Aktuelles vom Zoo Leipzig


Aktuelle Pressemitteilungen
vom
Leipziger Zoo

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Schulanfänger & Elefanten im Fokus
ABC-Schützen sind eingeladen
41 – 2018 / 09.08.2018

Der Zoo Leipzig stellt das letzte Wochenende der sächsischen Sommerferien mit dem Schulanfängertag und dem Welt-Elefanten-Tag (11./12.08.) ganz ins Zeichen der bedrohten Dickhäuter. Das beeindruckende Bad der Elefanten im Außenbadebecken eröffnet um 10.15 Uhr den Elefantentag und beschließt ihn um 16 Uhr mit dem abschließenden Badevergnügen. Dazwischen können die Zoobesucher die Innenanlage des Elefantentempels Ganesha Mandir kennenlernen und sich dort aufhalten, wo sonst nur die grauen Riesen sind. Sie beobachten auf einer Videowand, wie ein Elefantentraining abläuft, können sich über die bedrohten Dickhäuter informieren, die Tierpfleger mit Fragen löchern und mit dem Freundes- und Förderverein sowie den Zoolotsen Mini-Elefanten basteln, Futter für die Tiere schneiden, sich mit Glitzertattoos schmücken oder aber in einen Elefanten verwandeln lassen. Jeweils um 16 Uhr wird auf der Eventfläche an der Kiwara-Kopje Puppentheater gespielt – am 11. August sind Krümelchens Abenteuer zu sehen, am 12. August wird das Stück Wie der Elefant zu seinem Rüssel kam gespielt. An beiden Tagen ABC-Schützen freien Eintritt.
Voi Nam auf Leinwand versteigert
Im Vorfeld des Welt-Elefanten-Tages hat der Zoo Leipzig einen originalen Fußabdruck des Elefantenbullen Voi Nam auf Leinwand versteigert, um das ASERC, das Austrian Sri Lankan Elephant Research and Conservation Project, das sich auf Sri Lanka für den Erhalt der stark vom Aussterben bedrohten Dickhäuter engagiert. Der Asiatische Elefant gilt als einer der am stärksten gefährdeten Großsäuger der Welt. Der Kampf um Lebensraum auf der Insel Sri Lanka führte in den letzten Jahrzehnten zu einem massiven Konflikt zwischen Mensch und Tier. Das ASERC ist ein umfassendes Projekt für die Asiatischen Elefanten auf der Insel Sri Lanka. Es wurde 2005 vom Tiergarten Schönbrunn zusammen mit der Regierung von Sri Lanka gegründet, um den massiven Konflikt zwischen Mensch und Elefant um den Lebensraum zu lindern. Das Programm ist vielschichtig aufgebaut und beinhaltet Tierschutz, Forschung und Entwicklung sowie Umweltbildung, gerade in den Randgebieten der Nationalparks Yala und Udawalawe. Die Versteigerung ging heute zu Ende und hat einen Erlös von 755 Euro erzielt.
Das ganze Programm des Abenteuer-Sommers im Zoo Leipzig finden Sie auf www.zooleipzig.de/kalender.

Kronenmaki-Jungtier Amy mit Zuckertüte und Mutter Amber © Zoo Leipzig
Kronenmaki-Jungtier Amy mit Zuckertüte und Mutter Amber © Zoo Leipzig

Elefantenbulle Voi Nam © Zoo Leipzig
Elefantenbulle Voi Nam © Zoo Leipzig


Ein echter Voi Nam – Charity-Versteigerung
Welt-Elefanten-Tag auch im Zoo Leipzig
40 – 2018 / 30.07.2018

Die Asiatischen Elefanten im Zoo Leipzig sind Botschafter ihrer im natürlichen Lebensraum lebenden und stark vom Aussterben bedrohten Artgenossen in Asien. Der Zoo Leipzig versteigert anlässlich des Welt-Elefanten-Tages 2018 erstmalig einen originalen Fußabdruck des Elefantenbullen Voi Nam auf Leinwand zugunsten des ASERC, dem Austrian Sri Lankan Elephant Research and Conservation Project. Damit möchte der Zoo Leipzig die wichtige Arbeit des Projektes finanziell unterstützen und die Aufmerksamkeit auf die Dickhäuter und die Konflikte im natürlichen Lebensraum lenken. Die Online-Versteigerung läuft bis 9. August als Charity-Versteigerung auf der Onlineplattform ebay. Alle Informationen auf www.zoo-leipzig.de. Das Original soll im Rahmen des Welt-Elefanten-Tages 2018 am 12. August im Zoo übergeben werden.
Der Zoo Leipzig stellt das letzte Wochenende der sächsischen Sommerferien mit dem Schulanfängertag am 11. August und dem Welt-Elefanten-Tag am 12. August ganz ins Zeichen der bedrohten Dickhäuter. Das beeindruckende Bad der Elefanten im Außenbadebecken eröffnet um 10.15 Uhr den Elefantentag und beschließt ihn um 16 Uhr mit dem abschließenden Badevergnügen. Dazwischen können die Zoobesucher die Innenanlage des Elefantentempels Ganesha Mandir kennenlernen und sich dort aufhalten, wo sonst nur die grauen Riesen sind. Sie beobachten auf einer Videowand, wie ein Elefantentraining abläuft, können sich über die bedrohten Dickhäuter informieren, die Tierpfleger mit Fragen löchern und mit dem Freundes und Förderverein sowie den Zoolotsen basteln. Jeweils um 16 Uhr wird auf der Eventfläche an der Kiwara-Kopje Puppentheater gespielt – am 11. August sind Krümelchens Abenteuer zu sehen, am 12. August wird das Stück Wie der Elefant zu seinem Rüssel kam gespielt.
Der Asiatische Elefant gilt als einer der am meisten gefährdeten Großsäuger der Welt. Der Kampf um Lebensraum auf der Insel Sri Lanka führte in den letzten Jahrzehnten zu einem massiven Konflikt zwischen Mensch und Tier. Das ASERC ist ein umfassendes Projekt für die Asiatischen Elefanten auf der Insel Sri Lanka. Es wurde 2005 vom Tiergarten Schönbrunn zusammen mit der Regierung von Sri Lanka gegründet, um den massiven Konflikt zwischen Mensch und Elefant um den Lebensraum zu lindern. Das Programm ist vielschichtig aufgebaut und beinhaltet Tierschutz, Forschung und Entwicklung sowie Umweltbildung, gerade in den Randgebieten der Nationalparks Yala und Udawalawe.
Das ganze Programm des Abenteuer-Sommers im Zoo Leipzig finden Sie auf www.zooleipzig.de/kalender.

Voi Nam unterstützt den Artenschutz © Zoo Leipzig
Voi Nam unterstützt den Artenschutz © Zoo Leipzig

Zu ersteigern - Fussabdruck Voi Nam auf Leinwand © Zoo Leipzig
Zu ersteigern - Fussabdruck Voi Nam auf Leinwand © Zoo Leipzig


Nachwuchs im Hochsommer
Kleiner Großer Mara und drei kleine (Pustel-)Schweinchen
39 – 2018 / 27.07.2018

Mitten im Hochsommer sorgen Jungtiere im Zoo Leipzig für Verzückung: Ein kleiner Großer Mara entdeckt die neue Erlebniswelt Südamerika und in Asien erkunden Pustelschwein-Frischlinge das Terrain. Das Mara-Jungtier ist der erste Nachwuchs in der erst im Mai eröffneten Anlage des Zoo Leipzig. Die Maras leben gemeinsam mit Capybaras in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Pekaris, die sich das Gehege mit Nasenbär Hugo teilen. Die Pustelschweine mit Mutter Miss Piggy und ihren drei Jungtieren sind in der Erlebniswelt Asien zu finden. Gemeinsam mit Vater Pickeldi zeigt sich der Nachwuchs dieser vom Aussterben bedrohten Art bereits den Besuchern beim Futtern oder Schlammbaden.
Mit dem Nachwuchs hat der Abenteuer-Sommer neben zahlreichen Kommentierungen und Fütterungen sowie kulturellen Angeboten von Sommerkabarett bis Puppentheater weitere Anziehungspunkte gewonnen. Neu sind auch die Schopfhirsche im Himalaya-Gebirge. Das Paar ist in dieser Woche in die Anlage der Roten Pandas eingezogen und bereichert den asiatischen Lebensraum am Boden. Das namengebende Merkmal ist ein schwarzbrauner, bis zu 17 Zentimeter hoher Haarschopf, der von den Augen bis zum Hinterkopf verläuft.
Kunstausstellung Originale_18
Eine Jugendliebe feiert ihre Wiederbegegnung: Zoo Leipzig und Hochschule für Grafik und Buchkunst. Die Kunstausstellung ORIGINALE_18 im Telemannsaal der Kongresshalle steht bis 11. August im Zeichen der künstlerischen Auseinandersetzung mit den Tieren und kann täglich von 10 bis 18 Uhr mit einem gültigen Zoo-Ticket besucht werden. Am 29. Juli ist der Besuch der Ausstellung kostenfrei möglich (ohne Zoobesuch) und die Künstlerinnen stehen in der Ausstellung für Gespräche zur Verfügung: 11 Uhr Anna Bittersohl, 12 Uhr Verena Landau, 14 Uhr Marie Carolin Knoth, 15 Uhr Elisabeth Howey, 16 Uhr Mandy Kunze. Zudem lädt das Institut für Kunstpädagogik junge Zoobesucher am 28. und 29. Juli sowie 4. und 5. August, jeweils von 11 bis 18 Uhr im Konzertgarten ein, selbst künstlerisch aktiv zu werden. Für ausgewachsene Kunstliebhaber sind ab 6. August zahlreiche fünftägige Workshops im Angebot. Alle Informationen auf www.zoo-leipzig.de/safari.

Großer Mara mit Nachwuchs in der neuen Erlebniswelt Südamerika © Zoo Leipzig
Großer Mara mit Nachwuchs in der neuen Erlebniswelt Südamerika © Zoo Leipzig

Kleines Pustelschwein mit Mutter © Zoo Leipzig
Kleines Pustelschwein mit Mutter © Zoo Leipzig


Kleine Insekten mit großer Bedeutung
Entdeckertage Bienen am 21. und 22. Juli
38 – 2018 / 19.07.2018

Ihre geringe Größe steht im Kontrast zu ihrer immensen Bedeutung für das Leben auf der Welt: die Biene. Bienen haben für das funktionierende Ökosystem eine enorme Bedeutung. Deshalb widmen sich die Entdeckertage Bienen am 21. und 22. Juli 2018 im Zoo Leipzig ganz den bedrohten Insekten, deren Lebensräume durch Monokulturen und Verdichtung kontinuierlich schwinden. Der Zoo lädt am kommenden Wochenende seine Besucher ein, mehr über die Bienen zu erfahren, Bienenhotels zu bauen und sogar selbst Honig zu schleudern. Kleine und große Gäste werden die Faszination und Bedeutung der facettenreichen Tierart erleben.
Die Entdeckertage sind gefüllt mit spannenden Aktionen und einem Quiz für kleine große Zoobesucher, für den an verschiedenen Mitmach- und Aktionsstationen die richtigen Lösungen warten. Gemeinsam mit den Zoolotsen werden Bienen- und Hummelhäuser sowie Saatkugeln für den heimischen Garten oder Balkon gebaut und beim Upcycling entstehen kleine Magnete mit Bienenmotiven. Leipziger Stadtimker geben Einblick in ihr Wirken und vermitteln alles Wissenswerte über den Weg zum Jungimker und auch die Tierpfleger stehen für Fragen rund um die Bienen zur Verfügung. Neben dem umfangreichen Bienenprogramm machen zudem die neue Erlebniswelt Südamerika, die gerade erst eröffnete begehbare Wellensittich-Oase und zahlreiche Fütterungen und Kommentierungen im gesamten Zoo den Abenteuer-Sommer im Zoo Leipzig unvergesslich.
Kunstausstellung ORIGINALE_18
Eine Jugendliebe feiert in diesem Sommer ihre Wiederbegegnung: Der Zoo Leipzig und die Hochschule für Grafik und Buchkunst haben die Kunstausstellung ORIGINALE_18 im Telemannsaal der Kongresshalle initiiert. Bis zum 11. August steht sie im Zeichen der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Tier und zeigt Malereien, Grafiken, Objekte, Fotografien und eine Medieninstallation von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern. Im Rahmen der Ausstellung bietet das Institut für Kunstpädagogik zudem Workshops für alle interessierten Zoobesucher an. Studierende leiten junge Zoobesucher am 28. und 29. Juli sowie 4. und 5. August, jeweils von 11 bis 13 Uhr im Konzertgarten des Zoo Leipzig an. Auch Kunstinteressierte ab 16 Jahren kommen im Rahmen der Sommerakademie voll auf ihre Kosten: In fünftägigen Workshops tauchen sie in die Kunstrichtungen Fotografie, Malerei, Druckgrafik, Video, Zeichnung, Objekte, Bildgeschichte und Collage ein.
Das ganze Programm des Abenteuer-Sommers finden Sie auf www.zoo-leipzig.de/kalender.

Entdeckertage Bienen im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Entdeckertage Bienen im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig


Zoo Leipzig feiert 1. Welt-Schimpansen-Tag
Pongoland macht mit
35 – 2018 / 12.07.2018

Der Zoo Leipzig beteiligt sich gemeinsam mit der Weltgemeinschaft am ersten weltweiten Welt-Schimpansen-Tag am kommenden Samstag, 14. Juli 2018, von 10 bis 16 Uhr. Das einzigartige Menschenaffenhaus Pongoland, in dem alle vier Menschenaffenarten unter einem Dach zu Hause sind, freut sich darauf, den Zoobesuchern an diesem Tag die Schimpansen näherzubringen. Der 14. Juli ist dabei nicht zufällig gewählt, sondern erinnert an den Tag des Jahres 1960, an dem die bekannte Primatenforscherin Jane Goodall ihre Forschungsarbeit bei den berühmt gewordenen Schimpansen im Gombe-Stream-Nationalpark in Tansania begann.
Die weltweite Gemeinschaft der Naturschützer möchte am Welt-Schimpansen-Tag den Fokus der Aufmerksamkeit auf die stark vom Aussterben und von Wilderei sowie Lebensraumzerstörung bedrohten Primaten lenken. Die Leipziger Tierpfleger bieten an diesem Tag verschiedene Kommentierungen und Tierpflegergespräche sowie einen Bilder-Quiz an. Mit dabei an dem Tag ist auch die Wild Chimpanzee Foundation (WCF), in der der Zoo Leipzig seit 2001 Mitglied ist und deren Stiftung er regelmäßig mit Spenden unterstützt. Gründer der WCF ist Prof. Christoph Boesch vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie. Seit über 20 Jahren erforscht er die Schimpansen des Tai-Nationalparks in der Elfenbeinküste – und will unter den Anwohnern des Parks Verständnis für die Menschenaffen schaffen.
Neben dem Engagement im natürlichen Lebensraum setzt sich der Zoo Leipzig auch innerhalb des Zoos mit der erfolgreichen Teilnahme am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für den Erhalt der stark vom Aussterben bedrohten Primaten ein. Allein in diesem Jahr wurden zwei Schimpansen geboren: Das am 14. März geborene Jungtier von Natascha trägt den Namen Makeni. Die am 25. März geborene Tochter von Schimpansenweibchen Corry (41) heißt Youma. In Pongoland herrscht unter dem Gesichtspunkt Kindergarten insgesamt Hochkonjunktur. Zahlreiche Jungtiere bei allen vier Menschenaffenarten wachsen heran und erfreuen Besucher und das Zoo-Team gleichermaßen. „Es ist etwas ganz Besonderes, so viele Jungtiere bei den stark vom Aussterben bedrohten Menschenaffen zu erleben und bestätigt uns in unserer kontinuierlichen Arbeit“, schätzt Seniorkurator Gerd Nötzold ein. Bei den Westlichen Flachlandgorillas zeigen sich Diara (4 Jahre), Kianga (1 Jahr) und Kio (8 Monate). Bei den Orang-Utans sind mit Martok (1 Jahr) und Sari (1 Jahr) zwei Jungtiere zu erleben. Bei den Bonobos sorgen Tayo (1 Jahr) und Amira (1 Jahr) für spannende Beobachtungen.
Das ganze Programm des Abenteuer-Sommers finden Sie auf www.zoo-leipzig.de/kalender.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Erfolgreicher Arterhalt in Pongoland © Zoo Leipzig
Erfolgreicher Arterhalt in Pongoland © Zoo Leipzig


Unter Wellensittichen
Begehbare Voliere im Zoo Leipzig eröffnet
35 – 2018 / 09.07.2018

Tschilp, tschilp, tschilp – munteres Vogelgezwitscher im Gründer-Garten des Zoo Leipzig: Heute Vormittag ist zwischen Koala-Haus und Entdeckerhaus Arche die Wellensittich-Oase eröffnet worden. Zoodirektor Jörg Junhold und sechs Kinder aus Leipzig, Halle und Umgebung haben gemeinsam die begehbare neue Voliere als erste Besucher eingeweiht.
In den vergangenen sechs Wochen wurde die 100 qm große Fläche in das neue Gehege verwandelt. 150 qm Dachnetz überspannen das neue Zuhause von derzeit 35 Wellensittichen, die durch Zucht und Neuzugänge künftig zu einem noch größeren Schwarm anwachsen sollen. Die Mehrzahl von ihnen sind grüne Wellensittiche – die Naturform der australischen Vogelart, die nun in unmittelbarer Nachbarschaft zu den beiden Koalas Oobi-Ooobi und Tinaroo den Gründer-Garten belebt und direkt neben dem beliebten Springbrunnen für ein weiteres Highlight und Tiererlebnis sorgt. Neuzugang Tinaroo, der Neuzugang aus Frankreich, lebt sich seit Freitag gut in Leipzig ein. „Er frisst eigentlich alle Eukalyptus-Arten, die man ihm anbietet und ist auch tagsüber aktiv“, sagt Tierpfleger Philipp Hünemeyer.
Neben den beiden Neuigkeiten Koala Tinaroo und Wellensittich-Oase im Gründer-Garten können die Besucher im Abenteuer-Sommer des Zoo Leipzig auch die neue Erlebniswelt Südamerika erleben. Dort erkunden inzwischen auch Nasenbär Hugo und Ameisenbärin Bardana die Außengehege, während sich beispielsweise Capybaras, Pekaris und Guanakos bereits heimisch fühlen.
Das umfassende Programm des Abenteuer-Sommers mit Ferientouren, Theater- und Kabarettaufführungen finden Sie auf www.zoo-leipzig.de/kalender
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Erste Besucher in der Wellensittich-Oase © Zoo Leipzig
Erste Besucher in der Wellensittich-Oase © Zoo Leipzig


Tinaroo ist da
Zweiter Koala im Zoo Leipzig eingezogen
34 – 2018 / 06.07.2018

Das Warten auf einen zweiten Koala im Zoo Leipzig hat ein Ende: Tinaroo ist da. Heute Morgen ist er in das Koala-Haus eingezogen und zeigt sich ab sofort auch gleich den Besuchern. Mit dem zweijährigen Neuzugang aus dem französischen ZooParc de Beauval hat der Zoo Leipzig den nächsten Schritt bei der Entwicklung seiner Koala-Haltung gemacht. Erst vor zwei Jahren kam mit Oobi-Ooobi der erste Koala in der nunmehr 140-jährigen Geschichte des Zoo Leipzig in die Messestadt. „Wir freuen uns sehr, dass wir nun einen zweiten Koala halten und unseren Besuchern zeigen dürfen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Das Europäische Erhaltungs-Zuchtprogramm hat den Leipzigern mit der Zuweisung des zweiten Vertreters der australischen Tierart das Vertrauen für eine gute Haltung und Versorgung ausgesprochen.
Die Vorbereitungen auf die Ankunft des zweiten Koalas liefen kontinuierlich im Hintergrund. Da Koalas Einzelgänger sind, war die Haltung von Oobi-Ooobi als
einzigem Vertreter seiner Art für den jungen Mann kein Problem. Damit er und sein neuer Gefährte nun künftig die Reviertrennung einfacher handhaben können, wurde zunächst zwischen den beiden separaten Gehegen ein Sichtschutz installiert. „Mit der Ankunft des zweiten Koala-Mannes haben wir mit Blick auf das avisierte Zuchtmanagement den nächsten Schritt gemacht. Die Gegenwart eines männlichen Kontrahenten kann die Zucht positiv unterstützen“, ordnet Seniorkurator Fabian Schmidt die Ankunft von Tinaroo ein. Wann ein erstes Weibchen, um deren Gunst die beiden dann buhlen werden, folgen wird, ist derzeit noch offen. Während die Einzelgänger räumlich getrennt sind, liegen sie futtertechnisch auf einer Linie: Versorgt werden die beiden Nahrungsspezialisten von der eigens angelegten Eukalyptus-Plantage in Schkeuditz, so dass das Futter frisch ist und die Wege kurz sind.
Neben den beiden Koalas lockt am Wochenende auch der Abenteuer-Sommer in den Zoo Leipzig. Die neue Erlebniswelt Südamerika verspricht spannende Entdeckungen, das Puppentheater am Samstag und Sonntag um 16 Uhr hält kindgerechte Unterhaltung bereit und Maskottchen Tammi wird sich unter die Besucher mischen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Tinaroo und sein Pfleger Tom Collins beim Einzug ins Koala-Haus © Zoo Leipzig
Tinaroo und sein Pfleger Tom Collins beim Einzug ins Koala-Haus © Zoo Leipzig

Oobi-Ooobi wittert den Neuankömmling © Zoo Leipzig
Oobi-Ooobi wittert den Neuankömmling © Zoo Leipzig


Abenteuer-Sommer im Zoo Leipzig
Entdeckertage Bienen, Märchenaufführungen & Riesenkinderfest K!DZ
33 – 2018 / 27.06.2018

Der am 30. Juni beginnende Abenteuer-Sommer im Zoo Leipzig zieht sich bis zum beliebten K!DZ-Riesenkinderfest am 8. September und bietet für die kleinen und großen Feriengäste ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm: Ob man tierische Besonderheiten bei den Entdeckertagen Bienen erforschen, während der Puppentheateraufführungen in die Märchenwelt eintauchen oder bei den Lotsen-Sommertouren die neue Erlebniswelt Südamerika erkunden möchte, für Interessen unterschiedlichster Art gibt es ein spannendes Potpourri von Angeboten.
Gleich zum Ferienauftakt erfahren Elefantenfreunde, „Wie der Elefant zu seinem Rüssel kam“. Die Aufführung beginnt wie alle nachfolgenden Märchenvorführungen an den Ferienwochenenden (30.6.-11.8.) um 16 Uhr. Zuvor können sich Märchenfans auf dem Aquariumsvorplatz beim Kinderschminken (täglich ab 10 Uhr) in einen Elefanten, Hasen oder Igel verwandeln lassen und dann stilecht dekoriert zum Puppentheater auf der Eventfläche Kiwara-Kopje ziehen. Das Sommerkabarett der Leipziger Funzel sorgt an den Spieltagen (20.07.-05.08.) nach dem Spaziergang durch den Zoo in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland für beste Unterhaltung.
Die Zoolotsen nehmen Feriengäste immer dienstags und donnerstags um 11 Uhr auf eine 90- minütige Sommertour mit durch den Zoo und werden anlässlich der Neueröffnung der Erlebniswelt Südamerika die neuen südamerikanischen Bewohner unter die Lupe nehmen. Auf der Entdeckertour Regenwaldpass gilt es, Gondwanaland zu entdecken. Ein 120-minütiges Dschungelerlebnis für Kinder ab 8 Jahren mit Voranmeldung. Bei den Entdeckertagen Bienen (21./22.07.) wird ein kleines Insekt mit großen Fähigkeiten in den Mittelpunkt gestellt. Kaum ein anderes wirbelloses Insekt sorgt in diesem Ausmaß für den Erhalt der biologischen Vielfalt und das tägliche Obst und Gemüse auf unseren Tellern. Grund genug, die Besonderheiten der summenden Bewohner näher zu beleuchten, zu erforschen und für ihren Schutz Vorkehrungen zu treffen. Natürlich gibt es wieder frisch geschleuderten Honig zu verkosten und zu kaufen.
Zum Schulanfang am 11. August lädt der Zoo Leipzig außerdem alle ABC-Schützen kostenlos in den Zoo ein. Bevor es richtig los geht mit rechnen, schreiben und stillsitzen sollte es noch einmal auf große Entdeckungstour durch den Dschungel gehen.
Einen ganz neuen Blick auf das Tier ermöglicht die Kunstausstellung ORIGINALE_18. Absolventen der HGB und Leipziger Künstler zeigen während des Sommers zeitgenössische künstlerische Positionen zum Thema Tier anlässlich des 140. Geburtstages des Zoo Leipzig. Im Rahmen der Ausstellung im Telemann-Saal der Kongresshalle am Zoo bietet das Institut für Kunstpädagogik vom 16. Juli bis zum 11. August 2018 Workshops für Kinder an. Ziel ist die Annäherung an einzelne künstlerische Arbeiten der Ausstellung – durch Gespräche in der Ausstellung und durch das Zeichnen und Malen. Weitere Informationen unter www.zooleipzig.de/safari/
Den Schlusspunkt eines spannenden Abenteuer-Sommers setzt das K!DZ-Riesenkinderfest am 8. September zugunsten der Uni-Kinderklinik. Bereits zum 21. Mal wird das Benefizfest zu einem großen Tag für die Kleinsten mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm.
Das umfassende Ferien-Sommerprogramm mit allen Theater- und Kabarettaufführungen, Bastelangeboten, Führungen …. finden Sie auf www.zoo-leipzig.de/kalender
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Der Abenteuer-Sommer im Zoo Leipzig mit Gorillamädchen Kianga © Zoo Leipzig
Der Abenteuer-Sommer im Zoo Leipzig mit Gorillamädchen Kianga © Zoo Leipzig


Zuchterfolg bei den Menschenaffen
Bonoboweibchen Yasa bringt Jungtier zur Welt
32 – 2018 / 21.06.2018

Nachwuchs bei den Bonobos: Das 20 Jahre alte Bonoboweibchen Yasa hat am Dienstag gegen 13.30 Uhr für Nachwuchs in der 11-köpfigen Gruppe gesorgt. Die Tierpfleger hatten am Vormittag erste Geburtsanzeichnen beobachtet und sie daraufhin im rückwärtigen Gehege gelassen. Als sie mittags erneut nach ihr sahen, hatte sie ihren Nachwuchs bereits zur Welt gebracht. Für Yasa ist es das vierte Jungtier in Leipzig. „Bisher umsorgt sie ihr Junges, hält es fest am Bauch und lässt es trinken. Da sie ihre letzte Tochter Amira, nicht versorgte, steht sie unter besonderer Beobachtung. Wir hoffen sehr, dass sie sich diesmal
ordentlich kümmern wird, die nächsten Tage werden es zeigen“, so Senior Kurator Gerd Nötzold. Yasa hatte im letzten Jahr Amira aus unerklärlichen Gründen nicht angenommen.
Glücklicherweise nahm sich Lexi (18), trotz der beiden eigenen Söhne Kasai (5) und Tayo (1), ihrer an und kümmert sich seitdem rührend um drei Bonobokinder. Yasa ist ab heute mit der Gruppe wieder zusammen und für die Besucher mit ihrem Spross, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, auf der Innenanlage zu sehen. Für den Zoo Leipzig ist es der achte Zuchterfolg bei den Bonobos seit Eröffnung der neuen Menschenaffenanlage Pongoland im Jahr 2001. „Nach wie vor zählen Nachzuchten bei Menschenaffen generell als absoluter Erfolg, insbesondere vor dem Hintergrund dramatischer Rückgänge in den Bestandszahlen. Aktuelle Schätzungen gehen nur noch von circa 20.000 Bonobos im natürlichen Lebensraum aus, die Weltnaturschutz-Union IUCN stuft die Bonobos als stark bedroht ein. Insofern zählt jedes Jungtier für die Arterhaltung“, ordnet Zoodirektor Prof. Jörg Junhold den Zuchterfolg ein.
Bonobos, die in den Regenwäldern der Dominikanischen Republik Kongo beheimatet sind, zählen neben den Schimpansen zu den engsten Verwandten des Menschen. Erst im Jahr 1929 wurden sie als eigene Menschenaffenart beschrieben. Der Bushmeat-Handel, Brandrodungen und Wilderei sind die konkreten Bedrohungsfaktoren für die afrikanische Bonobopopulation. Das Internationale Zuchtbuch führt der Zoo in Antwerpen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Bonoboweibchen Yasa mit Jungtier © Zoo Leipzig
Bonoboweibchen Yasa mit Jungtiere © Zoo Leipzig

Bonoboweibchen Yasa mit Baby auf der Innenanlage © Zoo Leipzig
Bonoboweibchen Yasa mit Baby auf der Innenanlage © Zoo Leipzig


Exotisches Geburtstagswochenende
140 Jahre Wildnis in Leipzig
30 – 2018 / 07.06.2018

Eine faszinierende, artenreiche Tierwelt kombiniert mit kulturellen Highlights und interkontinentalen, exotischen Genüssen: Das Geburtstagswochenende zum 140.
Jubiläum des Zoo Leipzig hält Erlebnisse für kleine und große Zoofans bereit. Vom 8. bis 10. Juni erwachen die verschiedenen Kontinente im Zoo zu komplexem Leben und in Asien, Afrika und Südamerika werden alle Sinne gefordert. Am Freitag- und Samstagabend ist der Zoo bis 22 Uhr geöffnet und hält abendliche Bühnenprogramme mit Zooetry - Poetry, Slam und Songs zum Zoogeburtstag vom Kupfersaal und dem Gastspiel von Tim Thoelkes Risikier dein (T)Bier bereit. Am Samstag und Sonntag wird von 10 bis 18 Uhr das große Fest der Kontinente mit zahlreichen zoologischen und künstlerischen Aktionen, Geburtstagskuchen für die Zoobewohner und Mitmachstationen der Zoolotsen gefeiert. Exotische Marktplätze, kulinarische Genüsse, Livemusik und und eine tierische Geburtstagsrallye verfeinern das Programm.
Neues Artenschutzprojekt
Anlässlich des Geburtstages verkündete Zoodirektor Prof. Jörg Junhold zudem, dass der Zoo sein Engagement für den Artenschutz ausweitet. Das bestehende Projekt Endangered Primate Rescue Center in Vietnam wird um das Artenschutzprojekt Cat Ba Langur in Vietnam erweitert. Der Zoo Leipzig wird dabei von der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) und dem bisherigen Träger, dem Allwetterzoo Münster, unterstützt. Cat Ba Languren sind mit nur noch etwa 60 Tieren eine der seltensten Primatenarten. Sie stehen aufgrund wirtschaftlicher Nutzung des Lebensraumes und durch den Tourismus unter enormem Druck.
Zoo Leipzig-Goldsponsor Ur-Krostitzer verlängert Vertrag
Fast 20 Jahre von den 140 hat die Krostitzer Brauerei den Zoo als Goldsponsor begleitet. Nun verlängert Ur-Krostitzer seine Goldsponsorenschaft um weitere drei Jahre. Ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art! Auch zukünftig kann der Zoo Leipzig auf die Unterstützung der Krostitzer Brauerei bauen. Der Vertrag wurde heute direkt im Zoo unterschrieben. Zudem hatte Ur-Krostitzer noch eine weitere Überraschung im Gepäck. Brauereichef Wolfgang Welter verriet: „Zum Jubiläumswochenende haben wir einen limitierten Jubiläumsbecher aufgelegt. Von jedem verkauften Becher gehen 2 Euro an den Artenschutz. Bei einer Becher-Auflage von 5.000 Stück reden wir über eine Summe von 10.000 Euro. Die Besucher können eine originelle Erinnerung an das Jubiläumswochenende im Zoo mit nach Hause nehmen und haben gleichzeitig etwas für den Artenschutz getan.“
Leipziger Blätter Sonderedition
Unterwegs im Zoo der Zukunft lautet der Titel der aktuellen Sonderausgabe der renommierten Leipziger Blätter, die pünktlich zum Zoo-Geburtstag erscheint. Sie wirft einen Blick in die Geschichte und beleuchtet darüber hinaus die Gegenwart und Zukunft des Zoo Leipzig.
Erfolgreicher Firmenlauf
Bereits zum Auftakt in das lange Geburtstagswochenende hat das Team des Zoo Leipzig den gestrigen Leipziger Firmenlauf absolviert. Mit Jubiläums-Laufshirts und selbstgebastelten Tieren hat sich die 140-köpfige Mannschaft bestens präpariert auf den 5-km-Rundkurs begeben. Dem Anlass entsprechend lief das Team mit den Startnummern 1 (Zoodirektor Prof. Jörg Junhold) bis 140 (Zoo-Maskottchen Tammi) inmitten des großen Leipziger Starterfeldes.
Das komplette Geburtstagsprogramm finden Sie auf unserer Homepage www.zooleipzig.de/140Jahre.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Leipziger Blätter und eine Vertragsverlängerung mit Ur-Krostitzer - Zoo Leipzig feiert Geburtstag © Zoo Leipzig
Leipziger Blätter und eine Vertragsverlängerung mit Ur-Krostitzer - Zoo Leipzig feiert Geburtstag
© Zoo Leipzig

Vertragsunterzeichnung - Ur-Krostitzer bleibt Zoo Leipzig Goldsponsor © Zoo Leipzig
Vertragsunterzeichnung - Ur-Krostitzer bleibt Zoo Leipzig Goldsponsor © Zoo Leipzig


Pinguine füttern & Tammi kennenlernen
Kindertag im Zoo – Halber Eintritt für Kinder
28 – 2018 / 30.05.2018

Am 1. Juni ist es wieder soweit: Internationaler Kindertag! Der Zoo Leipzig feiert diesen besonderen Tag für den Nachwuchs mit einem unterhaltsamen Nachmittagsprogramm – und ganztägig halbem Eintritt für Kinder bis 16 Jahre. Pinguine füttern, Elefantenfutter schneiden, unvergessliche Fotos machen oder selber Eis futtern – das Programm lässt Kinderaugen leuchten und die kleinen Herzen höherschlagen. Zudem wartet am Kindertag noch eine wirklich große Überraschung auf die kleinen und großen Zoobesucher: Zoo-Maskottchen Tammi stellt sich um 16 Uhr zum ersten Mal vor und feiert am Kindertag seine Premiere.
Bei der Pinguinfütterung um 14.30 Uhr dürfen die kleinen Gäste den Tierpflegern helfen, die hungrigen Schnäbel zu füllen. Ab 15 Uhr gibt es an der neugestalteten Terrasse der Hacienda Las Casas für die ersten 500 Kinder eine kostenfreie Eisüberraschung. Ebenfalls in unmittelbarer Nachbarschaft zur jüngst eröffneten Erlebniswelt Südamerika steht das Lama-Quartett für Erinnerungsfotos zur Verfügung und die Zoolotsen verwandeln kleine Entdecker beim Tiergesichterschminken in ihre Lieblingstiere. Am Elefantentempel Ganesha Mandir, wo die grauen Riesen um 15 Uhr ihr zweites Bad des Tages nehmen, können die Zoobesucher gemeinsam mit dem Freundes- und Förderverein des Zoos zudem das Elefantenfutter schneiden.
Bei den zahlreichen weiteren kommentierten Fütterungen erfahren die großen und kleinen Besucher über den gesamten Tag hinweg Wissenswertes rund um die verschiedenen Tierarten und ihre Fressgewohnheiten. Ein Besuch bei Koala Oobi- Ooobi, eine Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss in Gondwanaland, ein Kletternachmittag auf dem Bärenburg-Spielplatz oder mit den Bewohnern des Streichelkrals auf Tuchfühlung gehen: Der Kindertag im Zoo Leipzig wird für die Kleinsten zur bleibenden Erinnerung.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Zoo-Maskottchen Tammi © Zoo Leipzig
Zoo-Maskottchen Tammi © Zoo Leipzig

Die Lamas und Zoo-Maskottchen Tammi sind beim Kindertag dabei © Zoo Leipzig
Die Lamas und Zoo-Maskottchen Tammi sind beim Kindertag dabei © Zoo Leipzig


Ab sofort Pampa, Pantanal und Patagonien entdecken
Neue Erlebniswelt Südamerika im Zoo Leipzig
27 – 2018 / 17.05.2018

Leipzigs Südamerika ist eröffnet: Mit einem Festakt im Rahmen seines 140-jährigen Jubiläums hat der Zoo Leipzig heute die Erlebniswelt Südamerika eröffnet und neue Landschaften vorgestellt. Zoodirektor Prof. Junhold resümiert: „Ich freue mich, dass unsere Vision von einem zeitgemäßen Zoo zunehmend Wirklichkeit wird und wir den nächsten Baustein im Zoo der Zukunft realisieren konnten. Mit den zahlreichen neuen Tierarten geben wir Einblick in einen neuen Lebensraum.“ Für Olivier Pagan, Präsident des Verbandes der Zoologischen Gärten, ist Leipzig einer der Zoos, der mit seiner Entwicklung „ein Quell für Mut, Kraft und Motivation“ für andere Zoos sei und „mit seinen Anstrengungen um ideale Bedingungen für die Zoobewohner, im Bereich der Bildung und für den Artenschutz Maßstäbe setzt.“ Auch Oberbürgermeister Burkhard Jung, der sich kurzfristig von Kulturbürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Skadi Jennicke übermittelte anerkennende Worte zur Entwicklung: „Nach der afrikanischen Savanne, dem tropischen Regenwald und dem asiatischen Himalaya-Gebirge gibt es nun auchdie südamerikanischen Landschaften Pampa, Pantanal und Patagonien mitten in Leipzig. Es gibt nicht viele Städte auf dieser Welt, die das von sich behaupten können. Die Entwicklung des Zoos in den vergangenen Jahren zeigt, dass wir mit der mutigen Idee vom Zoo der Zukunft richtig lagen. Das Team rund um Jörg Junhold hat hier Weitsicht bewiesen – davon profitieren heute alle Leipzigerinnen und Leipziger.“
Die Erlebniswelt Südamerika, die für 4,7 Millionen Euro gebaut wurde, umfasst eine Fläche von 15.800 Quadratmetern und gliedert sich in die südamerikanischen Landschaften Pampa, Pantanal und Patagonien. Große Maras, Guanakos, Pekaris, Weißrüsselnasenbären, Capybaras, Große Ameisenbären, Mähnenwölfe und Darwin Nandus haben hier eine naturnahe Heimat gefunden, durch die ein mehr als 100 Meter langer mäandernder Holzsteg für die Besucher führt. Der neugestaltete Freisitz des Restaurants Hacienda Las Casas lädt die Besucher dazu ein, auch während der Pause den Blick über die Anlage mit badenden
Capybaras und grasenden Großen Maras schweifen zu lassen. Der Abenteuerspielplatz El Dorado mit Amazonasdampfer und Meerschweinchenanlage laden ebenso zum Verweilen ein.
Die Anlageneröffnung wird vom 18. bis 27. Mai mit den Südamerika-Tagen gefeiert: Tierpfleger- Kommentierungen, Futterschneiden, kreative Bastelaktionen, thematische Aktionsstände und südamerikanische Folklore lassen täglich von 10 bis 18 Uhr die Erlebniswelt Südamerika lebendig werden.

Südamerika ist eröffnet © Zoo Leipzig
Südamerika ist eröffnet © Zoo Leipzig

Mähnenwolf erkundet das neue Gehege © Zoo Leipzig
Mähnenwolf erkundet das neue Gehege © Zoo Leipzig

Pekaris in der Anlage © Zoo Leipzig
Pekaris in der Anlage © Zoo Leipzig

Großer Mara im Pantanal © Zoo Leipzig
Großer Mara im Pantanal © Zoo Leipzig


Zoo-Veranstaltungen im Juni und Juli 2018
25 – 2018 / 14.05.2018

01.06. Kindertag im Zoo Leipzig
Ab 9:00 Uhr 1/2 Eintritt für Kinder bis 16 Jahre mit Tiergesichterschminken, Freieis für die ersten 500 Kinder und Fotoaktion im neuen Kontinent Südamerika
05./23.06. 15 Uhr Entdeckertour Regenwaldpass – Gemeinsam die Tropen in Gondwanaland entdecken - 120-minütige Extratour für Kinder ab 8 Jahren (nur mit Voranmeldung) Preis: 5 € pro Person (zzgl. Zooeintritt) Reservierungen unter Tel. 0341-5933 385, Mail safaribuero@zoo-leipzig.de sowie Restplätze am jeweiligen Tag im Safaribüro
08. - 10.06. 140 Jahre Zoo Leipzig – Die große Geburtstagsparty
08.06. 18:00 - 22:00 Uhr »Kultur meets Tier« in Kooperation mit Livelirix e. V. Zooetry – bunte Mischung aus Poetry, Slam und Songs zum Zoogeburtstag
09./10. 10:00 – 18:00 Uhr Großes Fest der Kontinente – eine exotische Geburtstagssafari mit Künstlern, kulinarischen Köstlichkeiten, tollen Mitmachaktionen, Geburtstagstorten für die Zootiere und weiteren Geburtstagsüberraschungen
09.06. 18:00 – 22:00 Uhr Happy Birthday Zoo: Riskier dein T(B)ier – Promispecial mit Tim Thoelke
Leipzigs beliebte Quizshow mit dem Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold, Gondwanaland-Bereichsleiter Michael Ernst und weiteren prominenten Überraschungsgästen
12.06. 18.30 Uhr Bach – Reflections, Konzert zum Bachfest in der Kiwara-Lodge, Vertigo Trombone Quartett mit geführter Zootour - Preis: 38,00 € pro Person - Tickets über Bach-Archiv (www.bachfestleipzig.de) oder Ticket-online (www.ticketonline.de)
17.06. Bach für uns - Kinderkonzert zum Bachfest - 14:30 Uhr Das musikalische Fabularium zeigt im Entdeckerhaus Arche „Vom Mut der Maus und dem Stolz des Pfaus. Ein Familienkonzert für groß und klein mit Musik von J. S. Bach und weiteren Komponistenn der Barockzeit Kartenpreis (inklusive Zooeintritt): € 23,00 / Kinder bis 16 Jahre: € 14,00 Kartenpreis für Jahreskarteninhaber: € 11,00 / Kinder bis 16 Jahre: € 2,00 - Karten unter: www.bachfestleipzig.de
13./21.07. 18:30 Uhr Hakuna Matata – Afrika hautnah erleben Nach einer eineinhalb stündigen Safari durch die Wildnis Afrikas im Zoo Leipzig wartet auf alle Besucher ein Abend im Flair Afrikas. Neben Trommelklängen und südländischen Rhythmen genießen Sie die Vielfalt der afrikanischen Küche mit fremden Gewürzen und landestypischen Köstlichkeiten. - Karten unter 0341 5933377, Kartenpreis: 79 € p.P. zzgl. Getränke
14.07. 18:30 Uhr Festa do Brasil – Ein Abend voller Temperament Nach einer eineinhalb stündigen Safari durch den abendlichen Zoo wartet auf alle Besucher ein temperamentvoller Südamerikaabend mit brasilianischen Sambatänzerinnen, Latinomusik live und einem Buffet mit brasilianischen Köstlichkeiten - Karten unter 0341 5933377, Kartenpreis: 79 € p.P. zzgl. Getränk
30.06.-31.07. Abenteuer-Sommer im Zoo – Programm für Entdecker
Ab 10:00 Uhr täglich Tiergesichterschminken auf dem Aquariumsvorplatz
30.06./01.07. 16 Uhr „Wie der Elefant zu seinem Rüssel kam“ (ab 4 Jahre) Sommer-Puppentheater Open Air mit Theater Fingerhut auf Eventfläche Kiwara-Kopje
03./05./10./12./17./19./24./26./31.07 - 11:00 Uhr Sommertouren mit den Zoolotsen jeden Dienstag u. Donnerstag - 90-minütige kostenfreie Safaris durch die Themenwelten des Zoos, Schwerpunkt ist der neu eröffnete Kontinent Südamerika - Treffpunkt: großer Zooplan hinter den Drehkreuzen (Gruppenreservierung
erforderlich unter Tel. 0341-5933 385, Mail: safaribuero@zoo-leipzig.de)
05./12./19./26.07./02.08. - 15 Uhr Entdeckertour Regenwaldpass – Gemeinsam die Tropen in Gondwanaland entdecken - 120-minütige Extratour für Kinder ab 8 Jahren (nur mit Voranmeldung) Preis: 5 € pro Person (zzgl. Zooeintritt) - Reservierungen unter Tel. 0341-5933 385, Mail safaribuero@zoo-leipzig.de
sowie Restplätze am jeweiligen Tag im Safaribüro
07./08.07 16 Uhr „Der Schuster und die Wichtelmänner“ (ab 4 Jahre) Sommer-Puppentheater Open Air mit Theater Fingerhut auf Eventfläche Kiwara-Kopje
14./15.07. 16 Uhr „Der Wettlauf von Hase und Igel“ (ab 5 Jahre) Sommer-Puppentheater Open Air mit dem Puppentheater Papperlapapp auf der Eventfläche Kiwara-Kopje
16.-31.07. 09:00 – 19:00 Uhr ORIGINALE_18
16. Juli 2018 bis 11. August 2018
Das Tier im Zoo. Das Tier in der Kunst. Leipziger Künstler zeigen im selten geöffneten Telemann-Saal der Kongresshalle am Zoo Malerei, Skulpturen und Videoinstallationen. Die ORIGINALE_18 ist Teil des Projektes SAFARI in die eigene Wahrnehmung, das mit SOMMERAKADEMIE_18 und SYMPOSIUM_18 erstmals als
Kooperation mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst im Zoo Leipzig stattfindet. Die Kunstausstellung ist mit einem Zooticket erlebbar und vom Konzertgarten im Zoo aus zugänglich.
Vernissage am 16. Juli 2018 um 19.00 Uhr www.zoo-leipzig.de/safari
20.07. – 05.08. 11. Sommerkabarett im Zoo mit der Leipziger Funzel „Lachsalve pur“ – Gnadenlos durchgelacht in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland
Ein kabarettistischer Streifzug durch Humorprogramme der Leipziger Funzel - Tickets: 26,50 € (Mo. – Do.) und 29,90 € (Fr. – So.) unter 0341 960 32 32. Tischreservierung zum Abendessen im Restaurant Patakan unter 0341 5933490
21./22.07. ab 10 Uhr Entdeckertage Bienen, alles über Wildbienen aus erster Hand erfahren und erleben, Tierpflegergespräche, Honig schleudern und probieren, eine Imkerausrüstung kennenlernen und am Bienenhotel mitbauen
Sa. 16 Uhr „Krümelchens Abenteuer“ (ab 4 Jahre) Sommer-Puppentheater Open Air mit dem Puppentheater Papperlapapp auf Eventfläche Kiwara-Kopje
So. 16 Uhr „Vom kleinen Kätzchen und der Maus“ (ab 3 Jahre) Sommer Puppentheater Open Air mit dem Theater WiWo auf Eventfläche Kiwara-Kopje
28./29.07. So. 16 Uhr „Prinzessin Isabell und der Kartoffelkönig“ (ab 4 Jahre) Sommer Puppentheater Open Air mit dem Theater WiWo auf Eventfläche Kiwara- Kopje


Südamerika-Tage im Zoo Leipzig
Eröffnung der Erlebniswelt Südamerika
25 – 2018 / 14.05.2018

Mit der Eröffnung der Erlebniswelt Südamerika am 17. Mai können Besucher in die faszinierende südamerikanische Tierwelt eintauchen und neue Arten im Zoo Leipzig entdecken. Die Anlageneröffnung wird vom 18. bis 27. Mai mit den Südamerika-Tagen angemessen gefeiert: Tierpfleger-Kommentierungen und Gespräche, Futterschneiden für die tierischen Neuankömmlinge, kreative Bastelaktionen mit den Zoolotsen (z. Bsp. von Lamas und Flamingos sowie Tiergesichterschminken), thematische Aktionsstände und südamerikanische Folklore mit Leyenda Andina an der neugestalteten Terrasse der Hancienda Las Casas lassen die Erlebniswelt Südamerika lebendig werden. Stelzenläufer und der magische Feuervogel des Theaters Oberon sorgen außerdem zwischen Haupteingang und Südamerika für die richtige Einstimmung auf die Safari durch die Landschaften Pantanal, Pampa und Patagonien und runden das tägliche Programm von 10 bis 18 Uhr ab.
Das komplette Programm zu den Südamerika-Tagen finden Sie auf unserer Homepage www.zoo-leipzig.de
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Südamerika Tierbesatz © Zoo Leipzig
Südamerika Tierbesatz © Zoo Leipzig

Lama_Quartett des Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Lama_Quartett des Zoo Leipzig © Zoo Leipzig


Von B wie Bartaffe bis Z wie Zwergseidenäffchen
Entdeckertage Affen vom 10. bis 13. Mai
23 – 2018 / 07.05.2018

Das bevorstehende, lange Wochenende steht im Zoo Leipzig ganz im Zeichen der Affen. Das Programm der Entdeckertage dreht sich vom 10. bis 13. Mail rund um die quirligen kleinen und großen Vertreter. Von B wie Bartaffen über K wie Krallenaffen bis Z wie Zwergseidenäffchen bringen die verschiedenen Stationen den Zoobesuchern die vielfältigen Facetten der verschiedenen Vertreter näher und führen sie einmal quer durch den Zoo. Im Gründer-Garten erfahren die Zoofans welche verschiedenen Futtermittel die Affen mögen – und benötigen – und wie man sie mit passender Tierbeschäftigung am besten bei Laune hält. Neben der Kommentierung an den Affeninseln, bei denen auch der Nachwuchs bei den Kaiserschnurrbarttamarinen entdeckt werden kann, findet auch das Basteln von Affen für zu Hause im historischen Teil des Zoos statt. Im Rahmen der Tierpflegerkommentierungen bei den Bartaffen in Asien, den Husarenaffen in Afrika und den Kronenmakis, Zwergseidenäffchen und Eulenkopfmeerkatzen in Gondwanaland erfahren die Zoobesucher alles über die Schützlinge der Tierpfleger.
Beim Quiz an der großen Weltkarte wird das neue Wissen auf die Probe gestellt: „Wo kommen unsere Affen her?“ In Pongoland gilt es dagegen ein Bilderrätsel zu lösen, die Futtermengen kennenzulernen sowie selbst die Stocherkästen auszuprobieren und Rosinenhölzer zu befüllen. Im Urwalddorf wartet die Affenkletterschule auf kleine Abenteurer und die Informationsstände von WWF Deutschland und dem Orang-Utan e.V. versorgen große und kleine Artenschützer mit Informationen rund um die bedrohten Affenarten. Auch das Endangered Primate Rescue Center in Cuc Phoung, das in Vietnam in Trägerschaft des Zoo Leipzig ist, wird Einblick in die Arbeit vor Ort geben. Für die Zoobesucher steht das Projekt nicht zuletzt deshalb im Fokus, weil die Station auch durch die große Unterstützung der Zoobesucher für den Artenschutz-Euro eine gute Entwicklung erfährt.
Das ganze Programm ist auf der Website www.zoo-leipzig.de zu finden.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Fütterung der Kaiserschnurrbarttamarine © Zoo Leipzig
Fütterung der Kaiserschnurrbarttamarine © Zoo Leipzig

Kaiserschnurrbarttamarin Lilli mit Jungtieren © Zoo Leipzig
Kaiserschnurrbarttamarin Lilli mit Jungtieren © Zoo Leipzig


Risikoträchtigkeit beendet
Elefantenkuh Thura gegenwärtig stabil
22 – 2018 / 02.05.2018

Der erstmalig praktizierte Abbruch einer Trächtigkeit bei einer Elefantenkuh hat den erhofften Ausgang gefunden: Elefantenkuh Thura im Zoo Leipzig ist nicht mehr tragend. Die abgestorbene Frucht ist wie geplant abgegangen. Gemeinsam mit Fachexperten des Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung aus Berlin hatten in den vergangenen Wochen zwei Eingriffe stattgefunden, um mit dem Abbruch das Leben der 43 Jahre alten Asiatischen Elefantenkuh zu retten. Da sie bereits seit mehr als zwei Jahren ein ausgewachsenes, aber nicht zur Welt gekommenes Jungtier im Mutterleib trägt, wären die Belastung der inneren Strukturen und Organe durch ein zusätzlich heranwachsendes Kalb sowie die Risiken innerer Verletzungen bei der späteren Geburt lebensgefährlich gewesen.
Im Anschluss an die Eingriffe hatte Prof. Thomas Hildebrandt (IZW), der gemeinsam mit dem Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard die Untersuchungen durchgeführt hat, erläutert, dass bislang kein Fall bekannt war, bei dem eine Kuh mit vollständig entwickeltem, aber abgestorbenen Kalb erneut trächtig werden kann. Der Experte hatte eingeschätzt, dass das Risiko des Eingriffes geringer sei als die Fortsetzung der Trächtigkeit. Thura hatte die Eingriffe gut überstanden. „Rückblickend ist der Prozess von der Entscheidungsfindung für den Abbruch über die Eingriffe, für die es keine Erfahrungswerte gab, bis zur Beendigung der Trächtigkeit bislang gut gelaufen“, schätzt Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard ein.
Nun wird es darauf ankommen, dass sich die Elefantenkuh zunehmend erholt. Sie steht aufgrund des seit mehr als zwei Jahren im Mutterleib verbliebenen Jungtieres auch weiterhin unter medizinischer Kontrolle. Es ist wissenschaftlich belegt, dass einzelne Elefantenkühe auch unter diesen Umständen ein hohes Alter erreichen können.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor


Kleines Nashornkalb tritt in große Fußstapfen
Oberbürgermeister und Zoodirektor verkünden Namen
21 – 2018 / 26.04.2018

Das Ergebnis war eindeutig: Unter den fünf zur Auswahl stehenden Namen für das kleine Spitzmaulnashorn hat sich Sudan mit 37 Prozent der Stimmen durchgesetzt. Fast 3.000 Namensvorschläge hatten den Zoo Leipzig zuvor erreicht, aus denen die Vorauswahl – Akono, Kiburi, Osgar, Sabo und Sudan – zur finalen Abstimmung stand. Mehr als 4.000 Zoo- und Nashornfans stimmten online ab und entschieden sich für den großen Namen für das kleine Nashorn. 43 Mal, und damit am häufigsten, war der Name Sudan vorgeschlagen worden – zumeist verbunden mit dem Hinweis, dass er an den letzten, im März gestorbenen Nördlichen Breitmaulnashornbullen mit dem gleichen Namen erinnern und damit als Symbol gelten solle, dass der Kampf um den Erhalt der bedrohten Tierarten zwingend notwendig sei. Bereits im Jahr 2012 war das letzte Westliche Spitzmaulnashorn gestorben. Auch die Ostafrikanischen Spitzmaulnashörner, zu denen der kleine Sudan sowie seine Eltern Saba und Ndugu gehören, sind stark vom Aussterben bedroht. Im natürlichen Lebensraum leben nur noch rund 750 Exemplare. „Jedes Jungtier dieser seltenen Art ist existentiell für den Fortbestand der Spezies. Mit dieser bedeutungsschweren Namensgebung tritt unser kleiner Sudan in große Fußstapfen als Botschafter für die vom Aussterben bedrohten Dickhäuter“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Auch der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung, der sich mit dem Vorschlag Osgar an der Namensuche beteiligt hatte, war zur Taufe des kleinen Nashorns anwesend und lobte die Anstrengungen des Zoos für den Erhalt vom Aussterben bedrohter Arten. „Mit dem kleinen Sudan unterstreicht Leipzig die hervorragende Arbeit des Zoos und die Wahl zeigt, dass die Leipzigerinnen und Leipziger sowie die zahlreichen Zoofans außerhalb der Stadt sich der Bedeutung und Notwendigkeit des Artenschutzes bewusst sind und diesen mittragen“, sagt Oberbürgermeister Burkhard Jung und verband diese Einschätzung mit einem Dank an das gesamte Zoo-Team und den besten Wünschen für den kleinen Nashornbullen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Oberbürgermeister Burkhard Jung und Zoodirektor Jörg Junhold haben den Namen bekanntgegeben © Zoo Leipzig
Oberbürgermeister Burkhard Jung und Zoodirektor Jörg Junhold haben den Namen bekannt gegeben
© Zoo Leipzig

Enthüllung des Namens © Zoo Leipzig
Enthüllung des Namens © Zoo Leipzig

Schmackhafte Namensgebung für das kleine Spitzmaulnashorn Sudan mit Mutter Saba © Zoo Leipzig
Schmackhafte Namensgebung für das kleine Spitzmaulnashorn Sudan mit Mutter Saba © Zoo Leipzig


Kleines Nashorn erkundet Kiwara-Kopje
Namensaufruf gestartet
19 – 2018 / 04.04.2018

Kleines Nashorn entdeckt die große Kiwara-Kopje: Das Spitzmaulnashorn Saba wagt sich mit ihrem Sohn seit dieser Woche zeitweise auf die weitläufige Savanne im Zoo Leipzig. Vorsichtig und aufmerksam beobachtet das Muttertier jeden Schritt des Jungtieres außerhalb der schützenden Mutterstube, die die beiden bislang noch nicht verlassen hatten. Die frühlingshaften Temperaturen locken die beiden nun jedoch immer wieder aus dem Stall ins Freie, so dass die Zoobesucher die beiden bei entsprechender Wetterlage beobachten können. Für Saba ist es nach der Geburt ihrer ersten Tochter Sarafine, die ebenfalls im Zoo Leipzig lebt, die zweite Aufzucht eines Jungtieres. Gemeinsam mit seinen Besuchern sucht der Zoo Leipzig ab heute einen Namen für den kleinen Nashornbullen. Der erste Vorschlag ist bereits eingegangen. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung hat sich für Osgar, die sächsische Variante des männlichen Vornamens, entschieden. Bis zum 25. April können sich alle interessierten Zoofans mit einem Vorschlag auf www.zoo-leipzig.de/namensaufruf beteiligen.
Jüngster Schimpansennachwuchs ist ein Weibchen
In Pongoland herrscht unter dem Gesichtspunkt Kindergarten Hochkonjunktur. Zahlreiche Jungtiere bei allen vier Menschenaffenarten wachsen heran und erfreuen Besucher und das Zoo-Team gleichermaßen. „Es ist etwas ganz Besonderes, so viele Jungtiere bei den stark vom Aussterben bedrohten Menschenaffen zu erleben und bestätigt uns in unserer kontinuierlichen Arbeit“, schätzt Seniorkurator Gerd Nötzold ein. Bei den Westlichen Flachlandgorillas zeigen sich Diara (4 Jahre), Kianga (1 Jahr) und Kio (4 Monate). Bei den Orang-Utans sind mit Martok (1 Jahr) und Sari (8 Monate) zwei Jungtiere zu erleben. Bei den Bonobos sorgen Tayo (1 Jahr) und Amira (10 Monate) für spannende Beobachtungen. Komplettiert wird die Pongoland-Kita durch die beiden im März geborenen Schimpansen. Während Natascha am 14. März ein männliches Jungtier zur Welt brachte, hat Corry nun das Geheimnis um ihren am 24. März geborenen Nachwuchs gelüftet: Es ist ein Mädchen. Für beide Jungtiere werden in den kommenden Wochen die Tierpfleger des Zoo Leipzig und Forscher des Max-Planck-Institutes Namen festlegen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Spitzmaulnashorn Saba mit Jungtier © Zoo Leipzig
Spitzmaulnashorn Saba mit Jungtier © Zoo Leipzig

Kleiner Nashornbulle braucht einen Namen © Zoo Leipzig
Kleiner Nashornbulle braucht einen Namen © Zoo Leipzig

Untersuchung im Elefantenhaus
Neue Entwicklung bei Thura
18 – 2018 / 27.03.2018

Im Elefantentempel des Zoo Leipzig hat heute zusammen mit Fachexperten des Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW, Berlin) eine Untersuchung der Elefantenkuh Thura (43) stattgefunden. Seit der unterbrochenen Geburt in der Silvesternacht vor zwei Jahren stand die Kuh unter regelmäßiger tierärztlicher Überwachung, da das Kalb nie zur Welt kam. Im Zuge dieser Kontrollen wurde zuletzt festgestellt, dass sie erneut tragend ist. „Nach Bekanntwerden der Trächtigkeit war uns sofort bewusst, dass diese Trächtigkeit extrem hohe Risiken für das Leben der Kuh birgt“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Sowohl die Belastung durch das Heranwachsen des Kalbes als auch die spätere Geburt wären mit erheblichen Gefahren durch innere Verletzungen verbunden. „Deshalb haben wir gemeinsam mit den Experten des IZW nach einer Lösung zum Schutz der Kuh gesucht und die Entscheidung getroffen, die Trächtigkeit noch im ersten Viertel abzubrechen“, so Junhold.
Im Anschluss an den heutigen Eingriff erläutert Prof. Thomas Hildebrandt (IZW), der gemeinsam mit dem Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard die Untersuchung durchgeführt hat, dass bislang kein Fall bekannt ist bei dem eine Kuh mit vollständig entwickeltem, aber abgestorbenen Kalb erneut trächtig werden kann. Der Experte sagt: „Das Risiko des Eingriffes haben wir als geringer eingeschätzt als die Fortsetzung der Trächtigkeit.“ Ob der Versuch der Unterbrechung gelungen ist und damit die Trächtigkeit unterbrochen wurde, werden die Hormonwerte erst in ein paar Wochen zeigen.
Die Behandlung verlief komplikationslos für Thura, der es gegenwärtig gut geht. Thura befindet sich momentan zur Erholung im rückwärtigen Innengehege.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Elefantenkuh Thura © Zoo Leipzig
Elefantenkuh Thura © Zoo Leipzig


Tierische Ostern - Osterrallye, Malwerkstatt & Pinguinlauf im Zoo Leipzig
Tierischer Nachwuchs Nr. 2 in Pongoland
17 – 2018 / 26.03.2018

Österliches Treiben: Am bevorstehenden Osterwochenende (31.3 bis 2.4.) hält der Zoo Leipzig ein österliches Programm für seine Besucher bereit: Osterhasenschminken, Bewegungsspiele auf dem Aquariumsvorplatz, Osterhasen Walk Acts, Malwerkstatt im Entdeckerhaus Arche und eine spannende Osterrallye durch den Zoo sind vorbereitet und können täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr erlebt werden.
Zur Einstimmung auf das Osterfest finden bereits am Karfreitag besondere Aktionen rund um die tierischen Bewohner des Zoos statt. So geben die Tierpfleger in Pongoland um 11.00 und 15.00 Uhr Auskunft über ihre Schützlinge. Vor allem die kleinen Menschenaffenkinder stehen im Fokus. Das am 14. März geborene Schimpansenbaby hat sich bisher gut entwickelt, und auch das jüngste Gorillakind, Kio, wird immer mobiler. In Afrika heißt es ab 11.00 Uhr Futterschneiden mit dem Freundes- und Förderkreis des Zoos für die Giraffen. Wer gern Möhren schält, ist am Marktgral genau richtig und kann um 13.15 zur Kommentierung und Fütterung beobachten, ob es den Langhälsen in der Kiwara-Savanne mundet. Die Pfleger der Lippenbären laden um 13.15 Uhr zu einem Tierpflegergespräch ein, und auch im Gründer- Garten können Zoofans im Koala-Haus um 10.15 Uhr allerhand Wissenswertes rund um Oobi Ooobi und seine Artgenossen erfahren. Auch in Gondwanaland können Zoofreunde um 11.00 Uhr (Riesenotter), 11.30 Uhr (Afrika Hütte u.a. zu den Zwergfußpferden, Dianameerkatzen & DikDiks), 13.30 Uhr (Tapire) und 14.00 Uhr (Riesenotter) den Kommentierungen der Tierpfleger lauschen.
Zweiter Zuchterfolg bei den Schimpansen: Schimpansenweibchen Corry (41) sorgte in den frühen Sonntagmorgenstunden für den zweiten Schimpansennachwuchs des Jahres. Die Tierpfleger entdeckten das vorfristige „Ostergeschenk“ beim morgendlichen Begrüßungsritual. Corry ist eine sehr erfahrene Mutter, die sich bisher vorbildlich und intensiv um ihren Nachkommen kümmert. „Es ist schön für uns zu sehen, dass sich das Schimpansenbaby gut an der Mutter festhält, regelmäßig trinkt und munter wirkt. Für den Erhalt der stark vom Aussterben bedrohten Westafrikanischen Schimpansen ist der erneute Zuchterfolg als sehr wertvoll zu bewerten“, freut sich Seniorkurator Gerd Nötzold. Für Corry ist es mittlerweile der fünfte Nachwuchs, dessen Geschlecht noch unbekannt ist. Für die Besucher sind beide auf der Innenanlage zu sehen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Kronenmakis haben ein Ostereiernest © Zoo Leipzig
Kronenmakis haben ein Ostereiernest © Zoo Leipzig

Schimpansenweibchen Corry mit Baby vom 25.03.2018 © Zoo Leipzig
Schimpansenweibchen Corry mit Baby vom 25.03.201 © Zoo Leipzig


Erstes Schimpansenbaby des Jahres
Historische Freiflugvoliere für Besucher jetzt begehbar
14 – 2018 / 15.03.2018

Der erste erwartete Schimpansennachwuchs ist da. Das 37 Jahre alte Schimpansenweibchen Natascha brachte in der Nacht zu Mittwoch ihr mittlerweile viertes Jungtier in zur Welt. „Wir haben Natascha mit ihrem Nachwuchs im Arm am Morgen zu Dienstbeginn entdeckt. Sie hatte bereits ihr Baby trocken geleckt und erholte sich von der Geburt“, so Bereichsleiter Frank Schellhardt. Natascha, die mit der Eröffnung der Menschenaffenanlage Pongoland im Jahr 2001 nach Leipzig kam, ist eine erfahrene Mutter, die sich liebevoll um ihr Baby kümmert und es immer wieder im Arm wiegt. Gleich am Morgen haben alle 16 Schimpansen, vom Alphamännchen Lome bis zum zweijährigen Ohini, den Neuankömmling auf der Innenanlage in Augenschein genommen. „Jede Nachzucht bei Menschenaffen ist mit Blick auf die Bestandszahlen im Freiland bedeutsam, und es freut mich außerordentlich, dass wir demnächst eine weitere Schimpansengeburt erwarten“ verrät Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Das Geschlecht von Nataschas Baby ist noch nicht bekannt, ebenso wer der Vater ist.
Hereinspaziert: Die historische Freiflugvoliere an der Hochgebirgslandschaft Himalaya ist seit heute für die Besucher frei zugänglich. Nachdem vor einigen Wochen Gänsegeier und Waldrappe die Anlage bezogen haben und sich allmählich an die neuen Gegebenheiten gewöhnen konnten, ist die Zeit der Öffnung für die Besucher gekommen. „Mit der begehbaren Voliere haben wir ein weiteres besonderes tierisches Erlebnis geschaffen. Inmitten einer Felsenlandschaft stehend können unsere Besucher die imposanten Gänsegeier mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,70 Metern aus nächster Nähe beobachten“, beschreibt Zoodirektor Jörg Junhold die Szenerie. Der gelungene Nachbau der historischen Anlage aus dem Jahr 1928 ist in aufwändiger Detailarbeit unter den Vorgaben heute geltender statischer und denkmalpflegerischer Auflagen rekonstruiert worden.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Natascha mit ihrem Jungtier auf der Innenanlage von Pongoland © Zoo Leipzig
Natascha mit ihrem Jungtier auf der Innenanlage von Pongoland © Zoo Leipzig

Begehbare historische Freiflugvoliere mit Gänsegeier im Vordergrund © Zoo Leipzig
Begehbare historische Freiflugvoliere mit Gänsegeier im Vordergrund © Zoo Leipzig


Buchmesse zu Gast im Zoo Leipzig
Lesungen vor exotischer Kulisse
13 - 2018 / 09.03.2018

Exotisches Lesevergnügen: Vom 15. bis 17. März ist die Buchmesse zu Gast im Zoo Leipzig. Die Autoren Carl-Christian Elze, Gunnar Decker, Florian Werner und Thilo P. Lassak präsentieren vor exotischer Kulisse ihre neuesten Publikationen und bieten interessierten Zuhörern ein außergewöhnliches Lesevergnügen. Das Rahmenprogramm bilden abendliche Kurztouren durch den Zoo, die im Eintrittspreis von 9 Euro pro Veranstaltung bereits enthalten sind. Die Kinderlesung kann mit dem regulären Zooticket kostenfrei besucht werden. Die Tickets für die Lesungen sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich. Zur Auftaktveranstaltung am 15. März liest der Autor Gunnar Decker aus seinem Buch „Die Fledermaus“. Die Lesung findet im Palmensaal im Konzertgarten des Zoos statt und beginnt um 19.00 Uhr. Im Anschluss geht es ab 20.00 Uhr auf Kurztour durch den nächtlichen Zoo. Als Leseort für sein Werk „Oda und der ausgestopfte Vater - Zoogeschichten“ hat Carl-Christian Elze das Aquarium im Gründer-Garten gewählt. Am 16. März ab 20.00 Uhr stellt er hier Interessierten seine Erinnerungen an den Zoo Leipzig vor. Zuvor können sich die Teilnehmer während einer Kurztour durch das Aquarium auf die Lesung einstimmen lassen. Am
Samstag (17.03.) gewährt Florian Werner Einblicke in sein Buch „Die Weisheit der Trottellumme“ ab 19.00 Uhr in der Hacienda Las Casas. Die abendliche Entdeckertour startet danach.
Die Tropenerlebniswelt Gondwanaland bietet die perfekte Kulisse für die Kinderlesung:
Aus „Animal Heroes“ von Thilo P. Lassak erhalten echte Leseratten eine Kostprobe. Vorgelesen wird ab 10.00 Uhr. Danach geht es auf Entdeckertour durch den Großstadtdschungel. Die Platzkapazität ist begrenzt, Schulklassen werden gebeten, sich vorab anzumelden.
Der Einlass für die Abendlesungen erfolgt ab 18.30 Uhr über den Haupteingang, für die Kinderlesung ist der Zutritt bereits ab 9.00 Uhr möglich. Die komplette Übersicht zu den Lesungen finden Sie auf www.zoo-leipzig.de
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Lama Horst in der Zoo-Bibliothek © Zoo Leipzig
Lama Horst in der Zoo-Bibliothek © Zoo Leipzig


Terminiert: Südamerika eröffnet am 17. Mai 2018
Erfolgreicher Jahresauftakt mit Magischem Tropenleuchten
12 – 2018 / 06.03.2018

Der Blick schweift von der Terrasse der Hacienda Las Casas über Pampa, Pantanal sowie Patagonien und zahlreiche neue Tierarten tummeln sich in den frisch gestalteten Landschaften des südamerikanischen Kontinents: Im Frühjahr wird diese Vision Wirklichkeit. Mit Südamerika I wird der nächste Baustein des Masterplanes Zoo der Zukunft im Zoo Leipzig am 17. Mai 2018 eröffnet. „Die Bauarbeiten sind weit vorangeschritten und wir freuen uns, dass die Fertigstellung der neuen Themenwelt nach der Frostperiode nun zügig voranschreiten kann und wir noch vor unserem 140. Zoo-Geburtstag eröffnen können“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Die erste neue Tierart ist bereits im Zoo eingetroffen. So leben sich hinter den Kulissen die Darwin Nandus ein. Den tierischen Besatz im neuen Lebensraum werden zudem Weißrüsselnasenbären, Guanakos, Capybaras, Große Ameisenbären, Mähnenwölfe, Große Maras und Chako Pekaris bilden.
Gelungener Start ins Jubiläumsjahr
Während die Bauarbeiten in Südamerika vorangetrieben wurden, hat der Zoo Leipzig zudem einen erfolgreichen Start ins Jahr 2018 verzeichnet. Mit 170.000 Besuchern in den ersten beiden Monaten des Jahres wurden die geplanten Zahlen um ca. 35.000 übertroffen. Neben den Entdeckertagen Gondwanaland und Asien, bei denen die Zoobesucher auch hinter die Kulissen schauen konnten, hat vor allem die Premiere des Magischen Tropenleuchtens in Gondwanaland die Gäste in den Zoo gelockt. Faszinierende Illuminierungen und verlängerte Öffnungszeiten im tropisch warmen Regenwald haben großen Anklang gefunden. „Mit dem Angebot, die Tropen im kalten Winter in Szene zu setzen, haben wir unseren Zoobesuchern unvergessliche Sommerabende mitten im Winter beschert“, schätzt Prof. Junhold ein.
Mit tierischen Lesungen zur Buchmesse, Angeboten zu einem tierischen Osterspaziergang (30. März bis 02. April) und den Entdeckertagen Affen (10. bis 13. Mai) stehen bis zur Südamerika-Eröffnung am 17. Mai sowie den sich anschließenden Südamerika-Tagen über das Pfingstwochenende weitere spannende Veranstaltungen auf dem Programm, bevor dann am 9. und 10. Juni das Fest der Kontinente zum 140. Geburtstag steigt.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Welt-Artenschutztag: Großkatzen im Fokus
Der Zoo Leipzig bekräftigt sein Engagement für den Artenschutz
11 – 2018 / 02.03.2018

Anlässlich des Welt-Artenschutztages am 3. März hat der Zoo Leipzig zusammen mit seinen Partnern am heutigen Tag Bilanz gezogen und sein Engagement für den Natur- und Artenschutz erneut bekräftigt. „Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist die Kernaufgabe eines Zoos im 21. Jahrhundert. Dank unserer Partner können wir weltweit agieren, Projekte zum Schutz bedrohter Arten unterstützen und unser Grundanliegen auf hohem Niveau verfolgen. Durch die Einführung des Artenschutzeuros haben wir zusätzlich die Möglichkeit, neue Schutzprojekte in Angriff zu nehmen. So arbeiten wir intensiv an der Übernahme eines
Freilandschutzprojektes auf der vietnamesischen Insel Cat Ba. Hier leben die letzten etwa 60 Goldschopf-Languren. Unsere Bemühungen zielen darauf ab, weitere Nationalparkhüter in diesem Nationalpark einzusetzen, Equipment für Schutzmaßnahmen bereitzustellen und die Bevölkerung über die stark gefährdeten Tiere aufzuklären“, erläutert Zoodirektor Prof. Junhold das Grundanliegen und die nächsten Aufgaben.
Außerdem hat der Zoo Leipzig die Zusammenarbeit mit der Wild Chimpanzee Foundation, die seit dem Jahr 2001 besteht, um weitere drei Jahre verlängert und die finanziellen Mittel für den Schutz der Schimpansen auf 40.000 Euro aufgestockt. „Im September 2016 wurde der Westafrikanische Schimpanse von der Weltnaturschutzunion auf der Roten Liste für bedrohte Arten als vom Aussterben bedroht hochgestuft, was die Schutzprojekte der Wild Chimpanzee Foundation noch dringlicher macht. Unser Ziel ist es, Waldgebiete mit hoher Biodiversität und großen Populationen von Schimpansen in West Afrika umgehend unter Schutz zu stellen, bevor diese Gebiete entwaldet werden,“ fasst Dr. Roman Wittig (Direktor, Taï Chimpanzee Project, Côte d'Ivoire) die Anstrengungen zusammen.
Insgesamt 10 Zuchtbücher werden vom Zoo Leipzig geführt. Eines davon ist das für das Sumatra-Nashorn. Mit weniger als 80 lebenden Individuen ist das Sumatra-Nashorn neben dem Nördlichen Breitmaulnashorn in Afrika die am stärksten vom Aussterben bedrohte Nashornart auf der Erde.
Gemeinsam mit dem Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) unterstützt der Zoo auf Borneo die Staatsregierung des Bundesstaates Sabah in Malaysia, die lokale Naturschutzbehörde und die Borneo Rhino Alliace dabei, dem Aussterben des Sumatra Nashorns und dem drohenden Verlust der Biodiversität entscheidend entgegenzutreten. „Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Sabah-Nashorn-Projekt ist die Umsetzung eines innovativen Ansatzes zur Erforschung der verbliebenen Nashörner in den Regenwäldern Borneos und zur Unterstützung ihrer natürlichen Fortpflanzung mit
modernsten Methoden der Reproduktionsmedizin“, erklärt Prof. Dr. Thomas Hildebrandt, Abteilungsleiter Reproduktionsmanagement am Leibniz-IZW. Die Forschung des Leibniz-IZW bildet die wissenschaftliche Grundlage für den Natur- und Artenschutz.
Das „Team Leopard Leipzig“, das im Jahr 2016 gemeinsam mit dem WWF Deutschland ins Leben gerufen wurde, ist eine weitere Form, Artenschutz zu betreiben und die interessierten Zoobesucher mit ins Boot zu holen. Mehr als 1.000 Mitglieder sind bereits dem Team beigetreten und über 100.000 Euro konnten generiert werden. „Die eingeworbenen Beiträge ermöglichen uns, die Anstrengungen zum Schutz des Schneeleoparden in der Mongolei und des Amur-Leoparden im Fernen Osten Russlands und in Nordchina zu unterstützen. So werden unter anderem Wildhüter und Mitarbeiter des Zolls geschult, Informationsnetzwerke aufgebaut und illegale Schlagfallen eingesammelt“, beschreibt Dr. Arnulf Köhncke das Kernanliegen des initiierten gemeinsamen Projektes und die Arbeit des WWF vor Ort.
Großkatzen stehen weltweit durch Lebensraumzerstörung und Wilderei massiv unter Druck, haben aber als „Regenschirmarten“ für den Artenschutz eine zentrale Bedeutung. Werden Großkatzen geschützt, schützt man automatisch die Beutetiere, deren Nahrung und den gesamten Lebensraum.
Zoologische Gärten sind über die Jahre hinweg zu einem wichtigen Partner für den Artenschutz geworden. Sie haben sich zu einer Arche herauskristallisiert, und die von ihnen gehaltenen Tiere fungieren als Botschafter für ihre wildlebenden Artgenossen. Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und Besucher für die Tiere ist eine tragende Säule der täglichen Arbeit. Der Blick auf die Rote Liste, die über 90.000 untersuchte und bewertete Tier- und Pflanzenarten führt, macht den Handlungsbedarf deutlich: Knapp ein Drittel dieser Arten sind als gefährdet beziehungsweise als vom Aussterben bedroht eingestuft.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Grauer Kleideraffe mit Jungtier in der Affenschutzstaion EPRC © Zoo Leipzig
Grauer Kleideraffe mit Jungtier in der Affenschutzstaion EPRC © Zoo Leipzig

Schneeleopardenpärchen in der Himalayaanlage © Zoo Leipzig
Schneeleopardenpärchen in der Himalayaanlage © Zoo Leipzig


Entdeckertage Artenschutz im Zoo Leipzig
Die Umwelt entdecken und Artenschützer werden
10 – 2018 / 27.02.2018

Anlässlich des Welt-Artenschutztages, der jährlich am 3. März begangen wird, finden im Zoo Leipzig vom 3. bis zum 4. März die Entdeckertage Artenschutz unter dem Motto „Entdeckt die Umwelt und werdet Artenschützer“ statt. Der Tag des Artenschutzes wurde bereits im Jahr 1973 im Rahmen des Washingtoner Artenschutzabkommens CITES eingeführt. Ziel des Abkommens ist der Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten weltweit. Die Entdeckertage Artenschutz widmen sich genau dieser Problematik und möchten die Zoobesucher mit Artenschutztouren (90 min), Tierpflegergesprächen, geführten Bootstouren in Gondwanaland, Futterschneiden bei den Elefanten, zahlreichen Kommentierungen bei Koala & Co., Bastelaktionen und Mitmachquiz im Entdeckerhaus Arche für den Schutz der Fauna sensibilisieren. Darüber hinaus sind wieder Informationsstände vor Ort, unter anderem das Umweltmobil der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt und der Verein Orang-Utan e.V. Für ihre bedrohten wildlebenden Artgenossen stehen an diesem Wochenende Orang-Utan-Männchen Bimbo, die Riesenotter und die Strahlenschildkröten in Gondwanaland Pate.
Der Zoo Leipzig beteiligt sich aktiv an mehr als 80 Erhaltungszuchtprogrammen und ist weltweit im Auftrag des Artenschutzes unterwegs: Vietnam, Sabah und Chile sind nur einige Stationen. Seit dem Jahr 2016 können sich auch Zoobesucher aktiv beteiligen: Das Team Leopard Leipzig – eine Kooperation zwischen dem WWF Deutschland und dem Zoo Leipzig – eröffnet jedem die Möglichkeit, ein Artenschützer zu werden und sich mit seinem Beitrag für den Schutz der vom Aussterben bedrohten Amur-Leoparden und der hochbedrohten Schneeleoparden einzusetzen.
„Als Experten auf diesem Gebiet sehen wir es als unsere Pflicht an, das Bewusstsein für das das Tier als Individuum zu schärfen. Unsere Tierpfleger gehen täglich aufs Neue als Artenschützer in ihr Revier, jeder Zuchterfolg ist ein Verdienst ihrer Arbeit und ein Beitrag für die Arterhaltung. Diese Leidenschaft für die Tiere müssen wir weitergeben“, hebt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold die Bedeutung und Intention der Entdeckertage hervor.
Der Natur auf der Spur – mit den Entdeckertagen Artenschutz wird es möglich. Das gesamte Programm im Überblick finden Sie auf www.zoo-leipzig.de
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Orang-Utan Männchen Bimbo © Zoo Leipzig
Orang-Utan Männchen Bimbo © Zoo Leipzig


Gänsegeier haben neues Zuhause
Historische Voliere fertig gestellt
08 – 2018 / 14.02.2018

Der historische Nachbau ist bezugsfertig: Heute sind sechs Gänsegeier in die große Freiflugvoliere an der Hochgebirgslandschaft Himalaya eingezogen. In stabilen Transportkisten sind die imposanten Vögel aus dem rückwärtigen Bereich in die neue Anlage umgesiedelt worden. Der gelungene Nachbau der historischen Anlage aus dem Jahr 1928 ist in aufwändiger Detailarbeit unter den Vorgaben heutiger statischer und denkmalpflegerischer Auflagen nachgebaut worden. „Das Projekt war für alle Baubeteiligten eine echte Herausforderung, deren Umsetzung sehr gut gelungen ist“, schätzt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold ein. Mit dem Einzug der Gänsegeier, die eine Flügelspannweite von bis zu 2,70 Meter aufweisen können, ist neben den Schneeleoparden und Roten Pandas bei den Entdeckertagen Asien am Wochenende (17./18. Februar) auch die erste Vogelart im neuen Himalaya-Komplex zu bestaunen. Im rückwärtigen Bereich der Voliere warten zudem noch 25 Waldrappen auf das Ende ihrer Eingewöhnungszeit, so dass auch sie in dem großen Flugkäfig heimisch werden können. Anders als das historische Vorbild wird die neue Voliere nach Abschluss der Eingewöhnung begehbar sein, so dass die Zoobesucher unmittelbar in der Felsenlandschaft stehen und die Vögel beobachten können.
Magisches Tropenleuchten auch in Asien
Während die Tropenerlebniswelt Gondwanaland während des Magischen Tropenleuchtens mit Sommerfeeling lockt, wird auch die winterliche Themenwelt Asien mit Lichtinstallationen in ein faszinierendes Licht getaucht. Sowohl im Himalaya-Gebirge als auch im Elefantentempel finden täglich von 16 bis 19 Uhr Lotsensprechstunden statt. Im Rahmen von geführten Lampiontouren (donnerstags, freitags, samstags) wird die Themenwelt Asien zusätzlich erlebbar. Bei den Entdeckertagen Asien stehen am Samstag beim Welt-Schuppentier-Tag zusätzlich diese gefährdeten Säugetiere im Fokus.
Morgen lädt Schriftsteller Christian Elze, Sohn des früheren Zoo-Tierarztes, zu einer unterhaltsamen Lesung mit Wladimir Kaminer ein. Um 19.30 Uhr geht es im Eventraum Mekong los. An gleicher Stelle finden freitags und samstags spannende Lichtshows mit Musik und Artistik statt.
Donnerstags bis samstags ist das Tropenleuchten bis 22 Uhr zu erleben, sonntags bis mittwochs ist die Tropenerlebniswelt bis 19 Uhr geöffnet. Die Programmübersicht sowie Onlinetickets sind auf www.zoo-leipzig.de zu finden.

Historische Voliere fertiggestellt © Zoo Leipzig
Historische Voliere fertiggestellt © Zoo Leipzig

Gänsegeier haben die Voliere bezogen © Zoo Leipzig
Gänsegeier haben die Voliere bezogen © Zoo Leipzig


Seltene Tannenzapfen auf vier Beinen
Welt-Schuppentier-Tag und Entdeckertage Asien
07 – 2018 / 13.02.2018

Sie sehen ein bisschen wie laufende Tannenzapfen aus – und sind hoch bedroht: DieSchuppentiere sind die am häufigsten geschmuggelten Säugetiere der Welt. Die Wilderei lässt ihre Bestände im Freiland rapide sinken. Am kommenden Samstag, 17. Februar, findet der Welt-Schuppentier-Tag statt, an dem sich auch der Zoo Leipzig im Rahmen seiner Entdeckertage Asien beteiligt. Als einziger Halter dieser seltenen Tierart in Europa vermittelt der Zoo Leipzig mit einem besonderen Programm die Lebensgewohnheiten dieser besonderen Zoobewohner, die im Elefantentempel Ganesha Mandir leben. Geplant sind Fütterungen, Tierpflegergespräche, Besuche in der Futterküche mit Einblicken in die Herstellung des Spezialfutters sowie Informations- und Bastelstationen. Auch der Freundes- und Förderverein des Zoos sowie der WWF Deutschland werden mit Aktionen den Welt-Schuppentier-Tag bereichern. Die Entdeckertage Asien am 17. und 18. Februar entführen zudem in die Welt der Raubkatzen. Die Tierpflegersprechstunden bei den Tigern und Schneeleoparden sowie die Kulissenblicke im Leoparden-Tal und in der Tiger-Taiga vermitteln Spannendes und Wissenswertes über die bedrohten Katzen.
Wladimir Kaminer liest beim Magischen Tropenleuchten
Während des Magischen Tropenleuchtens bis zum 24. Februar findet zudem ein tägliches Ferien- und Urlaubsprogramm statt. Zahlreiche Fütterungen und Kommentierungen in den sechs Themenwelten des Zoos, ein abwechslungsreiches Bastelprogramm und mit Einbruch der Dunkelheit das magische Leuchten im wohltemperierten Gondwanaland lassen jeden Besucher den Leipziger Winter vergessen. Wechselnde Farben lassen den Regenwald atmosphärisch erstrahlen. Im Rahmen von Lampiontouren (donnerstags, freitags, samstags) mit selbstgebastelten Laternen wird die Themenwelt Asien zusätzlich erlebbar. Am Donnerstag lädt zudem Schriftsteller Christian Elze, Sohn des früheren Zoo- Tierarztes, zu einer unterhaltsamen Lesung mit Wladimir Kaminer ein. Um 19.30 Uhr geht es im Eventraum Mekong los. An gleicher Stelle finden freitags und samstags spannende Lichtshows mit Musik und Artistik statt.
Donnerstags bis samstags ist das Tropenleuchten bis 22 Uhr zu erleben, sonntags bis mittwochs ist die Tropenerlebniswelt bis 19 Uhr geöffnet. Die Programmübersicht sowie Onlinetickets sind auf www.zoo-leipzig.de/Tropenleuchten zu finden.

Schuppentiere - hoch spannend, hoch bedroht © Zoo Leipzig
Schuppentiere - hoch spannend, hoch bedroht © Zoo Leipzig

Schuppentier-Mitmachstation © Zoo Leipzig
Schuppentier-Mitmachstation © Zoo Leipzig

Magisches Tropenleuchten Gondwanaland im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Magisches Tropenleuchten in Gondwanaland im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig


Tropische Winterferien bei 26 Grad in Leipzig
Magisches Tropenleuchten in Gondwanaland beginnt heute
06 – 2018 / 08.02.2018

Premiere in Leipzig: Heute beginnt das Magische Tropenleuchten in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland. Bis zum 24. Februar erleben die Zoobesucher mit Einbruch der Dunkelheit ein beeindruckendes Lichtspiel im Leipziger Regenwald. Wechselnde Farben lassen den Regenwald atmosphärisch erstrahlen und die Boote auf dem Urwaldfluss gleiten durch mystischen Dampf. Bei angenehmen 26 Grad vergessen die Besucher auf den abendlichen Dschungelpfaden den kalten Winter und können nur mit Sommersachen bekleidet einen exotischen Kurzurlaub mitten in Leipzig verleben. Im Rahmen von Lampiontouren zu den Roten Pandas, Asiatischen Elefanten, Amurtigern und Amurleoparden mit selbstgebastelten Laternen wird auch die Themenwelt Asien in den Abendstunden erlebbar. Donnerstags bis samstags ist das Tropenleuchten bis 22 Uhr zu erleben, sonntags bis mittwochs ist die Tropenerlebniswelt bis 19 Uhr geöffnet. LED-Shows und tierische Lesungen im Eventraum Mekong ziehen die Gäste in ihren Bann und funkelnde Stelzenläufer vermitteln auf den Dorfplätzen in Gondwanaland Geschichten aus aller Welt. Aber auch tagsüber kommen kleine und große Zoofans voll auf ihre Kosten. Im gesamten Zoo erhalten die Besucher bei zahlreichen Kommentierungen und Zoolotsen- sowie Tierpflegersprechstunden Einblick in die Lebensgewohnheiten der Tiere. Beim Zoolotsenprogramm stehen neben Bastelaktionen und Tiergesichterschminken mit in der Dunkelheit leuchtenden Farben auch Entdeckerstationen mit Rotlichtlampen und das Urwald-Krabbeln mit Insekten zum Anfassen auf dem Plan. Einmalig tropische Winterferien in Mitteldeutschland sind garantiert!
Entdeckertage Asien und Welt-Schuppentier-Tag
Inmitten des Tropenleuchtens finden am 17. und 18. Februar zudem die Entdeckertage Asien statt. Dann wird sich alles um die Raubkatzen und Elefanten – sowie die Schuppentiere drehen. Schuppentiere sind die derzeit am häufigsten geschmuggelte Säugetierart der Welt. Anlässlich des Welt-Schuppentier-Tages am Samstag, den 17. Februar, stehen sie im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit – so auch im Zoo Leipzig. Neben vielen Informations- und Beobachtungsmöglichkeiten wird auch das spezielle Futter der Schuppentiere anhand einer Futterstrecke, die in der zentralen Futterküche im Rahmen von Spezialtouren erlebbar wird, erklärt.
Die Programmübersicht ist auf www.zoo-leipzig.de/Tropenleuchten zu finden.

Magisches Tropenleuchten - bis zum 24. Februar in Gondwanaland im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Magisches Tropenleuchten - bis zum 24. Februar in Gondwanaland im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig


Magisches Tropenleuchten in Gondwanaland
Noch eine Woche bis zum Start
05 – 2018 / 01.02.2018

Heute in einer Woche geht es los: Der Leipziger Dschungel in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland erstrahlt beim Magischen Tropenleuchten vom 8. bis 24. Februar erstmals in faszinierendem Glanz. Bei 26 Grad genießen die Besucher in den Abendstunden ein beeindruckendes Lichtspiel auf den dunklen Dschungelpfaden oder im Boot auf dem Urwaldfluss. Sonntags bis mittwochs ist die Tropenerlebniswelt bis 19 Uhr geöffnet, donnerstags bis samstags sind die Illuminationen bis 22 Uhr zu erleben. An den Freitagen und Samstagen ziehen Beleuchtungskünstler mit einer LED-Show im Eventraum Mekong die Gäste in ihren Bann und funkelnde Stelzenläufer vermitteln auf den Dorfplätzen in Gondwanaland Geschichten aus aller Welt. Kommentierungen und Kulissenblicke,
Tierpflegersprechstunden und leuchtende Bastelaktionen sowie tierische Lesungen an den Donnerstagen runden das Tropenleuchten in Gondwanaland ab. Lampiontouren zu den Roten Pandas, Asiatischen Elefanten, Amurtigern und Amurleoparden mit selbstgebastelten Laternen werden nicht nur Kinderaugen leuchten lassen.
Entdeckertage Asien und Welt-Schuppentier-Tag
Inmitten des Tropenleuchtens finden am 17. und 18. Februar die Entdeckertage Asien statt. Dann wird sich alles um die Raubkatzen und Elefanten – sowie die Schuppentiere drehen. Schuppentiere sind die derzeit am häufigsten geschmuggelte Säugetierart der Welt. Anlässlich des Welt-Schuppentier-Tages am Samstag, den 17. Februar, stehen sie im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit – so auch im Zoo Leipzig. Neben vielen Informations- und Beobachtungsmöglichkeiten wird auch das spezielle Futter der Schuppentiere anhand einer Futterstrecke, die in der zentralen Futterküche im Rahmen von
Spezialtouren erlebbar wird, erklärt. Zahlreiche Tierpflegersprechstunden und Kulissenblicke sowie Gesprächsmöglichkeiten mit den geschulten Zoolotsen gewähren den Zoobesuchern tiefen Einblick in das Leben und die Gefährdungslage der bedrohten Tierarten vom Amurleoparden bis zum Schneeleoparden. Zudem wird der WWF zu Gast sein und die Zoobesucher zum Basteln, Rätseln und Malen einladen.
Die Programmübersicht ist auf www.zoo-leipzig.de/Tropenleuchten zu finden.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

© Zoo Leipzig
© Zoo Leipzig

© Zoo Leipzig
© Zoo Leipzig


Gorillataufe in Pongoland
Kumilis Sohn heißt Kio
04 - 2018 / 31.01.2018

Taufe in Pongoland: Kumilis (13) Nikolausnachwuchs ist ein Junge und wurde heute von den Tierpflegern und Mitarbeitern des Max-Planck-Instituts auf den afrikanischen Namen Kio (der Starke) getauft. In alter Tradition erfolgt nach Feststellung des Geschlechts innerhalb von zwei Wochen die Namenswahl – unter anderem Abasi (Stern), Jabari (der Mutige) und Sunoogo (Freude) standen neben Kio in der engeren Wahl. „Durch die zahlreichen Zuchterfolge im letzten Jahr haben wir mittlerweile eine richtige Routine in der Auswahl des passenden Namens entwickelt. Wichtig bei der Namenswahl sind für uns der Bezug zum ursprünglichen Herkunftsgebiet der jeweiligen Menschenaffenart und die konkrete Bedeutung. Kio ist sehr stabil in seiner Entwicklung, wirkt sehr kräftig, beginnt allmählich allein zu sitzen und fängt immer mehr an, seine Umgebung und seine Halbgeschwister wahrzunehmen. Mutter Kumili kümmert sich nach wie vor äußerst liebevoll um ihren Sprössling und auch um die fast vierjährig Tochter Diara. Wir können momentan sehr zufrieden sein“, ordnet Bereichsleiter Frank Schellhardt die Namensentscheidung und den aktuellen Entwicklungsstand des jüngsten Gorillas ein.
Der Zoo Leipzig hat durch den erneuten Zuchterfolg nunmehr drei Gorillababys in einer Gruppe, ein absoluter Glücksumstand für das soziale Gefüge untereinander und für den Zoo selbst. Die beiden Gorillajungtiere Diara (geb. am 11.03.2014) und Kianga (geb. am 4.12.2016, Mutter Kibara) sind stets äußerst rege auf der Innenanlage unterwegs und lassen es sich nicht nehmen, immer wieder nach Kio zu schauen und mit ihm in Kontakt zu treten. Auch Vater Abeeku (18) hat seine Nachkommenschaft stets fest im Blick und lässt sich immer wieder auf ein Spiel mit ihnen ein. Seit seiner Ankunft in Leipzig im Jahr 2012 hat er bereits viermal für Nachwuchs gesorgt. „Derartige Zuchterfolge sind mit Blick auf die dramatischen Bestandszahlen im natürlichen Habitat der Westlichen Flachlandgorillas aus zoologischer Sicht ein herausragender Erfolg und zugleich etwas ganz Besonderes für unsere Zoogäste, die drei junge Gorillas gleichzeitig beim Aufwachsen erleben und beobachten können“, bewertet Zoodirektor Prof. Jörg Junhold den Erfolg.
Alle vier Menschenaffenarten werden von der Vereinten Naturschutzunion (IUCN) als stark bedroht bzw. vom Aussterben bedroht auf der Roten Liste geführt. Die jüngsten Bestandsentwicklungszahlen in den jeweiligen Verbreitungsgebieten zeigen deutlich, wie illegaler Handel, Bushmeat und die Lebensraumzerstörung sich dauerhaft nachteilig auf das Leben der Tiere auswirken.

Gorillababy Kio mit Mutter Kumili © Zoo Leipzig
Gorillababy Kio mit Mutter Kumili © Zoo Leipzig


Tierisches Eisvergnügen
Zoo Leipzig zu Gast beim Leipziger Eistraum
03 – 2018 / 26.01.2018

Für ein tierisches Eisvergnügen beim Leipziger Eistraum sorgt am Wochenende der Zoo Leipzig täglich von 13.00 bis 16.00 Uhr und stimmt damit auf das Magische Tropenleuchten in Gondwanaland ein, das vom 8. bis 24. Februar 2018 erstmals stattfindet und die Leipziger Tropenerlebniswelt in einem neuen Licht erstrahlen und die Zoobesucher zahlreiche Attraktionen bis in den späten Abend hinein erleben lässt. Auf der Eisbühne wird unter anderem Bereichsleiter Micha Ernst jeweils 14.00 und 15.00 Uhr aus dem Nähkästchen plaudern und die Besonderheiten des ersten Magischen Tropenleuchten verraten. Außerdem informiert er über die neuesten Geschehnisse im Zoo, und er hat Freikarten für das einzigartige Winterevent inmitten der Leipziger Tropen im Gepäck. Überdies können Zoofreunde von 13.00 bis 16.00 Uhr ihr Glück am Glücksrad des Freundes- und Fördervereins herausfordern und Zoo-Wimmelbücher, Tageskarten und weitere tierische Preise gewinnen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Amurleopardenjungtier im Leoparden-Tal © Zoo Leipzig
Amurleopardenjungtier im Leoparden-Tal © Zoo Leipzig


Schaufütterung, Urwaldkrabbeln und Flip-Flops
Entdeckertage Gondwanaland am 20. und 21. Januar
02 – 2018 / 17.01.2018

Kaum hat das neue Jahr begonnen, locken die Entdeckertage Gondwanaland in die Tropenerlebniswelt des Zoo Leipzig. Am 20. und 21. Januar kommen Abenteurer, Entdecker und Genießer auf ihre Kosten. Wer die tropischen Gefilde mit Strohhut, Flip-Flops oder Blumengirlande besucht, genießt die Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss kostenfrei. Tierpfleger sind mit an Bord und geben Erläuterungen zur Tierwelt. Während der Botanik-Sprechstunde im Nutzpflanzengarten kommen auch Pflanzenfreunde voll auf ihre Kosten und erfahren Wissenswertes über den mitteldeutschen Dschungel.
Schaufütterungen beim Komodowaran und zahlreiche Kommentierungen an den verschiedenen Tiergehegen machen besondere Einblicke in das Leben der Bewohner der Leipziger Tropen möglich. Bei geführten Zoolotsentouren mit Einblicken in die Technikräume geraten selbst Technikfans ins Staunen, denn hinter den Kulissen verbirgt sich eine umfangreiche Technologie, die das tropische Klima in der 16.500 Quadratmeter großen Erlebniswelt möglich macht und die Lebensbedingungen für die Bewohner herstellt. Auch die Futterküche der Tropenerlebniswelt, die täglich die zahlreichen Bewohner versorgt, ist am Entdecker-Wochenende zugänglich.
Bevor in den Nachmittagsstunden die geführten Entdeckertouren mit Rotlichtlampen durch Gondwanaland starten, stehen bei der Mitmach-Rallye „Wer fliegt denn da?“ sowie beim großen Urwaldkrabbeln mit Insekten zum Anfassen das Entdecken und Erleben im Mittelpunkt. Erstmalig geht es dabei auf die verborgene Insel unter dem Baumriesen. Gemeinsam mit den Zoolotsen können alle Zoobesucher zudem in der Salathai-Hütte eine große Wunschliane basteln.
Die Entdeckertage Gondwanaland versprechen ein spannendes Programm, das seltene Einblicke in den tropischen Regenwald Mitteldeutschlands gibt und einen exotischen Kurzurlaub in warmen Gefilden mitten im Leipziger Winter möglich macht.
Die Programmübersicht ist auf www.zoo-leipzig.de zu finden.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Sommer im Winter - Die Leipziger Tropen entdecken © Zoo Leipzig
Sommer im Winter - Die Leipziger Tropen entdecken © Zoo Leipzig

Kronenmakis in Gondwanaland © Zoo Leipzig
Kronenmakis in Gondwanaland © Zoo Leipzig


Südamerika-Eröffnung und 140. Geburtstag
Zoo Leipzig startet ins neue Jahr
01 – 2018 / 05.01.2018

Einem ereignisreichen Jahr 2017 soll im Zoo Leipzig ein faszinierendes Jubiläum 2018 mit spannenden Entdeckertagen, magischem Tropenleuchten, heiterer Geburtstagsparty und stimmungsvoller Südamerika-Eröffnung folgen. Im Jahr seines 140. Geburtstages möchte der Zoo Leipzig erneut etwa 1,7 Millionen Besucher (2017: 1,65 Millionen) begeistern und an die tiergärtnerischen Erfolge der vergangenen zwölf Monate anknüpfen. Zahlreiche Aufzuchten bei bedrohten Tierarten wie den Amurleoparden und Amurtigern, den Gorillas und Orang-Utans, den Okapis und den Spitzmaulnashörnern sowie den Mähnenibissen und Strahlenschildkröten belegen die guten Haltungsbedingungen im Zoo der Zukunft. Mit der Hochgebirgslandschaft Himalaya wurde im letzten Sommer zudem eine naturnahe Heimat für die vom Aussterben bedrohten Schneeleoparden und Roten Pandas eröffnet, die sich als Besuchermagnet etabliert hat. Auch die Einführung des Artenschutz-Euros, den die Besucher beim Kauf ihrer Eintrittskarten zusätzlich zahlen können, wurde ein großer Erfolg: 615.000 Euro kamen so für den Artenschutz zusammen. Der Zoo Leipzig engagiert sich damit noch stärker als bisher in Projekten in aller Welt – so zum Beispiel als Träger einer Auffangstation für bedrohte Primaten in Vietnam, einer Nasenfrosch-Zuchtstation in Chile sowie als Unterstützer der Wild Chimpanzee Foundation (Elfenbeinküste) und beim Erhalt des Sabah-Nashorns und seines Lebensraumes auf Borneo.
Die Unterstützung von Artenschutz-Projekten im Freiland und die Erhaltungszucht bedrohter Tierarten im Zoo sind zwei wichtige Säulen der Arbeit des Zoo Leipzig. Aus diesem Grund setzt der Zoo auch sein Engagement für den Erhalt der bedrohten Asiatischen Elefanten fort. Mit Hoa ist gegenwärtig eine Elefantenkuh tragend, die Geburt wird für 2019 erwartet.
Entstehung Südamerikas in Leipzig
Gegenwärtig sind in der Themenwelt Südamerika Bagger und Bauarbeiter am Wirken, um einen weiteren Baustein des Masterplanes umzusetzen: bis zum Sommer werden die Landschaften Pampa, Pantanal und Patagonien nachgebildet und als Lebensräume für Weißrüsselnasenbären, Guanakos, Capybaras, Große Ameisenbären, Mähnenwölfe, Große Maras, Darwin Nandus und Chako Pekaris fertiggestellt. Das kurz vor Weihnachten an der Hacienda Las Casas bezogene neue Gehege für die Lamaherde bildet künftig das Tor zu dem neuen Bereich, der sich von der Hacienda bis zum früheren Wildpferdgehege ziehen wird und eine Fläche von 15.755 m² umfasst.
Spannende Veranstaltungen für kleine und große Abenteurer
Bei den sieben Entdeckertagen gehen die Besucher mit allen Sinnen auf Safari. In Gondwanaland geht es am 20. und 21. Januar mit Touren durch die Tier- und Pflanzenwelt sowie Kulissenblicken in die verborgenen Technikräume der Leipziger Tropen los. Besucher mit Strohhut, Flip-Flops oder Sonnenbrille erleben die Bootsfahrt, die an diesen Tagen von Tierpflegern begleitet wird, kostenlos. Die zweiten Entdeckertage finden am 17. und 18. Februar in der Themenwelt Asien statt und drehen sich um die asiatischen Zoo-Bewohner wie bspw. Amurtiger und -leoparden und die Himalaya-Bewohner. Am Welt-Schuppentier-Tag (17.02.) stehen die Schuppentiere als die weltweit am häufigsten geschmuggelten Säugetiere im Fokus.
Vom 8. bis 24. Februar wird es beim erstmals stattfindenden Tropenleuchten in Gondwanaland magisch... der Leipziger Regenwald erstrahlt in neuen Farben. Spektakuläre, farbenprächtige Lichtinstallationen in Deutschlands tierischstem Regenwald, einzigartige Tiererlebnisse, Lampiontouren, leuchtende Bastelaktionen und verlängerte Öffnungszeiten sorgen dann für das besondere Flair im Großstadtdschungel und einen exotischen Kurzurlaub mitten in Leipzig. Die feierliche Eröffnung der Südamerika-Welten Pampa, Pantanal und Patagonien bis zum Sommer sowie das Fest der Kontinente am Geburtstags-Wochenende anlässlich des 140. Zoo-Jubiläums (9./10. Juni) runden die erste Jahreshälfte ab, bevor dann ein spannender Abenteuer-Sommer beginnt.
Prof. Dr. Jörg Junhold

140 Jahre Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
140 Jahre Zoo Leipzig © Zoo Leipzig


Südamerikanisches Quartett
Vier Lamas in neuem Gehege
69 – 2017 / 14.12.2017

Frischer Wind im neuen Lamagehege: Horst und Sancho, der langjährige Botschafter des Zoo Leipzig und sein Lama-Lehrling, sind in ein neues Gehege in unmittelbarer Nähe zur Hacienda Las Casas in die südamerikanische Themenwelt umgezogen. Dort erwarteten sie die beiden Youngster Flax und Krümel, die nach einer vierwöchigen Quarantäne nun mit den beiden anderen Lamas vergesellschaftet wurden. Während der 15 Jahre alte Horst abgeklärt und ruhig die neue Umgebung in Augenschein nahm, tobten die beiden 18 Monate alten Neuankömmlinge munter über die Anlage. Nach weniger als zwei Stunden stand das neu gebildete Quartett bereits einmütig zusammen im Unterstand und ließ sich das frische Heu schmecken. „Die beiden Kleinen haben das toll gemeistert, aber auch Horst sowie Sancho, der sich möglicherweise als neuer Herdenchef etablieren wird, haben sich schnell mit der neuen Situation angefreundet“, schätzt Janet Pambor, Bereichsleiterin Südamerika, ein. Die Besucher können die neue Lamaherde ab sofort beobachten.
Mit dem Umzug von Horst und Sancho sowie der Vergesellschaftung mit Flax und Krümel beginnt eine neue Ära – und eine andere endet: Viele Jahre waren Horst und das Alpaka Harry ein vielbeachtetes Duo. Während Horst sich nun in der Lamaherde einlebt, ist Harry vorerst in einen kleinen Tierpark umgezogen, um dort gemeinsam mit einer etwa gleichaltrigen Alpakastute vergesellschaftet zu werden, die ihrerseits bislang alleine stand. „Es lag uns sehr am Herzen, dass Harry als soziales Tier nicht einzeln steht und wir gleichzeitig einer Artgenossin zu Gesellschaft verhelfen konnten“, erklärt Kurator Ruben Holland.
Die Lamas werden künftig das Empfangskomitee für die Themenwelt Südamerika bilden. Noch laufen die Arbeiten hinter dem Bauzaun auf Hochtouren. Im kommenden Jahr sollen Pampa, Patagonien und Pantanal eröffnet werden.
Prof. Dr. Jörg Junhold

Krümel und Flax © Zoo Leipzig
Krümel und Flax © Zoo Leipzig

Janet Pambor mit Lama-Herde © Zoo Leipzig
Janet Pambor mit Lama-Herde © Zoo Leipzig


Mit Entdeckertagen ins neue Jahr
Veranstaltungsübersicht für Januar und Februar 2018
67 – 2017 / 11.12.2017

Januar-Veranstaltungen
06.01. 11 Uhr Entdeckertour Regenwaldpass
– die Tropen in Gondwanaland entdecken; 120-minütige Abenteuertour für Kinder ab 8 Jahre, Preis: 5 € pro Person (zzgl. Zooeintritt), nur mit Voranmeldung, Reservierungen sowie Restplätze im Safari-Büro unter 0341-5933385 oder safaribuero@zoo-leipzig.de
12./13./27.01. 19.30 Uhr Abendtour durch den nächtlichen Zoo, Tickets 14 €, VVK unter 0341-59 33 385 oder safaribuero@zoo-leipzig.de
20./21.01. Entdeckertage Gondwanland – die Tiere und Pflanzen des Leipziger Regenwaldes entdecken. Geführte Touren mit Rotlichtlampen, Kulissenblicke, Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss, Tierpfleger-sprechstunden und spannendes Zoolotsenprogramm.
26.01. 18 Uhr African Dinner in der Kiwara-Lodge Exotischer Abend mit afrikanischem 4-Gänge-Menü, einer Lesung der Kabarettistin Uta Serwuschok aus ihrem Buch „Komm, wir gehn bei die Giraffen“ sowie einem Besuch bei den Löwen und Giraffen. Preis: 79 € pro Person inkl. aller Getränke (exkl. Cocktails, Sekt u.
Spirituosen); Buchung unter 0341- 59 33 377 oder veranstaltung@zoo-leipzig.de
27.01. 17.30 Uhr La cocina picante – Südamerikanischer Kochkurs in der Hacienda Las Casas. Mit dem Küchenchef die südamerikanische Küche entdecken und die Tropenerlebniswelt Gondwanaland bei Nacht erkunden. Preis: 110 € pro Person, inkl. alkoholfreier Getränke, Heißgetränke, Bier und Wein (exkl. Spirituosen, Sekt und Cocktails); Buchung unter 0341-59 33 377 oder veranstaltung@zoo-leipzig.de
Februar-Veranstaltungen
02./09./14./23.02 18 Uhr African Dinner in der Kiwara-Lodge
Exotischer Abend mit afrikanischem 4-Gänge-Menü, einer Lesung der Kabarettistin Uta Serwuschok aus ihrem Buch „Komm, wir gehn bei die Giraffen“ sowie einem Besuch bei den Löwen und Giraffen. Preis: 79 € pro Person inkl. aller Getränke (exkl. Cocktails, Sekt u. Spirituosen); Buchung unter 0341- 59 33 377 oder veranstaltung@zoo-leipzig.de
03.-25.02. Tropenleuchten im Winter - Alles rund ums Licht - bunter Mix mit Aktionen und Illuminationen. - 08./15./22.02. um 19:30 Uhr Eventbereich Gondwanland „Zoogeschichten“ – eine Lesung mit Carl-Christian Elze (Sohn des ehemaligen Zoo-Tierarztes Prof. Karl Elze)
03./10./14.02. 17.30 Uhr La cocina picante – Südamerikanischer Kochkurs in der Hacienda Las Casas. Mit dem Küchenchef die südamerikanische Küche entdecken und die Tropenerlebniswelt Gondwanaland bei Nacht erkunden. Preis: 110 € pro Person, inkl. alkoholfreier Getränke, Heißgetränke, Bier und Wein (exkl. Spirituosen, Sekt und Cocktails); Buchung unter 0341-59 33 377 oder veranstaltung@zoo-leipzig.de
12./14./19./21.02. 11 Uhr Entdeckertour Regenwaldpass – die Tropen in Gondwanaland entdecken; 120-minütige Abenteuertour für Kinder ab 8 Jahre, Preis: 5 € pro Person (zzgl. Zooeintritt), nur mit Voranmeldung, Reservierungen unter 0341-5933385 oder safaribuero@zoo-leipzig.de sowie Restplätze am jeweiligen Tag im Safaribüro
17./18.02. Entdeckertage Asien zum Weltschuppentiertag Die Themenwelt Asien mit der Hochgebirgslandschaft Himalaya, den asiatischen Riesen im Elefantentempel Ganesha Mandir, den Schuppentieren und den Bewohnern der Tiger-Taiga und des Leopardentals entdecken
24.02. 19.30 Uhr Abendtour durch den nächtlichen Zoo - Tickets 14 €, VVK unter 0341-59 33 385 oder safaribuero@zooleipzig.de


Das UFO ist gelandet
Historische Kuppelnachbildung montiert
68 – 2017 / 11.12.2017

31 Meter lang, 18 Meter breit, sechs Meter hoch und aus mehr als 1.500 Einzelteilen bestehend: Was wie ein gigantisches 3D-Puzzle klingt und wie ein gigantisches UFO aussieht, ist heute als Nachbildung der historischen Volierenkuppel im Zoo Leipzig montiert worden. Die historische Vorlage aus den 1920er Jahren von Carl James Bühring und die heutigen Vorgaben aus statischer Sicht sowie von Seiten des Denkmalschutzes haben die Fertigung zu einer echten Herausforderung gemacht.
Nachdem die Einzelteile der Kuppel in den vergangenen Tagen im rückwärtigen Bereich der Hochgebirgslandschaft Himalaya zusammengesetzt wurden, kam heute früh ein leistungsstarker Kran zum Einsatz und hob das schwergewichtige Konstrukt über die Parthe hinweg auf die Freiflugvoliere. Die Anspannung war angesichts der Einmaligkeit der Kuppel allen Beteiligten anzumerken. „Das war eine beeindruckende Aktion, wenn man die Masse betrachtet, die durch die Luft manövriert und in Zentimeterarbeit abgesetzt wurde. Wir sind erleichtert, dass alles reibungslos funktioniert hat“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Die Kuppel bedeckt die Freiflugvoliere des neuen Himalaya-Gebirges im Zoo Leipzig, in deren angrenzenden, naturnah gestalteten Gehegen bereits die vom Aussterben bedrohten Schneeleoparden und Roten Pandas heimisch geworden sind. Waldrapps (Geronticus eremita) und Gänsegeier (Gyps fulvus) werden den Tierbestand der neuen Gebirgslandschaft im Zoo der Zukunft komplettieren, sobald die imposante Voliere fertiggestellt ist.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Kuppel am Boden © Zoo Leipzig
Kuppel am Boden © Zoo Leipzig

Kuppel im Anflug © Zoo Leipzig
Kuppel im Anflug © Zoo Leipzig


Der Nikolaus war in Pongoland
Gorilla-Baby heute Nacht geboren
66 – 2017 / 06.12.2017

Der Affenkindergarten in Pongoland ist nun komplett: Das heute Nacht gegen 2 Uhr von Gorilla-Weibchen Kumili (13) geborene Jungtier ist der vierte Zuchterfolg bei den vier Menschenaffenarten in diesem Jahre. „Wir haben die Geburt mit Spannung erwartet und sind froh, dass Kumili ohne Komplikationen ein gesundes Jungtier zur Welt gebracht hat und es ordentlich versorgt. Erste Trinkversuche konnten durch die Pfleger bereits beobachtet werden“, fasst Zoodirektor Prof. Jörg Junhold die frohe Kunde bei den vom Aussterben bedrohten Flachland-Gorillas zusammen. Für Kumili ist es das zweite Gorilla-Jungtier, das sie in Pongoland zur Welt gebracht hat. Ihre erste Tochter, Diara, hat das Geburtsgeschehen unmittelbar erlebt, die anderen Weibchen und auch Vater Abeeku (18) beobachteten es von den Nachbargehegen aus. Die Tierpfleger entdeckten den Neuzugang am Morgen zum Dienstbeginn und freuten sich riesig über das Nikolausgeschenk. Kumili und ihr Baby, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, sind bereits auf der Innenanlage zu sehen. Gleich am Morgen wurden sie mit der gesamten Gruppe, die den Neuankömmling behutsam in Augenschein nahm, zusammengelassen. Vor allem die im Dezember letzten Jahres geborene Kianga (04.12.2016) zeigt großes Interesse und sucht immer wieder Mutter und Kind auf.
„Drei Nachzuchten in einer Gruppe zu haben, ist ein absoluter Glücksfall und unterstreicht einmal mehr die exzellente Arbeit der Pfleger und die optimalen Rahmenbedingungen in Pongoland. Das Sozialgefüge scheint zu stimmen, Silberrückenmann Abeeku hat die Weibchen im Griff und kümmert sich auf seine ganz eigene Art um seine Sprösslinge“, ordnet Senior Kurator Gerd Nötzold den Zuchterfolg ein.
Die Zuchterfolge bei den Menschenaffen auf einen Blick: Zwei Nachzuchten in der Orang-Utan-Gruppe (Martok im März/ Sari im August 2017), ein Bonobo-Mädchen (Amira im Mai), das leider von der Mutter Yasa nicht angenommen wurde. Bonobo-Weibchen Lexi hat die Funktion der Amme übernommen und kümmert sich seitdem rührend um die kleine Amira. Bereits am 4.Dezember 2016 kam Gorillamädchen Kianga zur Welt.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Gorillajungtier mit Kumili © Zoo Leipzig
Gorillajungtier mit Kumili © Zoo Leipzig


Zuwachs in der Spitzmaulnashorn-Familie
Kleiner Nashornbulle ist wohlauf und mobil
65 - 2017 / 05.12.2017

Zuwachs in der Leipziger Spitzmaulnashorn-Familie: Mutter Saba brachte nach circa 15 Monaten Tragezeit Montagnacht gegen 2.00 Uhr ein gesundes männliches Kalb zur Welt. Mutter und Jungtier haben die Geburt gut überstanden und erholen sich gegenwärtig im rückwärtigem Bereich der Kiwara-Kopje. Bereits recht schnell stand Sabas Nachwuchs auf den Beinen und konnte von den Tierpflegern am späten Nachmittag beim Trinken beobachtet werden. „Jede Geburt eines Nashorns, egal ob Panzer- oder Spitzmaulnashorn, ist ein bedeutender Zuchterfolg und ein großer Schritt in Richtung Arterhaltung. Die jährlichen Bestandverluste von circa 1100 Nashörnern pro Jahr sind nach wie vor definitiv zu hoch. Umso wertvoller ist für uns die geglückte Nachzucht und wir hoffen sehr, dass sich das Kalb gut entwickelt und wohl aufkommt“, ordnet Prof. Jörg Junhold die geglückte Nashorngeburt ein.
Für die 26 Jahre alte Saba, die erst im Jahr 2015 wieder nach längerem Aufenthalt in Hannover zurück nach Leipzig kam, ist es das zweite Nashornkalb. Bisher kümmert sie sich gut um ihren Spross, der im Moment viel schläft. „Um kein Risiko bei der Aufzucht einzugehen, werden wir Mutter und Jungtier ausreichend Zeit geben, die Mutter-Kind-Bindung zu festigen. Erst wenn alle Rahmenbedingungen für beide Tiere stimmen, werden wir sie schrittweise auf die Außenanlagen gewöhnen und unseren Besuchern präsentieren.
Bis dahin werden wir aber regelmäßig über die Entwicklung informieren“, so Junhold. Bulle Ndugu (21) beobachtete das Geburtsgeschehen, wie die beiden anderen Kühe Sarafine (Saba erste Tochter, 17) und Nandi (18) auch, vom Nachbarstall aus.
Spitzmaulnashörner (Diceros bicornis michaeli) stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutz-Union IUCN als vom Aussterben bedroht. Nach aktuellen Schätzungen leben noch rund 5.000 Spitzmaulnashörner (2015) im natürlichen Verbreitungsgebiet Afrikas.
Auf Dauer, so sind sich Experten einig, wird der Bestand aufgrund der Bedrohung durch Wilderei nicht standhalten.
Hinweis für Pressevertreter: Derzeit sind keine Foto- und Filmaufnahmen möglich.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Nashornkuh Saba mit Jungtierbulle © Zoo Leipzig
Nashornkuh Saba mit Jungtierbulle © Zoo Leipzig

Nashornkalb mit Saba im Hintergrund © Zoo Leipzig
Nashornkalb mit Saba im Hintergrund © Zoo Leipzig


Märchenhaftes Treiben im Zoo Leipzig
Nikolaustag, Weihnachtsmarkt & Winterpreise
64 – 2017 / 28.11.2017

Mit Beginn der Adventszeit hält auch im Zoo Leipzig die fabelhafte Welt der Märchen Einzug – das Schauspiel Leipzig führt in einer „Weihnachtsjurte“ den russischen Märchenklassiker Die 12 Monate auf. Während der 45-minütigen Aufführung, die an den Adventswochenenden und während der Weihnachtsferien jeweils um 14 und um 16 Uhr stattfindet, kommen Märchenfreunde ab 4 Jahre auf ihre Kosten. Sowohl am ersten (2.Dezember) als auch am letzten Aufführungstag (30. Dezember) wird das Märchen ausschließlich um 14 Uhr gezeigt. Der Eintritt für den Besuch der Märchenvorstellung ist im Zoo-Ticket enthalten, eine Kartenreservierung ist nicht möglich. Die Übersicht zu den einzelnen Veranstaltungsterminen und Zeiten finden Sie auf www.zoo-leipzig.de
Für die perfekte weihnachtliche Stimmung sorgen ein Lagerfeuer, ein Weihnachtstand mit Weihnachtsknabbereien und Punsch sowie eine Weihnachtsbäckerei.
Rendezvous mit dem Zoo-Nikolaus: Ein Rendezvous mit dem Zoo-Nikolaus und Lama Horst nebst Gefolge steht am 6. Dezember um 15 Uhr auf dem Programm. Nicht nur vor und nach dem Zoo-Spaziergang, sondern auch währenddessen sind alle kleinen Zoogäste eingeladen, sich mit Nikolaus & Co. zu treffen. Zwischen 14 und 17 Uhr besteht außerdem die Möglichkeit, kostenlos Erinnerungsfotos machen zu lassen. Alle Nikolausfreunde bis 16 Jahre haben an diesem Tag freien Eintritt.
Zoo bezieht Außenstelle: Die Weihnachtsmarktsaison hat begonnen und auch der Zoo-Shop hat vor dem Alten Rathaus seine Außenstelle bezogen. Wie wäre es mit einem Gutschein für eine Tour durch Gondwanaland, mit einer Zoo-Jahreskarte, einem Plüschelefanten oder einem Zoo-Kalender? Die Außenstelle des Zoo-Shops hält mit Sicherheit das richtige Weihnachtsgeschenk für Groß und Klein bereit.
Winterpreise: Ein Besuch des Zoos ist bei jeder Jahreszeit erlebnisreich – vor allem zu ermäßigten Winterpreisen. Die Menschenaffenkinder sorgen mit ausgefeilter Kletterakrobatik ebenso für beste Unterhaltung, wie die jungen Amur-Leoparden und Amur-Tiger, die bei jedem Wetter ausgelassen über die Anlage toben. In den Nachmittagsstunden verwandelt sich Gondwanaland zu einem atmosphärisch beeindruckenden Dschungel – Frösche und vor allem die Flugfüchse werden in der Dämmerungszeit allmählich aktiv.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Unvergessliche Event-Pakete im Zoo Leipzig
Veranstaltungsübersicht für Dezember 2017 und Januar 2018
63 – 2017 / 08.11.2017

Dezember-Veranstaltungen
02./03./09./10./16./17./23./26.28./30.12. Schauspiel Leipzig
- Weihnachtsmärchen „Die 12 Monate“ Spielort: „Weihnachtsjurte“, Spielzeiten jeweils 14 und 16 Uhr, rgl. Zooeintritt, keine Vorbestellung von Tickets,
02.12. 11 Uhr Entdeckertour Regenwaldpass – die Tropen in Gondwanaland entdecken; 120-minütige Abenteuertour für Kinder ab 8 Jahre; Preis: 5 € pro Person (zzgl. Zooeintritt), nur mit Voranmeldung; Reservierungen unter 0341-5933385 oder safaribuero@zoo-leipzig.de sowie Restplätze am jeweiligen Tag im Safaribüro,
2./9./16./23.12 Zoo-Adventsaktionen,
03./10./17.12. 9-14 Uhr Adventsbrunch
in der Hacienda Las Casas mit Adventsbasteleien, Plätzchen backen und Weihnachtsmannstunde - Brunchpreis: 19,90 € (Kinder bis 4 Jahre frei und 5-12 Jahre halber Preis) Reservierung unter 0341-5830957 oder info@haciendalascasas.de
06.12. Nikolaustag mit kostenlosem Eintritt für Kinder bis 16 Jahre - 15 Uhr Erinnerungsfotos mit den Lamas Horst und Sancho und dem Nikolaus,
18./19.12. Sanuk – Tropenzauber mit den Lipsi Lillies - Burlesque Show mit Rundgang durch die Tropenerlebniswelt Gondwanaland; Preis: 89 € pro Person, zzgl. Getränke; Buchung unter 0341- 59 33 377 oder veranstaltung@zoo-leipzig.de,
Januar-Veranstaltungen
06.01. 11 Uhr Entdeckertour Regenwaldpass
– die Tropen in Gondwanaland entdecken; 120-minütige Abenteuertour für Kinder ab 8 Jahre, Preis: 5 € pro Person (zzgl. Zooeintritt), nur mit Voranmeldung, Reservierungen unter 0341-5933385 oder safaribuero@zoo-leipzig.de sowie Restplätze am jeweiligen Tag im Safaribüro,
12./13./27.01. 19.30 Uhr Abendtour durch den nächtlichen Zoo - Tickets 14 €, VVK unter 0341-59 33 385 oder safaribuero@zooleipzig.de,
20./21.01. Entdeckertage Gondwanland – die Tiere und Pflanzen des tropischen Dschungels von Leipzig erleben, entdecken und bestaunen,
26.01. 18 Uhr African Dinner in der Kiwara-Lodge - Ein wunderbarer Abend für zwei Personen mit afrikanischem 4-Gänge-Menü, einer Lesung der Kabarettistin Uta Serwuschok aus ihrem Buch „Komm, wir gehn bei die Giraffen“ sowie einem Besuch bei den Löwen und Giraffen. Preis: 79 € pro Person inkl. aller Getränke (exkl. Cocktails, Sekt u. Spirituosen); Buchung unter 0341- 59 33 377 oder veranstaltung@zoo-leipzig.de,
27.01. 17.30 Uhr La cocina picante – Südamerikanischer Kochkurs in der Hacienda Las Casas. Mit dem Küchenchef die südamerikanische Küche entdecken und die Tropenerlebniswelt Gondwanaland bei Nacht erkunden. Preis: 110 € pro Person, inkl. alkoholfreier Getränke, Heißgetränke, Bier und Wein (exkl. Spirituosen, Sekt und Cocktails); Buchung unter 0341-59 33 377 oder veranstaltung@zoo-leipzig.de

Weihnachtsjurte Schauspiel Leipzig_c_Schauspiel Leipzig © Zoo Leipzig
Weihnachtsjurte Schauspiel Leipzig_c_Schauspiel Leipzig © Zoo Leipzig


BalLEo ist 1000. Mitglied
Team Leopard Leipzig läuft sehr erfolgreich
62 – 2017 / 06.11.2017

Das Team Leopard Leipzig hat die Marke von 1.000 Mitgliedern erreicht: Mit dem Eintritt von BalLEo, dem Maskottchen der Bundesliga-Handballer des SC DHfK Leipzig, ist die bisherige Höchstmarke heute geknackt worden. Erst vor 15 Monaten haben der WWF Deutschland und der Zoo Leipzig diese Artenschutzkooperation ins Leben gerufen, die sowohl den letzten wildlebenden Amurleoparden und Schneeleoparden als auch ihren Artgenossen im Zoo Leipzig zu Gute kommt. „Wir hatten auf zahlreiche Unterstützer für unser gemeinsames Engagement gehofft. Das Interesse und der Zuspruch der Teammitglieder begeistern uns“, sagt Tania Roach, Geschäftsleitung WWF Deutschland. Zoodirektor Prof. Jörg Junhold betont die Bedeutung derartiger Kooperationen für den Arterhalt: „Keine Institution kann im Alleingang die schwierige Aufgabe des Schutzes und Erhalts der bedrohten Großkatzen lösen. Als größte außerschulische Bildungseinrichtung sehen wir uns als Zoos in der Pflicht, Aufklärungs- und Bildungsarbeit zu leisten.“ Vor Ort in Russland arbeitet der WWF an Schutzprojekten für die letzten Amurleoparden im natürlichen Lebensraum und rüstet Ranger aus. In der Mongolei beteiligt sich der WWF an Aufklärungsarbeit, um Konflikte zwischen Nomaden und Schneeleoparden zu entschärfen, bildet Polizei- und Zollbeamte aus und gewährleistet durch ein besseres Monitoring, u.a. mit Fotofallen, effektivere Schutzmaßnahmen für die Tiere.
Weniger als 100 Amurleoparden leben noch in den Wäldern im Osten Russlands. Auch ihre Verwandten in der Mongolei, die Schneeleoparden, sind durch Wilderei und Lebensraumverlust stark bedroht. „Unser BalLEo unterstützt seine Artgenossen natürlich gern im Team Leopard Leipzig und wird dafür sorgen, auch die Handballfans auf die Bedrohung der Großkatzen im natürlichen Lebensraum aufmerksam zu machen“, verspricht Karsten Günther, Geschäftsführer der Leipziger Bundesliga-Handballer. Für das nächste Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen am kommenden Samstag, 11. November um 18.10 Uhr, hat sich DHfK-Maskottchen BalLEo von seinen Artgenossen auch noch Tipps geholt: Leoparden sind schneller und springen höher als Löwen.
Informieren und Mitglied werden unter www.wwf.de/spenden-helfen/zookooperationen/
team-leopard-leipzig/.

DHfK-Maskottchen BalLEo ist 1000stes Mitglied im Team Leopard Leipzig © Zoo Leipzig
DHfK-Maskottchen BalLEo ist 1000stes Mitglied im Team Leopard Leipzig © Zoo Leipzig


Süßes oder Saures? Schönes und Spannendes!
Halloween-Spektakel im Zoo
60 – 2017 / 26.10.2017

Traditionell wird es am kommenden Dienstag, 31. Oktober, im Zoo Leipzig herbstlichgruselig: Zum Halloween-Spektakel treiben Hexen, Geister und andere Gestalten ihr Unwesen und lassen geheimnisvolle Dinge geschehen. Das Gruselabenteuer beginnt um 10 Uhr und bietet ganztägig ein schaurig-schönes Bühnenprogramm mit Hitradio RTL. Unter anderem lädt die Theatergruppe Pumpelstrumpf die Zoobesucher beim „Grusel Zauberspektakel“ zum Mitmachtheater ein und die Tanz Zentrale Leipzig wird die bösen Geister tanzend aus dem Zoo Leipzig vertreiben.
Zudem sorgen Kürbisschnitzen, Lagerfeuer mit Stockbrot sowie Tier- und Gruselgesichterschminken für weiteren Spaß für kleine und große Gäste im Zoo. Auf Geschick und Glück kommt es beim Riesenkürbis an: Wer liegt mit seinem Tipp des Gewichtes am besten? Das große Finale des Halloween-Spektakels beginnt um 19 Uhr im Konzertgarten. Eine faszinierende Feuershow krönt den Gruseltag mit Feuer, Licht und Effekten.
Alle Kinder bis 16 Jahre im Halloween-Kostüm erhalten am 31. Oktober kostenfreien Zooeintritt.
Weihnachtsfeiern buchen
Während der Kalender unmissverständlich Herbst zeigt, laufen die Planungen für die Weihnachtszeit auf Hochtouren. Denn wer schon einmal im letzten Moment versucht hat, die favorisierte Location zu buchen oder einen Wunschtermin zu ergattern, kennt das Problem. Ob spannende Dinnershow im historischen Gründer-Garten, temperamentvoller Abend im südamerikanischen Flair oder glamouröser Tropenzauber in Gondwanaland: Die Weihnachtspakete des Zoo Leipzig können gegenwärtig gebucht werden. Öffentliche Termine für Kleingruppen und exklusive Veranstaltungen sind unter Telefon 0341-59 33 377 buchbar. Weitere Informationen unter www.zoo-leipzig.de.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Wen haben die Makis entdeckt - Halloween im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Wen haben die Makis entdeckt - Halloween im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig


Engagement im Zoo und im Freiland
World Okapi Day am 18. Oktober
59 – 2017 / 16.10.2017

Faszinierend, aber stark vom Aussterben bedroht: Okapis, die seltenen afrikanischen Waldgiraffen. Seit dem Jahr 2005 hält der Zoo Leipzig wieder Okapis und unterstützt wie alle Halter das einzige Schutzprojekt für diese seltene Art - das Okapi Conservation Project im Kongo. Als einer von vier Zoos weltweit engagiert sich der Zoo Leipzig im Rahmen des World Okapi Day am kommenden Mittwoch, 18. Oktober, für einen Aktionstag unmittelbar im Schutzgebiet. In insgesamt vier Dörfern – Epulu, Mambasa, Wamba und Niania – werden über sportliche Veranstaltungen die Dorfgemeinschaften zu einem gemeinsamen Tag versammelt, der neben dem Spaß auch die Möglichkeit zur Information und Sensibilisierung der Bevölkerung für die Okapis und ihren Bedrohungsstatus bietet.
Das Engagement des Zoo Leipzig finanziert sich aus dem freiwilligen Artenschutz-Euro, den der Zoo Leipzig seit Jahresbeginn mit großer Unterstützung und Akzeptanz durch die Besucher beim Ticketkauf erhebt. „Die Beteiligung am World Okapi Day ist ein Beispiel für das zusätzliche Engagement des Zoo Leipzig, das durch die Einführung des Artenschutz- Euros möglich wurde. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Zoobesuchern, die mit uns gemeinsam den Schutz bedrohter Tierarten unterstützen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Im Zoo Leipzig selbst wird es am Mittwoch um 14 Uhr und um 16 Uhr die Möglichkeit zu Tierpflegergesprächen am Okapi-Gehege geben. Mit dem Jungtier Kala, das von Mutter Zawadi gut versorgt wird, wächst zum zweiten Mal nach 2014 Nachwuchs bei der stark bedrohten Art im Zoo Leipzig heran. „Das Schutzprojekt im Kongo, unsere Okapis als Botschafter ihrer Artgenossen im natürlichen Lebensraum und der Nachwuchs sind drei wichtige Säulen für den Erhalt dieser faszinierenden Tierart“, betont Prof. Jörg Junhold.
Schätzungen zufolge leben nur noch 10.000 bis 15.000 Okapis in ihrem natürlichen Lebensraum. Die Anzahl ist in den vergangenen 15 Jahren um mehr als 50 % gesunken. Illegale Minen, Abholzung und Wilderei sind zentrale Ursachen für den Rückgang der Population, denen das Okapi Conservation Project mit Aufklärungsarbeit und dem Einsatz von Rangern entgegenwirkt.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Zawadi im herbstlichen Okapi-Wald © Zoo Leipzig
Zawadi im herbstlichen Okapi-Wald © Zoo Leipzig


Unvergessliche Event-Pakete
Veranstaltungsübersicht für November und Dezember
58 – 2017 / 09.10.2017

31.10. 10 Uhr Halloween im Zoo Leipzig
Herbstlich-gruseliges Spektakel mit Bühnenprogramm und Feuershow. Kinder bis 16 Jahre im Halloween-Kostüm erhalten kostenfreien Zooeintritt
November-Veranstaltungen
04.11. 11 Uhr Entdeckertour Regenwaldpass – die Tropen in Gondwanaland entdecken; 120-minütige Abenteuertour für Kinder ab 8 Jahren (nur mit Voranmeldung), Preis: 5 € pro Person (zzgl. Zooeintritt), - Reservierungen unter Tel. 0341-59 33 385 oder safaribuero@zoo-leipzig.de sowie Restplätze am jeweiligen Tag im Safaribüro
10.11. 19.30 Uhr Abendtour durch den nächtlichen Zoo - Tickets 14 €, VVK unter 0341-59 33 385 oder safaribuero@zoo-leipzig.de
27./28./29.11. 18 Uhr Auf der Spur des Löwen – Dinnershow im Zoo - Unterhaltsame Dinnershow im Restaurant Palmensaal über eine abenteuerliche Suche nach dem goldenen Löwen im Jahre 1913. Preis: 89 € pro Person, inkl. alkoholfreier Getränke, Heißgetränke, Bier und Wein (Spirituosen, Sekt und Cocktails sind nicht enthalten) - Buchung unter 0341- 59 33 377 oder veranstaltung@zoo-leipzig.de
30.11. 18:00 Uhr Fiesta do Brasil – ein Abend voller Temperament - Brasilianischer Abend mit Zootour und Sambashow in der Hacienda Las Casas. Preis: 79,00 € pro Person, zzgl. Getränke - Buchung unter 0341- 59 33 377 oder veranstaltung@zoo-leipzig.de
Dezember-Veranstaltungen
02.12. 11 Uhr Entdeckertour Regenwaldpass
– die Tropen in Gondwanaland entdecken; 120-minütige Abenteuertour für Kinder ab 8 Jahre (nur mit Voranmeldung), Preis: 5 € pro Person (zzgl. Zooeintritt), - Reservierungen unter Tel. 0341-59 33 385, Mail safaribuero@zoo-leipzig.de sowie Restplätze am jeweiligen Tag im Safaribüro
06.12. Nikolaustag im Zoo - Kostenloser Eintritt für Kinder bis 16 Jahre
18./19.12. Sanuk – Tropenzauber mit den Lipsi Lillies - Burlesqueshow mit Rundgang durch die Tropenerlebniswelt Gondwanaland - Preis: 89 € pro Person, zzgl. Getränke - Buchung unter 0341- 59 33 377 oder veranstaltung@zoo-leipzig.de

Am 31. Oktober ist Halloween im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Am 31. Oktober ist Halloween im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig


Volles Programm im Herbst
Entdeckertage, Ferien und Halloween
57 – 2017 / 28.09.2017

Wenn die Tage kürzer werden, wird im Zoo Leipzig ein faszinierender Einblick in den Zootag erlebbar: Die Dämmerung. Die Entdeckertage bilden den Auftakt des Herbstferienprogramms, das vom 30. September bis zum 15. Oktober zu spannenden Aktionen inmitten der Tierwelt einlädt. Am bevorstehenden Entdecker-Wochenende (30.09./01.10.) stehen die dämmerungsaktiven Tiere im Fokus. Um 11 und 15 Uhr werden die Tiere im Vulkanstollen in Gondwanaland gefüttert. Jeweils um 17 und 18 Uhr geben die Tierpfleger Einblick in das Thema „Was machen Elefanten in der Nacht?“. Ein Blick hinter die Kulissen der Tiger-Taiga ist von 17 bis 19 Uhr möglich. Jeweils um 18, 18.30 und 19 Uhr beginnen am Gehege der Przewalskipferde Fledermausexkursionen mit der Ökologischen Station Borna-Birkenhain. Entdeckertouren zu den dämmerungs- und nachtaktiven Tieren starten um 18.30 und 19 Uhr an den Affeninseln im Eingangsbereich.
Ferientouren und Bastelaktionen
Die Tierwelt bietet auch im Herbst unvergessliche Momente für die großen und kleinen Zoobesucher. Der heranwachsende Nachwuchs bei den Amurleoparden tobt ausgiebig durch das Leoparden-Tal und die beiden Amurtiger-Jungtiere folgen inzwischen Mutter Bella ins Badebecken. Während des gesamten Ferien-Zeitraumes finden dienstags und donnerstags (03./05.10./12.10.) um 11 Uhr kostenfreie Zootouren mit den Zoolotsen statt, die durch die herbstlichen Highlights führen. Auch die Regenwald-Pass-Touren durch die Tropenerlebniswelt Gondwanaland geben mittwochs (04./11.10.) interessante Einblicke in den tropischen Lebensraum (für Kinder ab acht Jahre, 5 €). Im Konzertgarten werden herbstliche Erinnerungen gebastelt und individuelle Beutelrucksäcke mit Tier-Schablonen gestaltet.
Gruselspaß garantiert
Traditionell wird es am 31. Oktober im Zoo Leipzig herbstlich-gruselig: Zum Halloween- Spektakel treiben Hexen, Geister und andere Gestalten ihr Unwesen und lassen geheimnisvolle Dinge geschehen. Das Gruselabenteuer beginnt um 10 Uhr und bietet ein schaurig-schönes Bühnenprogramm mit Theater und Tanz. Kürbisschnitzen und Lagerfeuer mit Stockbrot sowie eine große Feuershow um 19 Uhr im Konzertgarten runden den erlebnisreichen Tag im Zoo Leipzig ab. Alle Kinder im Halloween-Kostüm erhalten an diesem Tag kostenfreien Zooeintritt.

Amurtiger baden im Herbst © Zoo Leipzig
Amurtiger baden im Herbst © Zoo Leipzig

Herbstzeit ist Zoozeit - Kronenmaki mit Kürbis © Zoo Leipzig
Herbstzeit ist Zoozeit - Kronenmaki mit Kürbis © Zoo Leipzig


Nachwuchs im Herbst
Entdeckertage und Ferienprogramm
55 – 2017 / 22.09.2017

Nachwuchsfreuden im Herbst: Kala macht die ersten vorsichtigen Erkundungstouren. Das junge Okapiweibchen entdeckt in diesen Tagen den Okapi-Wald im Zoo Leipzig. Schritt für Schritt wagt sich das knapp zwei Monate alte Jungtier weiter aus dem schützenden Stall heraus und lernt an der Seite von Mutter Zawadi das Außengehege kennen. Die ersten Wochen haben die beiden zurückgezogen in der Mutterstube verbracht. Okapinachwuchs gehört zu den Ablegern und verbringt die erste Zeit versteckt und geschützt in einer Art Nest, bevor es seinen Bewegungsradius langsam ausweitet. Bereits unmittelbar seit dem Schlupf sind zwei junge Flamingos in der Flamingolagune zu sehen, die von den Elternvögeln versorgt werden. Auch die Kaiserschnurrbarttamarine Lilly und Salik wagen sich bei der wärmenden Sonne bereits mit ihrem am 14. September geborenen Jungtier auf die Affeninseln. Bei den Krallenaffen trägt vorrangig der Vater den Nachwuchs. Mutter Lilly übernimmt das Jungtier fast ausschließlich zum Säugen, Vater Salik trägt es ansonsten im Fell versteckt.
Buntes Herbstprogramm
In der kommenden Woche bilden die Entdeckertage Tiere bei Nacht den Auftakt des Herbstferienprogramms, das vom 30. September bis zum 15. Oktober zu spannenden Aktionen inmitten der Tierwelt einlädt. Am Entdecker-Wochenende (30.09./01.10.) können Besucher den Zoo bis in die Abendstunden erleben. Jeweils um 17 und 18 Uhr geben die Tierpfleger Einblick in das Thema „Was machen Elefanten bei Nacht?“. Ein Blick hinter die Kulissen der Tiger-Taiga ist von 17 bis 19 Uhr möglich. Jeweils um 18, 18.30 und 19 Uhr beginnen am Gehege der Przewalskipferde Fledermausexkursionen mit der Ökologischen Station Borna-Birkenhain. Entdeckertouren zu den dämmerungs- und nachtaktiven Tieren starten um 18.30 Uhr und 19 Uhr an den Affeninseln im Eingangsbereich.
Ferientouren und Bastelaktionen Während des gesamten Ferien-Zeitraumes finden dienstags und donnerstags (03./05.10./12.10.) um 11 Uhr kostenfreie Zootouren mit den Zoolotsen statt. Auch die Regenwald-Pass-Touren durch Gondwanaland geben mittwochs (04./11.10.) interessante Einblicke in den tropischen Lebensraum. Kinder ab acht Jahre können für 5 € teilnehmen. Im Konzertgarten werden herbstliche Erinnerungen gebastelt und individuelle Beutelrucksäcke mit Tier-Schablonen gestaltet.

Kaiserschnurrbarttamarin mit Jungtier © Zoo Leipzig
Kaiserschnurrbarttamarin mit Jungtier © Zoo Leipzig


Die Roten Pandas im Fokus
Internationaler Aktionstag für bedrohte Tierart
55 – 2017 / 13.09.2017

Lilo und Zimai, die beiden Nepalesischen Roten Pandas (Ailurus fulgens fulgens) des Zoo Leipzig, genießen seit sechs Wochen ihr neues Zuhause: Die Hochgebirgslandschaft Himalaya. Die beiden Vertreter der asiatischen Tierart fühlen sich in dem neuen Areal ebenso wohl wie die Schneeleoparden, die in den angrenzenden Gehegen heimisch geworden sind. „Beide Tierarten sind stark vom Aussterben bedroht. Mit dem neuen Himalaya-Gebirge haben wir einen Lebensraum geschaffen, in dem sich die Tiere sichtlich wohlfühlen. Unsere Besucher erleben die Tierarten in naturnah gestalteten Gehegen und bekommen durch die Beobachtungen und die edukativen Elemente einen Eindruck vom Lebensraum Himalaya“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Am kommenden Samstag, 16. September, stehen die Roten Pandas beim 8. Internationalen Tag des Roten Pandas ganz besonders im Fokus. Weltweit machen mehr als 60 Zoos auf die Gefahren für die bedrohten Tiere aufmerksam. Der Zoo Leipzig hat anlässlich des Aktionstages eine Spende von 10.000 Euro an das Red Panda Network überwiesen. Das Geld konnte dank der großen Unterstützung der Zoobesucher für den Artenschutz-Euro bereitgestellt werden und wird für Ranger eingesetzt, die in Nepal und künftig auch in Buthan ein Schutzgebiet überwachen und in den Dörfern rundherum Aufklärung betreiben.
Im Zoo Leipzig wird es am Samstag um 11 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr Kommentierungen und Tierpflegersprechstunden geben, bei denen sich die Zoobesucher über die Roten Pandas informieren können. Die Zoolotsen verwandeln von 10 bis 16 Uhr beim Tiergesichterschminken die Besucher in Rote Pandas und malen mit ihnen selbige. In dem Ausstellungspavillon "Zoo der Zukunft" vor dem Himalaya-Gebirge wird zudem der 15- minütige Film "Der vergessene Panda" von Dr. Axel Gebauer gezeigt.
Bau der Kuppel sehr anspruchsvoll
Während sich die Säugetiere im neuen Himalaya bereits eingelebt haben, warten die Vögel noch auf ihren Einzug. Die Rekonstruktion der großen Kuppel, die die historische Voliere überspannen wird, wird gegenwärtig noch gefertigt. Die Anforderungen des Denkmalschutzes und die anspruchsvolle Statik der 18 x 31 Meter überspannenden Kuppel machen die Fertigung in Handarbeit sehr zeitintensiv, so dass die Arbeiten noch bis auf Weiteres andauern. Die Fertigstellung soll bis zum Jahresende erfolgen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Roter Panda im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Roter Panda im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig


Tierischer Herbst
Veranstaltungsübersicht für Oktober und November
54 – 2017 / 13.09.2017

Oktober-Veranstaltungen
30.09. / 01.10. 10.00 - 19.00 Uhr Entdeckertage Tiere bei Nacht,
30.09. – 15.10. 09.00 – 18.00 Uhr Tierisches Herbstferienprogramm,
07.10. 15.00 Uhr Entdeckertour Regenwaldpass – die Tropen in Gondwanaland entdecken; 120-minütige Abenteuertour für Kinder ab 8 Jahren (nur mit Voranmeldung), Preis: 5 € pro Person (zzgl. Zooeintritt), Reservierungen unter Tel. 0341-5933385, Mail safaribuero@zoo-leipzig.de sowie Restplätze am jeweiligen Tag im Safaribüro,
06./07./20./21.10. - 20.30 Uhr Abendtouren durch den nächtlichen Zoo Tickets 14 €, im VVK unter Tel. 0341-59 33 385, Mail safaribuero@zoo-leipzig.de,
31.10. 09.00-19.00 Uhr Halloween im Zoo mit Halloween-Gesichterschminken, Kürbisschnitzen, Herbstfeuer & tollem Gruselprogramm - Freier Eintritt für Kinder bis 16 Jahre im Halloweenkostüm,
November-Veranstaltungen
04.11. 11.00 Uhr Entdeckertour Regenwaldpass – die Tropen in Gondwanaland entdecken; 120-minütige Abenteuertour für Kinder ab 8 Jahre (nur mit Voranmeldung), Preis: 5 € pro Person (zzgl. Zooeintritt), Reservierungen unter Tel. 0341-5933385, Mail safaribuero@zoo-leipzig.de sowie Restplätze am jeweiligen Tag im Safaribüro
10./11./24./25.11. - 20.30 Uhr Abendtouren durch den nächtlichen Zoo 10. Tickets 14 €, im VVK unter Tel. 0341-59 33 385, Mail safaribuero@zoo-leipzig.de,
27./28.29.11. 18.00 Uhr Auf der Spur des Löwen – Dinnershow im Restaurant Palmensaal im Zoo - Unterhaltsame Dinnershow über eine abenteuerliche Suche nach dem goldenen Löwen im Jahre 1913.
Preis: 85 € pro Person, inkl. alkoholfreier Getränke, Heißgetränke, Bier und Wein (Spirituosen, Sekt und Cocktails sind nicht enthalten.) Buchung über: 0341- 59 33 377 o. veranstaltung@zoo-leipzig.de


Orang-Baby heißt Sari und ist wohlauf
Affenkindergarten und K!DZ- Fest besuchen
53 – 2017 / 07.09.2017

Padanas (20) Baby heißt Sari: Einen Monat nach der Geburt fand gestern die Taufe des jüngsten Orang-Utans im Zoo Leipzig statt. Die Mitarbeiter von Pongoland hatten in den letzten zwei Wochen die Qual der Wahl, aus fünf vorgeschlagenen asiatischen Namen den passendsten auszuwählen. Sari bedeutet im Malaiischen „Essenz“ und passt aus Sicht der Pfleger gut zum Namen ihres Bruders Suaq (8). „Wir können äußerst zufrieden sein mit der bisherigen Entwicklung der beiden Orang-Babys. Die kleine Sari ist sehr wachsam und beobachtet bereits neugierig das Geschehen in der Gruppe. Es wird nicht mehr lange dauern, bis sie Kontakt zu ihrem vier Monate älteren Halbbruder Martok von Orang-Weibchen Raja aufnimmt, der von Tag zu Tag mobiler wird. Padana und Raja sind wahre Vorzeigemütter, die sich intensiv und fürsorglich um ihren Nachwuchs kümmern“, freut sich Bereichsleiter Frank Schellhardt. Zoodirektor Prof. Jörg Junhold ergänzt: „Mit Blick auf die besorgniserregenden Bestandszahlen auf den asiatischen Inseln Borneo und Sumatra kann der zweifache Zuchterfolg bei den Orang-Utans nicht hoch genug geschätzt werden. Padanas und Rajas Nachkommen sind nicht nur für die Gruppe, sondern auch für die Besucher eine echte Bereicherung. Und blickt man in die Nachbargehege, tummeln sich dort ebenfalls lauter Menschenaffenkinder. Das freut uns sehr“. In der Bonobo-Anlage hat Bonobo-Weibchen Lexi (17) alle Hände voll zu tun. Sie versorgt gleich drei Sprösslinge gleichzeitig: Ihre Söhne Yaro (4) und Tayo (1) und die drei Monate alte Amira, die von ihrer Mutter Yasa (20) nicht angenommen wurde und mit Lexi zum Glück eine Ersatzmutter gefunden hat. Gorilla-Mädchen Kianga (9 Monate) erkundet mittlerweile ausgiebig die Innenanlage und sorgt mit ihrer Halbschwester Diara (3,5) für die besonderen tierischen Momente im Affenkindergarten des Zoo Leipzig.
Die quirligen Menschenaffenkinder können jeden Tag ausgiebig beim Entdecken der Umwelt und Spielen beobachtet werden. Während der kommentierten Fütterungen berichten die Tierpfleger täglich ab 13.30 Uhr allerhand Wissenswertes über die Geschehnisse rund um die Nachkommen. Das am kommenden Samstag ab 12.00 Uhr stattfindende K!DZRiesenkinderfest zugunsten der Uni-Kinderklinik Leipzig bietet den perfekten Anlass, bei den tierischen Bewohnern vorbeizuschauen und das abwechslungsreiche Bühnenprogramm mit Volker Rosin, Juri Tetzlaff und RB Maskottchen Bulli live zu erleben. Kinder bis 16 Jahre haben an diesem Tag freien Eintritt.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Sari mit Mutter Padana © Zoo Leipzig
Sari mit Mutter Padana © Zoo Leipzig


Große Geburtstagsparty am Samstag: 20 Jahre K!DZ
Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt
52 – 2017 / 05.09.2017

Was einst als einmalige Veranstaltung angedacht war, hat sich zu einer echten Tradition entwickelt: Am kommenden Samstag, 9. September 2017, wird im Zoo Leipzig der 20. Geburtstag des K!DZ-Riesenkinderfestes zugunsten der Uni-Kinderklinik gefeiert und alle Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt in den Zoo. Das große Kinderfest beginnt um 12 Uhr mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm. KiKa- Moderator Juri Tetzlaff begrüßt alle kleinen und großen Besucher und wird durch den Nachmittag führen. Um 13.10 Uhr und 15.15 Uhr lädt Volker Rosin alle Kids zum großen Mitmachkonzert ein. Die leckere Geburtstagstorte wird um 15.50 Uhr angeschnitten und um 16.45 Uhr beginnt die Kinderdisko mit DJ Mrs Pepstein.
Zahlreiche Aufführungen lokaler Vereine flankieren den unvergesslichen Nachmittag auf der Bühne im Konzertgarten. Doch auch in den übrigen Bereichen des Zoos warten spannende Tierbeobachtungen, viele Jungtiere und besondere Anlaufpunkte auf die kleinen und natürlich großen Abenteurer. In den vergangenen Jahren ist die Aktion „Kinder helfen Kindern“ zu einem besonderen Markenzeichen des K!DZ-Riesenkinderfestes geworden, denn alle Kinder können dabei selbst aktiv werden. Die kleinen Zoobesucher gestalten in diesem Jahr eine riesengroße Glückwunschkarte und können ihre Genesungswünsche für kranke Kinder auf einer Wimpelkette verewigen. Beides wird der Uni-Kinderklinik Leipzig für die Spiel- und Wartezimmer zur Verfügung gestellt.
Von 14 bis 15.30 Uhr sind Spieler des SC DHfK Leipzig zur Autogrammstunde im Zoo und auch RB-Maskottchen Bulli hat sich als Geburtstagsgast angesagt.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Am Samstag mit der ganzen Bande in den Zoo © Zoo Leipzig
Am Samstag mit der ganzen Bande in den Zoo © Zoo Leipzig


Tapirbulle Ketiga hat Leipzig verlassen
Einzug der Stachelschweine
51 – 2017 / 29.08.2017

Abschied von Ketiga: Der 14 Monate alte Schabrackentapirbulle Ketiga hat gestern auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms den Zoo Leipzig in Richtung Stuttgart verlassen und ist wohlbehalten in der Wilhelma angekommen, die nach sieben Jahren Unterbrechung wieder die Haltung der asiatischen und stark bedrohten Tierart aufnimmt. Ketiga macht Platz für den im nächsten Jahr erhofften Nachwuchs bei Tapirweibchen Laila (geb. am 03.04.2009 in Nürnberg, seit 29.10.2010 in Leipzig) und Bulle Copasih (geb. am 21.01.2008 in Port Lympne, seit 21.09.2010 in Leipzig), die seit der Eröffnung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland bereits dreimal mit Baru (2013), Kedua (2014) und Ketiga (2016) für Nachwuchs sorgten.
Neue Tierart in der Kiwara-Kopje: Zwei Südafrikanische Stachelschweine (Hystrix cristata) aus dem Zoo Prag haben gestern das ehemalige Klippschliefergehege in der Kiwara-Kopje bezogen und vorsichtig ihr neues Revier unter die Lupe genommen. Ab heute sind die vier bzw. neun Monate alten Stachelschweine für die Besucher zu sehen. „Nachdem sich unsere Klippschliefer immer mehr zurückzogen und kaum noch für die Besucher zu sehen waren, entschlossen wir uns, den bisherigen Tierbesatz durch zwei neue afrikanische Tierarten zu ersetzen. Neben den Stachelschweinen werden wir in nächster Zeit auch Südliche Zwergmangusten auf dieser Anlage halten“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold den Tierartenwechsel. Die Haltung von Stachelschweinen ist für den Zoo Leipzig keine Premiere, bis zum Jahr 2001 lebten hier Indische Weißschwanz-Stachelschweine, die im Zuge der Umsetzung des Masterplans Zoo der Zukunft abgegeben werden mussten. Mit der Haltung von Südlichen Zwergmangusten (Helogale parvula) betritt der Zoo hingegen Neuland.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Stachelschwein auf Erkundungang © Zoo Leipzig
Stachelschwein auf Erkundungang © Zoo Leipzig


Taufe im Okapi-Stall
Okapi-Jungtier wurde auf den Namen Kala getauft
50 – 2017 / 18.08.2017

Das am 30. Juli 2017 geborene Okapi-Jungtier ist ein Weibchen und wurde von den Pflegern auf den Namen Kala getauft. Der Name bedeutet im Afrikanischen „Sonne“ und passt nach Einschätzung der Pfleger ideal zur Natur von Zawadis (geb. am 25. März 2009 in Stuttgart, seit 2011 in Leipzig) Kalb. „Kala entwickelt sich von Anfang an sehr gut, ist wachsam, sehr neugierig und scheint ein sonniges Gemüt zu haben“, erklärt Tierpflegerin Anita Färber die Namenswahl. Die positive Entwicklung lässt sich auch anhand des aktuellen Gewichts von circa 35 Kilogramm ablesen. Zawadi umsorgt ihren Nachwuchs als erfahrene Mutter vorbildlich, die Mutter-Kind-Beziehung ist lehrbuchhaft ausgeprägt. Bereits im Jahr 2014 brachte sie mit Abeni ihr erstes Jungtier zur Welt und sorgte für den ersten Zuchterfolg in der Geschichte des Zoos. Abeni hat den Zoo Leipzig im letzten Jahr auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungsprogramms in Richtung der Niederlande verlassen. Vater des jüngsten Okapis ist der 12-jährige Kimdu, der vor 10 Jahren nach Leipzig kam.
Bis sich Zawadi mit Kala im Okapi-Wald den Besuchern zeigt, wird noch einige Zeit vergehen. Okapis sind Ablieger und halten sich in den ersten Wochen hauptsächlich im geschützten Nest auf. Den Zeitpunkt, wann sie der Mutter folgen und das Nest verlassen, bestimmen die jungen Okapis selbst.
Seit mehreren Jahren engagiert sich der Zoo Leipzig im Rahmen seiner Artenschutzarbeit für eine Okapi-Schutzstation in der Demokratischen Republik Kongo. Die Station rekrutiert Ranger und bildet sie für die Überwachung des Schutzgebietes aus. Die Schutzmaßnahmen für die potentiell gefährdete Art werden seit Jahren durch die politisch und ökonomisch schwierige Lage im Kongo behindert. Insgesamt unterstützen 39 Okapi-Halter das Projekt. Schätzungen gehen von 10.000 bis 35.000 freilebenden Tieren aus.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Okapijungtier Kala im Innenstall © Zoo Leipzig
Okapijungtier Kala im Innenstall © Zoo Leipzig


Gemeinsam für den Artenschutz
Zoo Leipzig übergibt 10.000 Euro an den WWF Deutschland
49 – 2017 / 12.08.2017

Die Entdeckertage Artenschutz gaben heute den perfekten Rahmen für die Übergabe eines Spendenschecks in Höhe von 10.000 Euro an den WWF Deutschland durch Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Die seit letztem Jahr bestehende Kooperation „Team Leopard Leipzig“ unterstreicht das Engagement unterschiedlicher Institutionen für die große gemeinsame Aufgabe des Artenschutzes im natürlichen Lebensraum ebenso wie im Zoo. „Es war uns ein besonderes Anliegen, unsere Partnerschaft und unsere gemeinsamen Bemühungen in dieser Form zu bekräftigen. Und wir sind stolz, dass die Unterstützung unserer Zoobesucher so groß ist und wir aus den Einnahmen des Artenschutz-Euros diese Summe für Schutzmaßnahmen zur Verfügung stellen können“, freut sich Zoodirektor Junhold.
„Wir freuen uns sehr über die Spende und dieses Engagement des Zoo Leipzigs. Wir stehen beim Arten- und Umweltschutz weltweit vor großen Herausforderungen und benötigen dabei die breite Unterstützung der Gesellschaft. Einrichtungen wie der Zoo Leipzig sind in diesem Bereich durch ihre Aufklärungsarbeit wichtige Partner, denn sie schärfen das Bewusstsein der Menschen für den Naturschutz“, so WWF-Vertreter
Markus Radday.
Team Leopard Leipzig
Im August 2016 haben der WWF und der Zoo Leipzig für die bedrohten Amur- und Schneeleoparden das Gemeinschaftsprojekt „Team Leopard Leipzig“ aus der Taufe gehoben. Ab sieben Euro im Monat können Mitglieder des „Team Leopard Leipzig“ einerseits dem Zoo bei seiner Leoparden-Haltung helfen und zugleich den WWF unterstützen, die bedrohten Katzen im Freiland zu schützen. Die Bilanz der gemeinsamen Anstrengungen kann sich sehen lassen: Mehr als 600 Unterstützer konnten seitdem gewonnen werden.

Schneeleopardenpärchen in der neuen Himalayaanlage © Zoo Leipzig
Schneeleopardenpärchen in der neuen Himalayaanlage © Zoo Leipzig


Gondwanaland ist eröffnet
Tropenerlebniswelt bereichert Zoo Leipzig
45-2011 / 01.07.2011

Die Tropenerlebniswelt Gondwanaland im Zoo Leipzig ist eröffnet. Die ersten Besucher strömten heute morgen kurz nach der offiziellen Freigabe der neuen Halle in den tropischen Regenwald, um die rund 300 Tiere und mehr als 17.000 Pflanzen zu entdecken. Nach mehr als drei Jahren Bauzeit ist damit das größte Projekt des Zoo Leipzig fertig gestellt und für die Öffentlichkeit freigegeben. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold verkündete: „Ich freue mich, dass unsere Besucher nun den Regenwald mitten in Leipzig kennenlernen können. Ein Ausflug in den Zoo kann bei uns fortan mit einem Besuch in den Tropen verbunden werden.“
Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, lobte im Rahmen der feierlichen Eröffnung am Vorabend: „Die moderne Architektur und die umweltbewusste Klimatechnik des Gondwanalandes sind bemerkenswert. Sie zeigen: Der Zoo Leipzig ist auf dem richtigen Weg in die Zukunft. Das zeigt sich auch im Konzept, eine artgerechte Tierhaltung und den Schutz der Arten auf so außergewöhnliche Weise mit Bildung und Entdeckertouren zu verbinden. Innovativ und vorbildlich: So präsentiert sich das Gondwanaland - somit aus meiner Sicht zur Zeit auch eines der bedeutendsten touristischen Projekte in Deutschland.“
Auch Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, ist von Gondwanaland überzeugt: „Wenn bei der Entstehung der Tropenerlebniswelt viele unterschiedliche Akteure an einem Strang zogen, so hat das eine Ursache: Was uns hier verbindet, das ist unsere Vision, für Leipzig einen herausragenden Erlebnisort für den weltweiten Arten- und Naturschutz sowie den Klimaschutz zu schaffen.“
Mit der Eröffnung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland vollendet der Zoo Leipzig einen großen Meilenstein auf dem Weg zum „Zoo der Zukunft“.
Zeitgleich mit der Tropenhalle ist auch das neue Parkhaus am Zoo Leipzig in Betrieb gegangen. 1375 Parkplätze stehen nun zur Verfügung.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Quelle des Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Quelle des Fotos: Thomas Engelhardt &
pixelwomen Fotostudio
Inhaberin Andrea Kühnemann-Tärre


Quelle des Fotos: Thomas Engelhardt &
pixelwomen Fotostudio
Inhaberin Andrea Kühnemann-Tärre

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