stimmen die Besucher bereits auf dem Weg zum Lichterfestival ein. Spezielle gastronomische Angebote stehen den Gästen in der Halle und auch im Konzertgarten und auf dem Gondwanalandvorplatz zur Verfügung. „Das Magische Tropenleuchten war im letzten Jahr ein voller Erfolg, sodass wir eine Fortführung dieser besonderen Veranstaltung beschlossen haben, und ich freue mich außerordentlich, dass wir unseren Besuchern während der tristen Winterzeit eine exotische und tropische Abwechslung bieten können“, freut sich Zoodirektor Jörg Junhold.
In diesem Jahr erfolgt der Zugang zum „Magischen Tropenleuchten“ ausschließlich über den Haupteingang. Letzter Eintritt ist 21.15 Uhr. Tickets können im Vorfeld online auf www.zooleipzig.de oder vor Ort an der Zookasse erworben werden.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Magischer Nebel auf dem Urwaldfluss © Zoo Leipzig
Magischer Nebel auf dem Urwaldfluss © Zoo Leipzig


Erfolgreiche Besucherbilanz 2018 und erste Geburt des Jahres
Einladung zum Pressetermin „Magisches Tropenleuchten“
1 – 2019 / 03.01.2019

Der Zoo Leipzig startet in das neue Jahr mit dem „Magischen Tropenleuchten“. Wir möchten alle Medienvertreter und Fotografen zur Pre-Opening-Zeremonie am 9. Januar in die Tropenerlebniswelt Gondwanaland einladen, um das einzigartige Lichterfestival vorab zu erleben und dabei zu sein, wenn Zoodirektor Prof. Junhold persönlich den Hebel für den Start des Lichterfestivals umlegt. Ab 18 Uhr erfolgt der Einlass über das Tempelfoyer Gondwananland (Straßenseite) und um 18.30 Uhr eröffnet Zoodirektor Junhold das „Magische Tropenleuchten“ auf der Aussichtsplattform oberhalb des Dorfplatzes. Im Anschluss stehen er sowie alle Verantwortlichen für Interviews zur Verfügung. Bitte berücksichtigen Sie die hohe Luftfeuchtigkeit und die Temperaturen in Hinblick auf die Akklimatisierung der Kameras. Um Akkreditierung bis zum 08.01.2019 wird gebeten. Für die Besucher startet das Tropenleuchten ab dem 10. Januar und endet am 3. Februar. Immer donnerstags bis sonntags von 17 bis 22 Uhr können unsere Gäste in eine eindrucksvolle Atmosphäre eintauchen und sich von mystischen Wesen, faszinierenden Illuminationen und rhythmischen Klängen verzaubern lassen. Tickets und weitere Programminformationen auf www.zoo-leipzig.de
Erfolgreiche Besucherbilanz 2018: Mehr als 1,72 Millionen Zoofreunde (im Vorjahresvergleich ein Plus von 70.000) erlebten 2018 den 140. Geburtstag, der während des gesamten Jahres mit zahlreichen Veranstaltungen, wie dem Jubiläumswochenende mit dem Fest der Kontinente, gebührend gefeiert wurde. „Wir blicken auf ein äußerst zufriedenstellendes Jahr 2018 zurück. Das uns entgegengebrachte Vertrauen zeigt sich einmal mehr in der Zahl unserer Gäste, die uns in jeglicher Hinsicht unterstützen und ermöglichen, dass wir auf einem sehr hohen Niveau für die uns anvertrauten Tiere sorgen können. Die Eröffnung der Erlebniswelt Südamerika mit den zahlreichen neuen Tierarten ist rückblickend als ein Höhepunkt neben den Geburtstagsfeierlichkeiten zu erwähnen“, resümiert Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und blickt optimistisch ins neue Jahr, das mit der Sanierung des historischen Aquariums und dem Beginn der Bautätigkeiten für Feuerland wieder für Herausforderungen sorgen wird.
Erster Nachwuchs: Den ersten Nachwuchs des Jahres bescherte Guanakostute Phibie (8) gestern Vormittag. Sie brachte ein weibliches Guanakojungtier auf der Außenanlage zur Welt, wie die heute routinemäßig durchgeführte Jungtierprophylaxe durch den Zootierarzt ergab. Es ist bereits der zweite Nachwuchs seit Eröffnung der Anlage im Mai letzten Jahres. Im September wurde das Guanakoweibchen Maike geboren, das sich seitdem hervorragend
entwickelt und bereits Kontakt zum Neuankömmling aufgenommen hat.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Guanakojungtier mit Mutter Phibie © Zoo Leipzig
Guanakojungtier mit Mutter Phibie © Zoo Leipzig


Tierisch leuchtender Winterzauber startet
Nachwuchsfreuden in Afrika
56 - 2018 / 19.12.2018

Der tierisch leuchtende Winterzauber startet: Ein mehr als vier Meter großer Lichter-Kolibri auf dem Aquariumsvorplatz und ein leuchtender Löwe im Konzertgarten stimmen morgen ab 16 Uhr die Besucher auf das Magische Tropenleuchten vom 10. Januar bis zum 3. Februar ein (Tickets gibt es bereits auf www.zoo-leipzig.de). Umrahmt werden die tierischen Leuchtfiguren von zahlreichen weiteren Illuminationen, die den Zoo in einer ganz neuen Atmosphäre erscheinen lassen. „Ich bin sicher, dass der Kolibri mit seinen wechselnden Farbvariationen unseren Gästen nicht nur ein ideales Fotomotiv bieten, sondern vor allem die kleinen Besucher verzaubern wird“, schwärmt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Alle Lichtinstallationen können während der Öffnungszeiten bestaunt werden. Gern sind Medienvertreter und Fotografen eingeladen, dem Beginn des tierisch leuchtenden Winterzaubers beizuwohnen. Der Zugang erfolgt über den Haupteingang. Prof. Junhold wird als Gesprächspartner vor Ort zur Verfügung stehen.
Schon heute möchten wir alle Medienvertreter und Fotografen zum Pre-Opening des Magischen Tropenleuchten am 9. Januar ab 18.00 Uhr ins Gondwananland einladen. Zoodirektor Prof. Junhold legt für den Start des Lichterfestivals im größten Dschungel Deutschlands persönlich den Hebel um.
Nachwuchsfreuden in Afrika: Sowohl bei den Tüpfelhyänen als auch bei den Erdmännchen gab es Jungtiere. Tüpfelhyänen-Weibchen Dara (7) kümmert sich seit dem 11. Dezember liebevoll um ihren kleinen Schützling, dessen Geschlecht noch unbekannt ist. Für Dara und Vater Hondo (7) ist es der dritte gemeinsame Wurf. Für die dreijährige Erdmännchenkönigin war es ein paar Tage (8.12.) zuvor der erste Nachwuchs überhaupt. Den Tierpflegern fiel sofort auf, dass das Zuchtweibchen deutlich schlanker war und sich ein Erdmännchen stets im Bau aufhielt, um den Wurf, der in Bezug auf Quantität und Vitalität noch nicht spezifiziert ist, zu versorgen. „Wir hoffen sehr, dass sich die Jungen demnächst aus ihrem sicheren Bau herauswagen und wir diesen Moment nicht verpassen. Schließlich wollen wir auch erfahren, wie viele Tiere geboren wurden. Wir drücken zunächst jedoch die Daumen, dass sie aufkommen, denn die kalte Jahreszeit birgt auch ihre Risiken. Der Schützling von Dara macht auf jeden Fall einen guten Eindruck und wird immer wieder von ihr mit auf die Außenanlage genommen. Es ist eine große Freude für uns, das Jahr mit Nachzuchten zu beenden“, resümiert Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Aquariumsvorplatz mit Kolibri-Lichtinstallation © Zoo Leipzig
Aquariumsvorplatz mit Kolibri-Lichtinstallation © Zoo Leipzig

Leuchtender Löwe im Konzertgarten © Zoo Leipzig
Leuchtender Löwe im Konzertgarten © Zoo Leipzig

Tüpfelhyäne Dara mit ihrem Nachwuchs © Zoo Leipzig
Tüpfelhyäne Dara mit ihrem Nachwuchs © Zoo Leipzig


Erfolgreicher Herbst rundet Jubiläumsjahr ab
Aquariumsanierung und Feuerland-Bau ab 2019
55 – 2018 / 12.12.2018

In seinem Jubiläumsjahr rund um den 140. Geburtstag hat der Zoo Leipzig guten Grund zum Feiern: Zoodirektor Prof. Jörg Junhold hat heute im Rahmen der Jahres-Pressekonferenz auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeschaut. „Angefangen mit der Premiere des Magischen Tropenleuchten, der Eröffnung der
Themenwelt Südamerika über unseren Zoo-Geburtstag im Juni bis zum ausgesprochen besucherstarken Oktober haben wir ein extrem spannendes Jahr erlebt“, schätzte Prof. Junhold ein. Mit voraussichtlich 1,7 Millionen Besucher werden rd. 50.000 mehr Gäste als im Vorjahr den Zoo der Zukunft besucht haben und auch die Beliebtheit der Jahreskarten ist mit aktuell 42.000 verkauften Exemplaren in 2018 ungebrochen.
Ab dem 20. Dezember werden mit dem größten leuchtenden Löwen Europas sowie einem mehr als vier Meter großen bunten Lichter-Kolibri weitere Akzente im Konzertgarten gesetzt, die die Vorfreude auf die neuerliche Auflage des Magischen Tropenleuchtens vom 10. Januar bis 3. Februar wecken werden und
auf einen erfolgreichen Jahresschlussspurt hoffen lassen. Erfolgreich lief auch die Aktion „140 Elfchen zum 140. Geburtstag“ von Zoo und Zooschule.
Mehr als 2.500 Einsendungen gab es. Prof. Junhold ehrte heute stellvertretend für die vielen Teilnehmer eine dritte Klasse aus Leipzig und lobte das Engagement der Lehrer und Betreuer, die ihren Schützlingen die Teilnahme schmackhaft gemacht haben. Zudem bedankte sich Zoodirektor Prof. Junhold ausdrücklich beim Freundes- und Förderverein, der nicht nur wachsende Mitglieder- und Patenzahlen vermeldet, sondern in diesem Jahr statt der anlässlich des Geburtstages angekündigten drei Mal 140.000 Euro sogar 700.000 Euro an den Zoo übergeben hat. Insgesamt hat der Verein somit mehr als sieben Millionen Euro Spenden für die Entwicklung des Zoos und das Wohl der Tiere gesammelt.
Zoologie & Artenschutz
Seit der Eröffnung von Pampas, Pantanal und Patagonien im Mai sind neue Tierarten im Zoo heimisch geworden und haben ihre Fans gefunden. Ameisenbären, Pekaris und Capybaras gehören ebenso zu den Neulingen wie Große Maras und Guanakos, bei denen jeweils der erste Nachwuchs geboren wurde. Zu den zoologischen Highlights gehörten zudem die beiden Geburten bei den vom Aussterben bedrohten Schimpansen, der erste Zuchterfolg beim neuen Kronenmaki-Paar sowie bei den Kaiserschnurrbarttamarinen.
Darüber hinaus hat der Zoo Leipzig sein Engagement in aller Welt weiter ausgebaut. Nach der Einführung des Artenschutz-Euros zum Start des vergangenen Jahres erfährt er auch in diesem Jahr große Unterstützung durch die Zoobesucher. Mehr als 655.000 Euro kamen in 2018 bereits zusammen. Neben dem Einsatz in zahlreichen bestehenden Projekten übernimmt der Zoo Leipzig ab 2019 auch die Trägerschaft für ein Projekt zum Erhalt der Cat Ba Languren in Vietnam, intensiviert seine Unterstützung für die Anoas im Nantu Forest auf Sulawesi und fördert eine Studie zum Bestand der großen Raubtiere in Äthiopien.
Abenteuerreiches Zoo-Jahr 2019
Im Jahr 2019 liegt der Fokus im Zoo der Zukunft einerseits auf der Sanierung des historischen Aquariums mit einem Investitionsvolumen von zehn Millionen Euro und dem Bau von Feuerland mit einer Projektsumme von 25 Millionen Euro. Andererseits wird kein Monat ohne ein erlebnisreiches Veranstaltungshighlight vergehen. Tropenleuchten, Entdeckertage, Jubiläen … die Bandbreite ist ähnlich artenreich wie der Tierbestand. Mit den Entdeckertagen Asien und dem Welt-Schuppentier-Tag nimmt der Februar nach dem Tropenleuchten Fahrt auf und mündet in den Entdeckertagen Artenschutz zum Start in den März. Im April locken dann die Entdeckertage Raubtiere, der fünfte Geburtstag des Leoparden-Tals und ein tierisch abwechslungsreicher Osterspaziergang in den frühlingshaften Zoo. Die kleinen Totenkopfaffen stehen bei den Entdeckertagen Affen im Mai ebenso im Fokus wie die beeindruckenden Menschenaffen. Weitere Highlights im Jahresverlauf werden das Fest der Kontinente, der Afrika-Sommer mit dem 15.
Geburtstag der Kiwara-Savanne sowie im September der 50. Geburtstag der Zooschule und die Neuauflage des K!DZ-Riesenkinderfestes sein.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

360-Grad-Tunnel © Zoo Leipzig
360-Grad-Tunnel © Zoo Leipzig

Das Aquarium wird ab 2019 saniert - das neue Foyer © Zoo Leipzig
Das Aquarium wird ab 2019 saniert - das neue Foyer © Zoo Leipzig

Gesamtanlage Feuerland © Zoo Leipzig
Gesamtanlage Feuerland © Zoo Leipzig

Die 3. Klasse der Wilhelm-Wander-Grundschule - stellvertretent für 2500 Teilnehmer am Elfchen-Wettbewerb © Zoo Leipzig
Die 3. Klasse der Wilhelm-Wander-Grundschule - stellvertretend für 2500 Teilnehmer
am Elfchen-Wettbewerb © Zoo Leipzig


Nikolaustag im Zoo
Geschenkideen zum Fest
53 – 2018 / 05.12.2018

Lasst uns froh und munter sein … morgen ist Nikolaustag. Der Zoo Leipzig lädt am 6. Dezember alle Kinder bis 16 Jahre zum kostenlosen Zoobesuch ein. Der Nikolaus erwartet die kleinen Zoobesucher von 15 bis 16 Uhr gemeinsam mit Zoo-Maskottchen Tammi und einem Lama zum gemeinsamen Fototermin. Die Erinnerungsbilder gibt es kostenfrei als Nikolausgeschenk des Zoos dazu.
Gorillajungtier Kio wird ein Jahr alt
Im vergangenen Jahr als Nikolausgeschenk zur Welt gekommen, wird das Gorillajungtier Kio morgen ein Jahr alt. Der jüngste Spross der Gruppe um Silberrücken Abeeku entdeckt das Gehege zunehmend auf eigene Faust und spielt am liebsten mit Kianga, die gestern ihren zweiten Geburtstag feierte. Pongoland ist nicht zuletzt bei den herrschenden Temperaturen ein lohnendes Ziel, kann man dort alle vier Menschenaffenarten unter einem Dach beobachten. Die zahlreichen Jungtiere, die in den verschiedenen Gruppen heranwachsen, garantieren kleinen und großen Zoobesuchern spannende Beobachtungen.
Exotische Weihnachtsgeschenke
Wer auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk für seine Liebsten ist, der hat neben der Zoo-Jahreskarte, die an 365 Tagen Abenteuer verspricht, mit dem African Dinner in der Kiwara-Lodge oder dem Tropenleuchten in Gondwanaland exotische Optionen. Beim African Dinner erleben die Gäste einen unvergesslichen Abend mit afrikanischem Viergangmenü inklusive Getränken und einer Lesung der Leipziger Kabarettistin Uta Serwuschok aus ihrem Buch „Komm, mir gehn bei die Giraffen“. Höhepunkt des Abends ist eine exklusive Tour mit Tierpflegern in das Giraffenhaus und in die Löwenhöhle, bevor die nächtliche Zooatmosphäre vollends in ihren Bann zieht.
Termine: 25.01.2019, 01.02.2019, 08.02.2019, 14.02.2019 (Valentinstag), 22.02.2019. Buchungen ab sofort unter Tel. 0341-5933377.
Im Januar kehrt das Magische Tropenleuchten in Leipzigs Dschungel zurück. Vom 10. Januar bis zum 3. Februar 2019 erstrahlt die Tropenerlebniswelt Gondwanaland immer donnerstags bis sonntags von 17 bis 22 Uhr in faszinierenden Farben. Besucher können sich von leuchtenden Wesen, rhythmischen Klängen und einer bunten Illuminierung verzaubern lassen und erleben eine unvergleichliche Stimmung in Deutschlands größtem tierischen Dschungel.
Die passenden Tickets gibt es unter www.zoo-leipzig.de/eintrittspreise-tickets/.

Tammi und Lama sind am Nikolaustag auch dabei © Zoo Leipzig
Tammi und Lama sind am Nikolaustag auch dabei © Zoo Leipzig

Kumilis Sohn Kio hat morgen Geburtstag © Zoo Leipzig
Kumilis Sohn Kio hat morgen Geburtstag © Zoo Leipzig


Nikolaustag im Zoo
Erinnerungsfoto mit Tammi und Lama
52 – 2018 / 29.11.2018

Adventskalender, Lichterkranz, Räucherkerzen – und der Nikolaustag läuten den Start in den Advent und damit in die geheimnisvollsten Wochen des Jahres ein. Der Zoo Leipzig lädt am 6. Dezember alle Kinder bis 16 Jahre zum kostenlosen Zoobesuch ein. Der Nikolaus erwartet die kleinen Zoobesucher von 15 bis 16 Uhr gemeinsam mit Zoo-Maskottchen Tammi und einem Lama zum gemeinsamen Fototermin. Die Erinnerungsbilder gibt es kostenfrei als Nikolausgeschenk des Zoos dazu. An diesem Tag hat auch Gorilla-Jungtier Kio seinen ersten Geburtstag und freut sich über zahlreiche Geburtstagsgäste in Pongoland.
Zoo in der City
Mit einer voll bestückten Weihnachtshütte ist der Zoo Leipzig auf dem gestern eröffneten Weihnachtsmarkt in der Leipziger Innenstadt präsent. Kuschelige Plüschtiere, spannende (Wimmel-)Bücher sowie Ticket- und Touren-Gutscheine für den nächsten Zoobesuch sind vorrätig. Diese sind für Erwachsene, Kinder und Familien erhältlich und sowohl für Tagestickets, Jahreskarten oder spannende Entdeckertouren einsetzbar.
Exotische Geschenkidee
Das Veranstaltungshighlight in der kalten Jahreszeit: Beim African Dinner in der stilechten Kiwara-Lodge erleben die Gäste einen unvergesslichen Abend mit afrikanischem Viergangmenü inklusive Getränken und einer Lesung der Leipziger Kabarettistin Uta Serwuschok aus ihrem Buch „Komm, mir gehn bei die Giraffen“. Höhepunkt des Abends ist eine exklusive Tour mit Tierpflegern in das Giraffenhaus und in die Löwenhöhle, bevor die nächtliche Zooatmosphäre vollends in ihren Bann zieht. Termine: 25.01.2019, 01.02.2019, 08.02.2019, 14.02.2019 (Valentinstag), 22.02.2019. Buchungen ab sofort unter Tel. 0341-5933377.
Magisches Tropenleuchten im Winter
Wenn die Weihnachtsbäume abgeschmückt und die Adventsmärkte abgebaut sind, erhellt ein neuer Lichtschein die winterliche Dunkelheit: Das Magische Tropenleuchten, das im vergangenen Jahr seine Premiere feierte, kehrt zurück. Vom 10. Januar bis zum 3. Februar 2019 erstrahlt die Tropenerlebniswelt Gondwanaland immer donnerstags bis sonntags von 17 bis 22 Uhr in faszinierenden Farben. Bescher können sich von leuchtenden Wesen, rhythmischen Klängen und einer bunten Illuminierung verzaubern lassen und erleben eine unvergleichliche Stimmung in Deutschlands größtem tierischen Dschungel.
www.zoo-leipzig.de/tropenleuchten.

Tammi und Lama sind am Nikolaustag auch dabei © Zoo Leipzig
Tammi und Lama sind am Nikolaustag auch dabei © Zoo Leipzig

Das Magische Tropenleuchten kehrt zurück © Zoo Leipzig
Das Magische Tropenleuchten kehrt zurück © Zoo Leipzig


Aller guten Dinge sind drei
3. Zebra-Nachwuchs geboren, Entdeckertage und Winterpreise
51 – 2018 / 02.11.2018

Der dritte Grevy-Zebra-Nachwuchs in diesem Jahr ist da! Die 22 Jahre alte Zebrastute Dolly brachte in der Nacht zu Halloween ihr mittlerweile achtes Jungtier zur Welt. Am frühen Morgen entdeckten die Pfleger den Neuankömmling bereits im Stall neben der Mutter. Dolly kümmert sich als erfahrene Mutter fürsorglich um ihren Schützling, der regelmäßig trinkt und einen sehr mobilen Eindruck macht. Bei der heute Morgen vom Zootierarzt routinemäßig durchgeführten Jungtierprophylaxe wurden dem Fohlen außer Vitaminen auch Immunglobuline als Starthilfe verabreicht. Gleichzeitig konnte das Geschlecht eindeutig festgestellt werden: Es handelt sich um eine kleine Stute, die von den Tierpflegern den Namen Klara erhalten hat. Bis auf Weiteres wird der Giraffenlaufstall tagsüber das Review von Dolly und Klara sein. Besucher haben so die Möglichkeit, Klara aus nächster Nähe beobachten zu können. Das Kennenlernen der beiden Junghengste Michael und Joachim, die im Januar und Juli dieses Jahres geboren wurden, und den anderen Herdenmitgliedern wird in den nächsten Tagen erfolgen. Danach findet schrittweise auch die Vergesellschaftung mit den Giraffen, Gazellen, Antilopen und Straußen statt. Vater ist Hengst Henry (10), der im Jahr 2015 nach Leipzig kam. Die Herde ist damit auf 13 Tiere angewachsen.
Entdeckertage Tiere bei Nacht und Winterpreise: Nicht nur der neuerliche Nachwuchs und die seit 1. November geltenden Winterpreise laden in den Zoo ein, auch das Programm der Entdeckertage Tiere bei Nacht verspricht an diesem Wochenende spannende Einblicke in das Leben der Zoobewohner. Im Fokus stehen diesmal die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere. „Wie sehen die Schlafgewohnheiten aus?“, „Was passiert bei den Amurleoparden in der Dämmerung?“, „Wieso fallen Vögel beim Schlafen nicht vom Baum?“ oder „Wie gestaltet sich die Nacht bei den Bewohnern Südamerikas?“, Fragen, die an diesen Tagen beantwortet werden.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Zebrastutfohlen Karla © Zoo Leipzig
Zebrastutfohlen Karla © Zoo Leipzig


Gruselwusel und Feuershow
Halloween-Spektakel am 31. Oktober
50 – 2018 / 29.10.2018

Kürbisalarm, Feuershow und Maskenball – das Halloween-Spektakel am 31. Oktober im Zoo Leipzig lässt die Herzen aller Gruselfans höherschlagen. Von 10 bis 20 Uhr erwartet ein tagesfüllendes Programm mit zahlreichen Bühnenauftritten, Mitmach- und Bastelaktionen sowie eine beeindruckende Feuershow die kleinen und großen Halloweenfans. Junge Zoobesucher bis 16 Jahre im Kostüm erhalten an diesem Tag, an dem der Zoo bis 20 Uhr geöffnet ist (letzter Einlass um 19 Uhr), kostenfreien Eintritt.
Das Halloween-Spektakel steht in diesem Jahr in Anlehnung an einen südamerikanischen Brauch erstmals unter dem Motto Dia de los Muertos. Stimmungsvoll, farbenfroh und musikalisch soll Halloween werden – im Gegensatz zum traditionellen Bild der Gruselnacht. Überall im Zoo werden sich Kürbisse und farbenfroh gestaltete Halloween-Dekoration finden. Ein mitreißendes Bühnenprogramm und thematisch passende Bastel- sowie Schminkstationen werden zusätzlich für ein besonderes Flair im Zoo sorgen. Der besondere Tag soll zudem dazu dienen, ausgestorbene Tierarten in Erinnerung zu rufen und die Sensibilität für bedrohte Tierarten zu wecken. Das Halloween-Spektakel bietet überall im Zoo Gelegenheit, das besondere Fest mitzuerleben. Abschließender Höhepunkt ist die Feuershow um 19.30 Uhr im Konzertgarten.
Entdeckertage Tiere bei Nacht am 3. und 4. November
Nach dem Halloween-Spektakel ist in diesem Jahr vor den Entdeckertagen Tiere bei Nacht. Denn unmittelbar am darauffolgenden Wochenende haben die Zoolotsen und Tierpfleger ein spannendes Programm rund um die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere erarbeitet und geben zudem Auskunft über die Schlafgewohnheiten der Zoobewohner. Die nachtaktiven Tiere im Vulkanstollen der Tropenerlebniswelt Gondwanaland stehen dabei ebenso im Fokus wie die Fragen „Warum schlafen Koalas so viel?“, „Was passiert bei den Amurleoparden in der Dämmerung?“, „Wieso fallen Vögel beim Schlafen nicht vom Baum?“ oder „Wie gestaltet sich die Nacht bei den Bewohnern Südamerikas?“ Gemeinsam mit den Zoolotsen geht es auf 90-minütige Safaris zu den nacht- und dämmerungsaktiven Tieren. Im Schein von Rotlichtlampen können die Tiere erspäht werden und die zuvor in Gondwanaland selbstgebastelten Lampions erhellen die Zoowege in der Dämmerung. Zudem begeben sich die Zoobesucher auf die Spuren der Fledermäuse und erfahren alles Wissenswerte rund um die wendigen Flieger.
Prof. Jörg Junhold

Halloween in Südamerika © Zoo Leipzig
Halloween in Südamerika © Zoo Leipzig

Guanako am Kürbis © Zoo Leipzig
Guanako am Kürbis © Zoo Leipzig


Bunte Blätter, buntes Programm
Welt-Okapi-Tag und Herbstbasteleien
49 – 2018 / 15.10.2018

Die sächsischen Herbstferien starten heute in ihre zweite Woche und der Zoo Leipzig verspricht ein buntes Herbstprogramm für alle kleinen und großen Besucher. In der Mitmachwerkstatt im Konzertgarten werden Girlanden und Masken gebastelt. Nach getaner Arbeit werden die Gäste gleich nebenan beim Tiergesichterschminken in ihr Lieblingstier verwandelt. Ob Tiger, Zebra, Roter Panda oder Schmetterling – jedes Tier ist möglich. Am Dienstag und Donnerstag (16./18.10.) starten um 11 Uhr die kostenfreien Ferien-Safaris durch die exotischen Erlebniswelten. In 60 Minuten entdecken die Teilnehmer die Vielfalt des Zoos. Montags und mittwochs (15./17.10.) nehmen Zoolotsen wissbegierige Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren um 15 Uhr mit auf die Tour Regenwaldpass (120 Minuten): Mit dem Regenwaldkoffer im Gepäck werden die Tropenhalle und ihre Pflanzen und Tiere entdeckt (Anmeldung unter Tel. 0341-59 33 385, Kosten: 5 Euro).
Welt-Okapi-Tag – Im Zeichen der Waldgiraffe
Am Donnerstag (18.10.) steht das Okapi im Mittelpunkt. Anlässlich des Welt-Okapi-Tages stellen die Tierpfleger um 11 und 15 Uhr die Besonderheiten der stark bedrohten afrikanischen Waldgiraffen, die durch Wilderei und Lebensraumverlust immer weniger werden, vor und beantworten Fragen. Außerdem können an diesem Tag Okapis gebastelt, gefaltet und gemalt werden. Als Okapi-Halter und erfolgreicher Züchter unterstützt der Zoo Leipzig das einzige Schutzprojekt für diese seltene Art – das Okapi Conservation Project im Kongo. Der weltweite Aktionstag macht auf die Situation der Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum aufmerksam.
Südamerikanisches Halloween
Kürbisalarm, Feuershow und Maskenball – das Halloween-Spektakel am 31. Oktober im Zoo verspricht von 10 bis 20 Uhr ein tagesfüllendes Programm mit zahlreichen Bühnenauftritten, Mitmach- und Bastelaktionen sowie eine beeindruckende Feuershow die kleinen und großen Halloweenfans. Zoobesucher bis 16 Jahre im Kostüm erhalten kostenfreien Eintritt. Das Halloween-Spektakel steht in diesem Jahr in Anlehnung an einen südamerikanischen Brauch erstmals unter dem Motto Dia de los Muertos. Stimmungsvoll, farbenfroh und musikalisch soll Halloween werden. Der besondere Tag soll zudem dazu dienen, ausgestorbene Tierarten in Erinnerung zu rufen und die Sensibilität für bedrohte Tierarten zu wecken. Abschließender Höhepunkt ist die Feuershow um 19.30 Uhr im Konzertgarten.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Okapi Zawadi - hat in Leipzig bereits zwei Jungtiere aufgezogen © Zoo Leipzig
Okapi Zawadi - hat in Leipzig bereits zwei Jungtiere aufgezogen © Zoo Leipzig

Farbenprächtiger Herbst im Zoo © Zoo Leipzig
Farbenprächtiger Herbst im Zoo © Zoo Leipzig

Ameisenbärin Bardana am Kürbis © Zoo Leipzig
Ameisenbärin Bardana am Kürbis © Zoo Leipzig


Buntes Herbstgeschehen im Zoo Leipzig
Ferientouren, Mitmachwerkstatt und World Okapi Day
48 – 2018 / 01.10.2018

In den bevorstehenden Herbstferien vom 6. bis zum 21. Oktober bekommen Kinder jeden Alters im Zoo Leipzig wieder ein vielfältiges Ferienprogramm geboten: Ferientouren, Mitmachwerkstatt, Tiergesichterschminken und Regenwaldpass-Touren durch Gondwanaland stehen auf dem Programm.
Die Mitmachwerkstatt ist im Konzertgarten eingerichtet. Hier können Feriengäste beim Maskengirlanden- und Maskenbasteln ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Nach getaner Arbeit laden die Zoolotsen anschließend gleich nebenan ein, sich in sein Lieblingstier verwandeln zu lassen. Ob Tiger, Zebra, Roter Panda oder Schmetterling – jedes Tier ist erlaubt. Jeweils am Dienstag und Donnerstag (09./11./16./18.10.) geht es auf die Entdecker-Herbstferientour durch die Themenwelten Afrika, Asien, Pongoland, Südamerika und Gründer- Garten. In 60 Minuten entdecken die Teilnehmer die Vielfalt des Zoos und seiner Bewohner. Die Herbstferientour ist kostenfrei.
Montags und mittwochs (08./10./15./17.10.) nehmen Zoolotsen wissbegierige Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren mit auf die Tour „Regenwaldpass“ (120 Minuten): Mit dem Regenwaldkoffer im Schlepptau erkunden die Teilnehmer die Tropenhalle auf spielerische Art und erfahren Vieles über den tropischen Lebensraum und die darin beheimateten Pflanzen und Tiere. Dafür ist eine Anmeldung ist im Safari-Büro vorab notwendig. Die Teilnahme kostet 5 Euro.
Am 18. Oktober steht das Okapi im Mittelpunkt des Herbstferienprogramms. Anlässlich des World Okapi Days stellen die Tierpfleger im Rahmen der Kommentierungen um 11 und um 15 Uhr die Besonderheiten der stark bedrohten afrikanischen Waldgiraffen vor. Außerdem können an diesem Tag Okapis gebastelt, gefaltet und gemalt werden. Seit dem Jahr 2005 hält der Zoo Leipzig wieder Okapis und unterstützt, wie alle Halter, das einzige Schutzprojekt für diese seltene Art - das Okapi Conservation Project im Kongo. Der Aktionstag soll auf die Situation der Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum aufmerksam machen und aufzeigen, wie Artenschutz vor Ort funktionieren kann und welche stetig steigende Bedeutung den Zoos in diesem Kontext zukommt.
Das bunte Herbstgeschehen im Zoo Leipzig verlängert sich in diesem Jahr bis zum Halloween- Spektakel am 31. Oktober und den Entdeckertagen Tiere bei Nacht am 3./4. November. Dann geschehen nicht nur geheimnisvolle Dinge im Zoo, sondern es werden auch die dämmerungs und nachtaktiven Tiere des Zoos aufgespürt und beobachtet.
Das gesamte Ferienprogramm inklusive der Uhrzeiten und Treffpunkte finden Sie auf unserer Website www.zoo-leipzig.de.
Prof. Jörg Junhold

Herbstgeschehen im Zoo leipzig _ Elefantenkuh Thura ist bereits auf Halloween eingestellt © Zoo Leipzig
Herbstgeschehen im Zoo leipzig _ Elefantenkuh Thura ist bereits auf Halloween eingestellt © Zoo Leipzig

Okapi im Okapi-Wald © Zoo Leipzig
Okapi im Okapi-Wald © Zoo Leipzig

Alle guten Dinge sind drei
Akkreditierung, Zoo-Hauptstadt 2020 und Auszeichnung
47 – 2018 / 28.09.2018

Erfolgreiche Woche für den Zoo Leipzig: Der Zoo Leipzig hat offiziell die Akkreditierung des Europäischen Verbandes der Zoos und Aquarien (EAZA) erhalten. In einem einwöchigen Screening wurden bereits Anfang des Jahres zahlreiche Aspekte des zoologischen und wirtschaftlichen Betriebes von der Tierhaltung bis zum Besucherservice geprüft und nun im abschließenden Ergebnis für sehr gut befunden. Der Zoo Leipzig erfüllt alle Standards des internationalen Verbandes und erhielt die Akkreditierung mit einem einstimmigen Beschluss des EAZA-Vorstandes. Neue Mitglieder im Verband werden bereits seit einigen Jahren vor dem
Beitritt gescreent. Sukzessive müssen sich nun auch die langjährigen Mitglieder dieser Überprüfung unterziehen. Die Entscheidung wurde im Rahmen der diesjährigen EAZAKonferenz in Athen bekanntgegeben.
Der Zoo Leipzig stand bei der internationalen Tagung, an der mehr als 800 Vertreter europäischer Zoos teilnahmen, noch ein zweites Mal im Fokus der Aufmerksamkeit. Er bekam den Zuschlag für die Ausrichtung der EAZA-Konferenz 2020. „Unsere Bewerbung für diese hochkarätige Tagung hat den Vorstand überzeugt. Wir freuen uns sehr, die Fachwelt bei uns in Leipzig willkommen heißen zu dürfen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Zoo Leipzig verteidigt Platz zwei in Europa
Die drei guten Nachrichten für den Zoo Leipzig komplettierte die Veröffentlichung des europäischen Rankings des Zoo-Experten Anthony Sheridan. Darin verteidigt der Zoo Leipzig den zweiten Platz unter den Zoos in Europa und den Spitzenplatz in Deutschland. Mit 238 Punkten landete Leipzig mit nur fünf Punkten (2015: Wien 236, Leipzig 227) hinter dem Ranking-Gewinner Tiergarten Schönbrunn in Wien und zehn Punkte vor dem drittplatzierten Zoo Zürich. „Leipzig hat in den vergangenen drei Jahren große Fortschritte in seiner Entwicklung gemacht. Insgesamt zeigen die drei führenden Zoos Wien, Leipzig und Zürich, dass eine kontinuierliche Entwicklung und Investitionen von essentieller Bedeutung sind, um im Wettbewerb zu bestehenden und den steigenden Anforderungen an die Tierhaltung sowie den Erwartungen der Besucher gerecht zu werden“, schätzt Zoo-Experte Anthony Sheridan ein. Die Besucher im Zoo Leipzig können gegenwärtig nicht nur die neue Erlebniswelt Südamerika entdecken, sondern dort auch den ersten Nachwuchs bei den Guanakos beobachten und bei tropischen Temperaturen in Gondwanaland ein wenige Tage altes Dikdik-Jungtier erspähen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Nachwuchs bei den Dikdiks © Zoo Leipzig
Nachwuchs bei den Dikdiks © Zoo Leipzig


Nashornbulle Sudan als Botschafter
Entdeckertage Afrika im Zoo Leipzig
46 – 2018 / 19.09.2018

Afrika erleben: Am Wochenende vom 22. bis 23.09. rückt der Zoo Leipzig die Tierwelt Afrikas und den World Rhino Day in den Mittelpunkt. Mit einem nicht ganz alltäglichen Wettbewerb, dem berüchtigten Kotproben-Quiz, dem Futterschneiden für Giraffe, Nashorn & Co. mit anschließender Verfütterung, Tierpflegergesprächen und Kommentierungen, Informationsständen, dem Basteln von Löwenmasken, der Herstellung von Rosinenhölzern für die Menschenaffen sowie Touren durch die Themenerlebniswelt Afrika sollen nicht nur die Nasen und Hände strapaziert, sondern auch wissenswerte Informationen zur tierischen Vielfalt des Kontinentes an diesen Tagen vermittelt werden. Ein ganztägiges und vielfältiges Programm lädt Interessierte ein, die afrikanischen Tiere näher kennen zu lernen und den Blick für deren bedrohliche Situation im ursprünglichen Verbreitungsgebiet zu schärfen. Vor allem die Zahlen bei den Spitzmaulnashörnern haben in den vergangenen Jahren dramatisch abgenommen. Der Zoo Leipzig konnte sich erst im Dezember letzten Jahres über die Geburt des kleinen Spitzmaulnashorn-Bullen Sudan freuen, der im Gedenken an das letzte männliche, im Jahr 2017 verstorbene Nördliche Breitmaulnashorn seinen Namen erhielt und stellvertretend als Botschafter aller bedrohten Tierarten an diesem Wochenende im Fokus stehen wird.
Internationaler World Rhino Day: Der Welt-Nashorn-Tag soll weltweit auf die starke Gefährdung der Nashörner aufmerksam machen. Die freilebenden Populationen mussten in den letzten Jahren große Verluste verkraften. Nach wie vor ist der internationale Markt und Handel für Wildtierprodukte groß. Vor allem im asiatischen Raum wird das Horn der Nashörner hoch gehandelt. Mittlerweile hat sich ein kriminelles und weltweit agierendes Netzwerk etabliert. Auf internationaler Ebene (Vereinte Nationen) wird intensiv daran gearbeitet, den Wildtierhandel wirksam zu bekämpfen, entschiedener gegen Wilderer vorzugehen und die bedrohten Tierarten intensiver zu beschützen, indem sie in bewachte Reservate umgesiedelt werden. Eine Resolution der Mitglieder der Vereinten Nationen stuft die organisierte Wilderei unter anderem in Bezug auf Nashörner und Elefanten als schweres Verbrechen ein. „Auch wir als Zoo können mit derartigen Aktionstagen die Öffentlichkeit für den Schutz von bedrohten Tierarten sensibilisieren und darüber aufklären, welche Folgen der Wildtierhandel hat. Deshalb beteiligen wir uns aktiv an den Welttiertagen, die ein optimales Podium für die öffentliche Diskussion über den Schutz unserer Natur bieten“, fasst Zoodirektor Prof. Jörg Junhold die Intention der Entdeckertage zusammen.

Nashornbulle Sudan auf der Kopje unterwegs © Zoo Leipzig
Nashornbulle Sudan auf der Kopje unterwegs © Zoo Leipzig

Nashornulle Sudan mit Perlhuhn auf der Kiwara-Kopje © Zoo Leipzig
Nashornulle Sudan mit Perlhuhn auf der Kiwara-Kopje © Zoo Leipzig


Charity im Zoo zugunsten der Uni-Kinderklinik
Am 8. September zum K!DZ-Riesenkinderfest
45 – 2018 / 06.09.2018

Die Kleinen ganz groß: Am 8. September steigt im Zoo Leipzig die nächste Auflage des Charity-Kinderfestes K!DZ zugunsten der Uni-Kinderklinik Leipzig. Moderiert wird der erlebnisreiche Tag von KIKA-Moderatorin Singa, die durch das abwechslungsreiche Bühnenprogramm führt. Von 11.30 bis 18 Uhr präsentieren sich neben DONNIKL, der mit seinem energiegeladenen Mitmachkonzert kleine Partymäuse in Schwung bringt, auch zahlreiche Vereine und Firmen aus Leipzig und dem Umland im Zoo. Passend zur in diesem Jahr neueröffneten Erlebniswelt Südamerika werden die Besucher ein Riesenpuzzle des amerikanischen Kontinents mit den besten Wünschen an die kleinen Patienten der Uni-Kinderklinik versehen. Die Sportakrobaten des BC Eintracht Leipzig 02 begeistern mit einem beeindruckenden Programm vom Kindergartenkind bis zum Weltmeisterschaftsteilnehmer. Mikas Reisen werden von den Stubenhocker
Produktionen aufgeführt und die Hüpfburg vom Jump House Leipzig lädt zum Sprungspaß ein. Am Ende des Tages wartet eine Kinderdisko auf die kleinen und großen Tanzmäuse.
Die Spenden- und Sponsorengelder gehen an die Stiftung Kinderklinik, die u.a. die psychosoziale Begleitung von schwer kranken Kindern und ihren Eltern bei langen Klinikaufenthalten finanziert. Zu den bisherigen Hauptsponsoren gehören der Baumarkt Hornbach, der Konsum und Bullis Bande von RB Leipzig, die ihr Maskottchen mitbringt. Natürlich wird auch Zoo-Maskottchen Tammi beim K!DZ-Riesenkinderfest 2018 dabei sein und gemeinsam mit seinen Freunden kleine und große Zoofreunde zum Strahlen bringen.
Getreu dem K!DZ-Motto Kinder in den Zoo erhalten alle Kinder bis 16 Jahre kostenfreien Eintritt zum Riesenkinderfest.
Das ganze Programm auf www.zoo-leipzig.de/kidz.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Tammi und die Lamas sind beim KIDZ-Riesenkinderfest auch dabei © Zoo Leipzig
Tammi und die Lamas sind beim KIDZ-Riesenkinderfest auch dabei © Zoo Leipzig


Abschied im Leoparden-Tal
Akeno und Zivon haben den Zoo Leipzig verlassen
44 – 2018 / 04.09.2018

Abschied im Leipziger Leoparden-Tal: Die beiden Amurleoparden Akeno und Zivon (geb. am 22.04.2017) haben heute Mittag den Zoo Leipzig in Richtung Tierpark
Aschersleben verlassen. Die Abgabe der beiden stattlichen Leopardenkater wurde aufgrund der beginnenden Geschlechtsreife notwendig. Die Entwöhnung von Mutter Mia (5 Jahre, seit 2013 in Leipzig) fand bereits vor einigen Wochen statt und verlief komplikationslos. In Abstimmung mit dem Europäischen Zuchtprogramm (EEP) für diese Art wurde der Tierpark Aschersleben als geeigneter Halter ausgewählt. Die Kater sollen perspektivisch als potentielle Zuchtkater für die EEP-Population zur Verfügung stehen. „Wir freuen uns, dass wir für unsere Tiere einen Zoo in der Nähe finden konnten und das Verladen der Tiere und deren Transport so reibungslos vonstatten ging. Die Tiere sind wohlbehalten in ihrer neuen Unterkunft angekommen“, fasst Seniorkurator Gerd Nötzold den Transfer zusammen.
Der Amurleopard ist die bedrohteste Großkatze weltweit. Die Populationsbestände haben in den vergangenen Jahren dramatisch abgenommen. Aktuelle Schätzungen gehen von weniger als 100 Tieren im natürlichen Verbreitungsgebiet, dem Dreiländereck Russland-China-Nordkorea, aus. Neben den Bemühungen innerhalb der Zoogemeinschaft, neue Halter für diese bedrohte Katzenart zu etablieren, gibt es auf internationaler Ebene große Anstrengungen, Auswilderungsprojekte vor Ort voranzubringen. Die Auswilderung von Großkatzen ist allerdings ein langwieriger Prozess, der gewissenhaft vorbereitet werden muss. Über den nächsten Nachwuchs im Leoparden-Tal entscheidet das EEP, dem die Koordination des Zucht-Managements für diese Tierart obliegt.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Akeno und Zivon im Leopardental © Zoo Leipzig
Akeno und Zivon im Leopardental © Zoo Leipzig

Abtransport der Amurleopardenkater © Zoo Leipzig
Abtransport der Amurleopardenkater © Zoo Leipzig


Tierisches aus Südamerika
Neuer Mieter und erfreulicher Nachwuchs
43 – 2018 / 03.09.2018

Das tierische Treiben in der im Mai eröffneten Erlebniswelt Südamerika nimmt weiter zu: Ameisenbärin Bardana (1 Jahr alt und seit April 2018 in Leipzig) hat Verstärkung bekommen. Gorrie, ein Ameisenbär-Männchen aus dem Blackpool Zoo (GB), ist Ende Juli im Zoo Leipzig angekommen und lebte sich seitdem im rückwärtigen Bereich der Anlage ein. Schrittweise erfolgte das Zusammengewöhnen mit dem ebenfalls ein Jahr altem Weibchen Bardana. Bardana, die im April aus Frankreich kam, hat ihrem Wesen entsprechend sofort Kontakt zu Gorrie aufgenommen und das gegenseitige Kennenlernen forciert. Mittlerweile sind beide den ganzen Tag zusammen und erkunden nun auch gemeinsam neugierig die Freianlage, die sie sich abwechselnd mit den beiden Mähnenwölfen teilen. „Der Vergesellschaftungsprozess bei den beiden verlief bisher sehr gut und wir hoffen, dass wir demnächst in die Zucht einsteigen können“, erläutert Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Zuwachs gab es in den letzten Wochen auch in der Flamingolagune der Erlebniswelt Südamerika. Insgesamt sind bereits neun Küken bei den Chileflamingos geschlüpft. „Für uns ist die Zahl der Chileflamingoküken ein großer Erfolg. Generell müssen die Rahmenbedingungen für die Flamingos optimal stimmen damit sie in Brutstimmung kommen und Nester bauen. Das schien in diesem Jahr der Fall zu sein“, freut sich Bereichsleiterin Janet Pambor. Alle Küken werden von ihren Eltern versorgt, sind teilweise bereits allein in der Nähe des Nestes unterwegs und für die Besucher schön zu sehen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Nachwuchs bei den Chileflamingos in der Lagune © Zoo Leipzig
Nachwuchs bei den Chileflamingos in der Lagune © Zoo Leipzig


Gondwanaland ist eröffnet
Tropenerlebniswelt bereichert Zoo Leipzig
45-2011 / 01.07.2011

Die Tropenerlebniswelt Gondwanaland im Zoo Leipzig ist eröffnet. Die ersten Besucher strömten heute morgen kurz nach der offiziellen Freigabe der neuen Halle in den tropischen Regenwald, um die rund 300 Tiere und mehr als 17.000 Pflanzen zu entdecken. Nach mehr als drei Jahren Bauzeit ist damit das größte Projekt des Zoo Leipzig fertig gestellt und für die Öffentlichkeit freigegeben. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold verkündete: „Ich freue mich, dass unsere Besucher nun den Regenwald mitten in Leipzig kennenlernen können. Ein Ausflug in den Zoo kann bei uns fortan mit einem Besuch in den Tropen verbunden werden.“
Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, lobte im Rahmen der feierlichen Eröffnung am Vorabend: „Die moderne Architektur und die umweltbewusste Klimatechnik des Gondwanalandes sind bemerkenswert. Sie zeigen: Der Zoo Leipzig ist auf dem richtigen Weg in die Zukunft. Das zeigt sich auch im Konzept, eine artgerechte Tierhaltung und den Schutz der Arten auf so außergewöhnliche Weise mit Bildung und Entdeckertouren zu verbinden. Innovativ und vorbildlich: So präsentiert sich das Gondwanaland - somit aus meiner Sicht zur Zeit auch eines der bedeutendsten touristischen Projekte in Deutschland.“
Auch Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, ist von Gondwanaland überzeugt: „Wenn bei der Entstehung der Tropenerlebniswelt viele unterschiedliche Akteure an einem Strang zogen, so hat das eine Ursache: Was uns hier verbindet, das ist unsere Vision, für Leipzig einen herausragenden Erlebnisort für den weltweiten Arten- und Naturschutz sowie den Klimaschutz zu schaffen.“
Mit der Eröffnung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland vollendet der Zoo Leipzig einen großen Meilenstein auf dem Weg zum „Zoo der Zukunft“.
Zeitgleich mit der Tropenhalle ist auch das neue Parkhaus am Zoo Leipzig in Betrieb gegangen. 1375 Parkplätze stehen nun zur Verfügung.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Quelle des Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Quelle des Fotos: Thomas Engelhardt &
pixelwomen Fotostudio
Inhaberin Andrea Kühnemann-Tärre


Quelle des Fotos: Thomas Engelhardt &
pixelwomen Fotostudio
Inhaberin Andrea Kühnemann-Tärre

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